wora ich weiß nicht ob die ilive anders aufgebaut ist. Aber wie unterscheidest du ein Analoges vom Digitalen? Wenn der Wandler als Ergebnis in den Spitzen FFFFFF Ausgibt kappt der diese ab. Der einzige Unterschied mit null Dynamik.
Beim GLD scheint die Signalverarbeitung weiter mit 24bit zu erfolgen. Das hat die Folge das zwar der Eingangswandler nicht clippt aber dir kaum noch Raum für die dynamics bleibt. Du kannst mit dem EQ das ganze zum clippen bringen. Noch seltsamer wird es dann wenn der Kompressor das Signal absenkt. Die LED Anzeige die vor dem Fader das Signal abgreifen zeigt alles grün während die Clip LED angeht. Warum? Es Clippt in der Signalkette, bei dem Beispiel am Ausgang des EQs. Fatal ist wenn man anhand dieser Anzeigen den Gain nach setzt.
Um eine vernünftige Gainstruktur zu schaffen müsste man eigentlich mit dem Trim das Signal wieder Absenken. Man sieht sehr oft GLDs wo die Clip LEDs aufleuchten. Das hat dann weniger damit zu tun das sie dies bewusst einsetzen sondern das sie die Gainstruktur dieses Pultes nicht verstanden haben.
Keine Ahnung ob iLive oder andere Pulte das Signal hinter dem A/D Wandler mit 32bit verarbeiten. Bei der GLD bekommt man jedenfalls bei zu starken gain ein Problem mit der nachfolgenden Signalverarbeitung.
Noch noch etwas hat das GLD an das man sich gewöhnen muss. Die Grundverstärkung von +5db. Das führt dazu das man kaum Regelbereich nach unten hat. Deshalb drücke ich wie oben schon erwähnt den PAD dadurch liegt der Arbeitspunkt des Gains besser.
Das ganze ist aber nicht neu. Bei Analogen Pulten war dies genau so. Dort war es die Betriebspannung der OPVs z.Bsp +-15V erst im Mixbus waren die Spannungen höher damit man beides zusammen summieren konnte. Digital ist das auch nichts anderes wenn man die 24bit fast ausnutzt und dann etwas um 10db anheben will passt das Ergebnis nicht mehr in die 24bit Breite. Ein extra Thema an sich was aber schon in Vergessenheit geraten ist ...