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18G50 - Xmax?

  • LechnerTom
  • 11. August 2012 um 23:43
  • bernd häusler
    Beiträge
    833
    • 29. September 2012 um 16:01
    • #61

    Moin,

    Limitereinstellungen...

    Die Endstufe darf niemals clippen, dabei ist irrelevant was die LED zusammenblinkt, sicher ist nur ein Oszilloskop (oder die Improvisation davon mit Spannungsteiler, DI-Box, Soundkarte und Recordingprogramm mit Wellendarstellung).

    Der Hub darf nie überschriten werden, dabei ist es irrelevant was der Hersteller an x-dammage oder mathematical, oder... angibt. Das testet man vorher freeair, bis zu welchem Hub das Chassis der Signalerhöhung folgt, bzw. wo Begrenzungen einsetzen. Dieser Hub darf im realen Gehäuse bei keiner Frequenz erreicht oder gar überschritten werden. Besonders erschwerend ist hier, daß die Lowcuts der Controller VOR dem Limiter geschaltet sind, und so zunichte gemacht werden - also den in der Endstufe nutzen. Bei BR tritt über der Tuningfrequenz der größte Hub auf...

    Thermisch lässt sich ein Chassis dann immer noch überfahren, wenn das auch nur selten mit Musik möglich ist, es gibt Musiktitel... . Mit Laborsinus (Vorsicht das geht sehr schnell !) gehts immer. Limitereinstellungen mit kürzerem als dem längstmöglichen Release erhöhen ! die thermische Belastung.

    Praxis für BR:

    mit Laborsinus (niedriger Pegel, wenig Hub) die Frequenz suchen wo die BR bei unveränderter Spannung den größten Hub macht. Dann auf dieser Frequenz den Limiter (kürzester Attack, längstmöglicher Release) auf den Freeair ermittelten maximalen Hub einstellen. Dabei nur sehr kurze Sinussignale benutzen, Dauersinus länger als 2 Sekunden gefährdet die Schwingspule thermisch ...und nach jedem Versuch mindestens 15 Sekunden abkühlen lassen. Wer den möglichen Boost auf der Tuningfrequenz nutzen will MUß zwingend nach dem Limiter filtern, was leider mit keinem Controller geht.

    Wenn Du bei 90 Hz was vermisst könnte das an dem Boost vor dem Limiter liegen, oder am Boost überhaupt.

    Eine völlig sichere Limitereinstellung (im Bassweg) degradiert immer die Performance. Deswegen ist ein händischer Betrieb - gute Komparator-Clip-LED und moderate Endstufenleistung vorrausgesetzt - immer besserklingend.

    Viele Grüße,

    Bernd

    ----------------------------[---[--[-[IIIIIII]---------

    ich bezahle nicht fürs hinhören, ich baue Beschallungsanlagen

    Das SD12 Fliegetop ist bei gleicher Endstufe um durchgehend 3 dB lauter
    als "vorbekannte" 12"/1" Bauweisen.

    Der Bass CB18S ist der Beste

  • Jonnytrance
    Gast
    • 29. September 2012 um 18:08
    • #62

    Dass der Tom weiss von was er redet, sieht man doch. Hubspitzen bekämpft er doch mit EQing in Bereich von 60Hz.

  • bernd häusler
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    833
    • 29. September 2012 um 20:04
    • #63

    Moin,

    ja, tut er, alles vor dem Limiter, da wo es zum Schutz des Lautsprechers vor Hub-Verschleiß nichts bringt.

    Mit Hub-Verschleiß beginnt auch irgendwann die DC-Displacement-bedingte Verschiebung der Nullage - und damit kommen erst die thermischen Probleme. Grund genug vor allem auf den Hub zu achten, thermische Schäden sind dann unwahrscheinlich. Einen langsamen Attack kann man sich nur leisten, wenn Hubreserven im Spiel sind - die sind allenfalls bei Mitteltönern drin, im Bassweg nie.

    Tom, ich wills Dir nicht vergällen, aber die hier suggerierte Sicherheit durch Limiter gibts für Bässe allenfalls mit starken PerformanceEinbußen. Wichtig zum Schutz von BassChassis ist in erster Linie die Hubkontrolle, der thermische Schutz kommt damit automatisch.


    Grüße,

    Bernd

    ----------------------------[---[--[-[IIIIIII]---------

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    Das SD12 Fliegetop ist bei gleicher Endstufe um durchgehend 3 dB lauter
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    Der Bass CB18S ist der Beste

  • Jens Droessler
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    • 29. September 2012 um 21:13
    • #64

    Was Bernd schreibt, ist soweit richtig. Einen ultimativen Hubschutz zu bauen bzw. zu programmieren, ist durchaus machbar. Die Hersteller mit geschlossenen Controllern bzw. Controlleramps machen davon auch Gebrauch, aber dem Anwender von generischen Controllern steht sowas nicht zur Verfügung. Ich versuche, das zu ändern :)

    Allerdings sehe ich es nicht ganz so schlimm wie Bernd. Kaputt geht nicht so oft was durch die genannten Probleme, eher dass die Haltbarkeit verkürzt wird und der Klang leidet. Ich habe jahrelang L18P300 mit 1,3kW geprügelt, letztlich wars Feuchtigkeit, was sie das Leben gekostet hat.

  • LechnerTom
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    • 29. September 2012 um 22:25
    • #65

    So, habe heute den Versuch endgültig aufgegeben, mit Überlappung eine gutartige Phase hinzubekommen. Geht nicht. Also habe ich beide Filter auf 125Hz gestellt und mit Delay nach konstruktiver / destruktiver Interferenz gesucht. Man sieht (hört) sehr schön, daß sich im Abstand von 4ms Auslöschung und konstruktive Interferenz abwechseln, konkret habe ich bei 4, 12 und 20ms konstruktive Interferenz im Bereich 110 - 140Hz, bei 8 und 16 ms Auslöschung. Also hab ich mal 12 ms eingestellt. Den Boost bei 90 habe ich aber gelassen, das Absaugen bei 58 Hz auch. Ergebnis: Der Sound wird langsam so wie ich ihn mir vorgestellt habe.

  • Jens Droessler
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    • 30. September 2012 um 01:31
    • #66

    Das mit den 4ms im Wechsel ist recht logisch, wenn du mal ausrechnest, wie lange eine Periode bei 125Hz dauert... Nur dass die Gruppenlaufzeit auch gerade 4ms oder ein Vielfaches davon ist, ist schon ein großer Zufall. Das sollte man nochmal prüfen.

    Welche Flankensteilheit und welche Charakteristik hast du für die 125Hz eingestellt? Und was für einen Hochpass bei welcher Frequenz hast du für die Subs?

  • LechnerTom
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    • 30. September 2012 um 11:58
    • #67

    Jo das mit den 4ms im Wechsel ist logisch, streite ich auch nicht ab, habe ja nur berichtet, daß ich das so toll nachvollziehen konnte, was die Theorie sagt. Die Event 4000 haben jetzt einen Hochpass BW 2ter Ordnung auf 125Hz, dazu 12ms, die 9400er einen Tiefpass BW 3ter Ordnung 125Hz. Die Event 4000 langweilen sich, da sie bis 60Hz sauber spielen könnten, ist aber kein Beinbruch, wenn man sie weiter entlastet. Die theoretische Phase des HP bei der Grenzfrequenz wäre Plus 90 °, die des Tiefpasses minus 135° (=plus 225°), also 135° relative Verschiebung zueinander wären theoretisch durch 3ms Delay (oder bei Verpolung durch 7ms) auszugleichen. Ist aber nicht so einfach, da die Event 4000 noch ne Passivweiche (Spule) intern haben und die Laufzeiten der 2 DSPs für beide Wege (Digitech TSR 24 und XTI6002) offenbar unterschiedlich sind.

    Einmal editiert, zuletzt von LechnerTom (30. September 2012 um 12:53)

  • LechnerTom
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    • 30. September 2012 um 12:48
    • #68

    "Und was für einen Hochpass bei welcher Frequenz hast du für die Subs?"

    Die Frage hab ich übersehen - ich habe HP 4. Ordnung BW 24dB / Oktave bei 32Hz vor dem Limiter (ist bei dem DSP nicht anders möglich).

  • LechnerTom
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    • 30. September 2012 um 14:17
    • #69

    "Die Endstufe darf niemals clippen, dabei ist irrelevant was die LED zusammenblinkt, sicher ist nur ein Oszilloskop (oder die Improvisation davon mit Spannungsteiler, DI-Box, Soundkarte und Recordingprogramm mit Wellendarstellung)."

    Ich würde antworten: "ja und nein": JA, weil es egal ist was die LED zusammenblinkt - zählen tut nur das Ausgangssignal. (Meine Crown XTI6002 blinkt. z. B. gar nicht, auch wenn sie bereits weit ins Clipping gefahren wird - warum? Firmware-Bug?)
    NEIN, weil eine Endstufe schon clippen darf - das ist - bis auf den Sound - nicht unbedingt immer ein Problem. Warum? -> Eine clippende schwache Stufe produziert prinzipiell das gleiche verzerrte Signal wie eine ausreichend starke Stufe, die von einem Peak Limiter begrenzt wird: Die Spitzen werden abgeschnitten. Für den Sub (nicht den Top!) heisst das folgendes: Kein Hochtöner sitzt hinter einem passiven Filter, der empfindlich auf die zusätzlich generierten Obertöne reagieren könnte - und dem LF Transducer sind sie mehr oder weniger egal - wenn man vom verzerrten Sound mal absieht. Prinzipiell gilt: Ein abgeschnittener (geclippter) Sinus hat IMMER einen niedrigeren RMS-Spannungswert für das Gesamtsignal als derselbe Sinus nicht abgeschnitten von einer ausreichend starken Endstufe kommend. Der Grund liegt in der Definition des RMS-Wertes. Daher wird die ausreichend dimensionierte Endstufe mit dem unverzerrten Sinus eher den Sub kochen als die clippende. Die Legende, daß eine clippende Stufe die Lautsprecher wegen dem Clipping zerstören kann, kommt von den passiven Tops, wo es tatsächlich so ist wegen dem Hochtöner - bei Subs stimmt sie auch dann nicht, wenn man sie hundertmal wiederholt.

  • Jonnytrance
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    • 30. September 2012 um 15:31
    • #70

    Hmm... Die Gehäuse ist ziemlich hoch getunt und wenn man noch Controlling dazurechnet solltest Du mal auf Hub bei etwa 35Hz aufpassen. Lowcut und Boost untenrum sollte man überdenken.
    Die Tops können weiter runter spielen, also würde ich lieber nicht den 18er Sub so hoch quälen. Die Spule in Tops als HPF? Dann könnte man die rauswerfen.

  • Jens Droessler
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    • 30. September 2012 um 17:19
    • #71

    Oh je, dein System ist so komplex, da würde ich ohne Messung gar nichts machen und es ist auch nicht so verwunderlich, warum du keine Überlappung hinbekommst. Du hast zwar so sicherlich einen polaritätsmäßig korrekten Übergang bei der Trennfrequenz, aber die Phase driften direkt darüber wie auch darunter wieder kräftig auseinander.
    Es wäre auch verwunderlich, wenn die beiden DSPs zufällig die gleiche Latenz hätten. Hast du mal drüber nachgedacht, entweder alles über den einzelnen Controller laufen zu lassen oder dir fürs Topteil noch eine XTI zu besorgen? Denn auch die Ausführung der Charakteristiken kann sich ein wenig unterscheiden von DSP zu DSP, je nach dem, wie der Porgrammierer den Code optimiert hat.
    Die Event 4000 sind deine Tops? Und da ist als passiver Vorfilter eine Spule drin? Das wäre ja ein Tiefpass... (Kann ja nur in Reihe mit dem Rest der Box liegen. Parallel wäre tatsächlich ein Hochpass, würde aber in dem Fall im Bassbereich einen Kurzschluss für die Endstufe darstellen).
    Generell würde ich eher zu einem weniger steilflankigen Hochpass für die Subs tendieren, 18dB oder sogar nur 12dB, dafür aber frequenzmäßig höher, 40Hz zum Beispiel. Wenn du das änderst, passt allerdings die angepasste Phase schon wieder nicht mehr.

  • Jonnytrance
    Gast
    • 30. September 2012 um 18:09
    • #72
    Zitat von "Jens Droessler"

    Du hast zwar so sicherlich einen polaritätsmäßig korrekten Übergang bei der Trennfrequenz, aber die Phase driften direkt darüber wie auch darunter wieder kräftig auseinander.


    Das kann auch fehlende 90Hz erklären.

    Ach ja:

    Zitat von "Jens Droessler"

    Die Hersteller mit geschlossenen Controllern bzw. Controlleramps machen davon auch Gebrauch, aber dem Anwender von generischen Controllern steht sowas nicht zur Verfügung. Ich versuche, das zu ändern :)


    Ein Dyn EQ erledigt bei mir genau diese Arbeit ganz brav. Man soll halt wissen wo und wie man diesen einsetzt.

  • LechnerTom
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    • 30. September 2012 um 18:30
    • #73

    "Die Event 4000 sind deine Tops? Und da ist als passiver Vorfilter eine Spule drin? "

    Jede passive 3-Wege-Box hat vor dem Tieftöner in Serie eine Spule, is wohl nix wirklich neues.

  • Jonnytrance
    Gast
    • 30. September 2012 um 19:01
    • #74

    Ach dieser Filter 1.Ordnung bei 300Hz wirkt phasenmässig kaum auf 120Hz.

  • bernd häusler
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    • 30. September 2012 um 19:12
    • #75

    Moin.

    Zitat von "LechnerTom"

    -> Eine clippende schwache Stufe produziert prinzipiell das gleiche verzerrte Signal wie eine ausreichend starke Stufe, die von einem Peak Limiter begrenzt wird: Die Spitzen werden abgeschnitten.

    leider falsch, jedenfalls wenn Du einen (Bass-)Lautsprecher anschließt. Zum gefährlichen Unfug gerät diese Aussage wenn dieser Basslautsprecher in der Hubüberschreitung betrieben wird. Kommt nur ein bisschen DC-Displacement dazu kollabiert das Chassis - mechanisch - verursacht durch die clippende Endstufe.

    Keine clippende Endstufe produziert in dieser Betriebsweise sauber abgeschnittene Spitzen, nichteinmal am ohmschen Lastwiderstand, das ist Theorie, und diese Theorie macht absurde Leistungsangaben in Endstufendatenblättern möglich. Chassis, insbesondere Basschassis, sind keine ohmschen Widerstände, und auch die Impedanz verliert jegliche Gültigkeit, wenn der Hub überschritten wird.

    Du redest immer nur über thermische Leistung, DAS hat Deine Beymas, die Originalen, nicht zerstört. Auch wenn die Schwingspule das letzte Glied in der elektrischen Kette ist - Die befindet sich in einem Magnetfeld und wird so zum Motor. Daran hängt eine gefederte Masse, die wiederum den Motor zusammenhält. Diesen Motor zerlegst Du, trennst Läufer von Stator, indem Du in ahnungsloser Betriebsweise die Schwingspule weit aus dem linearen Bereich treibst.

    Du hantierst mit Leistungen, schon mit den Beymas, denen ein Chassis mechanisch nicht folgen kann, um auch entsprechend Schall zu produzieren. Dein Glück ist nun, daß Eighteensound moderne progressive und recht stabile Zentrierspinnen einbaut, die offenbar eine Zeit lang Deinen brutalen Versuchen standhalten.

    Du misst mit RMS-Voltmeter (Welches?) dynamische Signale, aua...


    Damit was Produktives daraus wird ...gib mir bitte mal die Eckdaten Deiner Basslautsprecher

    Chassis: 18NLW9400
    Innenvolumen ohne Port je Chassis: ?
    Tuningfrequenz: ? (und wie Du Diese ermittelt hast)

    Ich simuliere das gerne, und sage Dir dann welche Spitzenspannung das Oszilloskop anzeigen darf. Und weil auch Du Keines hast erkläre ich Dir auch den Workaround zur Messung und Einstellung mit Voltmeter.

    Grüße,

    Bernd


    PS

    Zitat von "Jens Droessler"

    ... Kaputt geht nicht so oft was durch die genannten Probleme, eher dass die Haltbarkeit verkürzt wird ...

    Und das Ergebniss der beendeten Haltbarkeit ist? Kaputt? :wink:

    Zitat von "Jens Droessler"

    Einen ultimativen Hubschutz zu bauen bzw. zu programmieren, ist durchaus machbar. Die Hersteller mit geschlossenen Controllern bzw. Controlleramps machen davon auch Gebrauch, aber dem Anwender von generischen Controllern steht sowas nicht zur Verfügung. Ich versuche, das zu ändern :)

    Naja, im oberen Segment... Rane RPM 26z z.B.
    Aber es wäre in vielen Fällen auch mit einfacher Hardware denkbar, z.B. indem man die DSP-Leistung für die in der Regel doppelt bis dreifachen EQs in Reihe auf eine zusätzliche EQ-Sektion nach dem Ausgangslimiter umleitet, um dort Lowcut und "erlaubte" Korrekturen (BR-Tuningboost) machen zu können.
    Wenn ich mal wieder Klang zugunsten von Wirkungsgrad opfere wären das Hörner, und da brauche ich dann ganz sicher einen Controller der das kann.
    Wenn Du da was zustandebringst, was sich in einem käuflichen Controller widerspiegelt, dann gibts von mir positives Echo. - Und vielleicht auch moderne Basshörner.

    ----------------------------[---[--[-[IIIIIII]---------

    ich bezahle nicht fürs hinhören, ich baue Beschallungsanlagen

    Das SD12 Fliegetop ist bei gleicher Endstufe um durchgehend 3 dB lauter
    als "vorbekannte" 12"/1" Bauweisen.

    Der Bass CB18S ist der Beste

    2 Mal editiert, zuletzt von bernd häusler (30. September 2012 um 19:53)

  • LechnerTom
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    • 30. September 2012 um 19:41
    • #76

    "Ach dieser Filter 1.Ordnung bei 300Hz wirkt phasenmässig kaum auf 120Hz."

    Wirkt kaum, richtig, aber hat auch einen kleinen Phasenverschub zur Folge.

  • Jonnytrance
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    • 30. September 2012 um 19:47
    • #77

    Wenn Du so genau arbeitest, dann sollte man schon messen (0,1dB Unterschied, wenn überhaupt, ist nicht rauszuhören). Unterschiedliche Steilheiten bei dir im X-Over bringen mehr auseinander und wirken breiter.

  • LechnerTom
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    • 30. September 2012 um 20:00
    • #78

    "Leider falsch, jedenfalls wenn Du einen (Bass-)Lautsprecher anschließt. Zum gefährlichen Unfug gerät diese Aussage wenn dieser Basslautsprecher in der Hubüberschreitung betrieben wird. Kommt nur ein bisschen DC-Displacement dazu kollabiert das Chassis - mechanisch - verursacht durch die clippende Endstufe.
    Keine clippende Endstufe produziert in dieser Betriebsweise sauber abgeschnittene Spitzen, nichteinmal am ohmschen Lastwiderstand, das ist Theorie, und diese Theorie macht absurde Leistungsangaben in Endstufendatenblättern möglich. "

    -> Wenn ich die Ausgänge meiner Stufen am ohmschen Lastwiderstand mit dem Oszilloskop anschaue, sehe ich sehr schön, wie die Sinusspitzen
    beim clipping abgeschnitten werden. Man sieht auch, wie die Reglerschaltung die verlorene Spannungszeitfläche dadurch wettmachen will, daß sie die Ausgangsstufe länger als nötig im Clipping hängen lässt, wenn du das mit "nicht sauber abgeschnittene Spitzen" meinst.

    "Chassis, insbesondere Basschassis, sind keine ohmschen Widerstände, und auch die Impedanz verliert jegliche Gültigkeit, wenn der Hub überschritten wird."
    OK akzeptiert.

    "Du redest immer nur über thermische Leistung, DAS hat Deine Beymas, die Originalen, nicht zerstört. Auch wenn die Schwingspule das letzte Glied in der elektrischen Kette ist - Die befindet sich in einem Magnetfeld und wird so zum Motor. Daran hängt eine gefederte Masse, die wiederum den Motor zusammenhält. Diesen Motor zerlegst Du, trennst Läufer von Stator, indem Du in ahnungsloser Betriebsweise die Schwingspule weit aus dem linearen Bereich treibst.
    Du hantierst mit Leistungen, schon mit den Beymas, denen ein Chassis mechanisch nicht folgen kann, um auch entsprechend Schall zu produzieren. Dein Glück ist nun, daß Eighteensound moderne progressive und recht stabile Zentrierspinnen einbaut, die offenbar eine Zeit lang Deinen brutalen Versuchen standhalten."

    Na so brutal war ich zu denen noch nicht. Hab sie noch nicht mal voll laufen lassen, bzw. ich nähere mich langsam vorsichtig von unten der Grenze dessen, was sie vertragen - wobei es schwierig ist, nicht versehentlich drüber zu kommen.

    "Du misst mit RMS-Voltmeter (Welches?) dynamische Signale, aua..." Na mit einem Dreheisen-Analog-Gerät, mit was sonst? Ein digitales würde nur wild herumspringen, der Zeiger vom analogen findet aber einen halbwegs stabilen Wert, um den er herumpendelt. Wie würdest du messen?


    Damit was Produktives daraus wird ...gib mir bitte mal die Eckdaten Deiner Basslautsprecher

    Chassis: 18NLW9400
    Innenvolumen ohne Port je Chassis: 155l
    Tuningfrequenz: ? (und wie Du Diese ermittelt hast) 48Hz (mit BassCAD durch Eingabe der Daten)

    "Ich simuliere das gerne, und sage Dir dann welche Spitzenspannung das Oszilloskop anzeigen darf. Und weil auch Du Keines hast erkläre ich Dir auch den Workaround zur Messung und Einstellung mit Voltmeter."

    Danke für das Angebot - ich habe aber nie gesagt daß ich kein Oszi habe. Bzw. das hängt nicht standardmässig in meinem Setup, weil ich es mir extra vom Labor ausborgen muss - zum Einstellen und Herumbasteln habe ich sehr wohl eines.

    Grüße,

    Bernd


    PS

  • Jens Droessler
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    • 30. September 2012 um 20:52
    • #79
    Zitat von "LechnerTom"

    -> Eine clippende schwache Stufe produziert prinzipiell das gleiche verzerrte Signal wie eine ausreichend starke Stufe, die von einem Peak Limiter begrenzt wird: Die Spitzen werden abgeschnitten.


    Das müsste dann aber schon ein sehr schlechter Peaklimiter sein. Das würde auch den Sinn eines Limiters ad absurdum führen. Ein Peaklimiter soll im Prinzip das tun, was der Cliplimiter im Amp tut: Spitzen detektieren und mit entsprechender Hold- und Releasezeit das Signal passend reduzieren. Ja, es kann passieren, dass die erste Welle eher beschnitten wird, denn so ein Limiter kann ja auch nicht unendlich schnell reagieren (zumindest ohne einen Lookahead-Puffer nicht) und muss ja auch erstmal wissen, dass die Welle, deren erster Flanke der Detektor grade folgt, im weiteren Verlauf nach oben den Threshold noch übersteigen wird.Aber wasdanach kommt, kann reduziert werden, ohne abzuschneiden (Clipping, daher der Name).

    Zitat von "LechnerTom"

    "Die Event 4000 sind deine Tops? Und da ist als passiver Vorfilter eine Spule drin? "

    Jede passive 3-Wege-Box hat vor dem Tieftöner in Serie eine Spule, is wohl nix wirklich neues.


    Ist richtig, es las sich aber eher so, als wäre da ein passiver Hochpass für die ganze Box verbaut, von wem auch immer. Eine Spule macht da aber keinen Sinn. Der Tiefpass für den 15er liegt aber sicher schon so weit weg von der Trennfrequenz, dass du darüber nicht weiter nachdenken brauchst. Oder ist das tatsächlich nur die Spule als Tiefpass, also erster Ordnung? Aber selbst dann dürfte die Phasenverschiebung eher milde bei der aktiven Trennfrequenz sein. Aber du kannst ja auch noch tiefer trennen, dann kommst du davon ja weiter weg. Ich würde dir eh empfehlen, da etwas zu experimentieren

    Ich würde auch eher mal symmetrische Filter testen, und auch steilflankiger, z.B. Linkwitz Riley 24dB. Beide Boxen werden in dem Bereich wohl noch recht linear sein. Warum hast du denn überhaupt einmal 12dB, einmal 18dB genommen?

    Zitat von "bernd häusler"

    Und das Ergebniss der beendeten Haltbarkeit ist? Kaputt? :wink:


    Auf Dauer natürlich schon, aber bei dir liest es sich oft, als wenn der erste Einsatz unter diesen Bedingungen schon der letzte sein wird.


    Zitat

    Aber es wäre in vielen Fällen auch mit einfacher Hardware denkbar, z.B. indem man die DSP-Leistung für die in der Regel doppelt bis dreifachen EQs in Reihe auf eine zusätzliche EQ-Sektion nach dem Ausgangslimiter umleitet, um dort Lowcut und "erlaubte" Korrekturen (BR-Tuningboost) machen zu können.


    Dann ist der Limiter aber auch kein Limiter mehr, zumindest nicht, um Leistung zu begrenzen. Wenn der Limiter auf 5dB unterhalb Ampclipping steht und ich dann 8dB auf der Tuningfrequenz booste... Oder wenn der Hochpass für den Sub hinter dem Limiter sitzt, reagiert der Limiter aber auch auf Signale unterhalb der Hochpassfrequenz. Also 30Hz auf dem 40HZ hochgepassten Ausgang bedeutet dann, dass der Limiter reduziert, obwohl keinerlei Gefahr fürs Chassis besteht, weil sie da eh nicht mit der Amplitude ankommen. --> Ich hab da noch was anderes im Sinn!

    Zitat

    Wenn ich mal wieder Klang zugunsten von Wirkungsgrad opfere wären das Hörner, und da brauche ich dann ganz sicher einen Controller der das kann.


    Genau das ist der Grund, warum ich da einen Controller stricken möchte.

    Zitat

    Wenn Du da was zustandebringst, was sich in einem käuflichen Controller widerspiegelt, dann gibts von mir positives Echo. - Und vielleicht auch moderne Basshörner.


    Ich arbeite daran. Wie ichs lösen möchte, habe ich schon erarbeitet, es fehlt mir noch Hilfe bei der Umsetzung (daher: Siehe Signatur). Zu dem Thema fehlt mir noch ein automatisierbares System zur Huberfassung (einmalig, bei der Setuperstellung!).

  • LechnerTom
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    • 30. September 2012 um 21:39
    • #80

    "Ich würde auch eher mal symmetrische Filter testen, und auch steilflankiger, z.B. Linkwitz Riley 24dB. Beide Boxen werden in dem Bereich wohl noch recht linear sein. Warum hast du denn überhaupt einmal 12dB, einmal 18dB genommen?"

    Klingt vernüftig, hat aber was mit dem vorhandenen Material zu tun. Die XTI6002 kann das, z. B. LR 24dB. Der Digitech DSP hat aber nur den BW 2ter Ordnung im Programm (neben vielen anderen sog. "effect modules" die man beliebig in den Signalweg schalten und bei Bedarf auch beliebig verschachteln kann, was dann "Algorythm creation" heisst. Da ich nicht noch ein Teil kaufen möchte, und der alte 2 IN - 4 OUT 1993er-DSP nach dem Tausch sämtlicher ausgetrockneter PSU-Elkos eigentlich wieder recht gut funktioniert, habe ich ihn verwendet, um den Stereo-Hochpass und das Delay sowie die Phasenumkehr eines Kanals für den sog. "balanced supply mode" damit zu realisieren (wo dann eine Box natürlich invertiert angeschlossen wird, siehe Powersoft Digimod).
    Theoretisch könnte ich 2 BW-HP 2ter Ordnung mit gleicher Grenzfrequenz hintereinanderschalten und so ein LR-Filter 24dB nachbauen - so weit bin ich in das Forschungsgebiet "Übernahmefrequenzoptimierung" aber noch nicht vorgedrungen - arbeite erst wenige Tage daran, und jetzt funktioniert es schon sehr gut....

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    phattomatic
    23. September 2026 um 09:12
  6. RCF: "Bass Motion Control" vs. "XBoost" => Ähnliche Funktionalität unter zwei verschiedenen Etiketten oder relevante Unterschiede?

    Hanseat
    21. September 2026 um 22:21
  7. Suche Lichteffekt

    Schreddl
    21. September 2026 um 12:22
  8. QLC+4 in MagicQ Visualsieren - wie richtig einstellen?

    metal-shot
    19. September 2026 um 17:44
  9. Verschiedene Verteiler mit Powercon Anschluss bzw. Ausgang kompatibel?

    tenderboy
    19. September 2026 um 12:22
  10. Suche Optocore Spezialisten - trouble shooting eines SANE Verbunds

    georg.h
    19. September 2026 um 10:21
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