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Pult - Strom

  • krzysztof schwierz
  • 25. Februar 2011 um 15:31
  • krzysztof schwierz
    Gast
    • 25. Februar 2011 um 15:31
    • #1

    Hallo,

    Meine Frage bezieht sich auf das Ein- und Ausschalten eines Mischpultes.
    Wenn es auch nur die kleinste Bedeutung haben sollte, ist es ein Allen&Heath WZ3 12:2.

    Das Pult halte ich in einem 19“ 16U Case – von dem Ein- und Ausschalten muss ich da immer die Hand zwischen die Kabeln durchpressen...

    Könnte es irgendwie für da Gerät schädlich sein, wenn ich es immer eingeschaltet lasse (d.h. der Schalter immer auf On) und das Ein- und Ausschalten nur per Stromein- und –ausschalten (an der Stromleiste) realisiere?

    danke, mfg :)

  • derautor
    Profi
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    Beiträge
    1.089
    • 25. Februar 2011 um 16:16
    • #2

    Nein, das ist dem Pult eigentlich gleich, ob es am eigenen Netzschalter oder durch Einstecken der Rackverstromung ins lokale Stromnetz aktiviert wird. Sollte da aber auch noch eine Endstufe mit drin sein, solltest Du die dabei zudrehen bzw. stummschalten.

    es grüßt

    derautor

    Immer schön vorm Soundcheck herverkabeln.....

  • erik
    Beiträge
    1.408
    • 25. Februar 2011 um 20:18
    • #3

    Nee, kein Problem, nichtmal bei Yamaha Digitalpulten, bei anderen HErstellern hab ich dazu keine Erfahrung, sollte aber genauso Problemlos funktionieren.

  • günter berthold
    Beiträge
    124
    • 25. Februar 2011 um 22:58
    • #4

    Ich habe ein kleines Siderack (6HE mit Effekten, EQ und einem ART-Powerbase-Stromverteiler) und dazu ein kleines Yamaha-Pult. Ich schalte die komplette Stromversorgung des FOH-Platzes über die Powerbase Ein und Aus. Wichtig ist nur das der Masterfader auf Null ist. - Keine Probleme

  • erik
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    1.408
    • 25. Februar 2011 um 23:06
    • #5
    Zitat von "günter berthold"

    Wichtig ist nur das der Masterfader auf Null ist.

    Warum?

  • derautor
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    • 26. Februar 2011 um 01:44
    • #6

    Ja, warum?

    Wenn das relevant wäre, müßten ja auch alle Aux-Master auf null gedreht werden. Hand aufs Herz - wer achtet darauf? Kaum einer! Letztlich liefert jedes Audiogerät Ein- und Ausschaltimpulse (es sei denn, es gibt Schaltverzögerungen via Relais, die das ausblenden, siehe Venice) weil es einfach eine Zeit dauert, bis sich die Betriebsspannungen und Arbeitspunkte/Potenziale der Verstärker stabilisiert bzw. destabilisiert haben. Jeder OP-Amp-getriebene Auxweg verhält sich in dieser Phase so und erzeugt einen Knackimpuls, da ist es relativ unerheblich, ob der Fader davor offen oder geschlossen ist.

    es grüßt

    derautor

    Immer schön vorm Soundcheck herverkabeln.....

  • günter berthold
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    • 26. Februar 2011 um 13:43
    • #7
    Zitat von "derautor"

    müßten ja auch alle Aux-Master auf null gedreht werden.

    ...und da ich bei dieser Anlage keine Monitor-LS über AUX dran habe, habe ich auch nur einen Master zum Runterziehen :lol:

    Gruß Günter

  • Andy F.
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    • 26. Februar 2011 um 14:31
    • #8

    schön für Dich ... :D Trotzdem hast du nicht begründet, warum dies überhaupt notwendig sein sollte....

    Andy

  • krzysztof schwierz
    Gast
    • 26. Februar 2011 um 15:21
    • #9

    Also super, wieder etwas weniger Arbeit beim Auf- / Abbauen... - die Amps, d.h. die aktiven Boxen schalte ich sowieso als letzte ein und als erste aus - danke, mfg :)

  • tobias kammerer
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    • 26. Februar 2011 um 16:48
    • #10

    Hallo,

    mal zur allgemeinen Erklärung: Bei 99% aller Geräte macht der Netzschalter im Gerät nichts anderes als das Gerät gewlatsam vom Strom zu trennen. Also kommt es dem Ausschalten über Steckdose genau gleich. Ein paar wenige Geräte machen per Schalter eine Art "Herunterfahren". Das sieht man aber in der Regel den Dingern auch an (Bildschirmmeldung oder Ähnliches).

    Viele Grüße
    Tobias Kammerer

  • günter berthold
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    • 26. Februar 2011 um 16:53
    • #11
    Zitat von "Andy F."

    Trotzdem hast du nicht begründet, warum dies überhaupt notwendig sein sollte....

    Andy

    ...das hatte doch schon der Kollege derautor für mich übernommen

    Ergänzend dazu: Wenn die Phantomspeisung eingeschaltet ist, wird diese meist mit "unschönen Geräuschen" am schnellsten abgebaut. Mit heruntergezogenem Master kann ich mir diese Geräuschkulisse ersparen.

  • erik
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    • 26. Februar 2011 um 20:30
    • #12

    kommt aufs Pult an. Bei meinem LS9 hab ich bei -20dB am Master Rock-Konzertlautstärke und beim ausschalten (bei aktiver PA) machts einen Knacks, der nicht mehr hörbar wäre wenn im Raum noch nen Paar Kühlschränke oder Lüfter oder ähnliches laufen, beim Hochfahren genauso. Vorbildlich, und inzwischen sollte es auch nahezu überall so sein.

  • simonstpauli
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    • 26. Februar 2011 um 21:17
    • #13

    Ich halte es aus Prinzip so, daß alle Verstärker (oder powered Lautsprecher, das kommt auf das Gleiche heraus) ausschalte, bevor ich einen Pultplatz ausschalte und umgekehrt beim Anschalten. Wahlweise kann man auch das Multicore ziehen, wenn man z.B. bei einem Analogplatz an die Amps nicht herankommt.

    Die Geräusche sind von Pult zu Pult unterschiedlich (auch Controller machen teilweise heftig Alarm beim Aus- oder Einschalten), mir ist es egal, wie laut der Knacks ist, er gehört NICHT auf die PA.

    Christian Tepfer * Monitor-Operator, HF-Betreuer, FOH-Mischer, Klang-Gestalter
    http://klanggestaltung.wordpress.com/

  • tufkamar
    Gast
    • 26. Februar 2011 um 23:12
    • #14
    Zitat von "simonstpauli"

    mir ist es egal, wie laut der Knacks ist, er gehört NICHT auf die PA.


    Na, dann sind am Ende des Konzertes wenigstens alle eingeschlafenen Gäste wieder wach...

  • oton
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    • 26. Februar 2011 um 23:36
    • #15
    Zitat

    ie Geräusche sind von Pult zu Pult unterschiedlich (auch Controller machen teilweise heftig Alarm beim Aus- oder Einschalten), mir ist es egal, wie laut der Knacks ist, er gehört NICHT auf die PA.

    +1

    Ich habe mich letzte Woche wieder mal stundenlang über eine gezogene Akustikgitarre grüngeärgert, die ich verpasst habe ... solche Geräusche über die PA tun einfach weh, egal ob das das Publikum hört oder nur noch die Hands.

    Konzertende - Masterfader - Anlage aus - dann alles andere ... und wenn die D12er nicht blinken beim Anschlaten, dann gibt es einen mächtigen Anschiß .. :D:D:D

    oTon Music - Marcus Thiel - Hilsbrunnenstrasse 8 - 76530 Baden-Baden

    http://www.popakademie.de
    http://www.otonmusic.de
    http://www.event-akademie.de

  • billbo
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    • 28. Februar 2011 um 16:04
    • #16

    Bei allem Verständnis für die offensichtliche Unbeliebtheit von Schaltknacksern (die ich durchaus teile :D) möchte ich dann aber dennoch bemerken, dass die Programmierung des menschlichen Signalverarbeitungszentrums auf 'Alarm!!!' bei plötzlich auftretenden unnatürlichen Geräuschen nicht zwingend einher geht mit objektiven technischen Problemen von oder für Lautsprecheranlagen. Sprich: anders als seit Menschengedenken immer wieder von Musikern, Backlinern, Tontechnikern und ähnlich vorbelasteten Menschen gebetsmühlenartig behauptet geht kein Lautsprecher kaputt, nur weil das angelegte Kurzzeitsignal nicht besonders schön klingt. Chassistod oder – beschädigung durch falsches Ein – oder Ausschalten ist ein Märchen, dem erstaunlicherweise niemals jemand widerspricht. Aber eben ein Märchen.
    Ungezählte Toninstallationen werden täglich über einen simplen 63A Schütz ein – und ausgeschaltet, mitsamt aller darin verwendeten analogen und digitalen Gerätschaften. Je nach Vorhandensein bzw. Ansprech-/ Abfallzeiten von Relais zwischen Elektronik und Lautsprechern klingt das nicht immer besonders schön – aber kaputt geht deswegen auch nach Jahrzehnten nichts.

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo
    (der ein ziemlich freudloses Leben hätte, wenn er sich wegen jeder verpassten gezogenen A – Gitarre stundenlang grämen täte :D)

    "Okay. Wir machen das mit den Fähnchen."

  • tobias kammerer
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    • 28. Februar 2011 um 19:21
    • #17

    Hallo,

    obwohl ich in den meißten Fällen zustimme, handelt es sich leider Doch nicht um ein Märchen. Ein Knacks hat in der Regel einen sehr hohen Hochfrequenzanteil. Deswegen erhöht sich bei Wiedergabe über passive Lautsprechersystem unnatürlich die Leistung auf den Hochtönern. Das kann tatsächlich zum sofortigen Tod führen, je nachdem wie laut der knacks ist. Weiterhin können viele limiter nicht so schnell auf dieses stark ansteigende Signal reagieren, was nochmals eine gefahrenquelle darstellt.
    Der gängige Ausschaltknacks ist aber eher so ein dumpfes "Plopp" und auch fast nie so laut, so das in der Regel tatsächlich nichts kaputt geht.
    Ein typischer Radikalknacks entsteht beim Abziehen einer Miniklinke aus diversen MP-3 Playern. Das hat bei uns gesamt schon 5 teure Hochtöner hinter sehr guten Digitalcontrollern und Endstufen gekostet, hat aber nichts mit Ausschalten zu tun. Das soll nur mal die Knacksproblematik verdeutlichen.

    Viele Grüße
    Tobias Kammerer

  • wora
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    • 1. März 2011 um 12:11
    • #18

    zumindest professionellen lautsprechern sollte so ein auschaltknacks nicht weiter erschrecken, die müssen oft noch viel höhere pegel im dauerbetrieb leisten.
    selbst wenn mal ein von einem hand aus versehen gezogener stromstecker den ganzen FOH plötzlich und unvermittelt lahmlegt kann das zwar zu wirklich unschönen geräuschen führen, bei deren wiedergabe man um seine schätzchen besorgt ist.
    mir ist durch solcherlei knackserei aber auch noch nie ein lautsprecher hops gegangen.
    und auch das herausziehen des steckers aus einer klampfe kostet mich nur ein kurzes kopfschütteln.

    dennoch halte ich es ebenfalls so, das ich zuerst die amps abschalte - und erst danach alles was davor hängt... beim einschalten natürlich entsprechend anders herum.
    das wirkt einfach professioneller... ;)


    Tobias:
    kannst du mir als elektroniker den begriff "Radialknacks" näher erklären?

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • LC2412
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    • 1. März 2011 um 12:21
    • #19
    Zitat von "wora"

    Tobias:
    kannst du mir als elektroniker den begriff "Radialknacks" näher erklären?

    und dann auch noch den Axialknacks :D
    wora: Mach die Schrift größer, da steht Radikalknacks :wink:

  • tufkamar
    Gast
    • 1. März 2011 um 12:41
    • #20
    Zitat von "wora"

    zumindest professionellen lautsprechern sollte so ein auschaltknacks nicht weiter erschrecken, die müssen oft noch viel höhere pegel im dauerbetrieb leisten.


    Naja, kommt drauf an, woher der kommt - wenn ich nur das Pult abschalte hängt ja noch z.B. Controller mit Limiter drin - der verhindert sicherlich oft Schlimmeres...

    Es gibt ja aber auch die guten alten Controller, die beim Abschalten ein so richtiges 0db-Krachen rauslassen - wenn man da dann z.b. eine komplett aktiv angefahrene PA hat und dahinter eben kein Limiter mehr sitzt - sind Hochtöner durchaus ernsthaft in Gefahr...

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