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  4. Selbstbau und Reparatur Lautsprecher und Boxen

Die Ideallösung für ganz kleine Figurentheater!

  • miklo velka
  • 10. Februar 2010 um 17:17
  • miklo velka
    Beiträge
    98
    • 10. Februar 2010 um 17:17
    • #1

    Hallo,

    ich überlege seit einiger Zeit einen Lautsprecher zu bauen der genau auf die Bedürfnisse der allermeisten kleinen Figurentheater abgestimmt ist. Mir kam da ein Gehäuse- und Speakerprinzip ein den Sinn das Infinity vor Jahren schon mal umgesetzt hat und das heute vor allem im Heim-HiFi-Bereich sehr oft verwendung findet.
    Ein 13erBreibänder auf der Frontseite für die Sprachrelevanten Frequenzen und ein 16er Tieftöner auf der Seite verbaut um die Gehäusebreite zu reduzieren. Vielleicht gibt es ja sogar geeignete 10er Speaker die sich für Sprachübertragung eignen, dann 2 auf der Frontseite.

    Geplant ist eine passive und eine aktive Variante, da die verschiedenen Varianten fast genau 50:50 in der tatsächlichen Verwendung aufgeteilt sind. Die einen schwören eben auf ihren kleinen Powermixer und möchten gern passive, die anderen verwenden eben nur Aktivboxen und möchten dies auch weiterhin tun.

    Eine Box ist sehr weit verbreitet in der Puppenspielszene, die DB Technology L 160, welche aktiv betrieben, über zwei 13er Breitbänder verfügt. Viele Kollegen schwören auf diese kleinen Plastikböxchen wegen ihrer sehr guten Sprachverständlichkeit und ihrer Robustheit. Der maximal erreichbare Lautstärkepegel wird in der Regel im Kindertheater nie erreicht.

    Kennt ihr geeignete Chassis für dieses kleine Lautsprecherprojekt? Und gibt es Aktivmodule für die vorgesehene Frequenzaufteilung (16er sollte bis 150Hz laufen, danach der 13er)?

    Ich hoffe es gibt ein paar brauchbare Vorschläge von Euch!!

    Gruss Stefan

  • F.A.Bi.A.N.
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    • 10. Februar 2010 um 18:43
    • #2

    in etwa sowas?

    http://www.paforum.de/phpBB/viewtopic.php?f=27&t=75986
    http://hr-systems.biz/downloads/F.A.S.T.Peerless-Visaton.pdf

    zwei breitbänder im selben frequenzbereich sind eher keine gute idee!

  • miklo velka
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    98
    • 11. Februar 2010 um 20:01
    • #3

    Hallo Fabian,

    ja, in etwa genau sowas. Sind die Speaker denn auch für Mikrofonwiedergabe geeignet? Viele weich aufgehängte Chassis verzerren da nämlich schon bei geringsten Lautstärken. Im Figurentheater wird sehr oft mit Lavalier- und Headsetmikros gearbeitet.

    Aber deine Box kommt der Lösung schon sehr nah. Ist es denn akustisch vertretbar den Woofer auch seitlich zu verbauen? Und wieviel Leistung sollte man min. einplanen? 2x10W?

    Gruss Stefan

  • F.A.Bi.A.N.
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    5.286
    • 11. Februar 2010 um 20:57
    • #4
    Zitat von "miklo velka"

    Sind die Speaker denn auch für Mikrofonwiedergabe geeignet? Viele weich aufgehängte Chassis verzerren da nämlich schon bei geringsten Lautstärken. Im Figurentheater wird sehr oft mit Lavalier- und Headsetmikros gearbeitet.


    das scheint mir eher ein problem zu sein, welches weniger mit den lautsprechern sondern vielmehr mit dem bereitgestellten signal über die mikros zu tun hat. ein durchstimmbarer hochpassfilter für die mikrokanäle ist hierfür das mittel der wahl (hochpass ab 100...200hz).

    Zitat von "miklo velka"

    Ist es denn akustisch vertretbar den Woofer auch seitlich zu verbauen?


    das würde ich, sofern eine neuentwicklung nicht in frage kommt, eher sein lassen.
    bei der oben verlinkten box liegt die trennfrequenz bei ca. 450hz. um das chassis auf die seite der box zu legen, sollte die trennfrequenz deutlich niedriger liegen (sagen wir mal 200hz), da das tieftonchassis bei dieser frequenz noch keine allzu ausgeprägte richtwirkung hat.
    dabei handelt man sich aber auch wieder den nachteil ein, dass der kleine breitbänder bereits ab 200hz übertragen muss. eine trennfrequenz im bereich 400-500hz halte ich da für die deutlich bessere wahl, denn das klingt einfach deutlich entspannter (die meisten breitbänder können so gut wie gar keinen echten membranhub ausführen ohne dass es zu starken nichtlinearen verzerrungen kommt).
    darüberhinaus werden die frequenzweichenbauteile bei einer tieferen trennfrequenz nochmals teurer, da einfach größere werte vonnöten sind. angesichts der wirklich sehr überschaubaren chassiskosten macht auch das keinen sinn.

    Zitat von "miklo velka"

    Und wieviel Leistung sollte man min. einplanen? 2x10W?


    lieber etwas überdimensioneren - 50w pro kanal sollten okay sein.

  • miklo velka
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    98
    • 12. Februar 2010 um 14:49
    • #5

    Also werde ich um eine Neuentwicklung nicht herum kommen. Ich hab mal rumgeschaut was an Chassis so am Markt ist. Diese hier hab ich mir mal näher angeschaut:

    Breitbänder
    Fostex FE 107E & Fostex FX 120

    Tieftöner
    Seas W14 AL & Visaton AL 130 8 Ohm

    Wie gesagt, das Gehäuseprinzip sieht vor den Woofer auf die Seite zu setzen und den Breitbänder nach vorn abstrahlen zu lassen. Von den angegebenen Grenzfrequenzen bei sich in Maßen haltenden Gehäusevolumina sind diese Chassis sehr gut geeignet. Eine Trennfrequenz von 150Hz sollte für beide Chassis ganz gut funktionieren. Alternativ könnte man auch einen 16er Woofer einsetzen.

    Infinity hat in den ´90ern die Overture-Serie gebaut. Und damals fast genau dasselbe gemacht. Nur war die Bestückung mit 2x125mm Chassis plus 25mm Kalotte in der Front und einem mächtigen 30er Bass an der Seite ungleich größer. Wer die relativ kleine Overture aber mal gehört hat den hat es glatt die Sprache verschlagen.

    Was muss ich bei der Weichenkonstruktion beachten um die verzerrungsfreie Wiedergabe auch mit Mikrofonsignalen zu gewährleisten?

    Gruss Stefan

  • F.A.Bi.A.N.
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    5.286
    • 12. Februar 2010 um 15:37
    • #6
    Zitat von "miklo velka"

    Was muss ich bei der Weichenkonstruktion beachten um die verzerrungsfreie Wiedergabe auch mit Mikrofonsignalen zu gewährleisten?

    wie oben geschrieben: hochpassfilterung. alles andere macht wenig sinn.

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