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Kennt jemand die Monacor IT-35 Druckkammerlautsprecher?

  • Pfälzer
  • 7. Oktober 2012 um 16:06
  • Mechwerkandi
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    • 29. Dezember 2012 um 15:07
    • #21
    Zitat von "Pfälzer"


    Die Lautsprecher zu öffnen traute ich mich nicht.

    Zitat von "Pfälzer"


    Ich hatte die meisten Anschlussdosen offen, die Verdratung macht einen sauberen Eindruck.


    ?
    Das schliesst nicht aus, das auf dem Weg dahin irgendwas vermurkst ist.
    Leitung lautsprecherseitig freiklemmen, die offenen Enden über eine Diode brücken, verstärkerseitig R messen.
    Ergebnis muss schlussfolgernd sein. Wenn ok, wieder anklemmen, Schleifenimpedanz messen.

    Ob da ein kommerzielles Messgerät ein anderes Ergebnis liefert als der improvisierte Messaufbau, entzieht sich meiner Kenntnis.
    Ein Messwert von Z=30 Ohm hat aber für mich eher den Anschein eines DC Summenwiderstandes aus Leitung und Trafowicklung.

  • Pfälzer
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    • 29. Dezember 2012 um 16:55
    • #22
    Zitat von "Mechwerkandi"

    ?


    Ok das war Missverständlich.

    Die Lautsprecher sind Paarweise auf Masten montiert. Direkt unter den Lautsprechern ist je Montagedose angebracht, von unten führen je 2 vieladrige Telefonerdleitungen hinein, deren Einzeldräte zum jeweils nächsten Mast durchgepatcht sind. Seitlich werden jeweils die Anschlussleitungen der Lautsprecher in die Montagedosen geführt.
    Deswegen konnte ich die Verdratung der Anlage Checken ohne die Lautsprecher zu öffnen.

    Gruß Wolf

  • rockline
    Profi
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    • 29. Dezember 2012 um 19:09
    • #23

    Ich habe es soeben kurz nachgemessen.
    Der Scheinwiderstand, bzw. Wechselstromwiderstand von so einem ELA LS-Trafo ist im Beispiel 400 Ohm bei voller Leistung und angeschlossenem Lautsprecher angezeigt. Also nicht Leerlauf wie ich irrtümlich geschrieben hatte.
    Ob 1000Hz oder 400Hz Messfrequenz ist eigentlich nicht so wichtig. Ich habe zwei Scheinwiderstandsmessgeräte - ein stationäres Philips das mit 1KHz misst, und ein mobiles und 400Hz Testfrequenz. Beide messen das selbe.

    Bei deinem im Versuch mit der Reihenschaltung ermittelten Wert von 30 Ohm hast Du beim ablesen deines Voltmeter vielleicht eine "0" vergessen? Der Spannungsabfall wird 0,032V gewesen sein - dann käme es ja in etwa hin.
    Bei 2V Messspannung und 8 Ohm Reihenwiderstand erscheinen mir 320mV Spannungsabfall in Richtung eines 100V Übertragers viel zu hoch.
    Aber bei der Tröte mit den "13Ohm" scheint etwas mit der Schwingspule im Sack zu sein.

  • Mechwerkandi
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    7.712
    • 30. Dezember 2012 um 12:28
    • #24
    Zitat von "Pfälzer"


    Direkt unter den Lautsprechern ist je Montagedose angebracht, von unten führen je 2 vieladrige Telefonerdleitungen hinein, deren Einzeldräte zum jeweils nächsten Mast durchgepatcht sind.


    Das sind die oben beschriebenen Knotenpunkte, die für eine zielführende Untersuchung zu trennen sind, weil alles andere immer nur Ergebnisse aus beliebigen Parallelschaltungen liefert.

    Zitat von "rockline"


    Aber bei der Tröte mit den "13Ohm" scheint etwas mit der Schwingspule im Sack zu sein.


    Bei allem Respekt:
    Die Aussage ist sehr spekulativ. Das kann in dem beschriebenen Umfeld irgendwas sein, incl. Messfehler...

    Ich habe über die Jahre hin schon etliche 100V Anlagen instandgesetzt, incl. ex-DDR "Betriebsfunk". Defekte an den Lautsprechern selber sind äusserst selten. Das liegt sicher an der eher konservativen Auslegung der Komponenten im Zusammenhang mit dem einzig real funktionierenden Limiter, eine Überlastung im el. Sinne ist im Grunde unmöglich.
    Wichtig ist das RC Glied im Signalweg, gerade Amateure neigen häufig dazu , solche vermeindlich überflüssigen Begrenzer zunächst mal auszubauen.

  • Pfälzer
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    2.225
    • 30. Dezember 2012 um 19:10
    • #25

    @ rockline
    Vielen Dank für Deine Mühe die Du Dir mit dem Nachmessen gemacht hast.
    Die Spannung habe ich mit dem Oszi auf 2V Umax eingestellt, das Hameg war auf 0,5V/cm gestellt
    Als ich nur den Spannungsabfall am Wiederstand bei angeschlossenem Lautsprecher maß schaltete ich manchmal noch auf 0,1V/cm. Dies verurschte dann fast einen "Vollausschlag" auf dem Bildschirm.

    Da ich nur mit 2V Umax, respektive 1,41V Ueff gemessen hatte bin ich natürlich sehr weit von "voller Leistung" weg und habe somit nicht die Messkriterien eingehalten.

    Mechwerkandi
    Offenbar drückte ich mich immer noch nicht exackt genug aus. Sorry!
    Jeder Lautsprecher wird über getrennte Leitungen einzeln angesteuert. Die einzelnen Adern werden in den Schaltkästen nur auf das 2 Erdkabel das zum nächsten Mast führt mit Klemmen durchgepatcht. Jeder Lautsprecher hat in dem Kasten nur Verbindung zu seinem jeweiligen Adernpaar.


    Die Installation funktionierte ja auch bis der recht alte Amp seinen Geist aufgab.
    Da mir das Vereinsmitglied sagte das er davor regelmäßig überhitzte wollte ich nur sichergehen und checkte die Installation durch ob ich irgend einen dicken Bolzen finde der mir das Leben schwer macht. Deswegen maß ich auch alle Leitungen durch um Fehler zu finden, hierbei fielen mir die starken Abweichungen zu den Angaben auf den Lautsprechern auf.

    Ich bestelle jetzt mal die Traffos und halte euch auf dem Laufenden ob die Anlage spielt

    Gruß Wolf

  • surfvill
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    402
    • 30. Dezember 2012 um 21:43
    • #26

    Ohne großes Messen und Rechnen: Schließ einfach eine 2x500W (an 4Ohm) Endstufe auf Brücke an, dann hast Du Deine ca. 100V, dreh ein wenig auf, dass die Anlage tönt und geh' hörvergleichend von Tröte zu Tröte! Tanzt eine aus der Reihe, hast Du den Verusacher: austauschen! Fertig...

    Grüße vom Ostseestrand

    André Ludewig

    https://www.mv-entertainment.de

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