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Was ist ein "gutes" VGA-Kabel?

  • jaan2204
  • 27. Januar 2012 um 10:40
  • niggles
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    • 29. Januar 2012 um 22:29
    • #21
    Zitat von "nojunk"

    nur mal ne verständnis-zwischenfrage:
    dvi ist doch nur bis max 10m "zertifizert". gibt's da keine "qualitäts"-probleme?


    Qualitätsprobleme kann es prinzipbedingt nicht wirklich geben - entweder es kommen alle Nullen und Einsen am Bestimmungsort an, oder eben nicht. Gut, da gibts noch den berühmt-berüchtigten "grünen Schnee" den billige DVI-Kabel bei hohen Auflösungen produzieren. Das ist aber das Ergebnis von Leitungen die nicht den Spezifikationen entsprechen. Brauchbare DVI-Kabel die länger als 10m sind haben eine doppelte Schirmung, etwas höhere Leiterquerschnitte als die einfachen 1,8m-Monitorkabel und vor allem einen Verstärker am Ende der Leitung der die Signalflanken wieder schön rechtwinklig staucht...

    Economics in eight words: "There ain't no such thing as free lunch."

  • tufkaleho
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    • 30. Januar 2012 um 09:30
    • #22
    Zitat von "nojunk"

    nur mal ne verständnis-zwischenfrage:
    dvi ist doch nur bis max 10m "zertifizert". gibt's da keine "qualitäts"-probleme?

    Gemeint sind die Gefen DVI-Link OC Glasfaserstrecken, gibts in verschiedenen Längen.
    Eingang und Ausgang sind DVI, müssen nur auf einer Seite mit Strom gespeist werden um die optisches Wandler zu betreiben.

  • nojunk
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    • 30. Januar 2012 um 10:00
    • #23
    Zitat von "leopold hollerith"

    Gemeint sind die Gefen DVI-Link OC Glasfaserstrecken, gibts in verschiedenen Längen.
    Eingang und Ausgang sind DVI, müssen nur auf einer Seite mit Strom gespeist werden um die optisches Wandler zu betreiben.

    danke, wieder mal was gelernt :)

    No, it's not too loud. You're just too old!
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    Technik haben viele - WIR können sie auch bedienen :)

    vu.gif

  • niggles
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    • 30. Januar 2012 um 11:15
    • #24

    Ich meinte schon Kupferkabel: http://www.dvigear.com/dvid50metershr.html

    Die haben (neben dem Nachteil etwas störrisch zu verlegen zu sein) zwei Vorteile: Sie sind mechanisch deutlich robuster (trittfest auch ohne Kabelbrücken) als ungepanzerte Glasfaserleitungen und sie sind uneingeschränkt HDCP-compliant, weil sie in beide Richtungen übertragen. Das können nicht alle Glasfasersysteme.
    Der theoretische Nachteil der fehlenden Potentialtrennung ist in der Praxis keiner - DVI ist erstaunlich resistent gegenüber Störungen durch Brummschleifen.

    Economics in eight words: "There ain't no such thing as free lunch."

  • jaan2204
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    • 1. Februar 2012 um 20:03
    • #25

    Naja, hier auf dem Dorfe gibt es doch noch einige VGA-Laptops, die einfach ihre Powerpoint losbrettern wollen.

    Leider muss ich nochmal eine technische Frage zum Cat5 System loswerden. Wir haben uns zum Test mal eins geborgt, allerdings ist das mit dem Signal so eine Sache. Es kommt nämlich keines an, mit der Kommentiereung, dass dieses Signal nicht unterstützt wird. Aber ich denke, das System wandelt das Standard-VGA-Signal in Cat5 um und reproduziert es am Beamer wieder in Standard-VGA-Signal zurück?? Stecke ich das 20m VGA dran, funktioniert es wieder tadellos. Schalte ich das 50m Cat5 dazwischen, kommt die Fehlermeldung des nicht unterstützen Signales.

    Das System ist sicher kein hochwertiges. Es handelt sich um einen analogen 8fach Transmitter von Lindy mit entsprechenden Receiver. Wo liegt der Fehler?

  • tufkaleho
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    • 1. Februar 2012 um 20:23
    • #26

    Kabel.

    Zitat von "hans jürgen moser"

    Je nach Kabel und Auflösung sind es ein paar Hundert Meter.
    Ich verwende Kramer low-skew-Kabel (hab AdderLink Extender), am besten gehen Verlegekabel (starrer Leiter),
    aber da hat jeder Herstelle seine eigenen Spezifikationen.
    Grüße Jürgen

  • jaan2204
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    • 1. Februar 2012 um 21:34
    • #27

    Sorry, beim Kabel habe ich mich verlesen. Obwohl das System auf Cat. 5 ausgelegt ist, ist das Kabel schon ein doppelt geschirmtes Cat6 Kabel. Wir haben beim Transmitter festgestellt, dass uns ein falsches Netzteil mitgeliefert wurde, statt geforderter 9V nur mit 7,5V. Jetzt zeigt der Beamer zwar nicht mehr an, dass er das Signal nicht verarbeiten kann, also er erkennt das Eingangssignal und damit den richtigen Eingang automatisch, aber gibt einfach ein schwarzes Bild aus. Mit VGA läuft alles gut....

  • tufkaleho
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    • 1. Februar 2012 um 22:33
    • #28

    Da fehlen halt einfach 1,5Volt, schon ein neues Netzteil besorgt ?
    Damit funktionierts dann bestimmt, Unterspannung mögen die wenigsten Geräte.

  • jaan2204
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    • 1. Februar 2012 um 22:52
    • #29

    ja, ja, wurde schon gegen 9V Netzteil getauscht und damit war auch die Fehlermeldung "nicht verabeitbares Signal" weg, aber leider zeigt der Beamer einfach nur schwarz :cry:

    Damit meine ich aber, dass er jetzt das Laptopsignal erkennt, automatisch auch auf den richtigen Eingang schaltet, aber da halt nur ein schwarzes (wenn auch leicht helleres grau) Bild anzeigt.... Irgendwie wird das Bildsignal nicht richtig übertragen, als wenn sich das System vollständig aufgehangen hätte. Aber alles hoch und runterfahren, Strom weg nehmen etc. half nichts.....

    Man muss dazu sagen, dass wir zwischen dem gesamten probieren aller Kombinationen (Cat5, Cat6, 3 verschiedenen LINDY Receiver und 2 verschiedenen Transmitter) kurzzeitig mal ein Bild hatten. Nachdem wir aber noch einmal auf den größeren Receiver gewechselt haben, war es wieder nur schwarz und jetzt können wir jegliche Kombi zusammenstecken, wie wir wollen, egal welcher Receiver, egal welches Kabel, egal welcher Transmitter, das Signal wird erkannt, die Netzwerk-LED stehen alle auf grün, in den Transmitter kommt ein sauberes VGA-Signal an, aber am VGA des Receiver kommt für den Beamer ein erkennbares Signal, aber schwarzes Bild raus....

    Und es ist weder nachvollziebar noch das kurzzeitige Bild reproduzierbar....

    Was machen wir falsch...

    mfg
    andré


    PS: Ein Cat-System kann ich doch auch Plug an Play verwenden, weil groß einzustellen (außer Gain und focus) gibt es hier nicht....

  • tufkaleho
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    • 2. Februar 2012 um 06:39
    • #30

    Wie ist es mit einem LCD/TFT Monitor ? Was wird darauf angezeigt ?
    Schonmal Auflösung/Frequenz geändert ?

  • niggles
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    • 2. Februar 2012 um 09:56
    • #31
    Zitat von "jaan2204"

    ist das Kabel schon ein doppelt geschirmtes Cat6 Kabel.

    vs.

    Zitat von "www.lindy.de"

    Verwenden Sie zur Verbindung von Sender und Empfänger ein nicht abgeschirmtes UTP Cat.5 oder Cat.5e Netzwerkkabel. Die Verwendung von höherwertigem Cat.6 oder abgeschirmtem Netzwerkkabel kann möglicherweise zu Verschlechterungen der Bildqualität führen.

    -> Wer lesen kann ist klar im Vorteil. Gerade diese Billigteile reagieren extrem empfindlich auf die Verwendung der falschen Kabelsorte...

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  • jaan2204
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    • 2. Februar 2012 um 19:24
    • #32

    Macht das Sinn??? :? Ich meine, durch das Cat6 laufen doch die gleichen Adern, wie durch das Cat5, nur dass diese noch zusätzlich geschirmt sind. Die Schirmung hat doch aber keinerlei Einfluss auf die Adern, die die Bildsignale transportieren, sondern schützen nur diese vor Signaleinflüssen von außen - oder?? Wieso sollen dann diese Kabel negative Einflüsse auf die Bildqualität haben?


    Zum Problem: Das Problem lag in der Tat in falschen Netzteilen. Ich verstehe es selber wirklich nicht, aber die Dinger laufen wirklich nur mit den originalen Netzteilen fehlerlos. (egal, ob ich ein anderes Netzwerk mit absolut identischen Daten nur mehr mA verwende) Dazu kam noch ein defekter 150m Receiver, der einen absoluten Rotstich hatte, welche vom Receiver selber und nicht von Leitung und Fehlabstimmung herrührt. Mit einem 250m Receiver und den richtigen Netzteilen habe wir es dann endlich zum Laufen bekommen und ab da hat es absolut keinen Unterschied mehr gemacht, ob ich ein 1,5m langes Cat5 oder ein 50m langes Cat6 verwendet habe. Das Bild war dann das gleich und entsprechend dem, was man von VGA erwarten kann - nicht mehr und nicht weniger....

    Erkenntnis war zumindest für mich als LAIEN; wenn es dann wirklich geht, ist es wirklich nur ein Plug and Play System..

    mfg
    andré

    PS: Das Team von Lindy konnte sich auch nicht erklären, warum diese Geräte teilweise mit 9V und 7,5V laufen, da jetzt wohl alle nur noch auf 5V gespeist sind...

  • niggles
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    • 2. Februar 2012 um 20:41
    • #33
    Zitat von "jaan2204"

    Macht das Sinn??? :? Ich meine, durch das Cat6 laufen doch die gleichen Adern, wie durch das Cat5, nur dass diese noch zusätzlich geschirmt sind. Die Schirmung hat doch aber keinerlei Einfluss auf die Adern, die die Bildsignale transportieren, sondern schützen nur diese vor Signaleinflüssen von außen - oder?? Wieso sollen dann diese Kabel negative Einflüsse auf die Bildqualität haben?


    Die Kabel unterscheiden sich vor allem in der Kapazität. Ethernet als von vornherein auf die 100 Ohm Wellenwiderstand des Kabels leistungsangepasste, symmetrische reine Digitalübertragung ist da erheblich toleranter als eine analoge Videoverbindung. Die kommt unsymmetrisch mit nur einem Fünftel des Signalpegels aber bis zu 300 MHz daher, muss gleichspannungsgekoppelt sein und soll dann am Ende wieder eine 75 Ohm-Leitung mit dem richtigen Pegel treiben.
    Ohne aufwendige Elektronik zum automatischen Ausgleich der je nach Länge und Qualität schwankenden Leiterparameter (Dämpfung, Kapazität, Nebensprechen) wird es zum Glücksspiel ob überhaupt eine Verbindung zustande kommt und ob die Farben noch halbwegs was mit dem Ausgangssignal zu tun haben. Genau das macht die "besseren" Extender von Kramer oder Extron so viel teurer als die Lindy-Teile. Denen bleibt nur der Weg die verwendbaren Leitungstypen soweit wie möglich einzuschränken um die Parameter einigermassen im für ihre einfache Schaltung noch beherrschbaren Bereich zu halten. Probier mal verschiedene Leitungslängen und -Hersteller aus; du wirst feststellen dass das Bild jedesmal anders aussieht und manchmal einfach so aus dem Nichts instabil wird oder komplett aussetzt. Auch Brummschleifen mögen solche Strecken gar nicht...

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