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B&K 4179 (Oder: Messung _sehr_ geringer Pegel)

  • F.A.Bi.A.N.
  • 7. Januar 2012 um 16:21
  • F.A.Bi.A.N.
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    • 7. Januar 2012 um 16:21
    • #1

    hallo zusammen,


    im datenblatt der b&k-kapsel 4179 werden ersatzgeräuschpegel von bis zu -16db(a) angegeben.
    http://www.bksv.com/Products/Trans…fiers/2660.aspx

    ich will nicht daran zweifeln, dass es mit sehr empfindlichen kapseln möglich ist, das zu erreichen.
    viel mehr frage ich mich: unter welchen bedingungen ist es überhaupt möglich, solche geringen pegel sicher zu messen?
    reicht dafür etwa noch eine "normale" rauschbombe (konstruktionsvorschlag nach din 60268-4, anhang a)?
    welche messbedingungen lagen für die angaben im b&k-datenblatt vor?


    danke!
    fabian

  • rockline
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    • 7. Januar 2012 um 18:05
    • #2

    Ich hatte letztens im Preiswertcondenserthread ein paar Messungen diverser Kondensatormikrofone veröffentlicht.
    http://www.paforum.de/phpBB/viewtopic.php?f=24&t=84562&start=75

    Dabei habe ich die Mikrofone an den NTi FX100 Analyzer angeschlossen, in eine ziemlich schalldichte Kiste in einem Kellerraum neben meiner Messbude gelegt, und den NTi einfach mal messen lassen. Neben der Grafik zeigt der Analyser dabei auch die Rauschsumme an, meist so zwischen -70dBu und -85dBu. Mann kann auch die Rauschspannung direkt anzeigen lassen. Ob es noch leiser als in meiner Kiste gehen kann weiß ich nicht, aber die Ergebnisse fand ich schon recht interessant.
    Meinst du in etwa solche Messungen?

  • F.A.Bi.A.N.
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    • 7. Januar 2012 um 18:37
    • #3

    nunja, diese messungen sind ein teil dessen, was für die angabe des ersatzgeräuschpegels nötig ist.
    dabei wird die rauschspannung durch den übertragungsfaktor geteilt.

    die messung von mikros, die unterm strich einen ersatzgeräuschpegel haben, der unter der menschlichen hörschwelle liegt, ist extrem kritisch und nicht mehr mit einem einfachen, halbwegs isolierten behältnis getan.
    daher die frage nach den messbedingungen bei b&k.

  • rockline
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    • 7. Januar 2012 um 19:11
    • #4

    Noch leiser als in der dicken MDF Holzkiste mit Dämmwolle? Wird schwierig...

  • F.A.Bi.A.N.
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    • 7. Januar 2012 um 19:22
    • #5

    seite 11, siehe foto:
    http://www.neumann.com/download.php?download=lect0021.PDF

    konstruktionsvorschlag in der o.g. norm.

  • rockline
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    • 7. Januar 2012 um 20:35
    • #6

    Interessant!

  • docjordan
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    • 10. Januar 2012 um 11:45
    • #7

    Ich hatte mal mit einem 1" Mic ca 12dB(a) gemessen. MDF Box, nachts.
    Mehr hätte die Kapsel auch nicht geschafft.

    Letzlich hilft aber das Matroschka-Prinzip, Box in einer Box, schön akustisch entkoppelt.
    Bei extremen Anforderungen machen sich aber die tieffrequenten Störungen eines LKW in 2km Entfernung bemerkbar.
    Wenn man aber A-bewertet misst, ist das auch alles mit einfachen Mitteln zu erreichen.
    Die Dämpfung der Box etc- lässt sich ja leicht mit einem Lautsprecher überprüfen.

    Fragt sich nur wofür man das braucht, da diese Mic/Vorverstärker/Versorgung Sets doch im 5000 Euro Bereich liegen.
    Ein Kunde von mir brauchte mal sowas, um Sone-Messungen an sehr leisen Festplatten zu machen, da reichten Standard 1" Kapseln nicht mehr aus. Letzlich auch immer wieder eindrucksvoll wie empfindlich das menschliche Ohr ist.

    Akulap by https://www.dr-jordan-design.de

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