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HK Audio D.A.R.T Erfahrungsberichte

  • ikli
  • 3. Februar 2010 um 00:26
  • ikli
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    1.185
    • 3. Februar 2010 um 00:26
    • #1

    Hallo miteinander,

    meine Band hat mir heute den Rider für die Faschingsveranstaltungen der kommenden Wochen zugefaxt. Da steht das uns an 3 verschiedenen Veranstaltungen als Monis die HK D.A.R.T zur Verfügung stehen! Erst habe ich dicke Backen gemacht, aber die MK II scheinen nicht so übel zu sein laut unseren Sänger.

    Was könnt Ihr dazu sagen??

    Danke und Greetz

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  • derautor
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    • 3. Februar 2010 um 03:08
    • #2

    Nicht jeder mag die DARTS. Ich bei den passenden Gelegenheiten schon. Ich habe noch zwei, die ich genau bei solchen Anlässen, beim Selbstmusizieren und gelegentlich auch bei der Band von nebenan in der Kneipe um die Ecke einsetze.

    Vorteile: Klein, handlich und relativ leicht, trotzdem 2 Wege aktiv getrennt und gute, wirksame Limiter. Im Verhältnis zu Größe und Gewicht ganz ordentliche Lautstärke, die für Gebrauchsmugge auf der Bürgerhausbühne üblicherweise ausreicht. Eine Box primär für Musiker.

    DARTS klingen für mich am besten, wenn man den Bassregler auf 9 (Mulm raus) und den Höhenregler auf 3 Uhr (Glanz rein) stellt. Das ist prinzipiell meine Grundeinstellung. Die Regler "neutral" in die Mitte klingt weniger schön.

    DARTS können Gesang, A-Gitarre ect. ganz gut, sind ob der Größe aber keine Basswunder. Metal, Hardcore & Konsorten geht damit definitiv nicht, zumindest nicht unter professionellen Aspekten. Nebengeräusche wie Zirpen und Brummen von schlechten Strominstallationen in Verbindungen mit ebensolchen Dimmern geben die DARTS gerne ein wenig lauter als andere wieder - ich habe im direkten Vergleich schon stillere Aktivmonitore gehört und gehabt und diese den DARTS dann vorgezogen. Ist aber beim Helau (und auch meist sonst) aufgrund des Geräuschpegels von Band & Publikum kein wirkliches Problem. Da stört mich das in der Buchse nicht sicherbare Netzkabel weitaus mehr!

    Neulich habe ich mal mit dem Gedanken gespielt, die DARTS zu verkaufen. Dann aber haben sie mir auf einer VA den A... gerettet, als beim Systemcheck ein anderer, recht renommierter Monitor mit technischem Defekt spektakulär den Dienst quittierte. Beschwert ob des dann uneinheitlichen Monitor-Setups hat sich von den künstlerisch Tätigen übrigens keiner. Also dürfen die DARTS bleiben, sie sind auch längst abgeschrieben immer ein gutes As im Ärmel!

    Um es kurz zu machen: Auf Karneval-VAs wird landauf, landab häufig Schlechteres als die DARTS hingestellt. Solange nur genügend da sind (wieviele sind's denn?) und der örtliche Tonmensch seinen Laden im Griff hat (Sitzung oder Maskenball?) solltet ihr keine Probleme bekommen.

    Helau! :D

    derautor (der während der nächsten zwei Wochen auch des Öfteren in Mainz hinter den Reglern sitzen wird - You're Only As Good As Your Next Job :D )

    Immer schön vorm Soundcheck herverkabeln.....

  • ikli
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    1.185
    • 3. Februar 2010 um 11:11
    • #3

    Hallo "derautor"


    Danke schön mal für die ausführliche und praxisnahe Erfahrung......

    Wie ich aber raus hören kann ist das es etwas ältere DART's sind?? Oder doch schon die MKII, die neueren??

    Greetz

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  • derautor
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    • 3. Februar 2010 um 19:31
    • #4

    Upps, gibt's da Neuere? :D

    Stimmt, meine DARTS sind die alten! Inwiefern die sich von den Neuen unterscheiden oder gar schlechter/besser sind kann ich nicht sagen, da nie benutzt, geschweige denn gehört.

    es grüßt

    derautor

    Immer schön vorm Soundcheck herverkabeln.....

  • Jens Droessler
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    • 5. Februar 2010 um 01:24
    • #5

    Ich hab schon öfters mit den alten DARTs gearbeitet. Über den Klang möchte ich mich garnicht auslassen, aber über die Qualität. Ich kenne die Dinger mehr kaputt als ganz. Ständig ist was an den Amps oder Lautsprecher kaputt (ich kann den Limitern keine gute Funktion zusprechen. Ach ja, als FOH-PA war Actor verbaut, genau das Gleiche...). Anmerken möchte ich, dass bei MIR noch keine hopps gegangen ist. Ich kam nur immer in den Club und musste die Scherben zusammenfegen. "Kam", weil ich vom Club dann den Auftrag bekommen habe, sie zu entsorgen. So habe ich noch 6 defekte DARTs im Lager stehen, wo die Reparatur gegenüber dem erzielbaren Preis nicht lohnt. Aus allen sechs DARTs hatte ich dann zwei funktionierende Zusammengepuzzelt, die ich als DJ-Monitore an den Club nebenan verliehen habe, was bei einer den Tiefton-Amp und bei der anderen den Tiefton-Amp und den 12er gerissen hat.

    Die Actors (in dem Club nebenan war auch noch Actor drin, gleiche Probleme, gleiche Lösung: Weg damit!) habe ich allerdings repariert, und ein Internet-Pole hat sie dann abgeholt (kam tatsächlich extra dafür aus Polen nach Kassel gefahren!).

  • ikli
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    • 5. Februar 2010 um 01:33
    • #6

    Jens da haste Glück gehabt!! :shock:

    Überleg mal es wäre ein echter Pole gewesen, so aus Fleisch und Blut!! Aber so nen virtuellen aus dem Internet.....da haste mal richtig Schwein gehabt...... :D:D

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  • Jens Droessler
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    • 5. Februar 2010 um 03:26
    • #7

    Natürlich wars ein echter Pole. Der hat mich aber übers Netz kontaktiert. Zweimal, erst wegen dem ersten Actor-Set, und dann nochmal für das zweite. Er kam tatsächlich zweimal nach Kassel dafür... aber die DARTs wollte er nicht, zumindest nicht zu einem Preis, für den die Reparaturen gelohnt hätten.

  • marcoboy
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    • 5. Februar 2010 um 18:30
    • #8

    Für kleine Geschichten sind Sie ganz ok. Der Klang ist bescheiden, man muss halt mit der Klangreglung etwas fummeln.

    Schwachstellen an diesen Geräten, sind die Sicherungshalter und die Flachbandkabel. Die Halter brechen gerne mal ab und das Kabel bricht auch mal ganz gerne von der Leiterkarte. Dann fällt die HF Endstufe aus oder setzt aus. Die Elektronik ist eigentlich ganz ok. Der HF Amp ist von bang und olufsen. Die Limiter sind Glühlampen, das nennt man dann Optolimiter :roll: Bestückt ist die Box mit Sica im LF und im HF mit B&C DE10 . Irgendwie haben die Dinger immer ein Loch. Legt man die Box auf den Boden kommt durch die Bodenkopplung der Bass hoch. Achja das Gehäuse ist aus MDF irgendwie nicht sehr stabil wenn man mal aneckt. Die Dinger sind aber alle male besser gebaut als Zeug aus China.

  • derautor
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    • 5. Februar 2010 um 23:58
    • #9
    Zitat

    Ich hab schon öfters mit den alten DARTs gearbeitet. Über den Klang möchte ich mich garnicht auslassen, aber über die Qualität. Ich kenne die Dinger mehr kaputt als ganz. Ständig ist was an den Amps oder Lautsprecher kaputt (ich kann den Limitern keine gute Funktion zusprechen. Ach ja, als FOH-PA war Actor verbaut, genau das Gleiche...). Anmerken möchte ich, dass bei MIR noch keine hopps gegangen ist. Ich kam nur immer in den Club und musste die Scherben zusammenfegen. "Kam", weil ich vom Club dann den Auftrag bekommen habe, sie zu entsorgen. So habe ich noch 6 defekte DARTs im Lager stehen, wo die Reparatur gegenüber dem erzielbaren Preis nicht lohnt. Aus allen sechs DARTs hatte ich dann zwei funktionierende Zusammengepuzzelt, die ich als DJ-Monitore an den Club nebenan verliehen habe, was bei einer den Tiefton-Amp und bei der anderen den Tiefton-Amp und den 12er gerissen hat.

    Naja, man muss halt einschätzen können, was man mit den Dingern anstellen kann und was man besser sein lässt. Brachialprogramm (wozu für mich auch DJ-Monitoring gehört) geht halt nicht.


    Zitat

    Für kleine Geschichten sind Sie ganz ok. Der Klang ist bescheiden, man muss halt mit der Klangreglung etwas fummeln.

    ...siehe oben....

    Zitat

    Schwachstellen an diesen Geräten, sind die Sicherungshalter und die Flachbandkabel. Die Halter brechen gerne mal ab und das Kabel bricht auch mal ganz gerne von der Leiterkarte. Dann fällt die HF Endstufe aus oder setzt aus.

    Hatte ich noch nie Stress mit. Vielleicht sollte ich vorsorglich mal nachlöten? Danke für den Tipp! Habe die Teile aber auch immer pfleglich behandelt, also nicht rumgeworfen oder drauf rumgetrampelt oder so.... :D

    Zitat

    Achja das Gehäuse ist aus MDF irgendwie nicht sehr stabil wenn man mal aneckt.

    Stimmt leider. Und ist der graue Lack mal ab, quillt das MDF gerne ein bißchen.

    Zitat

    Die Dinger sind aber alle male besser gebaut als Zeug aus China.

    Jo. Aber auch deutlich teurer :? . Und keinesfalls sicher vor DAUs und Fehleinsätzen, leider.... :(


    es grüßt

    derautor

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  • Jens Droessler
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    • 6. Februar 2010 um 02:02
    • #10

    Naja, von "Brachial-Monitoring" sollten aber die Amps nicht sterben. Zudem waren die DJ-Einsätze wirklich nicht gerade laut. Kleiner Club, pegelbegrenzte PA und recht vernünftige DJs.

  • marcoboy
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    • 6. Februar 2010 um 08:16
    • #11

    Man sollt auch auf die roten LEDs hinten hören. Hier ist den wirklich Schluss. So günstig sind die Geräte ja gerade auch nicht. Für das Geld bekommt man schon etwas gebrauchtes, leider nicht aktiv. Oder etwas mehr ausgeben, dann gibt auch etwas was klingt.

    Die Schaltungen sind recht einfach und lassen sich auf jeden Fall günstig reparieren.

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