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Input Delays

  • guma
  • 17. August 2012 um 22:51
  • Jeremy
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    • 20. August 2012 um 09:43
    • #21
    Zitat von "klauston"

    Wäre auch mein Ansatz, da ich das in der Praxis für besser machbar halte.

    Ich weiß aber immer wieder von Klassik Mischern, die Inputs delayen und immer über die Delays im Headamp fluchen weil dann der Monitorabgriff nicht mehr funktioniert

    Es sollte aber doch in den zukünftigen Softwareversionen realisierbar sein, dass das Einzelkanal-Delay wahlweise erst nach dem Monitorabgriff erfolgt, dann wäre doch dieses Problem vom Tisch. Oder denke ich da falschrum?

    Harvard'sches Gesetz für Tierversuche: "Unter sorgfältigst kontrollierten, dokumentierten und jederzeit reproduzierbaren Laborbedingungen verhalten sich Versuchstiere immer so, wie es ihnen gerade passt."

  • wora
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    • 20. August 2012 um 11:23
    • #22
    Zitat von "klauston"

    ...
    Und aus der Praxis weiß ich, das zu viele zuerst mit solchen Spielereien anfangen anstatt die Band auf eine solide Basis zu stellen.

    Was nicht heißt , das delayen schlecht ist, aber man sollte Zeit dafür haben


    ich sagte ja bereits, das man dafür zwingend genug zeit haben muss!
    das ist also in der regel auch nix für "die nachmittagsband"
    und wenn diese zeit da ist, dann gehe ich davon aus, dass auch der mix bereits auf vernünftigen füssen steht.
    wenn dieser punkt noch nicht erreicht ist, dann sollte man das delayen natürlich sein lassen und sich um das wichtigere kümmern. ganz klare sache.
    der grundmix ist die pflicht, das delayen ist die kür.


    Zitat von "Jeremy"

    Es sollte aber doch in den zukünftigen Softwareversionen realisierbar sein, dass das Einzelkanal-Delay wahlweise erst nach dem Monitorabgriff erfolgt, dann wäre doch dieses Problem vom Tisch. Oder denke ich da falschrum?


    oder man nimmt eben pulte, bei denen das schon immer serienmässig geht.
    aber ich will hier nicht frotzeln. ;)
    ich bin mir sehr sicher, das der einsatz von kanaldelays nur ganz selten zum einsatz kommen kann, vor allem aus den bereits genannten zeitgründen. also ich habe das im letzten halben jahr nur ein einziges mal gemacht... aber ich finde es schon gut, wenn man die option hat. vom generellen verzögern der PA bin ich wieder weg gekommen, denn ohne delay kann es auch gut klingen.

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • tufkaklto
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    • 20. August 2012 um 12:54
    • #23

    Bei manchen Drumfills oder Keyfills ( zb Prodigy) einfach notwendig

    Amp und Boxen Brett _ Die Vuvuzela des Forums

    Ganz großer Fan des " Themen als gelesen markieren " Buttons

  • wora
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    • 20. August 2012 um 13:02
    • #24

    ich ging bei meiner aussage von "normalen" bühnenpegeln aus ;)
    bei bands, die schon auf der bühne jenseits der 110dB sind, sind natürlich etwas speziellere problemlösungen erforderlich.

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • bernd häusler
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    • 21. August 2012 um 02:20
    • #25

    Moin,

    Mein absoluter Horror wäre die Beschallungsanlage, die ohne Sinn und Verstand "zu spät" ist. Ein Master/Systemdelay muß sich auf wenige Spezialfälle beschränken. Kids, die Spezialfälle habt Ihr nicht ;)

    Ich möchte die Delaygeschichte hier mal etwas von "fachlich richtigen" verbissenen Modellen lösen, und das gestaltende Moment hervorheben. Das Ohr zählt, dazu muß man es natürlich auch mal dahin bringen, wo die zahlenden Ohren sind, dann werden die gestalterischen Möglichkeiten klarer*.

    Von der Möglichkeit einzelne Quellen UND Subgruppen zu delayen träumte ich schon lange - its a blast....

    Zentraler Wunsch war, E-Gitarren endlich richtig in Szene zu setzen. Bei "gewöhnlichen" (oft hinzunehmenden) Bühnenaufstellungen neigen Amps dazu, sehr spitz ins Publikum zu kreischen. Im Mix vertragen sie aber regelmäßig eine gründliche Unterstützung im Grundton durch die PA. Dreht man nun eine eher dumpfe E-Gitarre auf der PA dazu stimmt zwar die spektrale Einordnung im Mix, aber die Gitarre ist irgendwie überall im Raum, ich nenne das mal unpräzise, verschmiert - die Ortung schwimmt.

    Stelle ich nun ein Kanaldelay ein, ploppt die Gitarre förmlich in (Amp-)Position, ohne daß sich der spektrale Mix ändert. Doch egal ob ich gleich eine Zeit einstelle - was PI mal Daumen nun wirklich schnell und schon in der Vorbereitung auf den Souncheck möglich ist - oder es in Hektik später einstelle, am tragfähigen Mix ändert sich nichts. So mächtig ist das Werkzeug nicht. Aber eine in Position gerückte Gitarre lässt regelmäßig mehr Platz für die weiteren Quellen. Das rettet natürlich keinen mißlungenen Mix, aber als gestalterisches I-Tüpfelchen stelle ich oft auch bei bereits laufendem Konzert das Delay ein. Der Mix ist mir dabei noch nie peinlich "verrutscht". Die Delayzeit bewegt sich dabei im Bereich zeitgleich bis zeitgleich+20ms, PI mal Schritt, jeweils aus unendlicher Bühnenentfernung betrachtet.

    Beim Schlagzeug bin ich vorsichtiger, maximal zeitgleich aus unendlicher Bühnenentfernung betrachtet. Pi mal Schritt deutlich weniger.

    Bei Gesängen mache ich das allerdings nie, je später der Monitor-Spill des Gesangs ist, desto deutlicher der Gesang. Immer dran denken, daß die Zeitquelle des Lead-Gesangs der Low-Spill der Monitore an der Bühnenkante ist.

    *) Immer öfter mache ich Laufzeit-Stereo. Die PANs waren Live schon immer Knöpfe für Egozentriker. Live-Stereo geht heute anders...

    Wenn iLive das Alles nicht könnte wäre ich heute noch analog, auch ohne frotzeln, das war Bedingung.

    Grüße,

    Bernd


    PS Zur Mikrofonie des Schlagwerks, wer Zeit hat die Kanal-Phase umzukehren kann auch am Delay drehen... keine Wissenschaft nötig...

    ----------------------------[---[--[-[IIIIIII]---------

    ich bezahle nicht fürs hinhören, ich baue Beschallungsanlagen

    Das SD12 Fliegetop ist bei gleicher Endstufe um durchgehend 3 dB lauter
    als "vorbekannte" 12"/1" Bauweisen.

    Der Bass CB18S ist der Beste

  • Fisch
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    • 24. August 2012 um 12:48
    • #26

    @klauston und natürlich @all

    auch bei der GLD-80 kann man den Abgriffpunkt für die AUXe frei wählen

    Staatl. gepr. Legotechniker

  • TomyN
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    • 11. September 2012 um 09:59
    • #27

    Hi,

    ich bin ein Freund der 'PA nach hinten' Verschiebung. Grad bei 'meinem' Gospelchor bringt das sehr viel.

    Ein Einzeldelay hab ich bisher noch nie gemacht, könnte es mir aber durchaus vorstellen, speziell mit der Massgabe die Stimme(n) in den Vordergrund zu bringen.

    Zum Thema 'Delaypanning' hat der Carsten K. was leckeres entwickelt, dass gibt's aber (leider noch) nicht als plugin, sondern nur in gewissen Digipulten.

    Tomy

    SIM II Operator und Dante Level I-II-III (Dante sogar dreimal :)
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  • Fisch
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    • 11. September 2012 um 13:05
    • #28

    ein Delay-Gerät ? :D

    Staatl. gepr. Legotechniker

  • wora
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    • 11. September 2012 um 15:14
    • #29
    Zitat von "TomyN"

    ...
    Zum Thema 'Delaypanning' hat der Carsten K. was leckeres entwickelt, dass gibt's aber (leider noch) nicht als plugin, sondern nur in gewissen Digipulten...


    lass mich raten:
    das digipult muss input-delays haben? :)

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • TomyN
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    • 11. September 2012 um 15:21
    • #30

    Nee, ganz so einfach ist es nicht. Es funktioniert auch nicht stufenlos, sondern über verschiedene Subgruppen. Delay hat nur einen kleinen Anteil dran, der Rest wurde mit SATlive ermittelt :)

    Tomy

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    • 11. September 2012 um 15:40
    • #31

    jetzt machst du´s aber endgültig spannend :D

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • TomyN
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    • 11. September 2012 um 15:59
    • #32

    Naja,

    für das menschliche Richtungshören sind drei Faktoren wichtig:

    - Laufzeitunterschied
    - Pegelunterschied
    - Frequenzgang(sunterschied).

    Er erklärts selber (auf Englisch): http://www.sawstudiouser.com/forums/showthread.php?t=15359

    Tomy

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