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Beiträge von Sound-Klinik

  • Mächtige Basshörner

    • Sound-Klinik
    • 27. November 2005 um 20:18
    Zitat von "HP"

    Das Allermeiste , worüber wir hier reden,
    (Helmholzresonator , Horngleichungen, Viertelwellentheorie etc.)
    konnte man vor etwa 70 Jahren bereits nachlesen.

    ... und jeder Physiker, der sich auch nur ein wenig mit Akustik beschäftigt hat, kennt diese (und noch einige mehr ...) Dinge.
    Es gibt allerdings LS-Entwickler in der Industrie (selbst schon mit solchen Spezies auf Messen "getalkt" ...), die erschreckend wenig Grundlagenwissen haben ...
    :?

    Zitat von "HP"

    Bisher ist mir keine Hornkonstruktion bekannt die mit "zu kleiner Mundfläche" die gleichen Ergebnisse liefert wie bei "richtiger" Berechnung.

    Wenn die Mundfläche - bei der entsprechenden Wellenlänge - zu klein ist, ist eine solche Konstruktion erst bei höheren Frequenzen ggf. ein Horn.
    Eben darum werden ja auch seit vielen Jahren viele "Klimmzüge" kreiert (mehrere "Arten von Resonatoren ...) um auch aus kleineren Gehäusen passable "Bässe" zu quälen.
    Ein "reiner" Resonator ist von der Entwicklung her recht trivial ... ein "reines" Horn ist es auch ... interessant sind daher "Mischformen", mit denen sich eine gewisse Anwendungsbandbreite (d.h. möglichst weitgehend skalierbar ...) erzielen läßt.

  • Überlastschutz Glühlampen?

    • Sound-Klinik
    • 25. November 2005 um 16:00
    Zitat von "Mechwerkandi"

    Nimm' einen vernünftigen MT-Weg, und trenn den HT bei ~7 kHz.
    Und Du wirst keine Schutzschaltung brauchen. :wink:

    ... und falls es dann doch besser GEWESEN WÄRE (... ein kleines Birnchen einzubauen ... :wink: ), würden es einige Verursacher - zumal: "immerhin" bei 7 kHz ! - vielleicht nicht einmal merken ... :grin: :grin: :grin:

  • Tuning von Subwoofern

    • Sound-Klinik
    • 25. November 2005 um 15:46
    Zitat von "Fornax"

    Kann man den Tiefgang von Subwoofern verbessern, indem man eine Art Zusatzgehäuse drumrum baut?

    ... um eine korrekt dimensionierte Kiste würde ich keine weitere Kiste bauen - alles wird dann anders ... aber eher nicht "bässer". :)


    Zitat von "Fornax"

    Sprich so eine Art BR-Gehäuse aus zusammensteckbaren Platten um bei einem bestehenden Sub das Abstrahlverhalten und das Gehäusevolumen künstlich zu verändern? Bringt das was?

    ... klapper ... klapper ... klapper ... :wink:

  • Frequenzweiche

    • Sound-Klinik
    • 25. November 2005 um 15:40
    Zitat von "hänschen"

    ... was kostet denn eine weiche entwickeln und bauen zu lassen ?

    ... das "bauen lassen" ist eine Frage der benötigten Bauteile (also Materialkosten).

    ... das "entwickeln lassen" ist eine Frage des Zeitaufwandes. Eine 2-Wege-Weiche ist sicher nichts bahnbrechendes, wenn die Lautsprecher halbwegs zusammenpassen.

    Darum:
    Schreibe mir doch mal an meine eMail-Adresse, welche Chassis/Horntreiber/Hörner/Gehäusevolumen und -form/ggf. BR-Abstimmung Du da verbaut hast.

    Falls ich Dir zu einem für Dich akzeptablen "Kurs" zu einer Weiche verhelfen kann, benötige ich eine der Kisten ... am besten mit heraushängenden Zuleitungen (und so verpackt, daß sich der Paketzusteller mit den Zuleitungen nicht erhängt) ...

  • Wie leben meine Boxen länger? (und weitere Anfänger Fragen)

    • Sound-Klinik
    • 25. November 2005 um 15:30
    Zitat von "Gecko"

    Kann man denn sagen: solange es sich nicht verzerrt anhört, ist man im grünen Bereich?

    Nicht immer:

    1. Konuslautsprecher können einmal mechanisch ("nicht ganz optimale" Gehäuseabstimmung oder einfach "zu viel Bass" ... :wink: ) und/oder durch Überhitzung der Schwingspule (... brutales Endstufenclipping oder "langsames Aufheizen" bei zu viel "mittlerer" Leistung - z.B. durch zu starke Signalkomprimierung) zerstört werden.

    2. Horntreiber können (bzw. könnten) zwar auch mechanisch zerstört werden - aber nur, wenn der Entwickler zuviel Paulaner oder Flensburger getrunken hat.

    Verbreitet treten bei Mittelhochtontreibern Überhitzungen auf (z.B. kräftig Feedback - und es macht in der Schwingspule "zisch" ... oder ... "langsames Aufheizen" durch zu hohe mittlere Pegel - irgendwann fallen die Spulendrähte vom Schwingspulenträger ...).

    Es kann dabei auch vorkommen, daß die Horntreiber "schleichend" sterben ... d.h. mit jeder Veranstaltung findet dann eine immer stärker werdende Zerstörung (irgendwann fängt es an zu krächzen ...) der Schwingspule statt, bis der Treiber schließlich dann ganz ausfällt.

    Zitat von "Gecko"

    Leider schweigt sich das "Handbuch", das man auf der Peavey Seite bekommt, über die zulässige Belastung der einzelnen Treiber aus. Die Leistungsverteilung eines einzelnen Liedes übers Spektrum müsste ich aber immer noch schätzen. Der immer krassere Einsatz von Peak Limitern in den letzten Jahren macht es einem da nicht leichter. So stehe ich immer noch etwas ratlos da.

    Letztendlich muß man die Erwärmung bei verschiedenen Eingangsleistung bestimmen - d.h. bei welcher elektrischen Leistung der Treiber "in Bedrängnis" gerät.
    Man kann sowas auch zerstörungsfrei über den Anstieg des Gleichstromwiderstandes (dieser nimmt bei Kupfer und Aluminium mit der Temperatur zu !) der Schwingspule bestimmen. Wie eine solche Messung funktioniert, habe ich schon mal im PA-Forum beschrieben. :wink:

    Übrigens: Ein Clip-Limiter schützt nicht vor einer "schleichenden Erwärmung" der Schwingspule während einer Veranstaltung (Glühbirnchen auch nicht ... :grin: :grin: :grin: ) ...

  • Limmer Hörner????

    • Sound-Klinik
    • 25. November 2005 um 15:04

    ... und ich dachte schon, es gäbe jetzt wirklich eine (fertige) Homepage ... :D

  • Frequenzweiche

    • Sound-Klinik
    • 25. November 2005 um 12:34
    Zitat von "hänschen"

    Der LSV H. hatte hier was von NOR AUDIO reingeschrieben, aber gleich wieder gelöscht.
    Auf PN oder email antwortet er nicht.
    Was soll ich also machen ??
    gruß hans

    ... sofern Du Deine LS behalten willst, wirst Du Dir eine Weiche entwickeln lassen müssen.

    ... sofern Du Deine LS nicht zwingend behalten willst, kannst Du ggf. andere LS-Chassis wählen (die in Deine vorhandene Kiste passen), für die es bereits eine fertige Weiche gibt, von der Du den Bauplan ergattern kannst.

    Jetzt mußt Du Dich wohl entscheiden ... :wink:

  • Mächtige Basshörner

    • Sound-Klinik
    • 25. November 2005 um 10:28
    Zitat von "Lok1414"

    ... die Performance der Bassübertragung (wenn ich dieses moderne Wort einmal benutzen darf) dieser Reflexlösung natürlich nicht an die (echten) Hörner herankommt, AAAABER es wurde zu dieser Zeit schon der Tip gegeben, tunlichst alle tieffrequenten Signale möglichst auf der Abstimmfrequenz der BR zu pushen. Für den Wumms.

    ... ein - für meinen Geschmack - ätzender Bass-Sound.
    (Einfrequenz-) Bass-Systeme, bei denen Bass-Riffs, die Bassdrum und große Toms nur noch dröhnig "wummern", sind - gerade bei Livemucke - total daneben.

    Aber offenbar ist ein solcher "Sound" ja trendy - denn: Wenn ich während einer Autofahrt das Radio anschalte, läuft überwiegend Musik, wo nur undifferenzierter "Wumms" gefragt ist. Aber zum Glück gibts ja noch andere Sendestationen ... und notfalls dann noch Cassetten und CDs ... :wink:

  • d&b C7 sub "Fehlkonstruktion"

    • Sound-Klinik
    • 25. November 2005 um 10:15
    Zitat von "Thomas Schäfer"

    Also worin begründet sich der Anspruch des "Edelherstellers" d&B bzgl. des doppelten Preises? Wo doch die Dynacords schon 1650,- kosten.
    MfG der Thomas

    ... wenn Du Vertriebsstrategen bekannter Anbieter fragen würdest (und er ehrlich antworten würde ...): "Man verlangt den höchsten Preis, den man aufgrund seines Bekanntheitsgrades am Markt durchsetzen kann"

    Und alle, die "ich bin aber billiger als der andere" rufen, nennt man etwas abfällig "Rabattverkäufer".

  • Frequenzweiche

    • Sound-Klinik
    • 25. November 2005 um 09:07

    ... wer bei einer Anschaffung nicht zuende denkt oder nicht umfassend genug informiert ist, bekommt letztendlich immer nur das, was er "verdient" - denn:

    Das eine Extrem:
    Wer immer alles möglichst billig haben will, bekommt auch "billig".

    Das andere Extrem:
    Wer immer alles "oberamtlich" haben will, zahlt zuviel Geld für Komponenten, die zuviel versprechen.

    Und wer eine dieser beiden extrem gegensätzlichen "Philosophien" über viele Jahre konsequent mit vollster Überzeugung "lebt", wirft sein Geld zum Fenster hinaus.

    Die Wahrheit liegt - je nach Anspruch und Anwendung - immer irgendwo in der Mitte ! 8)

    Zitat von "hänschen"

    Besser wie raveland sollte es schon sein :grin:

    ... dann gibt es ja noch Hoffnung ... :wink:

  • Yamaha P - Serie

    • Sound-Klinik
    • 25. November 2005 um 08:58
    Zitat von "-Schrecki-"

    ... Pertinax Platinen (Wobei ich nicht weiß, was daran schlimm ist, ist nicht so hitzebeständig, aber wozu, wenns so heiß wird, das es kokelt, dann ist eh was kaputt. Und es bricht schneller, aber wie schafft man es, eine Platine in einer Endstufe zu zuerbrechen?)

    ... bei einer Festinstallation sicher weniger problematisch. Wenn allerdings schwere Bauteile auf der Platine mechanisch nicht ausreichend gesichert wurden, könnte es beim Transport, Auf- und Abbau schon mal Probleme - übrigens nicht nur bei Endstufen - geben.

    Für mobile PA-Komponenten sollten schon glasfaserverstärkte Epoxy-Platinen (wenigstens 1,5 ... 2 mm Stärke) eingesetzt werden. Ich verwende aufgrund der zu erwartenden Beanspruchung sogar in LS-Boxen 2 mm FR-4 (glasfaserverstärktes Epoxy) - Denn: Sicher ist sicher ... :wink:

  • Mächtige Basshörner

    • Sound-Klinik
    • 24. November 2005 um 21:08

    Outbid

    ... wenn Du mit 3 der Hörner (richtig aufgebaut ...) pro Seite, vernünftigem Amping - und nicht zu dünnen LS-Leistungen - klanglich nicht klar kommst (... zumal: auch das von Dir lt. Deinen Angaben verwendete B&C-Chassis dürfte "untenrum" in dieser Konstruktion schon recht passabel arbeiten !), dann hast Du entweder ausgesprochen "tiefbasslastige" Klangvorstellungen, die mit Liveanwendungen kaum kompatibel sein dürften ... oder ggf. einige der Bässe einfach verpolt angeschlossen ... oder bei der Aufstellung (Wände in der Nähe ???) nicht aufgepasst.

    Ich habe schon mit weniger Material (im Bassbereich !) Partymucken in Festzelte mit 1000 Personen gemacht - allerdings war es "richtige" Livemusik ... :wink:

  • Berechnung von Limitern

    • Sound-Klinik
    • 24. November 2005 um 20:17
    Zitat von "N-Dee"

    ... so wären dBu-Werte Absolutwerte, was in diesem Zusammenhang natürlich Schwachsinn ist. Insofern verstehe ich den Einwand von databass.ch. Aber ich glaube nicht, dass dies die Ursache für das eigentliche Problem ist.

    ... Kernfrage sollte doch sein:
    Bei welcher Eingangsspannung (ob in Volt, dBV oder dBu ... :D ) wird der Verstärker (bei vollaufgedrehten Reglern) übersteuert ... bzw. sind die LS schon etwas früher (wobei hier dann ein RMS-Limiter - damit es nicht zu warm wird - praktikabler wäre ... :wink: ) an ihrer Leistungsgrenze.
    Ein (Clip-) Limiter sollte dann so eingestellt werden, daß dieser Wert nicht erreicht bzw. überschritten wird.

    Und: Auch wenn Endstufenhersteller keine vernünftigen Verstärkungsdaten (in dB ohne "Zusätze" ... oder - seltener - als Spannungsverstärksfaktor ...) angeben, messe ich eben einfach nach (ob in Volt, dBV oder dBu ... :D ) und sorge dafür, daß z.B. aus einem LS-Controller max. ein bestimmter Spannungswert (ob in Volt, dBV oder dBu ... :D ) auf die Eingangsbuchsen der Endstufe gegeben wird (mit Threshhold ... :wink: ).

    Und das Messen der Verstärkung (entweder in dB oder - seltener - als Spannungsverstärkungsfaktor ...) geht sogar mit einem einfachen Multimeter (auch wenn mit steigender Meßfrequenz zu geringe ABSOLUT-Spannungen angezeigt werden - denn: sofern mit der gleichen Meßfrequenz am Ein- und Ausgang gemessen wird, funktioniert es trotzdem ... schließlich interessiert bei dieser Messung ja "nur" der Verstärkungsfaktor !).

    Noch ein Tip für alle BSS-Minidrive-Besitzer: Im deutschen Manual ist ein "klitzekleiner" Druckfehler !
    Anstatt eines (dahingehörenden !) Wurzelzeichens steht dort (im Abschnitt "Limiter") in einer dieser Formeln ein "ö" (ein wirklich "saudummes" Zeichensatzproblem ...). Es soll dabei durch Rechnungen per Dreisatz schon vereinzelt zu Lautsprecherausfällen gekommen sein. :wink:

  • Wie leben meine Boxen länger? (und weitere Anfänger Fragen)

    • Sound-Klinik
    • 24. November 2005 um 13:59

    Die Frage lautete:
    Wie leben meine Boxen länger?

    Antwort:
    Indem man Boxen auswählt, die für die geplante Anwendung bezüglich ihres Übertragungsverhaltens, Abstrahlverhaltens und der im Praxisbetrieb voraussichtlich benötigten Schallpegel für die Dauer einer Veranstaltung ausreichend dimensioniert sind.

    Hinzu kommen noch: die richtige Dimensionierung des Ampings und ggf. geeignete Schutzmaßnahmen vor Fehlbedienungen durch unqualifiziertes "Personal". :)

    Lesetip: ... Wie verlängere ich ein Lautsprecherleben

    ... oder ein "Erfahrungsbericht": http://www.paforum.de/phpBB/viewtopic.php?t=44949 :grin:

    ... auch lesenswert: http://party-pa.de/phpBB/viewtopic.php?t=41519 :grin:

  • Berechnung von Limitern

    • Sound-Klinik
    • 24. November 2005 um 13:51
    Zitat von "databass.ch"

    Würd' ich nicht sagen. Wie du bereits angetönt hast, suggeriert das "u" eine Relativangabe in Bezug zu 0.7746V und damit quasi einen Absolutwert.

    ... und trotzdem ist db lediglich ein logarithmierter Faktor (... dieser gibt das Verhältnis aus einem Ausgangs- zu einem Eingangssignal an !).

    Und die "Zusätze" (dBu oder dBV) legen nur bei Absolutangaben eine Bezugsgröße fest (d.h. wieviel Spannung entspricht 0 dB ...). :wink:

    Bei der Angabe der Spannungsverstärkung ist ein solcher "Zusatz" völlig unerheblich.

  • Berechnung von Limitern

    • Sound-Klinik
    • 24. November 2005 um 13:47
    Zitat von "N-Dee"

    Hm, gut, also du meinst die unumgängliche Signalverzögerung durch die digitale Verarbeitung (AD- und DA-Wandlung)? In dem Fall muss ich dir bei 'scheinbar vorausschauend' widersprechen - aus Sicht des DSP ist es nämlich nicht vorausschauend, sondern gegenwärtig.

    ... nicht nur die Wandler ! Auch die Signalbearbeitung geht nicht "unendlich schnell". DSPs ermöglichen ja gerade Bearbeitungen, die analog nicht möglich sind (z.B. "Null" Attackzeit). Der DSP hat einfach "genug Zeit", auch kurzzeitige "Spitzen" aus dem Signal zu entfernen ... ohne Verzögerung ist sowas nie möglich - es sei denn, der DSP hat eine Glaskugel und kann die Zukunft vorhersehen ...

    Zitat von "N-Dee"


    Wie könnte ein analoges Eingangssignal 'durchrutschen'? :shock:

    ... wohl kaum ... aber nach der D/A-Wandlung hast Du schließlich irgendwann wieder ein - bearbeitetes - Analogsignal, aus dem auch zeitlich "sehr kurze Ereignisse" erfolgreich entfernt wurden (oder sollte ich in "DSP-Sprache" für Dich verständlich besser "herausgerechnet" sagen :D ...).

  • Berechnung von Limitern

    • Sound-Klinik
    • 24. November 2005 um 12:11
    Zitat von "N-Dee"

    ... der 0-Attack-Limiter im Behringer braucht so gesehen keine zusätzliche Zeit. Er arbeitet immer mit dem aktuellen Sample. Bist du dir sicher, dass du nicht Limiter mit 'Look-ahead' meinst?

    ... genau das meinte ich mit "vorausschauend".

    Und daß ein digitaler Limiter (bei analogen Geräten wäre sowas wohl unmöglich ...) dann mit 0 ms Attackzeit arbeitet, funktioniert letztendlich ja auch nur, weil das Signal eine endliche Zeit verarbeitet wird und dadurch dann scheinbar "vorausschauend" arbeitet (sonst wäre eine "unendlich schnelle" Ansprechzeit ja nicht möglich) ...

    Zitat von "N-Dee"

    Das wäre natürlich noch sinnvoller, denn dann werden Signale nie einfach abgekappt (was der Behringer bei unendlicher Kompression nämlich per Definition macht).

    ... bei einigen Geräten kann man eine zusätzliche Verzögerung vorwählen (meist 3 ... 5 ms), damit die Verarbeitung etwas "weniger hörbar" verläuft ...

  • 2x12" Top bestückung

    • Sound-Klinik
    • 24. November 2005 um 09:37

    ... und manche dieser "Feinheiten" hört man nur in leiser Umgebung - denn unter praxisnahen Bedingungen (z.B. einige hundert grölende Gäste ...) wird man einige dieser "Feinheiten" aufgrund von Verdeckung ggf. dann auch mit geübtem Gehör weniger gut wahrnehmen ! :)

    Aber ich bin auch kein "Fan" von 2"ern ... :wink:

  • Eierkarton?

    • Sound-Klinik
    • 24. November 2005 um 09:24
    Zitat von "Jan91"

    ... problem is das das Wohnzimmer eine Etage drüber is ...
    ...
    2. Die decke nach oben ist einfach nur Beton ...
    ...
    ... an der Decke noch verändern? evt. mit stoff abhängen sodass dass abgefangen wird oder wie?

    ... mit Stoff wirst Du wohl nicht viel erreichen. Du müßtest die Decke mit einer Konstruktion versehen (d.h. es entsteht auch ein Hohlraum), auf denen Du z.B. Fermacell-Platten (oder andere Platten, die eine hohe innere Dämpfung besitzen - Holzplatten sind eher ungeeignet !) schraubst. Wie man sowas im konkreten Fall optimal dimensioniert (Stichwort: mehrschalig ...), kannst Du in dem Buch nachlesen, welches ich weiter oben als Lesetip genannt habe. :wink:

    Der "Witz" an einer solchen Maßnahme ist, daß die angebrachten Platten zwar zum Schwingen angeregt werden, aber ein Teil der Schwingungsenergie absorbiert und dadurch nicht komplett an die Zimmerdecke weitergegeben wird.

    Ohne diese Maßnahme treten an der Zimmerdecke Schalldruckmaxima auf, die dann schließlich zu einer Schallausbreitung in die darüberliegende Wohnung führt.

  • Berechnung von Limitern

    • Sound-Klinik
    • 24. November 2005 um 09:17
    Zitat von "Peerless"

    wie issen das bei behringers "zero-attack limiter" 10x0ms ist ? :grin:

    ok, sagen wir attack 1ms, dann ist das 10fache 10ms ? find ich etwas arg kurz für ne speaker protection....

    ... auch ein digitaler Limiter braucht eine gewisse Zeit, um ein Musiksignal "zu erkennen". Diese "vorausschauende" Sache basiert ja auch nur darauf, indem in der Signalverarbeitung eine Verzögerung eingebaut wird, damit ein schneller Pegelanstieg nicht als Ausgangssignal unbearbeitet "durch" geht.

    Kurze Attackzeiten (und auch Releasezeiten) sind sicher nur sinnvoll, wenn ausschließlich kurze Spitzen aufgefangen werden sollen.

    Am besten wäre es, wenn man gar nicht erst den Spitzenlimiter bemühen muß (zumal diese bei undisziplinierten Usern auch nicht verhindern, daß die Schwingspulen "so nach und nach" aufgewärmt werden ... :? ).

    Sofern man kein Lautsprechermanagement-System einsetzt, wo sowohl Spitzenwerte (gegen kurzzeitiges Übersteuern) UND Mittelwerte (gegen unzulässige Erwärmung der Schwingspulen) berücksichtigt werden, sollte man Zeiten einstellen, die "irgendwo dazwischen" liegen (auf jeden Fall sind längere Releasezeiten - den Grund nannte ich bereits - für die Lebenserwartung der LS-Systeme - nicht nachteilig).

    Ich könnte hier jetzt sicher Zeitangaben machen, die ICH PERSÖNLICH (z.B. beim Triple-C ...) verwende - allerdings führt sowas erfahrungsgemäss dann nur dazu, daß der eine oder andere Kollege hier SEINE PERSÖNLICHE Philosophie mit ggf. anderen "richtigen" Werte vertreten wird. :wink:

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