Phase invertieren doch nicht! Das mag zwar bei der Trennfrequenz phasenrichtig sein, aber es ist nicht impulskorrekt.
18G50 - Xmax?
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Na ja und wer sagt mir welche Phasenlage jetzt "die richtige" ist? Oder sollte ich vl. den Tiefpass auf 12dB Steilheit absenken (das würde die Phase bei der Übernahmefrequenz ca. um 45° schieben, entsprechend 1ms...hmm bin etwas unschlüssig..
Das Thema ist wohl nicht so einfach, deshalb gibt es keine für alle Systeme/Kombinationen geltende Lösungen a la Kochrezept... -
Messen! Um zu sehen, welche Phasenlage korrekt ist, reicht sogar ein Audiobearbeitungsprogramm. Fünf Perioden Sinus bei Trennfrequenz erzeugen, über beide Systeme abspielen und inkl. Stille davor und danach aufnehmen und betrachten. Nebenbei sieht man dann auch, wie das Resultat aus Filter und Box das Signal vorne und hinten "verziehen"...
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1. Mikromessen geht im Moment nicht (grad kein Mikro vorhanden). Also im CoolEdit den Burst aufnehmen und die Welle betrachten? und dann ist klar, daß die Filter das Signal verziehen....Aber wie kann ich daraus die korrekte Phase ersehen?
2. Diese Woche wandern die 2 x 18G50 zurück zu dem Recone-Importeur. Bin schon gespannt, wie er reagiert, wenn ich sage, daß meiner Meinung nach irgendwas schiefgelaufen ist, weil nur 9mm Hub möglich sind. Wer hat was dagegen, wenn ich hier Namen / Adresse sowie den weiteren Verlauf der Geschichte wahrheitsgetreu wiedergebe? Sollte prinzipiell möglich sein oder? -
Den Burst an sich (sollte schon länger als nur eine Periode sein) verziehen sie kaum. Man sieht ein Einschwingen und nach Ende des eigentlichen Bursts ein Ausschwingen. Da du weißt, wieviele Perioden der Burst war, lässt sich dann schon erkennen, ob z.B. die letzte Halbwelle des ursprünglichen Bursts "oben" oder "unten" liegt. Aber eigentlich, wenn alle Chassis und Treiber mit "Plus an Plus" betrieben werden, sollte auch keine Verpolung nötig sein, immer nur Delay. Es geht ja darum, die Gruppenlaufzeit an der Übernahmefrequenz und drumherum auszugleichen. Umpolen hilft zwar direkt auf der Frequenz, aber drumherum nicht. Ich empfinde das als eine Lösung für Passivweichen einfacher Art oder analoger Aktivweichen.
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Kann man hier keine Bilder uploaden? Ich hab so ne tolle Simulation von der Antwort des LP-Filters auf den Burst gemacht...
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Das musst du extern machen. Bei ImageShack z.B.
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Sollte man doch auf 12dB Flankensteilheit gehen, ist dann die Umpolung fast Pflicht.
Grob gesehen hat ein Bassweg HP und LP, Topweg nur HP, also schon mal ein Phasenversatz. Dazu kommen noch unterschiedliche Tuningsfrequenzen. Das alles ist berechenbar bzw. simulierbar. Bleibt noch Ausschwingsverhaten + Abstand (wobei der Abstand ist immer auf die Entfernung hin anderst) und das soll gemessen sein. -
Update 2013 05 31:
Habe heute die 2 x 18G50 an den Recone-Importeur übergeben (bzw. seine Mitarbeiterin, da er selber grad nicht da war).
Das ganze inkl. schriftlicher Zusammenfassung der "Geschichte", ausgedrucktem 18G50-Datenblatt und meiner Tel.Nummer / Name auf dem Zettel.Zusammenfassung:
2 x Beyma 18G50
Gekauft Sommer 2002 bei ............ ............(Vermittlung ......... .................)
Ca. 10 Jahre Betrieb, bis sie völlig ausgeleiert waren
Reconed Q2 / 2012 bei ............ ............ / Cafe ......
Betrieb mit ¾ Leistung: Speaker schlagen an bei ca. +/- 10mm Hub (Klopfgeräusche)!
Max. +/-20mm Hub sollten aber möglich sein – siehe Datenblatt Xdamage = 40mm
Seither Kratzgeräusche bei Betrieb mit 20Hz Sinus
Speaker wurden NICHT mit zu hoher Leistung brutal abgefackelt !
Speaker wurden durch 2 x Eighteensound 18NLW9400 ersetzt – die laufen problemlosWerde weiter berichten - hab hier mal den Namen rausgelöscht. Wenn niemand einen triftigen Grund hat, warum ich dies nicht tun sollte, kann ich diesen auch ergänzen. Möchte hier weder Werbung machen noch jemand gut / schlecht darstellen, daher werde ich weiter streng sachlich berichten, wie die Geschichte weitergeht - mit oder ohne Namen.
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So 2 Wochen und bis jetzt keine Antwort wegen den 18G50. Werde demnächst mal anrufen...
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Sein heutiges Argument (Telefonat) war, daß die Speaker nur Xmax können müssen, nicht Xdamage, d. h. ich soll sie nur bis Xmax betreiben und schon gar nicht bei 20Hz. Seiner Meinung nach sind die beiden in Ordnung - er wird sie nochmal im eingebauten Zustand testen. Ich meine aber, daß 1. die Frequenz egal ist. (d.h. Hub 10mm bei 20 Hz ist für den Speaker gleich wie Hub 10 mm bei 50 Hz), 2. daß bis knapp unter Xdamage kein Anschlagen auftreten darf - hörbare Verzerrungen bei Xmax<Hub<Xdamage ja - aber kein Anschlagen! Das hieße ja um einen irrwitzig hohen Faktor weniger Leistung fahren zu können, wenn man immer unter Xmax bleiben soll!
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Frag doch mal, wozu es die Xdamage-Angabe dann gibt bzw. was dann bitte diese aussagen soll.
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Zitat von "LechnerTom"
Sein heutiges Argument (Telefonat) war, daß die Speaker nur Xmax können müssen, nicht Xdamage, d. h. ich soll sie nur bis Xmax betreiben und schon gar nicht bei 20Hz. Seiner Meinung nach sind die beiden in Ordnung - er wird sie nochmal im eingebauten Zustand testen. Ich meine aber, daß 1. die Frequenz egal ist. (d.h. Hub 10mm bei 20 Hz ist für den Speaker gleich wie Hub 10 mm bei 50 Hz), 2. daß bis knapp unter Xdamage kein Anschlagen auftreten darf - hörbare Verzerrungen bei Xmax<Hub<Xdamage ja - aber kein Anschlagen! Das hieße ja um einen irrwitzig hohen Faktor weniger Leistung fahren zu können, wenn man immer unter Xmax bleiben soll!
Speaker über dem linearen Hub zu betreiben ist immer so eine Sache - sie "verlieren" Leistung (=Powerompression nimmt zu).. Sieht man bei Beyma schön im Datenblatt, wie sich das verhält. Aber natürlich kann man das erst mal kurzfristig machen, ohne dass etwas kaputt geht. Pauschal zu sagen: "oberhalb von Hub X ists gefährlich" ist nicht möglich, ausser wir reden hier von mechanischen Bremsen, die dann mechanische Zerstäörung / Fehler bedingen... (Anschlagen der Spule, Ausleiern der Aufhängung)..
Irgendwie steht auf der ersten Seite doch aber schon: Kurz oberhalb der 9mm Hub tritt ein starkes Störgeräusch auf - das darf nicht sein, da stimmt was nicht, der Speaker hat eine Macke.
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"Irgendwie steht auf der ersten Seite doch aber schon: Kurz oberhalb der 9mm Hub tritt ein starkes Störgeräusch auf - das darf nicht sein, da stimmt was nicht, der Speaker hat eine Macke."
Ja das war das Problem - er will es nicht zugeben. Aber egal - wenn er mir versichert, daß sie OK sind, kann ich sie guten Gewissens verkaufen als für OK befundene Speaker mit Hinweis auf den Importeur. Meine 18Sound gehen jedenfalls 10 mal besser - gut daß ich mich bei denen mit dem Problem nicht ärgern muss.
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Ich hab den ganzen Thread nich durchgelesen, aber das ist doch ein Beyma 18G50 - wieso wurde der nicht einfach direkt bei Beyma reconed, die machen das doch sehr sauber und gut.
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"Ich hab den ganzen Thread nich durchgelesen, aber das ist doch ein Beyma 18G50 - wieso wurde der nicht einfach direkt bei Beyma reconed, die machen das doch sehr sauber und gut."
Gekauft beim Beyma-Importeur - reconed beim Beyma-Importeur. Spanien hin und herschicken wollte ich mir nicht antun.
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Zitat von "LechnerTom"
"Ich hab den ganzen Thread nich durchgelesen, aber das ist doch ein Beyma 18G50 - wieso wurde der nicht einfach direkt bei Beyma reconed, die machen das doch sehr sauber und gut."
Gekauft beim Beyma-Importeur - reconed beim Beyma-Importeur. Spanien hin und herschicken wollte ich mir nicht antun.
Ich meinte natürlich nicht Beyma in Spanien, sondern die deutsche Distribution
Meinst Du das mit "Importeur".
Dann bin ich sehr verwundert, die Qualität und der Service bei Beyma Deutschland ist über die Jahre hinweg sehr hoch gewesen meiner Erfahrung nach. -
Mit .de hat das nichts zu tun. Wien liegt in .at
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Zitat von "LechnerTom"
Mit .de hat das nichts zu tun. Wien liegt in .at
Ach so - gut, hab nicht den ganzen thread gelesen....
Schade, dumm gelaufen. -
Update August 2013: Die beiden Beymas sind immer noch beim Importeur - er meldet sich nicht mehr, werde wieder mal anrufen. Vl. hat er ja doch n schlechtes Gewissen?
Zu den 18-Sounds: Hatte am WE ne Session mit nem DnB / Dubstep-Freak (2 x 15 3er, 2 18NLW9400, 1 PAX), wo ich leider das falsche Setup geladen hatte, als ich Vollgas gab (Zu tiefer Hochpass, zu viel vom Subsynth). Gemerkt hab ich es dann, als das Tock Tock Tock von Seite 1 hier wieder kam... Nach längerer Untersuchung habe ich rausgefunden, daß es wahrscheinlich nur das Anschlagen der Sicke gegen das Schutzgitter war (bei 16mm Hub nach vorne). Ich hatte ca 60Vrms pro Speaker (die er thermisch aushält) und also grob geschätzt ca. 3.5cm Gesamthub.
Gut also dann mit sinus 15 Hz in der Box draufgefahren, langsam aufgedreht bis ca. 15 mm Hub nach vorne - keine Kratzgeräusche, kein Scheuern, nur "Wind" und Oberwellen. Da die 15 Hz in BR-Box nicht abgestrahlt werden und unhörbar sind, fällt natürlich das durch THD erzeugte Spektrum besonders ins Ohr... Es summt und brummt obwohl man "theoretisch" gar nichts hören sollte...1. Sind die Speaker 100% in Ordnung, wenn bis ca 3 cm Gesamthub keine Kratzgeräusche / anschlagen o. ä zu hören ist? Weiter kann ich nicht testen wegen Schutzgitter...
2. Kann man sagen, daß beim Anschlagen an den Magneten der Speaker immer sofort kaputtgeht - oder sind ein paar Schläge evtl eh noch ok, wenn mans nicht stundenlang macht? -