Zitat von "paladin"Irgendwie ist das komisch, denn bei der Veröffentlichung der neuen GL-Serie vs. GL 2200, 3000 (2800, 2400 etc.) vernahm man doch hier oft Aussagen wie: " Schon beim leichtesten Drehen des EQ's passiert sofort was...., bin begeistert" usw. usw.
Die ML Serie liegt da ja noch eine Liga drüber, von daher wundere ich mich schon ein wenig.
dazu möchte ich jetzt mal einfügen, das die arbeitsweise der analogpult-eqs sehr unterschiedlich bewertet wird und manchmal zu ganz falschen schlussfolgerungen führt.
ich nenne als beispiel das venice: wenn man hier auch nur wenig am poti dreht, hört man schon was.
das hat aber nix mit "griffigeit" zu tun sondern eher mit der tatsache, wie die regelfunktion ausgelegt ist. bei besagten venice verringert sich nämlich die wirkung, je weiter man das poti dreht. will heissen: am anfang passiert viel, gegen ende dann immer weniger (relativ gesehen natürlich).
diesen verhalten wurde und wird von vielen kollegen seltsamerweise mit einer grösseren wirkung der filter gleichgesetzt, obwohl es im grunde genommen eher ne verarschung ist.
bei den heutigen digitalpulten ist diese wirkung weit weniger unterschiedlich, weil die angezeigten werte auch mit der realität zusammenpassen müssen (kann man ja ganz einfach überprüfen
)
die EQs der ML pulte machen schon was sie sollen, keine bange.
ob sie dabei so klingen müssen wie bei weit teureren pulten, lasse ich mal unkommentiert. schlecht sind sie jedenfalls nicht.