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Sennheiser WSM: Nur lizenzierte Frequenzen nutzen

  • robert müller
  • 3. Mai 2014 um 11:10
  • robert müller
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    • 3. Mai 2014 um 11:10
    • #1

    Hallo,
    ich würde gerne mit WSM Frequenzen für eine EW C-Band-Anlage berechnen. Nun kann man ja das Easy Setup nutzen, das einfach scannt und mir dann anzeigt, in welcher Bank wie viele Frequenzen frei sind.

    Ich möchte aber gerne mit einem vorgegebenen Satz Frequenzen (sprich: lizenzierte Frequenzen) im Professional Setup rechnen. Hier kann ich aber offenbar lediglich Prioritäten vergeben. Sprich, ich kann Frequenzen angeben, die mit Priorität "Hoch" verwendet werden sollen. Dann ist die Software aber oft der Meinung, daß es bessere Möglichkeiten gäbe, und verwendet grundsätzlich noch andere Frequenzen mit. Das passiert selbst mit den von Sennheiser vorberechneten Sets (also wenn ich z. B. die Frequenzen aus Bank 20 komplett eingebe).

    Ich hab schon versuche, alle Zwischenräume als gesperrtes Band zu definieren, aber dann rechnet das Setup einfach ewig und findet gar keine Ergebnisse.

    Hab ich da irgendwas übersehen? Es muß doch einen Modus geben, in dem man der Software einen Satz Frequenzen geben kann und diese bestimmt daraus die, die unter dem Umständen vor Ort (Scan-Ergebnis) am besten zusammen spielen.

    Danke und Gruß,
    Robert

  • hermste
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    • 3. Mai 2014 um 14:45
    • #2

    Hallo Robert,
    ich zeige dir in einem Video, wie sich Sennheiser wünscht, dass wir das erledigen.
    Das ganze Video läuft in einer virtualisierten Umgebung, daher ruckelt es manchmal, weil ja auch noch die Videoaufzeichnung mitläuft, ich bitte um Verständnis für den einen oder anderen Tippfehler, der daraus entstand.
    Zwischenräume sperren ist ganz schlecht, weil die Trägerfrequenz, die du eingibst, einen Nenn- und Spitzenhub hat - der wird bei der Zwischenraumangabe von dir blockiert und somit geht gar nichts mehr.
    So wie ich das im Video zeige, läuft das flott und gut.
    Leider funktionieren die Copy&Paste-Funktionen durch die virtualisierte Umgebung nicht, da kann man am nativen System beim Geräteeinfügen Zeit sparen - ich musste das in diesem Fall per Hand machen

    Hier der Link zum Video:
    http://youtu.be/VbNMCwi9vOc

  • robert müller
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    • 7. Mai 2014 um 22:49
    • #3

    Hallo,
    danke erst mal für die Videoantwort. Komme leider erst heute dazu, das nochmal zu testen.

    Leider funktioniert das nicht so, wie ich es mir vorstelle. Das mit dem Festlegen der Frequenzen auf hohe Priorität hatte ich ja vorher schon erledigt. Wenn die Doku und das, was angezeigt wird, stimmt, führt das Importieren von Lizenzfrequenzen auch nur dazu, daß diese mit hoher Priorität beim Rechnen verwendet werden.

    Nur leider rechnet WSM immer noch Frequenzen aus, die nicht in der Frequenzliste sind. Beispiel:

    Ich hab die Frequenzen von Bank 20 als Lizenzfrequenzen in eine Datei geschrieben und importiert. Diese sind ja laut Sennheiser intermodulationsfrei. Dann habe ich WSM angewiesen, mir ein Setup für 24 Empfänger auszurechnen. Ich habe jetzt mehrere Setups ausgeworfen bekommen, aber in jedem sind 3-4 Frequenzen drin, die nicht auf meiner Liste stehen. Das bedeutet aber, daß das Professional Setup in der Praxis nutzlos ist, wenn ich legal bleiben will. Oder gibt es irgendwo einen Schalter, in dem ich WSM sagen kann, daß ausschließlich die vorgegebenen Frequenzen benutzt werden sollen?

    Ich hab auch noch ein paar andere kleine Problemchen mit der Software. So hab ich beispielsweise noch nicht rausbekommen, wie man die Spare-Frequenzen der Spare-Gruppen auch benutzen kann. Auch passiert es immer wieder, daß das Professional Setup vom letzten Lauf noch die definierten Geräte drin hat, aber beim erneuten Öffnen die Geräte aus dem Setup nochmal dazulädt und dann alles doppelt da steht. Aber vielleicht gibt sich das, wenn mal wirklich Hardware am System hängt. Momentan mach ich nur Trockenübungen. (Und außerdem weiß ich von Sennheiser, daß die nächsten Wochen ein Update für WSM kommen soll. Vielleicht wird da ja auch einiges nochmal anders.)

    Gruß,
    Robert

  • hermste
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    • 8. Mai 2014 um 11:57
    • #4

    Hallo Robert,
    24 Kanäle in 42 MHz ist schon eine Aufgabe - bedenke, dass es DVB-T-, anderweitige Störungen und "Mitstreiter" in diesem Frequenzbereich gibt. Das ist eher etwas für 5000/3732-II, 9000, UHF-R oder Wisycom MKR960. Alleine schon wegen der Schaltbandbreite. Zwar sind 42 MHz genug Bandbreite, 24 Kanäle störungsfrei in eine normale Arbeitsumgebung einzuarbeiten, allerdings gleichzeitig und nicht komplett intermodulationsfrei. Sobald da mehr als acht Kanäle zusammenkommen, sind die gegenseitigen Beeinflussungen enorm. Schau' dir mal die grafische Darstellung von den Intermodulationen in der WSM an.

    Die Kanäle mit höheren Nummern in dem Frequenzsheet EW300 G3 sind weniger intermodulationsfrei - das erkennst du auch an dem Feld "Bewertung" in WSM. Je höher der Kanal in der Bank, desto eher werden Intermodulationen höherer Ordnung in Kauf genommen, um eine hohe Kanalanzahl zu ermöglichen.

    Ich habe es eben mit der Shure WWB 6 probiert, dort ist es auch so, dass im "More frequencies"-Algorithmus 16 Frequenzen in dem Bereich 734-776 MHz errechenbar sind (wieder ohne jegliche Störung, was unrealistisch ist) - mit deiner Frequenzliste von Bank 20. Gerechnet mit dem 3732-II Profil, das dort hinterlegt ist. Bestimmt ist das Profil in der WSM schöner eingearbeitet, trotzdem - ähnliches Ergebnis. Liegt also eindeutig an der geringen Schaltbandbreite.

    In der Shure WWB 6 ist übrigens diese Sache für Lizenzfrequenzen mit Inclusions-Lists wesentlich komfortabler eingearbeitet als in WSM, meiner Meinung nach…

    Grüße,
    Hermann

  • robert müller
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    • 8. Mai 2014 um 13:09
    • #5

    Hallo,
    die physikalischen Rahmenbedingungen sind mir bewußt. Es geht hier jetzt rein um ein Softwarebedienungsproblem. Von daher ist das Szenario mit den 24 Frequenzen theoretischer Natur.

    Es geht mir jetzt rein darum, die Software auf ein bestimmtes Set an Frequenzen festzunageln.

  • hermste
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    • 8. Mai 2014 um 15:56
    • #6

    Jo, dann empfehle ich dir, bis das bei Sennheiser besser gelöst ist, die Shure WWB. Sennheiser wird dieser Empfehlung bestimmt nicht zustimmen.
    Das geht nämlich richtig fix, gut und komfortabel bei Shure.
    Siehe:
    http://youtu.be/0BDRgPcgltE

    Mit "More frequencies" (also geringerem Kanalabstand) lässt WWB 16 von Sennheiser freigegebener Liste (C-Band, Bank 20) zu.

    Interessant finde ich, dass Sennheiser die "intermodulationsfreie Liste" in der eigenen Software WSM4 offenbar als nicht benutzbar deklariert… - eine Stellungnahme von Sennheiser wäre interessant. Da die WSM4 ja noch in junger Versionsnummer neu ist, könnte es sich auch um ein Problem dort handeln.

    Sieht das hier irgendjemand anders? Z.B. Christian? Du als auch HF-"Mediator"?

    Ich bin froh, in dem Land, in dem ich hauptsächlich arbeite, Frequenzbereiche und nicht Einzelfrequenzen von der Behörde zugewiesen zu bekommen...

  • robert müller
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    • 8. Mai 2014 um 17:21
    • #7

    Na ja, mit der WWB geht dann natürlich die komfortable Einbindung der Hardware flöten. Aber mal abwarten, was da noch kommt.

    Ich habe die Frequenzen der Bank 20 auch mal mit SIFM gegengecheckt. Das geht wirklich nicht - da liegen einige Frequenzen sogar auf 2TIM3-Produkten der anderen drauf. Aber egal - diese Frequenzen will ich gar nicht nutzen. Ich werde mir letzten Endes mehrere Sets (für mehrere Störszenarien) berechnen und die Frequenzen alle genehmigen lassen.

  • simonstpauli
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    • 8. Mai 2014 um 18:04
    • #8
    Zitat von "hermste"

    Jo, dann empfehle ich dir, bis das bei Sennheiser besser gelöst ist, die Shure WWB. Sennheiser wird dieser Empfehlung bestimmt nicht zustimmen.
    Das geht nämlich richtig fix, gut und komfortabel bei Shure.
    Siehe:
    http://youtu.be/0BDRgPcgltE

    Mit "More frequencies" (also geringerem Kanalabstand) lässt WWB 16 von Sennheiser freigegebener Liste (C-Band, Bank 20) zu.

    Interessant finde ich, dass Sennheiser die "intermodulationsfreie Liste" in der eigenen Software WSM4 offenbar als nicht benutzbar deklariert… - eine Stellungnahme von Sennheiser wäre interessant. Da die WSM4 ja noch in junger Versionsnummer neu ist, könnte es sich auch um ein Problem dort handeln.

    Sieht das hier irgendjemand anders? Z.B. Christian? Du als auch HF-"Mediator"?

    Ich bin froh, in dem Land, in dem ich hauptsächlich arbeite, Frequenzbereiche und nicht Einzelfrequenzen von der Behörde zugewiesen zu bekommen...


    Ich sehe das genau so.

    Die Einbindung von Fremdsystemen in die WWB ist geradezu liebevoll gelöst. Und die Berechnung innerhalb vorgegebener Frequenzlisten im Moment besser gelöst als bei dem WSM. Dummerweise fällt dann die Möglichkeit, während des Setups direkt mit einem Empfänger zu scannen, weg. Und selbst ein WinRadio würde mich in dieser Situation nicht weiter bringen, weil es in der alten WWB nur mit Offset und in der neuen gar nicht als Scanner einbindbar ist.
    Ich würde bei den genannten Vorgaben mit WSM scannen, mit WinRadio weiter überwachen, die belegten Frequenzen in die WWB fest eintragen, die Lizenzliste in WWB einbinden und dann rechnen lassen. Die Frequenzen im WSM eintragen, um die Online-Funktionen optimal nutzen zu können (Frequenzen und Squelch in die Empfänger übertragen, Frequenzen und diverse Einstellungen per Sync auf die Sender übertragen), mit WSM überwachen.

    Zu den Frequenzen: Robert, kann es sein, daß eben nicht genügend intermodulationsfreie Frequenzen aus der Lizenzliste vorhanden sind und WSM dann völlig zu Recht auf andere Frequenzen umsteigt. Oder anders gefragt: Willst Du vielleicht einfach zu viele Strecken unter Berücksichtigung der Lizenzliste?

    Christian Tepfer * Monitor-Operator, HF-Betreuer, FOH-Mischer, Klang-Gestalter
    http://klanggestaltung.wordpress.com/

  • hermste
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    • 8. Mai 2014 um 18:11
    • #9

    Hallo Christian,
    ich habe mir selbst ein Programm für Winradio geschrieben, das eine solche csv-Datei ausgibt, dass sie ohne den Versatz-Bug in WWB6 direkt zu importieren ist. dabei kannst sogar die Schrittweite selbst wählen. Interesse?

  • robert müller
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    • 8. Mai 2014 um 18:40
    • #10
    Zitat von "simonstpauli"

    Zu den Frequenzen: Robert, kann es sein, daß eben nicht genügend intermodulationsfreie Frequenzen aus der Lizenzliste vorhanden sind und WSM dann völlig zu Recht auf andere Frequenzen umsteigt. Oder anders gefragt: Willst Du vielleicht einfach zu viele Strecken unter Berücksichtigung der Lizenzliste?

    Ich vermute fast, daran liegt es. Ich hab das ja wie erwähnt jetzt mal mit SIFM gegengeprüft - da bekommt man ja mit der Check-Funktion ne Textdatei raus, die genau auflistet, was wo kracht. Die 32 Frequenzen auf Bank 20 der ew G3 sind laut diesem Check nicht komplett IM3-frei. Beim komplett freien Rechnen wiederum kriege ich aber genügend Frequenzen zusammen.

    Was ich aber gerne hätte, wäre, daß WSM diese Frequenzen dann einfach gar nicht berechnet und sich halt auf das beschränkt, was vorgegeben ist, und ggf. weniger ausspuckt. Oder anders gesagt: Aus den x vorhandenen Frequenzen das maximal mögliche Frequenzset aussucht. Das ist ja rechnerisch ne deutlich überschaubarere Aufgabe als das komplett freie Rechnen. Und das wiederum scheint SIFM ganz gut zu können.

    WWB6 muß ich mir mal noch anschauen. Die 5er hat mich irgendwie immer abgeschreckt.

  • robert müller
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    • 8. Mai 2014 um 18:42
    • #11
    Zitat von "hermste"

    Hallo Christian,
    ich habe mir selbst ein Programm für Winradio geschrieben, das eine solche csv-Datei ausgibt, dass sie ohne den Versatz-Bug in WWB6 direkt zu importieren ist. dabei kannst sogar die Schrittweite selbst wählen. Interesse?

    Nur für mich Dödel, der das bisher irgendwie noch nicht mitbekommen hat: Was genau hat es mit diesem Versatz-Bug auf sich? Wir haben ein Winradio zur Überwachung - dort ist und schon mal aufgefallen, daß alles irgendwie 25kHz verschoben erscheint. Haben das dann aber auf die alten U-Serie-Geräte geschoben und uns nicht weiter dran gestört.

  • robert müller
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    • 8. Mai 2014 um 18:48
    • #12

    Ach, mal so ganz OT:

    Mit welchem Programm erstellst du eigentlich diese Videos, Hermann? Ich hab zwar auch eines hier (Camstudio), aber mir gefällt die Anzeige der Tastenanschläge im Video.

  • hermste
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    • 8. Mai 2014 um 20:04
    • #13

    Hallo Robert, der Versatzbug ist je nachdem, welchen Frequenzbereich du scannst, unterschiedlich (da kann man sich nicht einmal auf einen Versatz einstellen). Sehr ärgerlich...

    Wenn ich, wie ich es gerne mache, einen Gesamtscan von 450-850 MHz mache, liegt der Versatz sogar etwa bei 200KHz - ist also unbrauchbar.
    Wenn ich einen Scan von nur ein paar Megahertz mache, ist der Versatz geringer bzw. vernachlässigter.

    Nachdem dieses, wie ich finde, eindeutige Problem lt. Shure Deutschland nicht mehr in der WWB5 behoben wird ("Shure Deutschland meinte dazu "Grundsätzlich ist es so, dass an der WWB5 nicht weiter gearbeitet wird. Daher wird dieser Fehler nicht mehr behoben."), habe ich mich selber nach einer Lösung umgesehen.

    Ich mache meine Bildschirmvideos mit Screenflick 2 in einer virtualisierten Windows-XP Umgebung auf einem Mac.
    Wenn ich vom Job Anfang nächster Woche wieder zu Hause bin, werde ich dazu ein Video erstellen und mein kleines Programm, das dieses Problem für alle Winradio-Nutzer (die wollen) mit der super Software Wireless Workbench 6.9.2.4 hier bereitstellen…

    Viele Grüße,
    Hermann

  • simonstpauli
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    • 8. Mai 2014 um 20:15
    • #14
    Zitat von "robert müller"

    Nur für mich Dödel, der das bisher irgendwie noch nicht mitbekommen hat: Was genau hat es mit diesem Versatz-Bug auf sich? Wir haben ein Winradio zur Überwachung - dort ist und schon mal aufgefallen, daß alles irgendwie 25kHz verschoben erscheint. Haben das dann aber auf die alten U-Serie-Geräte geschoben und uns nicht weiter dran gestört.


    Wie Hermann schon beschrieben hat, ist der Versatz immer da und nicht immer berechenbar. Wenn man auf der Basis auch noch Frequenzen rechnen würde, wären die schlicht falsch.

    Da Shure die Einbindung für nicht mehr so wichtig hält, scanne ich mit dem WinRadio nur noch auf der dazugehörigen Software und ärgere mich, daß ich nicht gleich die Invisible Waves-Version genommen hab. WinRadio-Software wird nämlich auch nicht mehr grundlegend weiterentwickelt. Und ich hätte schon gerne ein paar der IV-Features (z.B. Ausblenden von Frequenzbereichen, damit ich beim Scan nicht diverse MHz mitscannen muß). Von der akkugepufferten Hardware ganz zu schweigen.

    Aber ich schweife ab. Alles nicht so einfach unter dem Strich.

    Zitat von "hermste"

    Hallo Robert, der Versatzbug ist je nachdem, welchen Frequenzbereich du scannst, unterschiedlich (da kann man sich nicht einmal auf einen Versatz einstellen). Sehr ärgerlich...

    Wenn ich, wie ich es gerne mache, einen Gesamtscan von 450-850 MHz mache, liegt der Versatz sogar etwa bei 200KHz - ist also unbrauchbar.
    Wenn ich einen Scan von nur ein paar Megahertz mache, ist der Versatz geringer bzw. vernachlässigter.

    Nachdem dieses, wie ich finde, eindeutige Problem lt. Shure Deutschland nicht mehr in der WWB5 behoben wird ("Shure Deutschland meinte dazu "Grundsätzlich ist es so, dass an der WWB5 nicht weiter gearbeitet wird. Daher wird dieser Fehler nicht mehr behoben."), habe ich mich selber nach einer Lösung umgesehen.

    ...
    /

    ...
    Viele Grüße,
    Hermann


    Wie sieht die Lösung denn aus?

    Christian Tepfer * Monitor-Operator, HF-Betreuer, FOH-Mischer, Klang-Gestalter
    http://klanggestaltung.wordpress.com/

  • hermste
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    • 8. Mai 2014 um 21:18
    • #15

    Hallo Christian, ich melde diesbezüglich, wie ich oben geschrieben habe, in den nächsten Tagen, je nachdem, wie es der Job zulässt. ich hab's oben schon grob geschrieben, wie ich's mache. Bin gerade am Handy, daher die kurze Nachricht...

  • hermste
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    • 9. Mai 2014 um 23:00
    • #16
    Zitat von "simonstpauli"

    Wie sieht die Lösung denn aus?


    Hallo Christian und andere Interessierte,

    ich mache es so, siehe Video (angeblich in ein paar Minuten verfügbar).
    http://youtu.be/wOD7mID0nnA
    Das Video ist recht lang, da ich keinen Zeitraffer machen wollte, habe ich es umgeschnitten gelassen.
    Dabei habe ich mir mit der Programmiersprache R-Basic, die von Winradio gratis mitgeliefert wird, ein Programm geschrieben, das die Frequenzen und Signalstärken in eine .csv-Datei speichert, die in WWB 6.9.2.4 importiertbar ist.
    Ich nutze dabei sehr gerne die Möglichkeit, mit 5KHz-Schritten zu messen - und nicht in 25 KHz-Schritten, wie es bei Shure WWB ist und auch standardmäßig bei Sennheiser WSM.

    Man sieht in den Messungen, dass die DVB-T Kanäle die TV-Kanalgrenzen exakt einhalten (immer ein Indiz für eine saubere Messung) und ebenso sieht man, dass beide Messungen, die "große" von 570-640 MHz und die kleine von 629-639 MHz, keinen Versatz haben.
    Da ich die Messung im Hotelzimmer (übrigens in Wien) eben gemacht habe, konnte ich das nicht mit einem Trägersignal Typ Mikrofon machen.
    Aber "zum Glück" gibt's hier DVB-T (in meiner Demomessung fürs PA-Forum Kanal 34, 36 und 41)! Sonst könnte ich ja gar nix zeigen… ;)

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