Hallo Michael,
Du kannst (wenn Du nicht das billige LCR-Messgeraet um 29 Euro nehmen moechtest...) die Induktivitaet Deiner Spulen ganz einfach bestimmen. Nimm einen bekannten Folienkondensator C, z.B. 10 µF, und schalte ihn in Serie mit Deiner Spule. Dann misst Du entweder die Impedanz mit LIMP. Alternativ klemmst Du das ganze mit vorgeschalteten 10...100 Ohm an einen Tongenerator / Test CD mit Verstaerker und misst die Spannung am Schwingkreis.
Die Frequenz f, wo die Impedanz einbricht bzw. die Spannung am Schwingkreis minimal ist, schreibst Du Dir auf.
Dann kannst Du die Induktivitaet mittels f= 5000 / (Wurzel L*C) recht einfach bestimmen und suchst den passenden Standardwert aus. Dabei setzt Du f in Hz, L in mH und C in µF ein.
Dass die Spulen nicht total verbrannt sind wuerde sich daraus ableiten lassen, dass die Spulen von beiden Tops gleiche Induktivitaet haben. Zur Sicherheit kannst Du noch in guter Naeherung mittels der Formel 4.5 auf Seite 37 nachrechnen, ob das plausibel sein kann. Obwohl es nur eine Naeherungsformel ist, kommt es meist recht gut hin.
http://www.et-inf.fho-emden.de/~elmalab/bauel…nload/BdE_4.pdf
Vielleicht hilft Dir das ein bisschen. Viel Erfolg dabei!
Wolfgang