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Digitalformatproblem beim Wechsel zwischen M7 und LS9

  • guma
  • 11. Mai 2007 um 11:50
  • guma
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    • 11. Mai 2007 um 11:50
    • #1

    Hoffentlich harmlose Frage an die Digitalexperten:

    Ich benutze, um die Kartenslots damit nicht zu belasten, am M7 den XLR AES/EBU 2-track out problemlos als Stereomasterdigitalausgang zu meinen D12en.

    Am LS9 gibt es als 2-track out nur den Consumer IEC 60958 Typ II ( merkwürdigerweise im Manual nicht als SPDIF bezeichnet ???). Ich würde nun auch dort raus gerne an die XLR AES/EBU der D12en gehen und ich würde gerne umgekehrt meinen CD-Player, der einen XLR AES/EBU out besitzt, an den consumer 2-track in cinch eines LS9 anschließen können.

    Welche Art der Adaptation brauche ich ???

  • m.reitz
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    • 11. Mai 2007 um 12:13
    • #2

    ...

    Einmal editiert, zuletzt von m.reitz (12. April 2008 um 23:32)

  • dasich
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    • 11. Mai 2007 um 12:15
    • #3
    Zitat von "guma"


    Am LS9 gibt es als 2-track out nur den Consumer IEC 60958 Typ II ( merkwürdigerweise im Manual nicht als SPDIF bezeichnet ???).


    Aber das ist doch Toslink und kein SPDIF, oder lieg ich da falsch.
    Also wenn es Toslink ist gibt es Wandler von Toslink auf AES,
    ebenso für SPDIF auf AES. Kosten nicht die Welt, ich hab nur leider grad keinen Namen.

    Zitat von "guma"

    ich würde gerne umgekehrt meinen CD-Player, der einen XLR AES/EBU out besitzt, an den consumer 2-track in cinch eines LS9 anschließen können.

    Welche Art der Adaptation brauche ich ???

    So rum (also AES auf SPDIF) geht in der Regel mit einem Normalen Adapter von XLR auf Cinch (Vorausgesetzt 2-Track ist nicht analog)

    Edit sowas was Michael da zeigt meinte ich.Er war nur schneller und genauer. Gibt es von verschiedenen Firmen.

    Es ist gut möglich, das ich noch einen habe. Der macht AES/SPDIF/Toslink
    in alle Richtungen. Bei Interesse PN

    EDIT: Der Vollständigkeit halber: Das Teil was ich meinte heißt CO3 von M-Audio und es scheint in der Schweiz für ca. 190 € noch zu geben.
    http://www.jackpoint.ch/index.php?main=details&artNr=1822
    Meine stehen jetzt auf Grund neuer Ideen (Dank diesem Beitrag) nicht mehr zu Verfügung.
    Jetzt haben diese Teile 4 Jahre im Schrank gegammelt und es tun sich ganz neue Einsatz Möglichkeiten auf :shock: Danke, Danke und da wird hier im Forum gemotzt, es kommt nur wenig konstruktives :roll:

    Alternative ist ggf.: MINDPRINT DI-MOD 24/96 AES/EBU
    http://www.thomann.de/de/mindprint_dimod_2496_aesebu.htm

    Es grüßt der Stephan

    4 Mal editiert, zuletzt von dasich (12. Mai 2007 um 10:47)

  • Online
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    • 11. Mai 2007 um 12:27
    • #4

    Auf der PLS hab ich einen freundlichen Yamaha-Mitarbeiter gefragt, was ich tun müsse, um meinen Controller digital (AES/EBU) aus dem LS9 zu füttern. Er meinte, das sollte ohne zwischengeschaltete Geräte funktionieren. Ich werde das die Tage mal ausprobieren und dann berichten...

    Gruß,
    Christoph Holdinghausen

  • Tobias Zw.
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    • 11. Mai 2007 um 12:31
    • #5

    Hmm, umgekehrt wär's einfacher... Sehr hilfreich fand ich folgenden Text:

    http://www.rane.com/pdf/ranenotes/…and%20SPDIF.pdf

    Mit freundlichen Grüßen

    Tobias Zw.

    Äch bän wäder do.

    http://www.tobiaszweckerl.de

  • guma
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    • 11. Mai 2007 um 13:25
    • #6

    Mann, gehts mir gut, so schnell die perfekten Antworten.

    Nach Lesen des RANE papers ( vielen Dank Tobias Zweckerl ) meine ich, dass reine Kabeladapter ohne Impedanzwandlung wohl nicht das Richtige sind.

    Da Connex zu meinen bevorzugten Lieferanten gehört, wirds wohl als "Fertiglösung" das empfohlene Wagner TOX-102 ( Vielen Dank Michael Reitz )

  • hwb
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    • 11. Mai 2007 um 23:33
    • #7

    N'Abend!

    Zitat von "guma"

    Am LS9 gibt es als 2-track out nur den Consumer IEC 60958 Typ II ( merkwürdigerweise im Manual nicht als SPDIF bezeichnet ???).


    Laut Ruben van der Goor von Yamaha liegt das daran, dass die digitalen Ausgangssignale der Yamahas eine Wortbreite von 24 Bit besitzen, S/PDIF aber nur 20 vorsieht. Somit darf der Anschluss nicht mehr S/PDIF genannt werden, obwohl es mit entsprechender elektrischer Anpassung natürlich problemlos spielt.

    Zitat von "guma"

    Ich würde nun auch dort raus gerne an die XLR AES/EBU der D12en gehen und ich würde gerne umgekehrt meinen CD-Player, der einen XLR AES/EBU out besitzt, an den consumer 2-track in cinch eines LS9 anschließen können.


    Zum D12 braucht's einen Übertrager von 75 Ohm asymmetrisch auf 110 Ohm symmetrisch, sei er von Wagnertools, ein NADITBNC von Neutrik oder jeder andere AES-3id - AES3 Wandler.

    Was deinen CD-Player betrifft ist das ähnlich, nur in die andere Richtung. Evtl. musst du noch ein Dämpfungsglied vorsehen wenn der Eingang des Pultes nicht mit den 5V vom AES3-Ausgang zurechtkommt.

    Dabei gibt es nur ein Problem: Der CD-Player gibt ein Signal mit einer Samplerate von 44,1kHz aus, die D12en brauchen aber 48 bzw. 96kHz. Wenn das Pult wie die kleinen Yamahas an diesen Anschlüssen keine Sampleratenkonverter besitzt, wird das ohne externen SRC nicht gehen.

    Nimmst du den CD-Player als Sync-Quelle, so werden die D12en stumm bleiben, taktest du das Pult intern mit 48 oder 96kHz, so schmeißt es dir einen Sync Error und der CD-Player wird nicht funktionieren.

    Du brauchst also einen externen SRC für den Player, eine MY8 AE96S (was du aber nicht möchtest) oder der Player muss analog ans Pult.

    HTH,
    Holger

  • microsound.de
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    • 12. Mai 2007 um 08:57
    • #8

    Hallo Holger,

    verstehe ich das richtig, dass für das LS9 ein reiner Impedanzwandler ausreicht, um bis zu 100m AES/EBU übertragen zu können?
    Wenn das so ist, kostet ein popeliger Neutrik NADITBNC Adapter ja nur einen Bruchteil von dem, was ein Wagnertool kostet.
    Kannst Du das bestätigen?

    Viele Grüße,

    Claus

  • hwb
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    • 12. Mai 2007 um 10:28
    • #9

    Hallo Claus,

    Wenn du ein gutes Kabel benutzt (Belden 1696 o.ä., ein 0,14er Multicore mit Wendelschirm gehört sicher nicht dazu), so sollte auch ein passiver Konverter ausreichen, vor allem bei 48kHz. Bei aktiven Lösungen hast du den Vorteil eines höheren Pegels (5V contra 1V), wenn es ans Limit gehen soll bist du damit auf der sicheren Seite.

    Was auch möglich ist, ist die lange Strecke gleich mit Koax zu gehen und erst am Ende auf twisted pair, ein gutes Koax bietet wesentlich bessere Übertragungseigenschaften als TP und ist zudem meist noch billiger.

    Holger

    edit: Ich sehe gerade, dass das LS9 nur 48 kHz kann :shock:, dann ist die Sache sowieso relativ entspannt.

  • microsound.de
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    • 12. Mai 2007 um 10:51
    • #10

    Hallo Holger,

    ich werde das mal mit dem Neutrik-Adapter probieren, ich kann ja immer noch auf eine aktive Komponente upgraden.

    Viele Grüße,

    Claus

  • guma
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    • 12. Mai 2007 um 11:23
    • #11
    Zitat von "hwb"

    Dabei gibt es nur ein Problem: Der CD-Player gibt ein Signal mit einer Samplerate von 44,1kHz aus, die D12en brauchen aber 48 bzw. 96kHz. Wenn das Pult wie die kleinen Yamahas an diesen Anschlüssen keine Sampleratenkonverter besitzt, wird das ohne externen SRC nicht gehen.

    Nimmst du den CD-Player als Sync-Quelle, so werden die D12en stumm bleiben, taktest du das Pult intern mit 48 oder 96kHz, so schmeißt es dir einen Sync Error und der CD-Player wird nicht funktionieren.

    Du brauchst also einen externen SRC für den Player, eine MY8 AE96S (was du aber nicht möchtest) oder der Player muss analog ans Pult.

    Das mit dem CD und der Sampling Rate ist schon klar. Der wird auch nie dierkt an einen D12 angeschlossen. Was den 2-track in des LS9 angeht, bin ich nicht sicher, ob man da nicht Pultseitig konvertieren kann.

    Die MY8 AE96S macht für mich überhaupt keinen Sinn, da sie nur "alles oder nichts" konvertiert, d.h. ich kann z.B. nicht einen CD-Player auf 44,1 und z.b. auf einem anderen Kanal der Karte den 48 K AES/EBU eines externen FX anschließen. Da meine "EdelFXe" alle 48K AES/EBU können, habe ich hierfür eine MY8 AE 96 ( ohne S ) Karte.

    Das Wagnertool habe ich bestellt, weil ich nicht nur den Impedanzwandler und den Übertrager, sondern tatsächlich das aktive Teil mit der korrekten Spannung haben wollte und eine Lösung die auch "hardwaremäßig zu mir passt" :)

  • dasich
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    • 12. Mai 2007 um 11:26
    • #12

    Ich mache mal auf meine EDIT von oben aufmerksam.
    Weil ich glaube, dass die Teile Preiswerter sind.

    Es grüßt der Stephan

  • hwb
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    • 12. Mai 2007 um 11:38
    • #13
    Zitat von "guma"

    Die MY8 AE96S macht für mich überhaupt keinen Sinn, da sie nur "alles oder nichts" konvertiert, d.h. ich kann z.B. nicht einen CD-Player auf 44,1 und z.b. auf einem anderen Kanal der Karte den 48 K AES/EBU eines externen FX anschließen.


    Hmm, wie kommst du darauf? Jeder Eingangskanal hat einen ASRC der das Eingangssignal auf den Pulttakt bringt, vollig unabhängig davon welche Sampleraten anliegen. Die können durchaus unterschiedlich sein.

    Zitat von "guma"

    Da meine "EdelFXe" alle 48K AES/EBU können, habe ich hierfür eine MY8 AE 96 ( ohne S ) Karte.


    In dem Fall ist der Verzicht auf eine SRC natürlich sinnvoll, schließlich sind das auch wieder 2ms zusätzliche Latenz.

  • guma
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    • 12. Mai 2007 um 11:48
    • #14
    Zitat von "hwb"


    Hmm, wie kommst du darauf?

    Das war genau die Antwort aus Rellingen vor ca. 3 Wochen auf eben diese Frage !? Sonst wäre ja mein Problem schon Längst gelöst. Die 'SRC' Karte war ja meine erste Idee !

  • guma
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    • 12. Mai 2007 um 11:52
    • #15
    Zitat von "DasIch"

    Ich mache mal auf meine EDIT von oben aufmerksam.
    Weil ich glaube, dass die Teile Preiswerter sind.

    Das CO3 dingens finde ich auf der M-Audio page nicht. soll aber im VK auch über 300€ gekostet haben. Das mindprint ist teurer, als das Wagnerteil

  • dasich
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    • 12. Mai 2007 um 12:03
    • #16
    Zitat von "guma"

    Das CO3 dingens finde ich auf der M-Audio page nicht. soll aber im VK auch über 300€ gekostet haben. Das mindprint ist teurer, als das Wagnerteil

    Ne hab ich bei M-Audio auch nicht gefunden. Aber hier:
    http://www.jackpoint.ch/index.php?main=details&artNr=1822

    Ich kann leider nicht mehr sagen wie teuer es war, aber es war deutlich unter 200 € bei dem Schweizer kostet es ja auch mit Versand nur 320 SFR

    CHF 320,00 (Schweiz)
    entsprechen EUR 181,30 (Deutschland)
    (Stand: 12.05.2007 12:02)

    Es grüßt der Stephan

  • hwb
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    • 12. Mai 2007 um 12:07
    • #17

    Ich bin mir ziemlich sicher, ein solches Setup schonmal problemlos eingesetzt zu haben (01V96V2, MY8 AE96S, CD mit 44,1, PC mit 48 und Pult auf 96kHz) und vermute daher, dass es da seitens Yamaha wohl ein Mißverständnis gegeben hat.

  • guma
    Moderator
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    • 12. Mai 2007 um 13:11
    • #18

    Hmm, ich glaube nicht an ein Mißverständnis, denn die Auskunft war genau die, dass die Conversion für alle Kanäle der Karte die gleiche wäre.

    Vielleicht kann sich die Firma Yamaha mal hierzu äussern ?

  • guma
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    • 12. Mai 2007 um 16:42
    • #19

    So, ich habe jetzt nochmal das manual LS9 befragt. Bitte alle, die mitlesen, die Seiten 46/47 des deutschen Manuals lesen.

    Hier steht zur Synchronisation des 2-track in:

    Schalten sie die Schaltfläche 2TR in ein.
    'Hinweis
    Wenn ein herkömmlicher CD-Player an der Buchse 2TR IN DIGITAL angeschlossen ist, verwenden sie dieses Gerät als Wordclock Master.'

    Bedeutet das nur, dass dieser Eingang dann für 44.1K funktioniert oder läuft dann die ganze Konsole auf 44.1K und der Kartenslot in dem eine MY8 AE karte steckt läuft, auch nur noch für 44.1K und lässt sich nicht mehr gleichzeitig für 48K betreiben ???

  • hwb
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    • 12. Mai 2007 um 18:07
    • #20

    Ja, wird eine digitale Quelle als Wordclock-Master ausgewählt, so läuft das ganze Pult mit diesem Takt, von den nicht-SRC Eingängen wirst du einen Sync-Error bekommen. Selbst wenn du am 2TR den CD-Player und an den Slot-Eingängen weitere Quellen mit 44,1kHz hast wird es nicht funktionieren. Die Sampleraten sind dann zwar gleich, aber immer noch asynchron, da jede Quelle ihren eigenen Taktgenerator hat.

    Hätte das Pult einen SRC am 2TR, so gäbe es keine Notwendigkeit ihn bei dessen Verwendung als Wordclock Master auszuwählen.

    Nochmal was zur generellen Realisierung einer ASRC (so wird es Yamaha auch machen): Jedes digitale Kanalpaar bekommt einen SRC-IC in den Eingang, welcher eingangsseitig von der digitalen Quelle und ausgangsseitig von der Masterclock des Pultes getaktet wird. Es gibt keine Notwendigkeit (es macht auch überhaupt keinen Sinn), hier irgendwelche Digitaleingänge zusammenzufassen. Das Pult bekommt von den Eingangssampleraten überhaupt nichts mit, außer dass es diese zur Information anzeigt, es kann ihm auch herzlich egal sein was da anliegt. Der ASRC bringt das Eingangssignal auf die gewählte Masterclock und fertig.

    Und genau das macht die MY8 AE96S, ich kann zur Sicherheit auch gerne nochmal nachsehen gehen.

    Viele Grüße,
    Holger

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