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  4. Selbstbau und Reparatur Lautsprecher und Boxen

Erfahrungen mit TAD 4001 (D&B f1220) wenig Hochtonpegel

  • aposto [ka]
  • 20. Januar 2014 um 00:46
  • aposto [ka]
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    622
    • 20. Januar 2014 um 00:46
    • #1

    Hallo zusammen,

    habe Probleme mit einer meiner F1220 (TAD 4001 im Hochton)
    Der Hochtonpegel ist etwas geringer im Vergleich zu den anderen.

    Habe jetzt bereits den Treiber demontiert und mir das Diaphragma angeschaut. Der Luftspalt war soweit frei.
    Konnte auch keine Beschädigung am Diaphragma finden.

    Das einzige, was mir aufgefallen ist, dass etwas feiner Sand von innen (also Richtung Schallaustritt) vorhanden war. Diesen habe ich natürlich entfernt. Es waren natürlich nur wenige Körner.

    Konnte zwar noch keinen Frequenzgang aufnehmen, aber nach Gehör bringt der Treiber generell etwas wenig Pegel (vll 3db weniger als die Vergleichsbox) und ab ca. 6kHz flacht es dann noch mehr ab.

    Was für Möglichkeiten für das Verhalten fallen euch denn ein?
    Ein "Nachbau"-Diaphragma kostet ca 300€. Den Treiber neu kaufen kommt nicht wirklich in Frage :lol:

    Kann der Sand eventuell auf Feuchtigkeit hindeuten? Also der Sand als Rückstand.
    Das mit der Feuchtigkeit war eigentlich der einzige Ansatz, den ich im Netz noch gefunden habe.

    Freu mich auf eure Antworten und Tips.
    Alex

  • Dirk Hahn
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    • 5. Februar 2014 um 03:50
    • #2

    Schaue mal nach, ob der Spulenträger aufgebläht ist. Kleine Blasen im Inneren des Trägers führen zu Reibung und Pegelverlust im HT. Weiterhin kann auch das Phase-Plug Verunreinigungen aufweisen. Oder das Gitter am Treibermund kann auch dicht sitzen.

    Viele inverstieren 100 Stunden in Planung und Konzeption, 30 Stunden für die Suche nach den billigsten Komponenten und ärgern sich jahrelang über Selbstbau Lautsprecher.

  • Dosenfutter
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    • 6. Februar 2014 um 00:20
    • #3

    Das mit dem verdreckten Gitter und Phasenkorrekturelement ist eine gute Idee. Aber wenn am Schwingspulenträger Blasen sind, die an der Polplatte reiben, dann geht auch der Klirr durch die Decke, das fällt viel früher auf als ein HT-Abfall. Ich würde den Treiber aufmachen und auch den einer der anderen HT, ich vermute, daß bei der einen (die anders klingt) schon ein anderes Diaphragma/Schwingspuleneinheit als das originale drin ist. Leider bedeutet nämlich "geht rein" nicht "klingt gleich".

    You probably have the right hammer, you've just got to stop hitting your thumb.

  • Dirk Hahn
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    • 6. Februar 2014 um 02:20
    • #4

    Hallo Dosenfutter, kannst du mal plausibilisieren was "Klirr geht durch die Decke" meint? Hast du die Frage des Starters verstanden?

    Viele inverstieren 100 Stunden in Planung und Konzeption, 30 Stunden für die Suche nach den billigsten Komponenten und ärgern sich jahrelang über Selbstbau Lautsprecher.

  • Dosenfutter
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    • 6. Februar 2014 um 04:44
    • #5
    Zitat von "Dirk Hahn"

    Hallo Dosenfutter, kannst du mal plausibilisieren was "Klirr geht durch die Decke" meint?


    Wenn der Schwingspulenträger nicht (mehr?) plan aufliegt (Bläschen, falsch montiert und verzogen usw.) oder sich die Schwingspule durch die Schieflage des Schwingspulenträgers irgendwo reibt (oder selbst simpel ungleich/asymmetrisch angetrieben wird), steigen die Unlinearitäten stark an. Oder anders ausgedrückt: Der Klirr steigt sprunghaft an, besonders der ungeradzahlige. Das hört man sehr deutlich als Lästigkeit raus und würde noch vor dem Höhenverlust auffallen.

    Zitat von "Dirk Hahn"

    Hast du die Frage des Starters verstanden?


    Ich habe ganz klar eine Möglichkeit gesagt woran es liegen kann und daß er durch einen Vergleich mit den anderen Treibern erkennen kann.
    Hast Du sie verstanden? Bläschen IM Schwingspulenträger können sich - so - nur bei Compoundmaterialien nachträglich bilden, sonst nur bei der Verbrennung. Kennst Du den Treiber? Das Diaphragma ist aus Beryllium und auch am Träger findet sich kein Compundmaterial, die Sicke ist aus einem Polyimid.

    aposto [ka]: Schau Dir das Material vom Diaphragma an. Die originalen sind aus Beryllium und sind kupfer-goldfarben (möglichst nicht berühren, kann brechen, hat nicht umsonst das Gitter), es gibt auch Nachbauten aus Beryllium, meist werden nach einem Defekt aber die Titandiaphragmen (silber) von den Ersatzanbietern (Radian) reingesetzt, die viel billiger sind.

    You probably have the right hammer, you've just got to stop hitting your thumb.

  • aposto [ka]
    Verifiziert
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    622
    • 6. Februar 2014 um 07:08
    • #6

    Hey Leute,

    Danke.

    Werde dem mal nachgehen.
    Diaphragma war eher silber als kupferfarben..

    Werde das mal mit dem verkäufer besprechen.

    Bis die Tage
    Alex

  • aposto [ka]
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    • 10. Februar 2014 um 00:23
    • #7

    Hey,

    also Widerstand ist 7.1Ohm... im Vergleich zu den anderen Boxen bei denen jeweils knapp über 8Ohm auf dem Multimeter steht.

    Hier ein Bild vom Diaphragma:

    Sollte demnach kein Original sein? Sieht man jetzt nicht wirklich gut, aber war eindeutig silber und der Verkäufer hat mir auch den Link zu den Radians geschickt als "Lösung".
    Nun sollen die allerdings schon anders klingen und das will ich ja nicht wenn ich schon die Refernzbox gekauft habe..

    Grüße
    Alex

    PS. Werde den defekten Treiber dann in einer Woche noch mal untere die Lupe nehmen...

  • Dosenfutter
    Verifiziert
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    1.387
    • 10. Februar 2014 um 00:53
    • #8

    Das Original, das ich gesehen habe, war eindeutig gold (bzw. Kupfer) farben. Daß es nicht das originale ist, zeigt aber der Re sehr deutlich, das ist keine Toleranz mehr, das ist definitiv ein anderes Diaphragma. Das Gitter ist allerdings sehr ähnlich wie beim Original und die nicht-Beryllium Diaphragmen von Radian haben kein Gitter. Ich gehe davon aus, daß es Radian-Diaphragma ist, auch in div. Foren kann man Dein Leiden bei anderen genauso sehen. Die Frequenzweiche anpassen geht leider nicht, ganz oben werden die nicht mehr zugedreht, ist ein Bypasskondensator über den Pegelwiderständen.

    Ich würde folgendes machen: Du kannst ja einen anderen Treiber auch noch aufschrauben und anschauen ob/wie die sich unterscheiden, die paar Minuten Schrauben würde ich auf jeden Fall investieren, geht ja immerhin um ein paar hundert Euro. Mach von den Diaphragmen möglichst gute Bilder und schreib an Radian, ob bzw. welche Diaphragmen das sind, die sollten das wissen und anhand der Fotos sagen können.

    You probably have the right hammer, you've just got to stop hitting your thumb.

  • aposto [ka]
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    622
    • 10. Februar 2014 um 01:04
    • #9

    Hey,


    danke für die flinke Antwort.

    Ich hoffe mal, dass die anderen 3 Boxen original Diaphragmen haben... schließlich habe ich sie als origianl D&B gekauft.

    Werde auf jeden Fall mal einen anderen Treiber öffnen.


    Das Problem ist nur, dass bevor ich mir ein Diaphragma von TAD kaufe, ich lieber noch eine Box bzw. ein Paar F1220 für das selbe Geld hole. Also falls jemand was abzugeben hat :).

    4 mal neues Radian-Diaphragma kaufen nur damit sie gleich, und wahrscheinlich nicht so gut wie davor, klingen wäre ja auch Schwachsinn.

    Grüße
    Alex, der jetzt noch ein Paar F1220 sucht...

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