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Soundcraft Si Performer

  • mringhoff
  • 4. Februar 2013 um 16:43
  • mringhoff
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    • 4. Februar 2013 um 16:43
    • #1

    Da ich jetzt noch keine Thread hierzu gefunden habe und ich mich für dieses Pult interessiere, einfach die Frage in die Runde nach Erfahrungen / Bemerkungen etc.
    Können die einzelnen Kanäle im Auxweg separat pre und post geschaltet werden oder geht das wieder (wie beim Si Compact) nur gesamt pro Auxweg?
    Schön finde ich, daß die EQs nun vollparametrisch sind (in dieser Preisklasse ja eigentlich selbstverständlich, aber im Vergleich zur Si Compact...)
    Leider gibts (noch) keine "Performer 1" (also ein kleines Pult mit 16 Kanälen), für Industriejobs wäre das eine feine Lösung gewesen....

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  • terrine
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    • 4. Februar 2013 um 17:16
    • #2

    Moin :)

    Zitat

    Können die einzelnen Kanäle im Auxweg separat pre und post geschaltet werden


    Ja, das geht inzwischen. In den AUX-Wegen wird dir das Farblich auch visualisiert. Post-Fader ist (glaub ich) weiß und Pre-Fader orange. Kannst es auch von Aux zu Aux unterschiedlich schalten.

    Ich hab einen 10 Tagesjob damit hinter mir und bin sehr begeistert von dem Gerätchen. Da ich 32 Kanäle braucht, hab ich noch eine Si-Stagebox mittels Madi-LWL angeschlossen gehabt. Auch die DMX-Option habe ich wegen Platzmangels ausgesprochen gerne genutzt.
    Ein paar Bugs sind mir aufgefallen, was aber die Funktionalität der Konsole nicht (bzw. kaum) beeinträchtigt hat.

    - z.B. konnte ich den Gain der Signale, welche auf der Stagebox auflagen, nicht über den Drehencoder direkt über dem Kanalfader anpassen. Dazu musste ich den oberen "Channelstrip" benutzen (wie heißt das Teil bei Soundcraft?).
    Das sorgte erst einmal für Verwunderung, da ich ein E-Flügel einfach nicht laut bekommen habe... Dachte schon das liegt an meiner BSS-AR133, bis ich mitbekommen habe, dass zwar der Leuchtkranz entsprechend "wächst", sich aber nur beim oberen Gain-Encoder etwas tut. Es fungierte auch nicht als "Trim", da ich den Gain auch nicht regeln konnte, wenn ich ihn mittels oberen Encoder aufgedreht hatte.
    Etwas kompliziert zu erklären :D
    - Nicht so richtig verstanden habe ich ein Phänomen mit der "SOLO" Option... manchmal konnte ich mehrere Quellen in den Solo setzen um zu hören wie sie gemeinsam klingen, manchmal konnte ich das aber nicht... da ging dann nur ein Signal und wenn ich ein weiteres Hinzu genommen habe, war der Kopfhörer stumm.

    Der Workflow selbst ging nach 15 Minuten "Eingewöhnung" extrem zackig von der Hand und ich hatte seeehr entspannte Tage.

    Möchtest Du noch etwas genau wissen?

    Gruß,
    Moritz

  • mringhoff
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    • 6. Februar 2013 um 20:45
    • #3
    Zitat von "terrine"


    Möchtest Du noch etwas genau wissen?

    Danke schon mal für die ersten Infos.
    Es geht mir jetzt weniger um was ganz spezielles, sondern einfach mal um Erfahrungen im Umgang, Besonderheiten, Vergleich zu ähnlichen Pulten (z.B. iLive T80, LS9-32 etc.)
    Welche Features im Vergleich beispielsweise zur Si Compact sind hier besonders hervorzuheben? (außer mal die Vollparametrik, VCAs und DMX-Ausgang)
    und und und...

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  • mringhoff
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    • 7. Februar 2013 um 09:48
    • #4

    ach ja: und wie rund läuft die Fernbedienung via ipad?

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  • Christian Engel
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    • 7. Februar 2013 um 21:10
    • #5

    Also mich interessiert das Performer auch, nachdem das Si-Compact für mich einfach mal zu sehr "compact" und mir die Vi-Serie zu groß für ein "unterm Arm" Pult ist :) Jedoch gefällt mir der sehr offene und transparente Sound der Soundcraft Digitalpulte sehr gut.

    Ich liebäugele ja schon länger mit einem Midas Pro1, aber das Performer erscheint mir sehr interessant. Zumal ich beim Midas ungesehen eine nicht ganz so einfach von der Hand gehende Bedienung unterstelle... Nach oberflächlichem Liebäugeln vermisse ich am Performer eigentlich nur Deesser (dann eben extern über Insert) und die Möglichkeit der pultinternen Multiband-Kompression... Ansonsten gefällt mir das Straight-Forward-Konzept des Performer sehr gut. Ich kann momentan gar nicht sagen wie es wäre, mal wieder ohne ständigen Blick auf ein übergroßes Display zu arbeiten. Eventuell wirkt sich das positiver aus, als ich mir gerade vorstellen kann? Vor allem endlich mal wieder genügend Fader auf einen Blick zu haben, ohne ewig durch Layer switchen zu müssen - da hätte ich wirklich Lust drauf. Den DMX-Quatsch kann man sich ja schenken, das ist eh nur eine 10€-Platine zusätzlich. Aber ansonsten? Wie gut funktioniert denn das mit den Kanal-Displays? Da gibt es ja doch schon recht viel Info auf ganz wenig Platz?

    Grüße
    Chris

    Wenn's nicht rockt isses für'n Arsch...

  • terrine
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    • 8. Februar 2013 um 13:44
    • #6

    Bedienung Via iPad:
    Die Software ist bisher, vom Fader schieben mal abgesehen, kaum zu gebrauchen, da man noch keinen Zugriff auf die Kanalparameter hat. Mehr als Fadergeschupse, einstellen der Mixe und die 31er kann man nichts machen.
    Die Bedienung finde ich an sich auch noch nicht ganz glücklich... ich würde z.B. gerne stufenlos zwischen den Fadergruppen scrollen können. Das geht (bisher) nur Blockweise. Wenn man z.B. ein paar Mikrofone für eine Gesprächsrunde auf Kanal 7, 8 ,9 , 10 hat, muss ständig hin und her gewischt werden um sie bedienen zu können.
    Wünschenswert fände ich in der App eine Art Customlayer wo man sich seine Kanäle so hin schieben kann wie man es gerne möchte. Desweiteren liegen alle Kanäle hintereinander, was ja soweit richtig ist, spiegeln aber nicht das Patching vom Pult wieder. Wenn ich auf dem Pult z.B. im "B"-Layer auf Kanal 34&35 eine Subgruppe gepatcht habe (oder Licht, oder, oder), erscheint dieses so nicht in der App. Das hat mich am Anfang ein wenig verwirrt und ich musste umständlich die Layer in der App umschalten.

    Das Pult selber:
    Dadurch das alle Parameter einen eigenen Encoder oder Knopf besitzen, geht das Arbeiten erheblich schneller als auf einem LS9 (mit iLive kenne ich mich nicht aus, sry). Kanal selektiert, oben schnell angepasst und weiter geht die fahrt. Stören tut mich, dass der Leuchtkranz recht ungenau ist. Beim Gain sind (glaub ich) ein "Lichtlein" 2 oder 3dB. Hier schaut man zum genauen arbeiten dann doch lieber auf des Mnidisplay. Die werte werden hier als "Überlagerung" vom aktuell angezeigten Punkt angezeigt und verschwinden bei nicht betätigen nach etwa 2 Sekunden wieder.
    Hier jetzt etwas, was mich dabei Nervt:
    - Es gibt keine (außer die [ungenaue] Visuelle Anzeige des Leuchtkranzes) Möglichkeit zu sehen wie ein Parameter gerade eingestellt ist, solange man nicht den Encoder dreht.
    - Wenn der Encoder gedreht wird, verändert sich sofort der Wert! Es gibt also keine art Verzögerung, damit man erst sehen kann wie es eingestellt ist und dann ändert sich der Wert.
    - Wenn man sich die Kurve des Kanal-EQs anzeigen lässt und man einen Parameter dessen verstellt, gibt es keine Überlagerung in der Anzeige... man muss also erst aus der Anzeige raus gehen, schauen welche (zB) Frequenz gewählt ist und dann wieder in die Grafik... Das Nervt!

    Das wäre ein persönlicher Wunsch. Andere stört es vielleicht nicht, ich fände es aber sehr hilfreich:
    Das Faderglow finde ich sehr gelungen. Schön fände ich aber noch, wenn man die Farben des mini-Displays über dem Kanal, selber bestimmen könnte.
    Wenn ich z.B. 4 Mikrofone auf der Bühne habe, welche mit "rot", "grün", "blau", "gelb" markiert sind, würde ich diese Farben gerne im Display angezeigt bekommen. Das habe ich mir erst letztens gewünscht... Ich hatte auf Layer "A" diese Mikros und auch auf Layer "B" ...allerdings weiter hinten. Wenn ich nun im Stress bin und mich im zweiten Layer befinde, weil ich dort z.B. die Bühneninputs habe, sehe ich auf den ersten Blick "Ah! Die Farben sind weiter rechts, also befinde ich mich in Layer "B"!" ...und kann ganz easy mischen und ein "Denkprozess" wurde gespart.

    Copy&Past finde ich sehr schön gelöst:
    Kanal selektieren, auf dem screen den entsprechenden punkt auswählen, dann erscheint die obere Sektion des Pultes in digitaler form auf dem Display, hier kann ausgewählt werden was man kopieren möchte (ausgewählt ist erst einmal alles, wenn man nur eins will, reicht es, wenn man länger auf den entsprechenden punkt drück und die anderen Sachen werden automatisch deselektiert), danach hält man "PAST" auf dem screen gedrückt und selektiert auf dem Pult die Kanäle wo es hin soll.

    Da alle Mixe per shortcut über den Fadern vorhanden sind, kann man sehr schnell entsprechende Gruppen bauen und die Monitorwege den Musikerwünschen extrem schnell anpassen. Das hin und her schalten von Pre und Post geht im Kanalsetup. Schön ist, wenn man mehrere umschalten möchte und sich "durchselektiert", bleibt der Courser immer auf dem letzten Menüpunkt. Somit muss nicht immer wieder "neu" hingescrolt werden.

    Bez. des Minidisplays:
    Theoretisch wird es beim arbeiten kaum mehr gebraucht. Es gibt erfreulich wenig Untermenüs und alles ist sehr eindeutig beschrieben. Wenn man einen Parameter wissen möchte, wird dieser angezeigt, wenn der entsprechende Encoder gedreht wird (allerdings mit dem beschrieben Nachteil weiter oben). Ansonsten kann man sich hervorragend an den Kränzen orientieren (mit dem Nachteil der Ungenauigkeit, beschrieben weiter oben).

    So... viel geschrieben... hoffe es ist alles soweit verständlich und nicht zu verworren... :)


    Gruß,
    Moritz

  • Christian Engel
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    • 8. Februar 2013 um 18:51
    • #7

    Mit "Mini-Display" meinte ich die Anzeigen über den Kanälen für Kanal-Name, Gain-Reduction etc.
    Scheinbar fehlt dem Pult also der klassische Channel-View, d.h. eine Übersicht über alle Einstellungen am Kanal. Das ist genau der Punkt, der mich interessiert. Früher am Analogtisch war's ja ähnlich. Vielleicht funktioniert das Konzept des Soundcraft Perfomer insofern gut, als dass man sich mehr auf sein Ohr als auf ein Display verlässt?

    Chris

    Wenn's nicht rockt isses für'n Arsch...

  • guma
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    • 8. Februar 2013 um 19:26
    • #8

    Es ist ja auch bei Pulten, die eine Einzelkanaldarstellung und eine 8 - oder 12 - Kanaldarstellung und vielleicht noch eine Gesammtdarstellung auf einem Schirm haben, erlaubt, nicht drauf zu starren. So ein bisschen Blickkontakt mit dem Pult, um sich nicht im Kanal zu irren oder am falschen aux zu drehen ist aber manchmal ganz hilfreich. :wink:
    Wichtig bei einer Bedienoberfläche fürs intuitive, schnelle Arbeiten, und darum gehts doch, wenn man sich auf die Musik konzentrieren will, ist, dass man sich schnell darauf zu Hause fühlt, sie den eigenen Gewohnheiten entgegen kommt, was ganz unterschiedlich sein kann. So weiß ich, dass manche Analogvermisser sich damit schwer tun, wenn die EQ-Encoder nicht alle untereinander sind, oder zumindest nur der Q-Encoder zur Seite gerückt ist.

    Danke an 'terrine' für den ausführlichen Bericht. Das Encoderfeld macht einen recht aufgeräumten Eindruck, an den ich mich gewöhnen könnte. Am LS9 habe ich auch bis heute Mühe mit der "Drei-'Encoder-viermal-umschalt" Klangregelung was am X32 ähnlich bescheiden ausfällt. Leider entsteht bei mir für Lichterkranzencoderbilder nach wie vor kein erinnerbares Bild im Hirn und aufpoppende Grafiken sind mir lieber.

  • mringhoff
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    • 8. Februar 2013 um 20:39
    • #9
    Zitat von "terrine"

    ... da man noch keinen Zugriff auf die Kanalparameter hat.


    Du schreibst "noch keinen Zugriff"...
    Absicht? Wird die ipad-Software demnächst aktualisiert?

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  • terrine
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    • 10. Februar 2013 um 13:25
    • #10

    Chris
    Ah, Ok! Dann war das ein Missverständnis :)

    Die Anzeige vom Gainreduce des Compresors und das öffnen des Gates ist gut gelungen. Etwas grob vielleicht, aber zum orientieren mehr als ausreichend. Wenn ein Kanal selektiert ist, ist die Anzeige im oberen Bereich genauer und kann fein-justiert werden.

    Da ist mir aber noch etwas eingefallen, was mir beim bedienen ab und zu passiert ist :)
    Die beiden Bereiche "Gate" und "Compressor" sind im unteren Bereich ja "verschlungen" und nur durch eine farbige Linie getrennt.
    Am Anfang habe ich ab und zu am falschen threshold gedreht, da mein Gehirn mit der Trennung noch nicht ganz zurechtgekommen ist ;)

    mringhoff
    Meine Formulierung ist in der Tat etwas verwirrend. Ich weiß es nicht, aber ich gehe persönlich stark davon aus.
    Für mich wirkt die App noch sehr unfertig. Nach dem Motto: "Wir mussten es jetzt schon raus bringen, damit wir auch was in den Startlöchern haben" ...Bananenprodukt ;)

    Was ich noch nicht geschrieben hab:
    Das verbinden mit der Konsole funktioniert problemlos. Pult ins Netzwerk bringen, iPad ins Netzwerk bringen und App starten. Die App scant automatisch das Netzwerk und findet alle Pulte. Identifizieren kann man "seins" durch die eindeutige, dreistellige ID, welche den Netzwerkeinstellungen zu entnehmen ist.

  • billbo
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    • 10. Februar 2013 um 14:03
    • #11
    Zitat

    - Wenn der Encoder gedreht wird, verändert sich sofort der Wert!

    :shock: Das will ich aber doch wohl ganz schwer hoffen!

    Als alter Analogie kam mir schon die VCA Fader - Steuerung bei XL3/ 4/ Heritage geradezu nervig langsam vor - bestimmte Dinge gingen damit beim Mischen schon nicht mehr so präzise und unmittelbar wie gewohnt.

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

    "Okay. Wir machen das mit den Fähnchen."

  • Volker Holtmeyer
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    • 10. Februar 2013 um 22:55
    • #12
    Zitat von "mringhoff"


    Du schreibst "noch keinen Zugriff"...
    Absicht? Wird die ipad-Software demnächst aktualisiert?

    Klar, es gab ja schon zwei Updates. Channel-EQ, Dynamics etc. sollen natürlich noch kommen.

    http://www.volkerholtmeyer.de/

  • mringhoff
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    • 11. Februar 2013 um 08:25
    • #13
    Zitat von "Volker Holtmeyer"

    Channel-EQ, Dynamics etc. sollen natürlich noch kommen.


    das wäre natürlich schon noch wichtig....
    Weißt Du ungefähr wie lange das dauern könnte? 1-2 Monate / 1-2 Quartale / 1 Jahr?

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  • Volker Holtmeyer
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    • 11. Februar 2013 um 13:29
    • #14

    Ne, meine Glaskugel ist kaputt.

    http://www.volkerholtmeyer.de/

  • mringhoff
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    • 19. Februar 2013 um 08:39
    • #15

    Hatte neulich mal eine Performer zum Ausprobieren da. Dabei ist es uns zu dritt nicht gelungen, auf dem Main-Out so weit zu pannen, daß ich etweder links oder rechts das Signal erhalte. Der Pan-Regler ist also nur teilweise wirksam. Das Signal schwenkt zwar schon mal nach rechts oder links, aber nie auf 100% links und 0% rechts (bzw. umgekehrt)
    Es waren gefühlt vielleicht irgendwas zwischen 60:40 und 70:30.

    Ist das normal? Soll der Pultbetreuer nur Nuancen regeln und nur der Systemtechniker R und L komplett regeln können?

    Ich mach das zum Testen oder Fehlersuche immer wieder gerne, daß ich mal einseitig fahre. Auch allein mal um festzustellen, ob Links auch mit Bass wirklich komplett links angeschlossen ist etc.

    Das klappt leider mit so einer 60:40-Regelung im PAN nicht :(

    Oder haben wir was falsch gemacht?

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  • Volker Holtmeyer
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    • 20. Februar 2013 um 23:40
    • #16

    Ja, da stimmt was nicht. Es ist definitiv möglich, ganz links und ganz rechts zu pannen - habe ich vor zwei Stunden nämlich noch gemacht. Spontan würde ich vermuten, es könnte was mit dem LCR-Panning zu tun haben. Ich probiere das morgen mal aus.

    http://www.volkerholtmeyer.de/

  • mringhoff
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    • 21. Februar 2013 um 08:14
    • #17

    bei den einzelnen Eingangs-Kanälen war eine 100%iges L-R-Pan kein Problem, nur beim Master ist uns das trotz voller Stereoweite nicht gelungen...

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  • terrine
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    • 21. Februar 2013 um 16:26
    • #18

    Sooo, erweiterter Erfahrungsbericht:

    Dieses mal war ein, was Digitalpulte anbelangt, unerfahrener Techniker an der Performer. Ich habe alles soweit eingemessen und eingerichtet. Es ist, wie schon einmal erwähnt, wirklich hervorragend wie schnell und intuitiv das Pult bedient werden kann. Innerhalb von 15 Minuten waren sämtliche Patchings und Subgruppen gebaut und alles war spielbereit.
    Auf dem "A"-Layer habe ich ein, nach dem wünschen des Technikers, entsprechendes Layout gebaut... links die ganzen Mikrofone, rechts Subgruppen und Zuspieler. Auf dem "B"-Layer hab ich für eine Posiumsdiskussion ein anderes Layout erstellt, aber die Subgruppen und Zuspieler so belassen. Das hat ihm sehr gefallen... wie gesagt... sozusagen ein Digitalneuling :)
    Grundlegend hab ich ihm die Funktionen gezeigt... also was ist wo, wie kann man was, was wäre wenn... bei fragen sollte er mich einfach anhauen. Letztendlich gab es keine :)
    Ich hab ihm dann ein wenig während der VA über die Schultern geschaut. Am meisten hat mich interessiert wie er mit dem Display und dem "Chanelstrip" zurecht kommt.
    Was soll ich sagen... es gab genau "0" Probleme :lol:
    Durch das recht analoge Gefühl, hat er sich sehr schnell heimisch gefühlt. Der direkte Zugriff auf alle relevanten Parameter war problemlos und hat ihm mit am besten gefallen. Beim fein-justieren hat er nicht einmal das Display genutzt, sondern sich ganz auf die Leuchtkränze verlassen.

    Mir gefällt das Konzept von mal zu mal besser und werde es nun so oft wie möglich zumieten :)

    Das Problem mit dem "nicht steuern können der Mikrofonvorverstärker an der Stagebox" ist nicht noch einmal aufgetreten und konnte nicht reproduziert werden. Wenn man allerdings die alte Show aufruft, besteht das Problem weiterhin. Muss also am Showfile liegen... dieses ist zumindest schon zur Durchsicht beim Vertrieb :)

    mringhoff
    Mit dem Panning hab ich keine Probleme gehabt. Nachdem du das geschrieben hast, hab ich das gleich mal vor Ort ausprobiert und es funktionierte problemlos.

    Gruß,
    Moritz

  • mringhoff
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    • 21. Februar 2013 um 17:39
    • #19
    Zitat von "terrine"


    mringhoff
    Mit dem Panning hab ich keine Probleme gehabt. Nachdem du das geschrieben hast, hab ich das gleich mal vor Ort ausprobiert und es funktionierte problemlos.


    Das hört sich ja mal gut an. Dann lag es wohl an irgendwelchen Einstellungen, die wir auf die schnelle nicht gefunden haben. Das Pult ist leider schon wieder weg, war ein Vorführgerät. Eventuell war ja da noch ein Bug drauf?

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