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Was ist ein "gutes" VGA-Kabel?

  • jaan2204
  • 27. Januar 2012 um 10:40
  • jaan2204
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    • 27. Januar 2012 um 10:40
    • #1

    Ich habe nur eine kurze Frage zu einem Aufbau:

    Für eine kleine VA, sollen auf der Galerie jeweils links und rechts ein kleiner DLP-Beamer aufgestellt werden.
    Aufgrund der Galerielänge und der Standort des Rechners ergibt sich ein Kabelweg von 2x50m.

    Grundgedanke zum Aufbau ist, dass direkt hinter Rechner ein VGA-Splitter/Verstärker gesteckt wird und von da aus geht es mit 2 x 50m VGA-Kabel einmal zum linken und einmal zum rechten Beamer.

    Nach einigem Lesen stand als Ergebnis, dass es mit einem "guten" VGA-Kabel funktioniert.

    Aber was macht ein "gutes" VGA-Kabel aus und welches sollte man nehmen, da ja z.B. ein doppelt geschirmter Ferritkern und vergoldete Anschlüsse auch schon bei 35€ Kabels vorhanden sind. Reichen die auch?

    mfg
    andré

  • tufkamar
    Gast
    • 27. Januar 2012 um 12:34
    • #2

    Für Längen oberhalb von 10m ist VGA bei einem Mindestanspruch an Qualität nicht geeignet.

  • jaan2204
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    • 27. Januar 2012 um 12:56
    • #3

    ...ach so, dass habe ich eventuell vergessen zu erwähnen - es geht um keine Industrieveranstaltung oder DSDS etc.
    Hier geht es nur um einen Verein, der gern sein Logo sowie ein paar Bilder der letzten Jahre sehen würde. Ob das Rot ein richtig sattes Rot ist oder das Weiß einen kleinen Graustich hat, ist dabei nicht vorrangig. Man ist froh, wenn das Bild ankommt, erkennbar ist, gleichmäßig aussieht und nicht flackert....

    ...und das es mit VGA auch geht, habe ich bei anderen gesehen, ich weiß nur nicht welchen Qualianspruch es hatte...

  • paule26
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    • 27. Januar 2012 um 13:05
    • #4

    ... ja dann mach's halt einfach ...

    Ich kann nur marce zustimmen und genau aus diesem Grund gibt's ja CAT-Extender, Lichtleiter und so Zeug.

    Grüße Jürgen

  • tufkamar
    Gast
    • 27. Januar 2012 um 13:19
    • #5
    Zitat von "jaan2204"

    Man ist froh, wenn das Bild ankommt, erkennbar ist, gleichmäßig aussieht und nicht flackert....


    Hm, wiederum aus persönlicher (wenn auch unbetroffener Erfahrung :) - ist je nach Verlegeweg und Quellen/Empfänger-Eigenheiten keiner der Punkte 100% gegeben...

  • jaan2204
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    • 27. Januar 2012 um 13:37
    • #6

    Beim CAT-Extender gehe ich über VGA in den Sender, von dort mit CAT-Kabel bis zu 100m Empfänger und von da aus wieder über VGA in den Beamer. Geht dafür jedes normale CAT/Netzwerkkabel oder sind hierbei besondere Anforderungen zu beachten? (Cat5/6/7 etc.)

  • paule26
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    • 27. Januar 2012 um 13:48
    • #7

    Je nach Kabel und Auflösung sind es ein paar Hundert Meter.
    Ich verwende Kramer low-skew-Kabel (hab AdderLink Extender), am besten gehen Verlegekabel (starrer Leiter),
    aber da hat jeder Herstelle seine eigenen Spezifikationen.
    Grüße Jürgen

  • tufkamar
    Gast
    • 27. Januar 2012 um 13:52
    • #8

    Ansonsten - mit einem Standard-Cat5-Verlegekabel machst Du meist nichts falsch. Und spottbillig ist es auch noch - 2x50m kosten da selbst inkl. notwendigen Wandlerkisten vermutlich weniger als entsprechend langen VGA-Kabel + Repeater, Extender, Verstärker - was man halt so haben wollen würde...

  • jaan2204
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    • 27. Januar 2012 um 14:31
    • #9

    Da bin ich dann wieder auch ganz eurer Meinung, dass ich lieber die "150€" gleich da mit reinwerfe, wo sie mehr nützen.

    Da es hier, wie gesagt nur um einfache Projektionen geht (wir sind und werde keine Videofirma), wäre daher der gedanklich Aufbau: vom Laptop in einen Extender mit VGA in auf 4xCat out (macht Sinn, damit man es bei einer Party, wo mal 3/4 Leinwände bespielt werden-auch bei nur 5m Abstand zwischen den Beamern- es weiternutzen kann), dann über 2x 50m Cat5-Standardkabel zu den Beamer, dort jeweils in einem Remoteeinheit mit 1xCat in und 1x VGA out und dann in den Beamer. Ich habe mal wirklich nur groß recherchiert und die Extender mit Splittfunktion gehen bei ca. 160€ los sowie die Remoteeinheiten bei ca. 90€ (wovon man 2 Stück bräuchte). Dann kommen noch 2 x Cat5 Kabel dazu für ca. 30€. Macht also in der Summe zusammen mind. 370€ für eine laufende Lösung. Habe ich das als VideoLaie so richtig verstanden oder kann man das eventuell noch etwas vereinfachen (z.B. mit simplere Wandler/Extender und Empfänger)

    mfg
    andré

  • paule26
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    • 27. Januar 2012 um 14:48
    • #10

    Das war schon nicht schlecht, Du musst nur beachten dass es auch bei CAT-Extendern skew-Probleme gibt.
    Gute Geräte: Kramer, Adder, Magenta, Gefen, Avocent und wenn Du mal reich bist Extron
    Grüße Jürgen

  • thomas seewald
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    • 27. Januar 2012 um 15:45
    • #11

    Bei uns in den Konferenzräumen sind Kabel von Klotz im Einsatz (Anschluß per BNC). U.a. auch in einem großen Konferenzraum, in dem ein Kontrollmonitor ziemlich entgegengesetzt zum PC per Kabel mit dem Bild versorgt wird. Ich vermute eine Kabellänge von 30-40m. Ich gebe aber zu, daß ein Kontrollmonitor kein Beamer ist und durch die im Vergleich kleinere Bilddiagonale vielleicht Fehler nicht so auffallen....

    Gruß Thomas / thos-berlin

  • siedfleisch
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    • 27. Januar 2012 um 21:54
    • #12

    Auch hier mehrere, z.T. große Besprechungsräume mit VGA-Verbindungen von 15-30m Länge zu den deckenhängenden DLPs. Keine sichtbaren Qualitätseinbußen. 10m sind als Grenze m.E. wesentlich zu knapp definiert, nach meinen Erfahrungen müßten auch 40m noch gut gehen.

    Best: -sf-

  • paule26
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    • 28. Januar 2012 um 11:17
    • #13

    Natürlich gehen 30/40/50 und mehr Meter, da blieb einem ja vor einigen Jahren auch gar keine andere Möglichkeit,
    aber immer nur mit teuren Kabeln und Boostern und evtl. Aufholverstärkern ... und für dieses Geld bekommt man
    mittlerweile locker gute CAT-Extender bei denen auch nach längeren Strecken das Bild sauber bleibt.
    Grüße Jürgen

  • hink
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    • 28. Januar 2012 um 23:26
    • #14

    Also XGA über 50m 5*BNC von Sommer mit Adaptern auf HD15 an beiden Enden funktioniert eigentlich problemlos.

  • Online
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    • 29. Januar 2012 um 00:03
    • #15
    Zitat von "jaan2204"

    ... sollen auf der Galerie jeweils links und rechts ein kleiner DLP-Beamer aufgestellt werden.
    Aufgrund der Galerielänge und der Standort des Rechners ergibt sich ein Kabelweg von 2x50m.

    Grundgedanke zum Aufbau ist, dass direkt hinter Rechner ein VGA-Splitter/Verstärker gesteckt wird und von da aus geht es mit 2 x 50m VGA-Kabel einmal zum linken und einmal zum rechten Beamer.

    was wirklich funktioniert (aus mehrjähriger erfahrung) ist/sind 5x RG8281 FLEX (die guten grüner :) ) - alles anderen war "in unseren augen" murks
    ist aber persönliche meinung, bin ja kein video/bild freak ;)

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  • niggles
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    • 29. Januar 2012 um 11:12
    • #16
    Zitat von "nojunk"

    was wirklich funktioniert (aus mehrjähriger erfahrung) ist/sind 5x RG8281 FLEX (die guten grüner :) ) - alles anderen war "in unseren augen" murks
    ist aber persönliche meinung, bin ja kein video/bild freak ;)

    Wo wir vorhin beim Thema Geld waren: Das kostet in brauchbarer Qualität (mit Neutrik BNC (RT oder PP) konfektioniert und dazu einen Extron ADA RGBHV-Verteiler und 3 Extron RGBHV-VGA-Peitschen) inzwischen deutlich mehr als man bei Gefen oder DVIGear für 2x50m DVI und einen kleinen DVI-Verteiler hinlegt. Wenn der DLP-Projektor nicht grade eine Uraltmühle ist sollte dort ein DVI oder HDMI Eingang vorhanden sein. Ebenso hat jeder halbwegs moderne Rechner einen entsprechenden Ausgang (DVI, HDMI, DisplayPort, deren Mini-Varianten bzw. Thunderbolt). Analog Video riecht nicht nur komisch, es ist wirklich tot...

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  • tufkaleho
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    • 29. Januar 2012 um 14:50
    • #17

    Jup das habe ich mich letzte Woche auch mal wieder gefragt, als mit 3 PP-Rechnern per VGA in die Regie und mit Gefen-LWL-DVI zu den Beamern und den Vorschaumonitoren gegangen worden ist.

    Gerade das Gefen Zeug hat ein unschlagbares Preis/Leistungsverhältniss und funktioniert prima.

  • niggles
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    • 29. Januar 2012 um 17:03
    • #18
    Zitat von "leopold hollerith"

    Jup das habe ich mich letzte Woche auch mal wieder gefragt, als mit 3 PP-Rechnern per VGA in die Regie und mit Gefen-LWL-DVI zu den Beamern und den Vorschaumonitoren gegangen worden ist.


    Naja, wenn der Switcher nicht genug DVI-Eingänge hat (hallo Barco! Aufwachen!) oder die Kunden mit uralten Rechnern daherkommen die nur VGA-Ausgänge besitzen (wird zum Glück immer seltener...) gehts halt nicht anders.
    Infrastruktur (inkl. VGA-Rednerpultanschlüsse bei grösseren Kongressen; wird dann halt extern auf DVI gewandelt statt im Switcher) plane und baue ich aber inzwischen zu 99% volldigital.

    Economics in eight words: "There ain't no such thing as free lunch."

  • andy006
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    • 29. Januar 2012 um 21:56
    • #19
    Zitat von "nojunk"

    was wirklich funktioniert (aus mehrjähriger erfahrung) ist/sind 5x RG8281 FLEX (die guten grüner :) ) - alles anderen war "in unseren augen" murks
    ist aber persönliche meinung, bin ja kein video/bild freak ;)

    ...aus diesem Grund rollen wir heute noch alles Grüne :):) im Videobereich aus und "schämen" uns nicht den Extron-Aufholverstärker an das 50m-VGA Kabel anzuschließen.....und alles aus dem Hause Extron macht heut noch "dicke Hose" ...
    (sicher gibt es heute neue Möglichkeiten aber in den Extron-Case's riecht es lange noch nicht nach Tod :roll: :P
    Grüße der Andy

    Wer Augen hat der höre ------- besser?

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    • 29. Januar 2012 um 22:22
    • #20
    Zitat von "niggles"

    ...in brauchbarer Qualität (mit Neutrik BNC (RT oder PP) konfektioniert und dazu einen Extron ADA RGBHV-Verteiler und 3 Extron RGBHV-VGA-Peitschen) inzwischen deutlich mehr als man bei Gefen oder DVIGear für 2x50m DVI und einen kleinen DVI-Verteiler hinlegt.

    nur mal ne verständnis-zwischenfrage:
    dvi ist doch nur bis max 10m "zertifizert". gibt's da keine "qualitäts"-probleme?

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