Ich bin mir ziemlich sicher, ein solches Setup schonmal problemlos eingesetzt zu haben (01V96V2, MY8 AE96S, CD mit 44,1, PC mit 48 und Pult auf 96kHz) und vermute daher, dass es da seitens Yamaha wohl ein Mißverständnis gegeben hat.
Beiträge von hwb
-
-
Zitat von "guma"
Die MY8 AE96S macht für mich überhaupt keinen Sinn, da sie nur "alles oder nichts" konvertiert, d.h. ich kann z.B. nicht einen CD-Player auf 44,1 und z.b. auf einem anderen Kanal der Karte den 48 K AES/EBU eines externen FX anschließen.
Hmm, wie kommst du darauf? Jeder Eingangskanal hat einen ASRC der das Eingangssignal auf den Pulttakt bringt, vollig unabhängig davon welche Sampleraten anliegen. Die können durchaus unterschiedlich sein.Zitat von "guma"Da meine "EdelFXe" alle 48K AES/EBU können, habe ich hierfür eine MY8 AE 96 ( ohne S ) Karte.
In dem Fall ist der Verzicht auf eine SRC natürlich sinnvoll, schließlich sind das auch wieder 2ms zusätzliche Latenz. -
Hallo Claus,
Wenn du ein gutes Kabel benutzt (Belden 1696 o.ä., ein 0,14er Multicore mit Wendelschirm gehört sicher nicht dazu), so sollte auch ein passiver Konverter ausreichen, vor allem bei 48kHz. Bei aktiven Lösungen hast du den Vorteil eines höheren Pegels (5V contra 1V), wenn es ans Limit gehen soll bist du damit auf der sicheren Seite.
Was auch möglich ist, ist die lange Strecke gleich mit Koax zu gehen und erst am Ende auf twisted pair, ein gutes Koax bietet wesentlich bessere Übertragungseigenschaften als TP und ist zudem meist noch billiger.
Holger
edit: Ich sehe gerade, dass das LS9 nur 48 kHz kann :shock:, dann ist die Sache sowieso relativ entspannt.
-
N'Abend!
Zitat von "guma"Am LS9 gibt es als 2-track out nur den Consumer IEC 60958 Typ II ( merkwürdigerweise im Manual nicht als SPDIF bezeichnet ???).
Laut Ruben van der Goor von Yamaha liegt das daran, dass die digitalen Ausgangssignale der Yamahas eine Wortbreite von 24 Bit besitzen, S/PDIF aber nur 20 vorsieht. Somit darf der Anschluss nicht mehr S/PDIF genannt werden, obwohl es mit entsprechender elektrischer Anpassung natürlich problemlos spielt.Zitat von "guma"Ich würde nun auch dort raus gerne an die XLR AES/EBU der D12en gehen und ich würde gerne umgekehrt meinen CD-Player, der einen XLR AES/EBU out besitzt, an den consumer 2-track in cinch eines LS9 anschließen können.
Zum D12 braucht's einen Übertrager von 75 Ohm asymmetrisch auf 110 Ohm symmetrisch, sei er von Wagnertools, ein NADITBNC von Neutrik oder jeder andere AES-3id - AES3 Wandler.Was deinen CD-Player betrifft ist das ähnlich, nur in die andere Richtung. Evtl. musst du noch ein Dämpfungsglied vorsehen wenn der Eingang des Pultes nicht mit den 5V vom AES3-Ausgang zurechtkommt.
Dabei gibt es nur ein Problem: Der CD-Player gibt ein Signal mit einer Samplerate von 44,1kHz aus, die D12en brauchen aber 48 bzw. 96kHz. Wenn das Pult wie die kleinen Yamahas an diesen Anschlüssen keine Sampleratenkonverter besitzt, wird das ohne externen SRC nicht gehen.
Nimmst du den CD-Player als Sync-Quelle, so werden die D12en stumm bleiben, taktest du das Pult intern mit 48 oder 96kHz, so schmeißt es dir einen Sync Error und der CD-Player wird nicht funktionieren.
Du brauchst also einen externen SRC für den Player, eine MY8 AE96S (was du aber nicht möchtest) oder der Player muss analog ans Pult.
HTH,
Holger -
Bei aller Euphorie möchte ich mal kurz daran erinnern, dass es unter Umständen schon ein Problem darstellt, AES/EBU sicher durch ein Multicore zu bekommen. Und jetzt ist hier schon von 100BaseT die Rede :shock:
Ich würde über eine derartige Verbindung nicht ein einziges Byte schicken von dem auch nur im entferntesten der Ablauf der Show abhängt.
Wenn es denn unbedingt sein muss, könnte man 10Base2 mittels Baluns über ein digitaltaugliches twisted pair schicken, aber alles andere ist böses Gepfusche.
-
d&b haben auf ihrer Homepage ein pdf, welches die AES/EBU-Verkabelung mit D12en ausführlich beschreibt: http://www.dbaudio.com/pub/live/TI315_1.0DE.PDF
-
Das klingt nach einem Gerät aus Luftfahrt- oder Militärtechnik, die arbeiten teils mit höheren Frequenzen (400Hz)
-
Hallo,
Vielleicht solltest du mit deiner Frage etwas konkreter werden.
Geht es um technische Details oder eine generelle Marktübersicht?
Ton/Licht/Video...?Bei konkreten Fragen wirst du sicher Hilfe finden, aber so weiß man nicht, wo man anfangen soll.
-
Die Pioneer-Pulte vertragen keine Phantomspeisung an ihren Ausgängen.
-
Ich glaube nicht, dass es jemandem gelingen kann, die Bolzen bei einem Linearray unter Last zu ziehen.
Außerdem sollte zumindest bei Riggingsystemen mit je zwei Verbindungsstellen an Front- und Rückseite gewährleistet sein, dass selbst bei Versagen einer Verbindung oder fehlerhafter Montage (ein Bolzen vergessen) die restlichen Verbindungen die Last tragen können.
Näheres dazu wird aber nur der Hersteller sagen können...
-
Was lange währt, wird endlich gut. Glückwunsch, dass es nun doch noch geklappt hat. Bis auf den Quarz hast du ja schon fast alles getauscht. :wink:
Die richtige Beschaltung von Quarzen ist eine Sache, wo viele Entwickler einfach nachlässig sind. Wenn der Prototyp funktioniert wird selten nachgemessen, ob die Betriebsparameter des Quarzes auch stimmen. Irgendwann in Serie geht es dann schief...
-
Das auf dem Foto sind Kugelsperrbolzen, zu beziehen beispielsweise von Ganter. http://www.ganter-griff.de/
-
Zitat von "Mike J."
Unsere sind Messerleisten, aber keine Siemens Messerleisten, sind unsere aber damit Kompatibel, weil wenn nicht wird die Anschaffung neuer fertigen Multicores nicht gerade einfach.
Sie sind gemäß DIN 41622 gebaut, also kompatibel. Ich habe auch noch nie eine Messerleiste von Siemens selbst in der Hand gehabt.Es stimmt, dass die Messerleisten nur noch von wenigen Verleihern eingesetzt werden, im Rundfunkbereich sind sie aber immer noch weit verbreitet. Wo keine hohen Kontaktdichten benötigt werden und Zuverlässigkeit wichtig ist würde ich die Messerleiste allen modernen "Fummelsteckern" vorziehen.
-
Damit besteht zumindest die Gefahr einer Erdschleife wenn der Stecker andere geerdete Anlagenteile (Bühne, Truss) berührt.
-
Zitat von "DasIch"
Nur am Rande bemerkt: Noch viel schöner ist der,die,das neue d&b M 4.
Klingt besser, ist leichter und hat einen Stativflansch.
Den haben die Mäxe aber auch... -
Hallo!
Als Bastelprojekt ist euer Vorhaben sicher interessant, aber erwartet hier nicht zu viel von einem 2kW Halogenbrenner!
Zu deiner anderen Frage: Ohne Kenntnis der Abmessungen und der Parameter von Frontlinse und Reflektor wird euch da niemand weiter helfen können.
Am besten besorgt ihr euch ein Buch über technische Optik und rechnet das System einmal durch, das sollte nicht all zu schwer sein.Viele Grüße,
Holger -
Hmm, mal kurz ins Datenblatt geschaut... beim Transmitter sind tatsächlich die beiden Ausgänge vertauscht. :shock:
Ich habe den bisher nur als AES3 Transceiver verbaut, da ist die Polarität zum Glück egal. :wink:
Um das zu beheben musst du entweder die Anschlüsse am Stecker tauschen oder das Eingangssignal invertieren.Was baust du denn? Oder reparierst du noch das CX12?
Viele Grüße,
Holger -
Zitat von "FPRoadshow"
ich würd mal das THW in deiner nähe fragen.
oder den patzak aus würzburg
Der Hacki hat mit Sicherheit ein passendes Aggregat im Verleih, aber 100km Umkreis kommt wohl nicht mehr ganz hin. :wink: -
Ups.
Als ich mit meinem Posting angefangen habe, war seines noch nicht geschrieben. Oder so.
-
Bodenständer mit Powercon-IN und 2x Powercon-OUT?
Hat hier schon einmal jemand gebastelt, sah ganz vernünftig aus.