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Schieflast?!

  • phil
  • 22. Dezember 2001 um 13:19
  • phil
    Beiträge
    912
    • 22. Dezember 2001 um 13:19
    • #1

    Sagt mal... In fast allen Büchern über VA technik wird empfohlen Lichttechnik und Tontechnik aus verschiedenen Phasen zu versorgen... Wenn ich nun ne Lichtanlage mit, sagen wir mal, 96 kW konventionell habe, dann sind das bei 230 Volt netzspannung ca. 417,4 Amp. somit würde ich mit einem CEE125 gerade so auskommen. für den Ton brauchen wir (fast) nie mehr als nen CEE32. wenn ich nun dem Ton ne einzelne Phase spendier, dann sind das max 96Amp. für das Licht benutze ich dann die restlichen zwei phasen. d.h. je 280,7 Amp.
    Steigt mir dann mein Energieversorger nicht tierisch aufs Dach, weil ich das drehstromnetz ziemlich schief belaste?

    Für ne relativ schnelle antwort währe ich sehr Dankbar.

    Phil

  • ADMIN
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    • 23. Dezember 2001 um 00:59
    • #2

    Für den Energieversorger sind das wohl noch Peanuts.....

    Zumal man konventionelles Licht so gleichmäßig auf drei Phasen verteilen kann, wie man will, wenn man das ungünstig zieht, dann hängt alles auf einer Phase. (Wenn man alles mit den beliebten 6er-Bars macht, die farbenmäßig alle auf die gleiche Art und Weise befiltert und dann die Bühne mit einer Farbe ausleuchtet.......)

    Alles mit Metalldampfbrennern bildet eine Dauerlast, die sollte man möglichst gleichmäßig verteilen. Ton schankt, aber nicht so extrem wie konventionelles Licht, den verteilt man seinerseits wieder gleichmäßig auf alle drei Phasen, und konventionelles Licht wird dann auch wieder verteilt.

    Oder man hat die Möglichkeit, Ton auf eine eigene 32A-Dose zu legen. Wenn das möglichst nah am Hausanschluß vom Lichtstrom getrennt wird, dann minimiert das die Störungen, die von den Dimmern her kommen.

    Bitte keine fachlichen Fragen per PM - Inhaber von dBmess

  • Anonymous
    Gast
    • 23. Dezember 2001 um 16:37
    • #3

    Dem kann ich mich anschließen.
    Zum Problem wird die Sache eigentlich nur bei Generatorbetrieb.
    Aus diesem Grund rechnet man bei der Auslegung des erforderlichen Aggies zusätzlich zu den tatsächlichen Verbrauchern und eventuellen Blindleistungen auch einen entsprechenden Faktor mit ein, so daß einem störungsfreien Betrieb des Aggregats auch bei kurzzeitiger ungleichmäßiger Lastverteilung nichts im Wege stehen sollte. Ansonsten sollte man hier besonders auf gleichmäßige Verteilung der Lasten auf die 3 Netzphasen achten.
    Auch der Mann am Lichtpult sollte bei Einsatz konventioneller Lampen dies im Auge behalten.
    So long,
    Markus

  • phil
    Beiträge
    912
    • 24. Dezember 2001 um 11:20
    • #4

    Thanx!
    und frohes Fest euch allen!!

    CU Phil

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