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Shure ULX oder alte UHF-Serie

  • nicogreek
  • 14. Oktober 2010 um 10:40
  • nicogreek
    Beiträge
    302
    • 14. Oktober 2010 um 10:40
    • #1

    Hallo miteinander,

    Habe die Möglichkeit an eine Shure ULX (Kompletset) für 600.- Euro ranzukommen. Neu und mit voller Garantie.

    Alternativ könnte ich für 100.- Euro mehr an eine Shure U4S mit passender Gurke haben. Gebraucht aber mit Garantie.

    Was würdet Ihr vorschlagen?

    Grüße Nico

  • cheesy
    Beiträge
    579
    • 14. Oktober 2010 um 11:25
    • #2

    ich bin mir nicht sicher, aber ich glaube die ULX-Serie wird mit 9V-Blöcken betrieben.
    Die UHF braucht zwei Mignons und läuft damit ca. 10 Stunden.

    Wenn du die Funken viel einsetzt, wäre das schon ein Kriterium...

    Gruß
    Cheesy

  • 4711
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    6
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    1.030
    • 14. Oktober 2010 um 18:12
    • #3

    Auf jeden Fall UHF!
    Ich habe beides und die UHF ist schon ne Liga besser in jeglicher hinsicht.

  • hermste
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    9
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    2
    • 14. Oktober 2010 um 18:49
    • #4
    Zitat von "4711"

    Auf jeden Fall UHF!
    Ich habe beides und die UHF ist schon ne Liga besser in jeglicher hinsicht.

    Dem kann ich nur Zustimmen.
    Ich arbeite regelmäßig mit beiden Systemen und UHF/ U4D ist aus Metall (ULX Plastik). UHF/U4D hat auch noch "echtes" Diversity (MARCAD oder so), nicht dieses neumoderne Diversity...

    Je nachdem, welches Frequenzband das UHF-System ist, ist es klanglich sogar weit überlegen, weil die alten Bänder (MC, MB, MA) eine größere Kanalweite hatten, der Nachteil dabei ist, dass nicht soviele Sender in das Spektrum passen.
    Die AA/Mignon sehe ich auch als weiteren Vorteil, ULX hat 9V.

    Lediglich der Frequenzbereich/das Band könnte für ULX vorteilhaft sein. Wie du bestimmt weißt, sollte man zwischen 790 und ca. 815 Mhz nichts Neues mehr kaufen wegen LTE.

    Viele Grüße,
    Hermann

  • malte dammrich
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    31
    • 14. Oktober 2010 um 21:27
    • #5

    Also, vom Handling gefallen mir U4s/d (UHF) auch besser als ULX, Metall ist gegen Plastik halt klar im Vorteil.

    Zitat von "hermste"

    .. UHF/U4D hat auch noch "echtes" Diversity (MARCAD oder so), nicht dieses neumoderne Diversity..

    [/quote]
    Was bedeutet denn die Aussage? Ist das "echte" denn besser als das neue? :wink:

    Naja, einziges Pro was mir für eine ULX einfällt, das Handsender und auch Bodypacks eine Höhere Sendeleistung haben als bei der U-Serie.
    Das könnte gerade bei einer einzelnverbauten Strecke (also Ohne Splitter und Verstärker) zu ein bisschen mehr Bewehgungsfreihet führen, da der U-Serie gerade ohne Splitter ja doch ganz gerne mal der RF abhaut.

    Bevor jemand fragt, meine ULX 30mW und U-Serie nur 20mW

    9V oder 1,5V??
    Naja, 1,5V sind halt billiger, funktionieren tut beides, aber wir reden da ja nicht von 30 Strecken sondern von einer Einzigen, über die extremen Ersparnisse über den Lebenszeitraum der Funkstrecke will ich gar nicht nachdenken. "Ironie-modus-aus"

    Klanglich sind beide akzeptabel, kommt aber ja eh immer auf die Kapsel an.
    Solang du keine SLX kaufst sollte das klangliche nicht zum Problem werden.

    Ansonsten kannste ja hier nochmal drüberfliegen.

    http://www.shure.com/idc/groups/pub…f-specsheet.pdf
    http://www.shure.com/idc/groups/pub…x-specsheet.pdf

  • 4711
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    6
    Beiträge
    1.030
    • 15. Oktober 2010 um 10:16
    • #6

    Die Erfahrung sagt aber das UHF mit 1,5V Batterien ca. doppelt so lange hält.
    Und das ULX eine bessere Reichweite haben soll kann ich auch nicht nachvollziehen. Die Praxis sagt genau das Gegenteilt.

  • shure
    Profi
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    342
    • 15. Oktober 2010 um 10:25
    • #7

    Servus,

    muss hier doch mal rein grätschen.

    Thema Diversity: U-Serie hat MARCAD und ULX das so gennante"predictive Diversity".
    MARCAD ist ein True Diversity - oder auch Audio Diversity genannt. dabei werden zwei Audio-Signale miteinander verglichen und das schlechtere (mehr verrauschte) weniger gepegelt - bis ganz weg gelassen.
    Predictive Diversity schaut sich den Verlauf der empfangene Feldstärke an. bei einem extrem schnellen Abfall droht ein DropOut - also wird schnell auf die andere Antenne übergeblendet.
    In der Praxis arbeiten beide Diversity-Arten gleich gut. Nur durch das Zusammenmischen zweier Audiosignale in Falle von MARCAD ist der Signal-Rausch-Abstand höher.

    Thema Reichweite: Die Reichweite hängt nicht nur von der Sendeleistung des Sender ab - sondern auch von der Sensitivität des Empfängers. Ergo mit 20 mW kommt man nicht weiter wie mit 10 mW (erst recht keine Verdopplung). man muss immer die Kombination Sender/Empfänger sehen. Der U-Empfänger ist sensitiver wie der ULX-Empfänger. Unterm Strich hat man eine Reichweite von 100 m.

    Beste Grüße

    Jürgen Schwörer
    Senior Applications Engineer
    Shure Distribution GmbH
    Jakob-Dieffenbacher-Str. 12
    75031 Eppingen
    Telefon: 07262 - 9249151

    *** bitte keine PN sondern direkt an: schwoerer_juergen@shure.com

  • hermste
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    2
    • 15. Oktober 2010 um 15:24
    • #8
    Zitat von "malte dammrich"

    "Was bedeutet denn die Aussage? Ist das "echte" denn besser als das neue?

    Zitat von "shure"


    Thema Diversity: U-Serie hat MARCAD und ULX das so gennante"predictive Diversity".
    MARCAD ist ein True Diversity - oder auch Audio Diversity genannt. dabei werden zwei Audio-Signale miteinander verglichen und das schlechtere (mehr verrauschte) weniger gepegelt - bis ganz weg gelassen.
    Predictive Diversity schaut sich den Verlauf der empfangene Feldstärke an. bei einem extrem schnellen Abfall droht ein DropOut - also wird schnell auf die andere Antenne übergeblendet.
    In der Praxis arbeiten beide Diversity-Arten gleich gut. Nur durch das Zusammenmischen zweier Audiosignale in Falle von MARCAD ist der Signal-Rausch-Abstand höher.

    Genau, das, was der Jürgen so detailreich beschreibt, meinte ich mit "gutem, alten TRUE Diversity" und dem "Computer-Diversity" der neuen Generationen. Wenn ich mich recht erinnere ist der Schaltungsaufwand bei dem predicitive Diversity geringer. Ich hab's mir grob gemerkt und weiß, wo ich nachfrage, wenn ich es doch nochmal genau wissen muss.

    Viele Grüße,
    Hermann

  • Hitower
    Verifiziert
    Beiträge
    1.457
    • 17. November 2010 um 11:53
    • #9

    Hi
    Späte Antwort, aber ich ziehe die UHF Serie der ULX vor! Auch weil wir davon Doppelanlagen haben...

    Waren die Handsender noch die mit den Antennenstummel unten? Das war bei einigen Nervösen Moderatoren/Referenten das Problem... Bischen die Hand drum und die Signalstärke sackte ein...
    Ansonsten halten die ewig mit den Batterien wie man oben schon lesen konnte...

    Gruß
    Daniel, der 4 Strecken im Gepäck hat

    Fachkraft in Hamburg...

  • tonzwerg
    Profi
    Beiträge
    1.068
    • 22. November 2010 um 19:23
    • #10

    auf jeden Fall die U-Serie. Klanglich ganz andere Liga.

    The ships hung in the sky in much the same way that bricks don't.
    -- Douglas Adams

  • malte dammrich
    Beiträge
    31
    • 12. Dezember 2010 um 19:11
    • #11

    So, versteht mich nicht falsch, ich selbst ziehe auch jeglie U-Serie ner Ulx vor und das eigentlich einzig allein durch gefühlte amtlichkeit, die die U-Serie durch ihre Metallgehäuse im gegensatz zu der Plastik-ULX hat.

    Aber eigentlich geht mir das mit Sende und Empfangsleistung nicht aus dem Kopf, vielleicht bekomme ich ja nochmal ne Nachhilfestunde gratis hier;-)

    Also rein logisch würde ich ja folgendes denken,

    ein Empfänger der "stärker" ist, empfängt doch auch "schwächere" Signale, oder nicht? Also auch empfindlicher für Einstreuungen, bzw. Größere distanzen möglich. (U4d/U4s)
    Im Gegensatz dazu müsste dann auch ein schwächerer Empfänger, weniger Müll empfangen, auch wenn der Empfangsradius eingeschränkt ist. (Ulx empfänger)

    Ein Sender welcher Stärker ist, drückt auch eher (stör)signale weg, und sollte eine weitere Reichweite haben. (Ulx Handsender)
    Im Gegensatz dazu ein Sender welcher wenger Stark ist, wird eher von einem anderen Signal gestört, und hat weniger reichweite, oder nicht? (U-Serie Handsender)

    Wenn ich jetzt zusammenfasse komme ich zu

    Ulx
    schwacher Empfänger - weniger Einstreunug, weniger Reichweite
    starker Sender - weniger Einstreunug, weitere Reichweite

    U-Serie
    starker Empänger - mehr Einstreunug, mehr Reichweite
    schwacher Sender - mehr Einstreunug, weniger Reichweite


    Wahrscheinlich kann man auch gar nicht selber nen Vergleich auf Grund des Datenblattes ziehen, aber irgendwie muss ich immer mal wieder dran denken, vielleicht kann mir das ja nochmal jemand nen bisschen näher erklären.

  • shure
    Profi
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    Beiträge
    342
    • 21. Dezember 2010 um 14:03
    • #12

    hallo Malte,

    rein theoretisch hast du recht.

    Aber rein punkt hast du noch vergessen: weniger Sendeleistung -> weniger Intermodulationen -> mehr kompatible Kanäle.

    Darüber hinaus wage ich mal zu behaupten, dass deine Überlegungen zwar theoretisch richtig sind - aber nicht praxisrelevant. Eine Leistungsverdopplung bedeutet +3 dB. Und 3 dB sind in der Funktechnik ein Klacks. Eine etwas schräg gehaltene Antenne kann schon 3 dB weniger ausmachen.

    beste Grüße

    Jürgen Schwörer
    Senior Applications Engineer
    Shure Distribution GmbH
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