Vergessen wird, das es manchmal auch ganz einfach so gewollt ist.
Subjektiv quai ![]()
Was dem Einen gefällt findet der ANdere schrecklich.
Vergessen wird, das es manchmal auch ganz einfach so gewollt ist.
Subjektiv quai ![]()
Was dem Einen gefällt findet der ANdere schrecklich.
@klauston:
so gesehen hast du natürlich recht.
andererseits haben wir hier ja alle mehr oder minder viel erfahrungen mit den livesounds anderer bands/mischer. ich habe leider nicht soo viele erfahrungen damit, weil ich meistens alleine mische und dann halt meinen eigenen sound ertragen muss... die tendenz, das viele kollegen immer mehr bässe reindrehen, ist aber auch für mich sehr deutlich erkennbar.
da gibt es jetzt zwei argumente:
1) das publikum möchte die musik geniessen und ist sehr hohe lautstärken und übermässige bassanhebungen nicht gewohnt. da fühlen sie sich unwohl und gehen womöglich nicht mehr auf konzerte.
2) das publikum kann zu hause nicht so viel bass produzieren wie man das mit modernen beschallungsanlagen tun kann (stichwort hosenbeinflattern). deshalb kann es natürlich ein besonderer anreiz sein, auf ein livekonzert zu gehen - weil man das eben nur dort bekommt. das ist also ein alleinstellungsmerkmal. (die anzahl der aufgemotzten autoanlagen ist hierbei vernachlässigbar)
beide punkte sind schlüssig, leider gibt es da ein paar "auslegungsprobleme". wann ist es nun zu wenig und wann ist es zu viel?
eines ist jedoch sicher:
wenn man sehr viele beschallungen macht, gerät man in die gefahr sich dran zu gewöhnen und punkt 1 zu vernachlässigen!
man muss sich also immer wieder selbst überprüfen - ich habe z.b. zu hause meine heimanlage und höre dort immer wieder mal musik, um mein ohr zu "nivellieren"
eine vernünftige bassanhebung kann den spassfaktor heben, darüber sind wir uns sicher einig. aber das ist auch sehr von der musik abhängig. und dann kommt noch das thema geschmack ins spiel. nicht wenige mischer schieben die bassdrum völlig in den vordergrund, dafür gibt es eigentlich nur eine erklärung: sie haben kein musikalisches gehör, denn die bassdrum ist nur ein relativ kleiner teil der gesamten instrumente. wer es in seiner mischung schafft die bassdrum so zu integrieeren, das sie angenehm schiebt, aber nicht zu sehr in den vordergrund drängt, der hat schonmal einen sehr guten ansatz für einen ausgewogenen sound, der auch dem publikum spass machen kann.