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Beiträge von floxe

  • Behringer X32 und Midas M32 - Erfahrungsberichte / Fragen / Tipps and Tricks ( X/M32 Hilfeboard für unerfahrene User ab sofort weiter unten im Hobbyforum)

    • floxe
    • 6. Oktober 2012 um 00:12
    Zitat

    ist wohl bei einigen Effekten so das man bestimmte Parameter nicht live ändern "darf" ... kA ob das noch zu ändern ist von Behringer
    Ist vermutlich das gleiche wie bei den Effekten... Ist vermutlich so gedacht das man DAS nur beim Soundcheck machen "soll"

    wie geschrieben - wenn das für die shape beim hall oder ähnliches gilt kann ich gut damit leben, aber grad das tap tempo stellt man nicht beim soundcheck ein bzw. gehört bei vielen bands unterm song immer wieder neu adjustiert.
    wegen pre/post-insert-noise: kann aber bei einer linecheck situation durchaus vorkommen, dass man solche änderungen noch beim ersten song vornimmt, und wenn dann hochpegelige glitches daherkommen, schaut dich der systemtechniker sicher mit strengem blick an ;)

    Zitat

    Sollte ja kein Problem sein das zu programmieren. Wobei das Blinken ja auch etwas stören kann?


    also ich bins so gewohnt von den größeren analogen und auch einigen digitalen. verwend ich in der regel eh nur vor der show bzw. danach um schnell alles zu muten - mutegruppen sind mir vor allem von der position etwas zu gefährlich, wenn da schnell mal jemand (oder ich) ankommt. alles kritische wird bei mir im kanal gemuted, wenn ganze gruppen von der bühne gehen via DCA und da ist das blinken ganz nett, damit man nicht drauf vergisst, wenn die wieder zurück auf die bühne kommen ;)

    Zitat

    Kann man auch wieder mit einem zweiten Kanal lösen ... also in1 auf zwei Fader... Kanal2 erzeugt das Signal mit dem auf Kanal1 der Kompressor gesteuert werden soll.


    dafür brauchts keine zwei kanäle, man kann ja die dynamics per sidechain keyn in jedem kanal, aber dann arbeitet der de-esser im wideband modus, komprimiert also das ganze signal. de-esser bearbeiten normalerweise nur den eingestellten frequenzbereich und lassen den rest unangetastet.

    cheers,
    flo

  • Behringer X32 und Midas M32 - Erfahrungsberichte / Fragen / Tipps and Tricks ( X/M32 Hilfeboard für unerfahrene User ab sofort weiter unten im Hobbyforum)

    • floxe
    • 4. Oktober 2012 um 02:36

    hey there,

    ich hab mein X32 nun auch endlich bekommen (leider zum neuen preis) und hab die letzten paar tage damit verbracht das pult kennenzulernen, alles durchzumessen und scenes bzw. presets vorzubereiten.
    ich bin im jahr für ca. 100 shows mit indie-bands als foh-tech unterwegs und hab grad über den festivalsommer gefühlt 95% mit digitalen konsolen aller hersteller gearbeitet. das X32 hab ich mir vor allem als backup-foh-pult gekauft, aber auch als monitorpult für 2-3 bands.

    vorneweg muss ich sagen, dass behringer wirklich einen nahezu perfekten job gemacht hat ein pult um den preis anzubieten - bitte also das "meckern" nacher nicht krummnehmen, wenn ich um features aus der oberklasse bettle :) ich hoff, dass einige der kinderkrankheiten mit zukünftigen firmware updates beseitigt werden.

    mein X32 hat 2-3 kleine mechanische problemchen, wobei mich interessieren würden, ob die auch bei anderen usern auftauchen:

    1) das erste was mir nach dem einschalten und kopfhöreraufsetzen aufgefallen ist, war ein hochfrequentes pfeifen, obwohl alle channels und der master gemuted waren bzw. das kopfhörerlevel abgedreht war. das pfeifen wird lauter, wenn ich das poti für den kopfhörer lauter drehe und vor allem auch, wenn ich die aux-ins verwende.
    ich habe daraufhin alle kanäle und ausgänge durchgemessen und glücklicherweise sind die 16 ausgänge bzw. die 32xlr ins davon nur ganz gering betroffen, lediglich kanal 16+32 hatten etwas pfeifen, aber in sehr geringem ausmaß. bei den messungen hab ich feststellen können, dass das pfeifen vom phones-out bzw. von den aux-ins bei 6k und 12k liegt. nach einem wechsel der samplingfrequenz auf 44,1k ist das pfeifen auf 5,512k bzw. 11,024k gesunken, als jeweils 1/8 bzw. 1/4 der samplingfrequenz.
    hat irgendjemand dasselbe pfeifen und weiß jemand wohers kommen könnte? (eventuell einstreuungen von der clock o.ä.?)

    2) bus-fader #7 ist ein wenig nervös wenn er zwischen werten springen muss, was sich in einem schnellen hin- und herruckeln um die 0-achse manifestiert. im moment ist das nicht weiter schlimm, weil der fader auch brav die werte recalled, aber ich könnte mir vorstellen, dass das in 1-2 jahren zum problem werden könnte. gibts beim booten eine möglichkeit die fader zu kalibrieren o.ä.?

    3) ich glaub das ist normal, wollte dennoch nachfragen: die helligkeit der LEDs und LCDs ist bei mir nur in 4 stufen regelbar (10/30/55/80), alle anderen zwischenschritte bewirken keine veränderung.


    neben diesen mechanischen kleinigkeiten hätte ich auch noch ein wenig input zum workflow usw.

    dinge die imho sofort gefixt gehören:
    a) dass das editieren der effekte ein muten des effektsignals nach sich zieht ist bei manchen effekten ja noch irgendwie verkraftbar, beim delay allerdings ists meiner meinung katastrophal, da das effektsignal bei jedem mal tappen aussetzt. da ich bei einigen songs ständig das tempo anpasse, müsst ich da wohl weiterhin einen m-one oder ein d-two mitnehmen.

    b) wenn ein kanal über einen DCA gemuted wird sollte der mutebutton im kanal blinken. momentan gibts als optische kontrolle nur den gemuteten DCA.

    c) die assign section sollte selbständig speicherbar sein (via utility wie alles andere auch) bzw. auch mit der jeweiligen scene mitgespeichert werden (samt recall safe möglichkeit). <= beim ersten test hat das pult das meiner erinnerung nach nicht mitgespeichert/-geladen - nach erneutem test mit 1.09 aber schon. nichtsdestotrotz wärs nicht schlecht, wenn man die assign section standalone speichern könnte.


    dinge die irgendwann gefixt gehören:
    d) wenn man die position des insertpunkt ändert, während ein effekt (enhancer, wave shaper,...) insertiert ist und audio anliegt gibts stellenweise sehr laute und unschöne artefakte. das gehört entweder gefixt oder wenn nicht möglich sollte man als user die position nur ändern können, wenn der insert nicht aktiv ist.


    dinge die ein wenig ungeschickt gelöst sind:
    e) kein eq und keine dynamics in den fx-returns. natürlich kann man die fx über subgruppen routen oder kanal 25-32 verwenden, aber dadurch verschenkt man kanäle. ich schätze mal es steht nicht genug DSP power zur verfügung, wüsste nicht was sonst dagegenspricht.

    f) wenn man "sends on fader" via assign section ansteuert muss man den roten "sends on fader" zum zurückkehren in den normalen modus drücken. vom workflow her wärs gut wenn ein abermaliges drücken des assign-buttons selbiges bewirken würde.

    g) ok, das ist jetzt geschmackssache, aber mir wärs lieber der q wert würde höher, respektive die eq-kurve enger, wenn man den encoder nach rechts dreht :)

    h) wenn kanäle gelinkt sind, wird auch die phase gelinkt. gerade bei stereosignalen dreht man wohl in den seltensten fällen bei beiden kanälen die phase, sondern eher bei einem kanal (wenn wieder mal ein kabel falsch gelötet ist). man kann das zwar umgehen indem man Delay+HA aus dem linking nimmt, dann muss man halt beide HAs einstellen.


    dinge die cool wären:
    i) direkter zugriff auf "geq on faders" via assign section (nicht nur fx1-8) <= gerade bemerkt, dass sich die GEQs den letzten status merken, verlässt man also die GEQ seite mit "geq on faders" an, dann ist das auch beim nächsten mal so.

    j) bereichsauswahl für "geq on faders" via bus-buttons (z.B.: DCA 1-8 für 20-100hz, BUS 1-8 für 125-630hz, BUS 9-16 für 800hz-4k und MATRIX für 4-20k/MASTER)

    k) linken auch von geraden/ungeraden kanälen bzw. allgemin intuitiveres linken (z.b. die bewährte yamaha 2x select technik)

    l) frei konfigurierbare oberfläche (z.b. custom layer,...) wo man z.b. wie beim LS9 eben nur einen fader von einem stereokanal auf der oberfläche hat bzw. auch den delay-aux-send neben die vocals legen kann usw. - eine komplett frei konfigurierbare oberfläche wie beim ilive wird wohl mit der pult-architektur nicht möglich sein.

    m) frei konfigurierbare namens-snippets und icons (z.b. via Xcontrol)

    n) ein de-esser fehlt mir im moment leider auch noch.


    so, das wärs mal fürs erste. ich hab noch nicht mit Xcontrol gearbeitet, weil ich auf eine mac-version warte bzw. auch noch nicht mit der ipad-app, weil ich auf das ipad-mini warte. ich hoff die app läuft auf dem mini genauso bzw. das display ist groß genug dafür :)

    nächste woche verlässt das X32 dann erstmal mein zimmer und wird live bei einer show durchgetestet, mal sehn ob ich dann mehr zu sagen hab :)

    cheers,
    flo

  • in ear problem mit click (dbtech iem2200)

    • floxe
    • 24. August 2006 um 17:01

    danke, dass ihr eisern weiter versucht mir zu helfen :)

    hab jetzt zumindest mal einen sinus-click gebastelt - sinus mit 1320 bzw 660hz und einer länge von ca. 80ms. hat trotzdem geknackst (ich tippe echt auf eine lahme und fehlerhafte autosquelchfunktion) - daraufhin ein 10ms fade in und fade-out gemacht und siehe da, zumindest das funktioniert mal und kann fürs samstägige open-air als notlösung herhalten.

    Zitat

    Was Du mal versuchen solltest ist ein brachialer Tiefpass um die 13 kHz. Dann sollte sich eigentlich Besserung einstellen.

    danke für den tipp soundworx, werd ich gleich nochmal mit dem originalclicksignal ausprobieren.

    Zitat

    Leider sind Software-Limiter (zum Beispiel in den alten Yamaha Digipulten) oft unbrauchbar langsam!


    der UAD-precision limiter sollte an und für sich schnell genug sein.

    Zitat

    Soll das etwa bedeuten, dass das ding grundsätzlich gatet, wenn zwischen den Klicks kein Audio kommt? Himmel hilf!


    jup - keine ahnung wieso die das im iem2200 verbauen - ist aber leider fakt.

    Zitat

    einfach etwas vom Monitorsignal auch ständig auf den Klick-Kanal geben, so dass "Autosquelch" ständig offenbleibt. Vielleicht bekommt ihr so wieder Attacks zu hören.


    danke auch für diesen tipp, hätt ich eigentlich selber draufkommen können. werd mir eventuell einfach sonst ein nicht störendes dauersignal basteln, dass das gate offenhält, bleibt nur zu hoffen, dass das gate thresholdmäßig moderat weit unten angesetzt ist.

    Zitat


    hat also gar nichts mit den Klicks zu tun?


    hab auch rausgefunden, dass die zwischenknackser beim schließen des autosquelchs entstanden sind - wenns dem wohl zu schnell von 100 auf 0 geht bekommt das ding probleme.

    Zitat

    Ich bleibe dabei: der Sender wird überfahren (bzw seine Ansteuerung versagt) und die Meter zeigen das nicht an.


    schließ ich mittlerweile definitiv aus, da das problem auch auftritt, wenn das clicksignal so leise ausgesteuert ist, dass der sender nicht mal -40db anzeigt.

    vielen dank jedenfalls nochmal - ich denk die autosquelch-funktion ist letztenendes schuld an dem debakel. versuch jetzt noch einen lowpass bzw. das gate auszutricksen und ansonsten werd ich die mitmusikanten mal mit dem sinus bekannt machen.

    lg
    flox

  • in ear problem mit click (dbtech iem2200)

    • floxe
    • 23. August 2006 um 17:34

    hey opi,

    danke für die hilfe.

    der click kommt aus dem sequenzer (cubase sx3) aus dem auch das playback kommt.

    Zitat

    Es ist deutlich zu hören, dass der Klick überhaupt kein Attack mehr hat und nur mühsam von einem trantütigen Limiter wieder auf den Sender gelassen wird.

    der click hat egal ob mit limiter davor oder dahinter keinen attack, weil anscheinend die auto-squelch funktion den attack klaut.

    dieses soundbeispiel ist mit vorgeschaltenem limiter im sequenzer und der sender ist mit -6db sicher nicht übersteuert - ich kann den click genauso auf -20db auf der sendestation einstellen und das problem besteht weiterhin leider.

    Zitat

    (ich frage mich, wie man dazu überhaupt spielen soll).


    genau das ist zur zeit unser problem.

    zu deinen ratschlägen:

    Zitat

    Ich würde mal versuchen, den Pegel des Klicks am Sender deutlich abzusenken!


    schon probiert, keine änderung - ausser das metering an der sendestation ist sooo lahm.

    Zitat

    In diesem Fall würde ich mal andere Sounds für den Klick ausprobieren, die überhaupt keine Transienten haben.


    ich hab das ganze schon mal so limitiert, dass im endeffekt der attack leiser als der sustainteil des signals war - selbes ergebnis.

    Zitat

    Alternativ dazu könnte man den klick vor dem Sender durch einen schnellen Limiter jagen, der die Spitzen abschneidet


    wie gesagt auch schon probiert - ich versuchs nochmal mit sinussen, befürcht jedoch, dass der drummer damit nicht spielen kann.

    lg
    flox

  • in ear problem mit click (dbtech iem2200)

    • floxe
    • 23. August 2006 um 09:57

    hallo,

    bin eigentlich bei homerecording.de unterwegs, dort wurde mir jedoch für diese frage euer forum empfohlen.

    ich hab leider ein sehr nerviges problem mit unserem in-ear. wir spielen mit einem db-tech iem2200, einer sendestation (quasi ein mix) und vier receiver. hätten noch eine weitere sendestation, kommen aber mit einem mix aus.

    das problem: wir schicken dual-mono, also einmal playbackmix und einen clicktrack, sodass man sich bequem den anteil zwischen den beiden regeln kann. allerdings entsteht ein störendes knacksen, sobald playback und click zugleich ertönen - sieht man auch nach der aufnahme schön in der wellenform. je lauter man den anteil des playbacks dreht, desto schlimmer ist das knacksen zu hören und tritt zeitweise auch zwischen den clicks auf.

    hier noch ein soundbeispiel:

    http://floxbox.yourtenmofo.com/dbtech.mp3

    spielt hier irgendwer mit einem ähnlichen setup (also dual-mono und click)? bin mit meinem latein am ende und nicht sicher, ob das ein allgemeines funkproblem ist (kanaltrennung) oder am dbtech liegt (beide sender und alle receiver dasselbe problem). weder der da-wandler des zuspielers noch der sender sind übersteuert, der limiter am empfänger hat keinen einfluss darauf.

    lg
    flox

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