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Vierpunktbeschallung einer Tanzfläche

  • Uwe 1
  • 12. Juni 2003 um 10:20
  • Uwe 1
    Beiträge
    1.692
    • 12. Juni 2003 um 10:20
    • #1

    Moin,

    die Fläche ist rund 8 x 8 Meter die Boxen (wahrsch. 4 x Maxx4, dryhire) werden auf Stativen stehen, jeweils in den Raumecken. Subs ( 2 X 18") im Monoblock vor mir. Rings um die Tanzfläche stehen auf 3 - 4 Meter Breite Tische.
    Habe ich in Bezug auf Phasenauslöschung irgendwas zu beachten, die Dinger blasen sich ja gegenseitig an.
    Ich frage deshalb, weil nicht viel Zeit (ca. 1 Stunde) zum Aufbau zur Verfügung steht, demnach nicht viel mit Probieren sein wird.
    Bin für Hinweise dankbar.

    Uwe

    Party-DJ im Ruhestand

  • Kracky
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    12.055
    • 12. Juni 2003 um 11:26
    • #2

    Würde hier keine 4 Punktbeschallung machen, auch würde ich keine vier Tops nehmen. Lieber zwei richtig gute 15"/2" Tops auf Stativ links und rechts und die Bässe wie du es vorschlägst in der Mitte als Monoblock. Vierpunktbeschalung macht bei der Größe der Tanzfläche noch nicht unbedingt Sinn.

    In meinem Lexikon fehlt das Wort unmöglich!

    ASR Computer & PA Technik
    André Ruhnau
    Rosenstr.6
    78598 Königsheim

  • Uwe 1
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    1.692
    • 12. Juni 2003 um 11:32
    • #3

    Hi Kracky,

    dachte ich zunächst auch, zumal es für den VA günstiger käme, wenn ich nur mit meinem eigene Equipment antreten würde (2x Sub + Top). Der VA wünscht aber explicit eine 4 Punktbeschallung, weil das bei ihm immer so gemacht wurde. Da Folgeaufträge locken, möchte ich zumindest bei diesem ersten Gig einer direkten Konfrontation ausweichen und es sind ja letztendlich auch über 250 qm Raumfläche.

    Uwe

    Party-DJ im Ruhestand

  • Kracky
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    12.055
    • 12. Juni 2003 um 11:55
    • #4

    Nungut, dann wird´s halt so gemacht. Auf keinenfall die Lautsprecher direkt aufeinander zustrahlen lassen, sondern möglichst leicht aneinander vorbei, ganz gut wäre, wenn du sie wohlmöglich schräg nach unten stellen könntest, hier gibt es Stative mit denen das geht, so das sozusagen ein Punkt, mittig der Tanzfläche getroffen wird und kaum Überschneidungen da sind.

    In meinem Lexikon fehlt das Wort unmöglich!

    ASR Computer & PA Technik
    André Ruhnau
    Rosenstr.6
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  • Uwe 1
    Beiträge
    1.692
    • 12. Juni 2003 um 12:18
    • #5

    Danke zunächstmal,
    ich werd mal rumtelefonieren wegens der Stative.

    Uwe

    Party-DJ im Ruhestand

  • Urs
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    184
    • 12. Juni 2003 um 14:41
    • #6

    wenn er unbedingt eine vierpunkt beschallung haben will, dann stell ihm doch eine delayline hin, ich denke das das besser funktionieren wird.

    Ing. M.Sc. Urs Obernolte

  • Kracky
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    12.055
    • 13. Juni 2003 um 02:28
    • #7

    Delayline bei 8x8m? Sorry, der Mann möchte ne Tanzfläche beschallen kein 30m langes Zelt!!

    In meinem Lexikon fehlt das Wort unmöglich!

    ASR Computer & PA Technik
    André Ruhnau
    Rosenstr.6
    78598 Königsheim

  • Uwe 1
    Beiträge
    1.692
    • 13. Juni 2003 um 06:25
    • #8

    :o

    ... naja übertreiben will ichs auch nicht :D . Werd am Sonntag mal posten wie´s gelaufen ist.

    Uwe

    Party-DJ im Ruhestand

  • Urs
    Beiträge
    184
    • 13. Juni 2003 um 07:31
    • #9

    ich meinte nur wenn der veranstalter da schon 4 lautsprecher an unterschiedlichen stellen stehen haben will, das sich dan das ganze mit ner delyline besser anhört. vollkommen übertrieben finde ich das selber auch!

    Ing. M.Sc. Urs Obernolte

  • Uwe 1
    Beiträge
    1.692
    • 13. Juni 2003 um 08:45
    • #10

    Hatte ja schon geschrieben, dass hier Folgeaufträge locken. Da werd ich nicht gleich bei der ersten VA mit der Tür ins Haus fallen, sondern das machen was der VA haben will, egal ob ich das gutheißen kann.
    Richtig ärgerlich für mich ist, dass ich die 4 Tops über dryhire reinnehmen muss (es sollten ja identische Systeme sein), denn außer zusätzlichen Aufwand bringt das ja alles nichts, mal von ggf. folgenden Aufträgen abgesehen.

    Zum Delay allgemein noch´ne Frage an die Profis hier: Könnte ich , um dryhire zu vermeiden auch mit nem DSP 1000P (Virtualizer) eine einigermaßen funzende Delayline ansteuern?

    Uwe

    Party-DJ im Ruhestand

  • Mich
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    535
    • 13. Juni 2003 um 09:19
    • #11

    Was ist denn bitte an einer 8m*8m Tanzfläche mit Vierpunktbeschallung übertrieben?
    Vierpunkt (zumindest bei direktabstrahlenden Tops) kommt doch viel besser, alternativ müsste man bei Zweipunkt doch "vorne" lauter fahren, damit "hinten" noch etwas ankommt.
    Ich mache das öfters und arbeite dabei mit diesen K&M Schrägstellern, die fest installierte Front PA ist sowieso geflogen und bereits gewinkelt. Mit Interferenzen etc. habe ich bisher keine Probleme gehabt.

    Viele Grüße Michael

  • Uwe 1
    Beiträge
    1.692
    • 13. Juni 2003 um 09:55
    • #12

    Im Rahmen einer Festinstallation kann ich dem auch uneingeschränkt zustimmen, da sich hier dann eine deutlich bessere Verteilung der Lautheit im Raum ergibt :) . Das mit der Übertreibung bezog sich auch auf die Delayline-Geschichte, aber trotzdem:
    Aber für einmal im Monat Familientanzveranstaltung mit ca. 60 bis 100 Gästen, wo bekanntlich auch nicht die "Mörderpegel" gefahren werden, sollte imho ´ne ganz normale Anlage (2x Sub + Top) genügen. Wenn´s denn so klappt, dass der VA nachfolgende Acts durchführen will, werde ich ihm das auch irgendwie verklickern. Ich bin schließlich allein und jedesmal 6x Holz zzgl. dem ganzen Geraffel ist dann für mich, insbesondere meinem Rücken, schon etwas "übertrieben" 8)

    Uwe

    p.s. Meine Frage bezüglich eines Delays mit FX (weiter oben) bräuchte noch ´ne Antwort :oops:

    Party-DJ im Ruhestand

  • f8274
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    4.858
    • 13. Juni 2003 um 11:27
    • #13

    Du brauchst keine neuen/anderen Stative, sondern nur Stativzubehör, s.

    http://www.k-m.de/D/Katalog/boxen/7index.asp?spr=DE

    -> Zubehör/Boxenschrägsteller

    ein nützlicher "Pfennigartikel" aus dem Hause K&M.

    Würde mir an Deiner Stelle (nicht nur wegen dieses Kunden) mal mind. 4 identische Tops anschaffen, müssen bei 100 Leutchen ja nicht die Schall-Überflieger sein.

    4-Punkt bringt zwar Auslöschungen und Überlagerungen, für den Menschenauf dem dancefloor stellt sich aber i.d.R. ein besseres Sound-Raumgefühl ein, der Installationsaufwand ist halt größer, weil da irgendwelche Kabel immer im Weg sind. Vorteil 4-Punkt ist, dass Du Dir Monitore sparen kannst, weil sich ja sicher mind. 1 Box auf Dich richten lässt (Nachteil, dass es zu laut ist). Poste dann mal, wie zufrieden Du warst.

  • Kracky
    Profi
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    12.055
    • 13. Juni 2003 um 12:46
    • #14
    Zitat

    Zum Delay allgemein noch´ne Frage an die Profis hier: Könnte ich , um dryhire zu vermeiden auch mit nem DSP 1000P (Virtualizer) eine einigermaßen funzende Delayline ansteuern?

    Du brauchst kein Delay. Delay bräuchtest du nur, wenn du eine Lange Strecke, z.B. ein 30 Meter langes Zelt in der Mitte, also bei 15m weiter nach vorne hin beschallen möchtest.

    Bei einer Vierpunktbeschallung aus den Tanzflächenecken, bei der alle Lautsprecher auf die Mitte der Tanzfläche zielen ist es nicht Notwendig einen davon zeitlich zu versetzen um eine Gleichwirkung zu erzielen, hier arbeiten alle vier Lautsprecher schon genau das gleiche.

    Bei einer Beschallung wie oben erwähnt in einem langen Raum, ist der Delay nur wichtig, damit die Front PA und die Delayline gleichzeitig ihr Tonsignal abgeben und nicht zeitversetzt. Den der Schall der Front PA braucht einfach etwas länger bis er an der Delayline ist, der Strom ist hier schneller. Erfolg ohne Delay, je nach abstand wäre, das die Delayline gehört wird bevor der Schall der PA im Bereich der Delayline angekommen ist. Und das gibt matsch! Also wie gesagt, für deine Beschallung ist Delay absolut unwichtig, sogar ehr schlecht!

    In meinem Lexikon fehlt das Wort unmöglich!

    ASR Computer & PA Technik
    André Ruhnau
    Rosenstr.6
    78598 Königsheim

  • Mich
    Beiträge
    535
    • 13. Juni 2003 um 12:55
    • #15
    Zitat von "Uwe 1"

    ... Das mit der Übertreibung bezog sich auch auf die Delayline-Geschichte,

    Alles klar. Ansonsten Übereinstimmung zu den Ausführungen der Posts oben bzgl. Delayline.

    Zitat von "Uwe 1"

    ... aber trotzdem:
    Aber für einmal im Monat Familientanzveranstaltung mit ca. 60 bis 100 Gästen, wo bekanntlich auch nicht die "Mörderpegel" gefahren werden, sollte imho ´ne ganz normale Anlage (2x Sub + Top) genügen.

    Eben auch da, wenn nicht die Mördepegel gefahren werde müßen (Ok muß evtl. nicht unbedingt sein). Ich würde es auf alle Fälle machen, aber habe das Mat dafür sowieso.

    Und wie F8247 richtig sagt, kann man sich u.U. den Monitor sparen.

    Grüße Michael

  • Uwe 1
    Beiträge
    1.692
    • 13. Juni 2003 um 12:55
    • #16

    Hi Kracky,
    genau deswegen hatte ich das auch als allgemeine Frage gestellt 8) . Ich wollte ja nur wissen, ob sowas mit´nem Virtualizer zu machen geht, da der imho ja ein Delayproggi bis 25 ms drin hat.
    Das eine Delayline sich den Haas-Effekt zunutze macht ist mir hinreichend bekannt :P

    Uwe

    Party-DJ im Ruhestand

  • Micha
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    111
    • 13. Juni 2003 um 21:26
    • #17

    Wichtig ist auch die Verkabelung Deiner Tops ! Immer drauf achten das sich RECHTS und LINKS abwechseln . Es darf also nie der linke Kanal des einen Pärchens neben dem linken des anderen stehen . Also nicht von Box zu Box durchschleifen . Wenn Du in diesem Viereck der Aufstellung immer links und rechts abwechselst können die Tanzenden sich drehen wie sie wollen - sie haben immer einen Stereo Effekt .

    Micha

  • Mich
    Beiträge
    535
    • 14. Juni 2003 um 07:19
    • #18

    @Uwe1

    das beantwortet nicht direkt deine Frage aber der Inselgert hat das mal schön dargestellt:
    http://www.paforum.de/paforum/viewtopic.php?t=5370&highlight=delayline

  • Uwe 1
    Beiträge
    1.692
    • 16. Juni 2003 um 09:04
    • #19

    Moin allerseits,

    zunächst erstmal danke für die Tipps und Hinweise. Die VA ist wie geplant am Sonnabend über die Bühne gegangen. Aufbau in Rekordzeit (unter einer Stunde) :) , für Schrägsteller war´s nun leider etwas spät und mein Verleiher hatte ebenfalls keine. Aber es ging auch so. Die 4 Mäxxchen haben ihren Job recht gut getan, wenn die nicht so exorbitant teuer wären könnte ich mich für diese Plastekisten sogar begeistern. Aber reichlich 700 Euronen pro System sind im Moment einfach nicht drin :cry: . Die 4-Punktbeschallung hat mich nun doch überzeugt, da sich einfach bei moderater Lautstärke im gesamten Raum genügend Druck auf der Tanzfläche realisieren läßt. Zwei Nachteile der ganzen Sache sind die Verkabelung (soviel Gaffa hab ich noch nie verpappt :o , aber die Kabel lagen nun mal rechts und links am Rand der Tanzfläche lang) und das Unbefugte an den Boxen rumspielen können (habe dann sicherheitshalber die Paneele mit Gaffa abgeklebt).
    Folgeauftrag ist so gut wie sicher, wenn´s auch erst im Oktober wird. Es waren, dem guten Wetter vielleicht geschuldet, recht wenig Leute da, so das der VA zunächst erst mal zurückhaltend war. Dafür hat einer der Gäste sofort für September ne "Goldene" gebucht, das freut einen dann doch :D .
    Wo ich dann im Verlauf des Abends meinen Job machte ist mir noch mal diese Delaygeschichte durch den Kopf gegangen. Und zwar, um diese Kabelei der Mehrfachbeschallung zu verhindern habe ich folgende Vorstellung, die sich vielleicht in fast jedem Saal/Clubraum realisieren läßt. Beschallung Tanzfläche konventionell über normale PA ( bsp. Kombi 2 x Sub + Top) und im hinteren Bereich (bei Raumlängen über 20 Meter) an der Rückwand mittig zwei Tops auf Stativ oder geflogen 45 Grad von einander weg Richtung Haupt-PA . Das ganze mit ´ner sicher gecaseten Endstufe in´ner Ecke per Funkenstrecke (d.a.i.s.y.) entsprechend mit delay angesteuert. Macht das Probleme (Phase, Interferenz) wenn die Delay´s gegen die Haupt-PA laufen (naja nicht direkt gegen, sind ja 45 Grad verdreht)? Und wenn, sollte man doch über die Verzögerungszeit Auslöschungen recht gut kompensieren können?

    Uwe

    Party-DJ im Ruhestand

  • RA-CG
    Beiträge
    1.205
    • 30. Januar 2004 um 13:58
    • #20

    Hi!

    Zu der Tanzflächenbeschallung hab ich dann auch nochmal ne Frage.
    Wenn ich die Vierpunkt Variante wähle muss ich immer über Kreuz verkabeln, also Li und Re immer abwechselnd, soweit is klar.
    Was ist aber bei Vierpunkt die empfehlenswerteste Art für die Bass-Aufstellung?
    Mal davon ausgehend das ich 4 identische Sub - Top Kombis habe, stell ich dann in jede Ecke eine Kombi mit der obigen Verkabelung? Subs dann vielleicht nur Mono ansteuern, oder positioniere ich nur die Tops in den Ecken und sammle die Subs zentral an einer Seite (dann mono oder stereo?)?

    Wär nett wenn sich dazu mal ein Profi äußern könnte.

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