Zitat von "rockline"Ich habe sogar gelesen, dass es Leute gibt die Kabelunterschiede hören können!
Kabel.... naja....
aber klangliche Unterschiede zwischen verschiedenen Endstufen sind teilweise überraschend gross
Zitat von "rockline"Ich habe sogar gelesen, dass es Leute gibt die Kabelunterschiede hören können!
Kabel.... naja....
aber klangliche Unterschiede zwischen verschiedenen Endstufen sind teilweise überraschend gross
...Natürlioch kann man Kabelunterschiede hören, sogar messen und somit belegen! Aber: ich bin dem Link nicht gefolgt, ich vermute wieder irgendeine grandiose Hifiverarsche.
Bremst mal Euren Streit ein. Ich denke sowohl der Herr Rockline als auch Herr Drössler sind ja Leute die überwiegend sinnvolles von sich geben. Wenn es mehr davon im Forum gäbe, wäre es ja wirklich hilfreich, deswegen vergrault Euch bitte nicht.
Viele Grüße
Tobias Kammerer
Zitat von "Mechwerkandi"
IMHO muss in dem Umfeld das System Amp-Verkabelung-Lautsprecher unbedingt als Ganzes betrachtet und bewertet werden.
Eine singuläre Betrachtung einzelner Komponenten wird kein schlüssiges Ergebnis liefern.
Zitat von "Jens Droessler"
Mehrere Leute inklusive mir haben einen Test gemacht, wo einige namhafte und auch billige Amps an jeweils drei verschiedenen Bassboxen (Horn, BR, CB) verglichen wurden. Die Amps wurden spannungsmäßig alle genau abgeglichen und wurden nicht bis ins Limit gefahren. Dennoch stellten sich für jeden hörbare Unterschiede ein, je nach Box mehr oder weniger ausgeprägt, aber immer vorhanden.
Manchmal frage ich mich wirklich, warum die Qualität der Küche allein an der Grösse des Herdes festgemacht wird...
Zitat von "linearray"
Kabel.... naja....aber klangliche Unterschiede zwischen verschiedenen Endstufen sind teilweise überraschend gross
Meine Anmerkung mit dem "Ich habe gelesen...blablabla" war als Gag gedacht. Das Ich hatte ich sogar extra dick gemacht, weil manche Wörter in einem anderen Text auch so fein markiert waren, und ich das so viel schöner fand ![]()
Wird wohl auch daran liegen, wie die Endstufen mit komplexen Lasten und der EMK des Lautsprechers zurechtkommen.
MfG
DirkB
Zitat von "Mechwerkandi"Manchmal frage ich mich wirklich, warum die Qualität der Küche allein an der Grösse des Herdes festgemacht wird...
Aus diesem Grund lief der Test ja auch nicht nur an einer Box. Die klanglichen Unterschiede waren aber bei allen drei Boxen ähnlich ausgeprägt. Es war nicht so, dass Amp 1 an Box A fetter klang als Amp 2 an Box A, aber an Box 2 dann schwächlicher. Das Kabel war übrigens immer das selbe ![]()
Zitat von "rockline"...bietet sich während der Dauerbelastungsphase die Mithör bzw. Recordingmöglichkeit an! Das mache ich immer wieder gerne, und höre über zwei Monitore in der Werkstatt ab was die Endstufe so von sich gibt
Und ist denn bei dieser Methode schon mal ein Unterschied zutage getreten und wie hört sich das dann an? Das würde mich doch sehr interessieren. Denn wenn man das am Lastwiderstand auch hören kann, dann müßte es ja eine tatsächliche Eigenschaft des jeweiligen Gerätes sein.
Gespannt: Win
Man hört eigentlich nur wie eventuell vorhandene Limiter regeln. Manche Geräte sind da etwas auffälliger.
Rein klanglich subjektiv beurteilt hört man (vom maximalen Aussteuerungsende mal abgesehen) keine Unterschiede, sofern eine Endstufe nicht schon alleine vom Konzept her irgendwie zuviel Klirr (k3) hat, oder durch extrem hoch angesetzte HP Filter auffällt.
Das Problem liegt doch darin das keine Sau weiß wie Mensch Bass wahrnimmt :lol: .
Die Cochlea ist nämlich eigentlich zu kurz. So unter 100Hz wird das knapp.
Somit spaltet sich das ganze in Gefühlten (Körperschall) und Wargenommenen (Gehör-Hirn-Gemisch) Bass.
Das erklärt doch eigentlich Alles ![]()
Zitat von "rockline"Ich habe sogar gelesen, dass es Leute gibt die Kabelunterschiede hören können!
http://www.silent-wire.de/german/technol…_forschung.html
Ja ich
Aber wenn ich jetzt davon berichte lande ich nicht im Party sondern im Sektenforum psychisch kaputter Hörender
Zum Thema Dämpfungsfaktor. Der ist gut hörbar und sollte zum verwendeten LS System passen. Meiner Erfahrung nach kingen Hörnchen besser wenn sie etwas schwingen können. Wabbernde BR dann eher straffer(= höherer DF). Könnte es nicht sein, dass eine hörbar stärkerer Tiefbassbereich aus einem geringeren DF resultiert? Und wenn ich hier nur Schwachsinn erzähle dürft ihr mich aufklären.
Hallo,
naja nur Schwachsinn erzählst Du vielleicht nicht. Bei dem mehr Tiefbass durch weniger Dämpfung würde ich Dir zustimmen, aber um mich gleich selbst zu kritisieren:
1.: Der Gesamtdämpfungsfaktor resultiert aus allen Komponenten (auch Kabel) differiert deswegen nur minimal, selbst wenn der DF der verschiedenen Endstufen deutlich unterschiedlich ist. Nun kommt einfach die Frage auf: Ab wieviel Unterschied wird das hörbar, denn wie gesagt physikalisch in % sind die Unterschiede nur gering:
2.: Um obige Theorie mit Versuchen zu belegen oder zu wiederlegen, bräuchte man einen Vesuchsaufbau, bei dem GENAU NUR der Dämpfungsfaktor änderbar ist. Das ist eigentlich nicht möglich, da alle Parameter, die den Dämpfungsfaktor ändern auch andere Parameter ändern.
Mein Fazit aus bisheriger Erfahrung und Messtechnik lautet.
Meine getesteten Setups lassen vermuten, daß Endstufen mit höherem Dämpfungsfaktor im Bass hörbar straffer und dabei gleichzeitig Bassärmer klingen, obwohl die Messergebnisse keine Unterschiede im Basspegel zeigen. Diese Erfahrung kann auch andere Ursachen als den Dämpfungsfaktor haben, die vielleicht nur zufällig parallel zum Dämpfungsfaktor verlaufen.
Es könnte auch nur Einbildung sein.
Viele Grüße
Tobias Kammerer
Zitat von "tobias kammerer"Meine getesteten Setups lassen vermuten, daß Endstufen mit höherem Dämpfungsfaktor im Bass hörbar straffer und dabei gleichzeitig Bassärmer klingen, obwohl die Messergebnisse keine Unterschiede im Basspegel zeigen.
Nicht nur Pegel messen, sondern auch Klirr und GD (evtl. noch Komprimierung).
Die Komprimierung IST Pegel! und zwar Pegelverlauf. Natürlich sieht man da dann Unterschiede, jedoch nur sehr geringe, vor allem dann, wenn man die Endstufe NICHT an Ihre Lastgrenze fährt. Trotzdem höre ich das (meine ich). Das ist ja die Gemeinheit. Die Höreindrücke stehen in keinem Verhältnis zu den Messunterschieden. Deswegen betrachte ich mich da durchaus auch selbstkritisch. Obwohl ich schon zu der "Gras wachsen Hören" Fraktion zähle und das auch vertrete.
Viele Grüße
Tobias Kammerer