Hallo,
ich suche nach einer Lösung, zwei UHF-Paddel für einen Mikrofonempfänger sowie optimalerweise ein Paddel für eine Inear Strecke auf einem Stativ unterzubringen, hat jemand einen Tip für eine fertige Lösung ?
Die gängigen K&M T-Stücke sind mir zu kurz...
mehrere Antennen auf ein Stativ
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schurik -
9. Juli 2010 um 00:51
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Zitat von "Schurik"
Hallo,
ich suche nach einer Lösung, zwei UHF-Paddel für einen Mikrofonempfänger sowie optimalerweise ein Paddel für eine Inear Strecke auf einem Stativ unterzubringen, hat jemand einen Tip für eine fertige Lösung ?
Die gängigen K&M T-Stücke sind mir zu kurz...
Niemals IEM Sendeantennen und Mikrofon-Empfangsantennen auf eine gemeinsame groundplane bauen. Das schreit nach Problemen.
Genaugenommen sollte man mindestens 1m, besser 2m Abstand halten.Zwei Empfangsantennen kann man gut auf eine lange Mikrofontraverse bauen, z.B. K&M 23600-300-55 schwarz.
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hi,
die probleme sind mir schon bewusst, deshalb suche ich ja nach einer lösung die jemand schon erfolgreich im einsatz hat.
die von dir aufgeführte k&m schiene hat auch nur 36cm, das ist mir zu kurz...(bin ich der einzige, der bei festivals nach drei mikrofonstativen betteln muss
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Zitat von "Schurik"
(bin ich der einzige, der bei festivals nach drei mikrofonstativen betteln muss
)
ganz kurz OT:
aus diesem grunde gibt es technik-rider. dort steht drin, wie viele stative man benötigt.ansonsten würde ich ebenso für eine grössere räumliche trennung der sende- und empfangsantennen plädieren.
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Wie weit sollen denn die beiden Empfangsantennen auseinander? Ich bin immer davon ausgegangen, dass die Antennen etwa lambda/2 auseinander sein sollen, da dann wenn durch Reflexion bei der einen Antenne die Feldstärke nahe null ist, bei der anderen mit hoher Wahrscheinlichkeit ein ausreichend gutes Signal vorhanden ist.
lambda = c/f = 300 000 000 m/s / 800 MHz = 0,375m also die Paddel etwa 19cm auseinander. Ich arbeite immer mit 20cm grob abgeschätzt, ohne maßband. Da würde die K&M Variante ganz gut passen.
Kann aber auch sein, dass mein Ansatz grundsätzlich Fehlerhaft ist, dies möge man mir bitte mitteilen. -
Da gibt es verschiedene Ansätze, lambda/2 ist der allgemein kleinste empfohlene Abstand. Es kann aber auch vorkommen, daß man die Antennen wesentlich weiter entfernt aufstellt, um gute Ergebnisse zu erzielen. Mehrweg-Empfang ist ja genau so schlecht, auch bei guter Feldstärke. Das kann teilweise mit lambda/2 nicht behoben werden.
Daher bevorzuge ich inzwischen die Einzel-Stativ-Variante.
3 Stative für Antennen waren noch nie ein Problem, weder in Clubs noch auf Festivals.Die Sendeantennen dann so, daß eine möglichst hohe Dämpfung in Richtung der Empfangsantennen und freie Sicht und hohe Verstärkung in Richtung der Bodypacks. Gerade bei non-diversity-Empfang ist das wichtig.
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hallo,
sennheiser empfiehlt einen abstand von mind. 1m zwischen den antennen, mir schwebt da eine lösung eines zusammenklappbaren t-stücks von 1m sowie einem schwanenhals in der mitte für den inear rundstrahler vor...habe das so aber noch nicht probiert...wora:
klar gibt es technikrider, das heisst aber noch lange nicht, dass sie immer und überall eingehalten werden, und es gibt sie halt, die kleinen festivals wo jedes stativ und jede rolle gaffa abgezählt sind...davon mal abgesehen ist es ja auch eine platzgeschichte.. -
Noch einmal:
Die In-Ear-Sendeantenne sollte galvanisch getrennt von den Empfangsantennen sein.
Der eine Meter ist ein rein theoretischer Wert, wie weit auseinander und wo genau die Empfangsantennen optimal stehen hängt von vielen Faktoren ab.
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wie meinst du das mit "galvanisch getrennt"?
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Zitat von "wora"
wie meinst du das mit "galvanisch getrennt"?
Ich meine die HF-Seite.
Nicht auf der selben Stereoschiene (und somit Groundplane), Empfangs-Splitter und Sende-Combiner nicht auf der selben Rackschiene, kein Gerätekontakt. Das schwingt doch sonst alles symphatisch zusammen. -
Habe sowas auch mal als Fertigvariante gesucht und bin gescheitert. Letztendlich hat der Schlosser meines Vertrauens mir eine Telekopvariante aus Alu-Vierkant angefertigt. Ist ein 20x20 Profil, das ca. 40cm lang ist und zu jeder Seite 2 Auszüge besitzt, die über Rändelschrauben arretiert werden. Man kann damit problemlos 2 Antennen mit gut 1 Meter Abstand auf einem Stativ positionieren. Im zusammengeschobenen Zustand passt das Teil sehr gut hinten in das Empfängercase.
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Also auf einem Festival sollte sich doch in unmittelbarer Bühnennähe eventuell das eine oder andere Rohr finden an dem man bequem mittels z.B. Manfrottoklemmen in nahezu beliebigem Abstand so ziemlich alles festklemmen kann was man will, auch Funkantennen.
Im kleinen Club sieht's freilich anders aus.