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Erledigt/ Netzteilmodifikation für LED Pultlampen

  • hias.h
  • 4. Oktober 2010 um 22:14
  • hias.h
    Beiträge
    1.192
    • 4. Oktober 2010 um 22:14
    • #1

    Ich habe hier ein Pult, bei dem mir die Lampenanschlüsse Sorgen bereiten.
    Das Netzteil ist nicht sehr sauber gelöst, es wird einfach von einer ca. 18V Wechselspannung mittels Widerstand und einer Diode eine Halbwelle gesperrt und ein bisschen Spannung am Widerstand verbraten.
    Das Oszilloskop zeigt eine Amplitude mit ca 24V Spitze. Das Ding ist nicht mehr wirklich sinusförmig, ich bin trotzdem von einer Effektivspannung (wenn beide Halbwellen da wären) von 24V : 1,4 = ca 17V ausgegangen. Soweit war das für mich noch alles irgendwie naheliegend, beim nächsten Schritt hab ich aber Bauchschmerzen (vielleicht auch bloß, weil ich grad zuviel gegessen hab)
    Wenn eine Halbwelle wegfällt, halbiert sich dann die Leistung? Dann müsste man die Spannung nur nochmals durch 1,4 teilen und hätte dann die Effektivspannung einer Halbwelle bei vertrauten 12V? Ein konventionelles 12V Birnchen hat, jedenfalls in meinem kurzen Testzeitraum, anstandslos geleuchtet. (irgendwann wurde es in der Hand zu warm) Die Spannung am Oszi sinkt um ca 2V unter Last.

    Soweit scheint dass alles irgendwie zu passen, aber ich würde da gerne LED-Lampen dranhängen.
    Hat irgendwer Erfahrungswerte oder theoretische Einwände, dass das nicht funktionieren wird?
    Gibt das ekliges Flimmern oder mögen gar die LEDs die Spannungsspitzen nicht?
    Wenn ja, lässt sich das irgendwie glätten? (Drossel?)

    Einmal editiert, zuletzt von hias.h (5. Oktober 2010 um 18:49)

  • bemi
    Reaktionen
    64
    Beiträge
    1.755
    • 5. Oktober 2010 um 09:42
    • #2

    wenn glätten, dann über Kondensator

    Aber eine Halbwelle über Vorwiderstand ist doch die ideale Versorgung für LEDs ...

    Viele Grüße aus dem Allgaeu - Michael "bemi" Bernhard
    https://bemiton.wordpress.com/

  • hias.h
    Beiträge
    1.192
    • 5. Oktober 2010 um 12:43
    • #3

    Da hab ich doch tatsächlich "glätten" geschrieben, eigentlich wollte ich die Spannungsspitzen abdämpfen. Aber wenn diese Halbwelle mit +24V Peak auch für LEDs 12V effektiv sind (ich gehe mal davon aus, dass in den Schwanenhalslampen irgendein Vorwiderstand drin ist) sollte das ja passen, das ganz hat mich doch ziehmlich verwirrt.

  • hias.h
    Beiträge
    1.192
    • 5. Oktober 2010 um 17:21
    • #4

    Und noch zur Aktualisierung: (jetzt gehört das ganze aber wohl eher in "Selbstbau")

    Hat schrecklich geflackert, hab dann doch mit Kondensatoren geglättet, und den zuvor erwähnten Widerstand gegen einen größeren ausgetauscht, damit die Spannung wieder sinkt. (doppelter Widerstand und Belastbarkeit) dabei hat sich herausgestellt, dass der alte statt 15 Ohm eher den Widerstand eines kurzen Stückes Draht hatte.

    Hab 1650uF an Siebung rein. (Materialschlacht: 2x 3300uF, 60V weil die gerade rumlagen) am Osziloskop ist jetzt eine kleine Restwelligkeit erkennbar, den LEDs merkt man aber nichts an. Wenn man 3 Lampen anschließt sinkt die Spannung auf ca 11V, vieleicht finde ich ja eine etwas durchlässigeren Widerstand, dann passt das ganze.


    // Vielelicht hilft das ja jemandem, der genauso auf dem Schlauch steht wie ich gestern Abend.

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