1. Home
  2. Chat
  3. Forum
  4. Kalender
    1. Termine
    2. Karte
  5. Lexikon
    1. Letzte Änderungen
  6. Marktplatz
    1. Bewertungen
  • Anmelden
  • Registrieren
  • Suche
Alles
  • Alles
  • Artikel
  • Forum
  • Termine
  • Lexikon
  • Marktplatz-Eintrag
  • Seiten
  • Erweiterte Suche

Willkommen! Melde dich an oder registriere dich.

Um schreiben oder kommentieren zu können, benötigst du ein Benutzerkonto.

Du hast schon ein Benutzerkonto? Melde dich hier an.

Jetzt anmelden

Hier kannst du ein neues Benutzerkonto erstellen.

Neues Benutzerkonto erstellen
  1. PA-Forum
  2. Sound-Klinik
  • Menü
  • Menü
  1. Home
  2. Chat
  3. Forum
  4. Kalender
    1. Termine
    2. Karte
  5. Lexikon
    1. Letzte Änderungen
  6. Marktplatz
    1. Bewertungen

Beiträge von Sound-Klinik

  • Aktiv vs. Passivweiche bei Selbstbaukonzepten

    • Sound-Klinik
    • 23. Juli 2004 um 08:48

    ... bei Tops finde ich aktive Weichen unwirtschaftlich und riskant :!: für Verleiher (... z.B. falsches Anschließen der Hörnchen ... :cry: ).

    Eine passive Weiche muß - wie schon angesprochen - immer speziell auf die LS-Kombination optimiert werden. Fertigweichen funktionieren praktisch nie ... und der nachträgliche Einsatz mit massivem EQ-ing ist schlichweg keine Lösung sondern "Pfuscherei" ...

    Wer mit der Entwicklung passiver F-Weichen keinerlei Erfahrung hat und eine wirklich funktionierende Lösung für seine Jobs braucht, sollte selbst davon die Finger lassen. Weichendesign kann man nicht in einigen Monaten "erlernen" ...

    Bei der Trennung zu Subs geht passiv dagegen nur bei kleinen Partyanlagen, weil die Weichen (wg. Leistung und möglichst geringem Drahtwiderstand der Spule ...) recht großzügig dimensioniert werden müssen.
    Generell sinkt die Qualität der Basswiedergabe dramatisch, wenn die Gehäuseabstimmung (i.d.R. wohl BR bei Partyanlagen ...) nicht auf den Einsatz MIT Passivweiche optimiert wurde !

    Daher: An eine optimal abgestimmte Basskiste sollte keinesfalls eine Passivweiche geklemmt werden (... elektrische Güte vergrößert sich -> Fehlabstimmung ... und Pegelüberhöhung im Bereich der Impedanzmaxima ...).

    Viele Grüsse

  • Aktiv vs. Passivweiche bei Selbstbaukonzepten

    • Sound-Klinik
    • 23. Juli 2004 um 08:48

    ... bei Tops finde ich aktive Weichen unwirtschaftlich und riskant :!: für Verleiher (... z.B. falsches Anschließen der Hörnchen ... :cry: ).

    Eine passive Weiche muß - wie schon angesprochen - immer speziell auf die LS-Kombination optimiert werden. Fertigweichen funktionieren praktisch nie ... und der nachträgliche Einsatz mit massivem EQ-ing ist schlichweg keine Lösung sondern "Pfuscherei" ...

    Wer mit der Entwicklung passiver F-Weichen keinerlei Erfahrung hat und eine wirklich funktionierende Lösung für seine Jobs braucht, sollte selbst davon die Finger lassen. Weichendesign kann man nicht in einigen Monaten "erlernen" ...

    Bei der Trennung zu Subs geht passiv dagegen nur bei kleinen Partyanlagen, weil die Weichen (wg. Leistung und möglichst geringem Drahtwiderstand der Spule ...) recht großzügig dimensioniert werden müssen.
    Generell sinkt die Qualität der Basswiedergabe dramatisch, wenn die Gehäuseabstimmung (i.d.R. wohl BR bei Partyanlagen ...) nicht auf den Einsatz MIT Passivweiche optimiert wurde !

    Daher: An eine optimal abgestimmte Basskiste sollte keinesfalls eine Passivweiche geklemmt werden (... elektrische Güte vergrößert sich -> Fehlabstimmung ... und Pegelüberhöhung im Bereich der Impedanzmaxima ...).

    Viele Grüsse

  • Einrauschen wieso und wie......grundlagen

    • Sound-Klinik
    • 23. Juli 2004 um 08:33
    Zitat von "scoborg"

    Was bringt eigentlich das einrauschen der Anlage? Bzw. Was lese ich dann an der vom Messmik eingefangenen Grafik ab? Was fange ich mit diesen Werten an?

    ... wenn Du das Mikro irgendwo in den Raum stellst und dann nach den gemessenen "Werten" Deinen EQ einstellst, wird die Anlage i.d.R. nicht optimal klingen (... um es einmal "nett" auszudrücken ...).

    Über die Gründe und die Problematik des Einrauschens (Stichwort: Direktschall !) ist schon lang und breit hier diskutiert worden ...

  • Messung und Höreindruck von Bass-Systemen

    • Sound-Klinik
    • 23. Juli 2004 um 08:14
    Zitat von "Inspiron"

    ... Der BR wird nie ein ideales Impulsverhalten haben können, bzw das geschlossene Gehäuse auch nicht so ganz.
    ...
    Mich würden die Unterschiede von einem gut konstuierten, und einem schlecht konstruiertem BR mit EQ ing mal interessieren.
    ...

    .. eine geschlossene Box kann man schon "schnell" hinbekommen ... nachteilig ist nur, daß durch die fehlende Unterstützung mit einen Resonator - wie bei BR - der LS sehr viel Hub machen muß, um vergleichbare Pegel wiederzugeben (... bei BR ist die Bedämpfung im Bereich seiner Abstimmfrequenz einfach viel besser ...).

    Eine "gut" konstruierte BR wird gegenüber einer schlecht konstruierten (z.B. mit einer "Wabbelabstimmung" ...) schneller sein.
    Auch ein Absenken im Bereich der Abstimmfrequenz bei der "Wabbelkiste" wird nicht zu einer "trockenen" Wiedergabe führen, weil sich das Zeitverhalten (d.h. auch die Güte der Box selbst ...) dadurch nicht ändert.

    Wenn der Resonator (d.h. das schwingende Luftvolumen im Vent ...) bedingt durch eine hohe Abstimmgüte dann durch den antreibenden LS nicht ausreichend kontrolliert werden kann, verbessert sich das Impulsverhalten auch nicht durch eine Entzerrung (der Effekt wird nur subjektiv minimiert, weil weniger Energie in den betroffenen Frequenzbereich gegeben wird).

    Wer übertrieben Wert auf "möglichst tief" und "bassig" legt, wird mit einer Resonatorkiste sicher nicht für jede Musikrichtung optimal bedient sein.

  • Messung und Höreindruck von Bass-Systemen

    • Sound-Klinik
    • 22. Juli 2004 um 11:21

    ... bei der BR und CB "sehen" die LS unterschiedliche Strahlungwiderstände - d.h. für gleiche Pegel bei einer bestimmten wiederzugebenden Frequenz (... und ich gehe mal von vergleichbaren Gehäuseabmessungen wg. Richtverhalten aus ...) wird der LS jeweils unterschiedlich viel Bewegung machen müssen.

    Wenn man auf beide Systeme einen kurzen Puls ("Knack" ...) draufgibt, werden beide Systeme m.E. auch mit gleichem F-Verlauf unterschiedlich ein- und ausschwingen, weil der BR-woofer aus zwei mechanisch miteinander gekoppelten Teilsystemen (Treiber und Resonator ...) besteht.

    Außerdem: Wenn man per EQ oder Controller die F-Verläufe beider Boxen "angleicht", müssen beide Systeme ja deshalb noch lange nicht die gleiche Resonanzfrequenz haben ...

  • Messung und Höreindruck von Bass-Systemen

    • Sound-Klinik
    • 22. Juli 2004 um 09:06

    ... vielleicht einige Worte zu minimalphasig:

    Wenn ich ein minimalphasiges System habe, dann würde die Differenz aus Minimalphase (die ja aus der Amplitude berechnet wird ...) und der von einem Meßplatz gemessenen Phase eine Gerade mit einer bestimmten Neigung ergeben (wegen dem zeitlichen "Versatz" durch den Mikrofonabstand ...).

    Wenn ich eine geschlossene Kiste messe, sieht die Sache ziemlich ideal aus.
    Wenn ich ein 2-Wege-System nehme, wo die akustischen Zentren versetzt sind und mit der F-Weiche nicht "irgendwie" eine Korrektur in der Phase realisiere, habe ich kein Minimalphasensystem - zu erkennen am "Knick" in der Gruppenlaufzeit bzw. im Phasenverhalten bei der Trennfrequenz.

    Bei einer Resonatorkiste habe ich einmal den Lautsprecher (als Antrieb ...) und eine schwingende Luftmasse in einem Vent, die vom Treiber - verzögert ! - zum Resonieren gebracht wird.
    Die Schwingungsampitude ist bei der Resonanzfrequenz am größten - oberhalb und unterhalb fällt sie dagegen ab (je nach Güte ...).

    Eine spannende Geschichte wäre jetzt folgendes Szenario:

    1. ich baue einmal eine total mies abgestimmte BR-Kiste, die völlig unterbedämpft ist und schon schwingt, wenn einer eine Tür zuknallt ...

    2. ich baue eine geschlossene Bassbox ...

    Nun schließe ich beide Kisten an und "bügel" mit einem Digitalcontroller die Frequenzverläufe so hin, daß sie bei beiden Kisten jeweils absolut gleich sind.

    Werden die Kisten jetzt auch gleich klingen ?

    Und: Sind die Phasenverläufe identisch ?

  • Messung und Höreindruck von Bass-Systemen

    • Sound-Klinik
    • 21. Juli 2004 um 18:26
    Zitat von "lextrax"

    ... dass ein br-woofer und ein basshorn, sofern die boxen den gleichen amplitudenfrequenzgang haben, auch dieselbe werte beim groupdelay sowie beim ein-und ausschwingen haben sollten?!
    ...
    stimmt das wirklich so? ist es so, dass ich die luftmassen entweder vor der membran (horn) oder hinter der membran hab und die sowieso verschieben (anregen) muss?
    ...

    ... jetzt könnte man darüber nachdenken, was wohl passiert, wenn das Ganze (Stichwort: Hilberttransformation ...) mal kein Minimalphasensystem ist :| ... oder: wenn der Treiber in der BR dem Signal durch Trägheit mehr zeitverzögert "folgt" als der Treiber im Horn - und ggf. bei der Abstimmfrequenz (... vielleicht auch die Luftmasse im Vent ?) länger nachschwingt ...

  • fragen zu Belastbarkeit von Fullrangeboxen

    • Sound-Klinik
    • 21. Juli 2004 um 13:43

    Hallo Uwe,

    Du würdest allerdings die Abstimmung des LS-Chassis verändern und dem System Energie für die Pumpe entziehen.

    Sinnvoller wäre es (nur mal theoretisch ... :wink: ) daher, die benötigte Energie dann gleich direkt aus dem Amp-Signal zu beziehen ...

    Viele Grüsse

  • Messung und Höreindruck von Bass-Systemen

    • Sound-Klinik
    • 21. Juli 2004 um 13:25

    Bei der qualitativen Beurteilung von Bass-Systemen wird oft vom "Tiefgang" geredet.
    Um diesem vermeintlichen "Ideal" näher zu kommen, wird z.B. bei
    Bassreflex- und Bandpass-Systemen auf eine tiefe Abstimmfrequenz Wert
    gelegt.

    Bei "bestimmter" Konservenmusik sind die (... überwiegend DJ-) Anwender mit einer solchen Abstimmung dann auch zufrieden - bei der Übertragung von Live-Musik ist eine solche "Philosophie" aber nicht gerade unproblematisch.

    1. Wann ist ein Bass-System optimal ?

    Ein Bass sollte - wie auch die Systeme für den Mittel- und Hochtonbereich - das Musiksignal möglichst unverfärbt übertragen und keinen "Sound" machen (den macht der Mensch am Pult !).
    Es gibt dabei zwei Hauptkriterien, die zu beachten sind:

    a. Wie "laut" werden die unterschiedlichen Frequenzen jeweils
    wiedergegeben (alle Frequenzen "gleichlaut" wäre - wenigstens theoretisch - optimal ...) ?

    b. wie "schnell" überträgt das System (... z.B. Impulse wie z.B. kurze
    Bassdrumschläge/-kicks etc.) ?

    Es gibt System mit ähnlichem Übertragungsverhalten, was allein den
    Amplitudenverlauf betrifft (d.h. ähnlicher "Frequenzgan" ...) - die aber -
    gehörmässig beurteilt - u.U. sehr unterschiedlich "klingen".
    Diese Unterschiede können aber bei einer Messung des Frequenzverlaufs
    nicht "beobachtet" bzw. nachvollzogen werden ...

    Auch mit Equalizing lassen sich die beschriebenen klanglichen Unterschiede nicht beseitigen.

    Wer sich länger mit LS-Systemen beschäftigt hat, kennt auch Begriffe wie
    "trocken" und "schnell" ... also Begriffe, die weniger den Frequenzverlauf
    sondern mehr das Zeitverhalten eines LS-Systems beschreiben.

    Ein Bass-System mit Defiziten im Zeitverhalten wird eine Bassdrum und
    einen E-Bass (gleichzeitig !) nicht befriedigend wiedergeben können.

    2. Wie beurteilt man "objektiv" Bass-Systeme ?

    Die Messung des Amplitudenverlaufs allein beschreibt - wie oben
    beschrieben - die klanglichen Fähigkeiten eines Bass-Systems nur sehr
    unvollständig.
    Und: schon die Messung eines Frequenzverlaufs bei Bässen ist dabei in der praktischen Durchführung problematisch:

    Eine Messung am Boden wird - je nach Aufstellung der Bass-Systeme und
    Mikrofonplazierung - nicht immer reproduzierbar sein und spiegelt in vielen Fällen auch nicht den gehörmässigen, subjektiven Klangeindruck wieder.

    Wer jetzt glaubt, mit einer "richtigen" Freifeldmessung ("schalltoter" Raum
    oder "am Kran baumelnd" ...) das Problem zu lösen, wird enttäuscht, weil
    solche Meßbedingungen mit dem praktisch üblichen Betrieb (d.h.
    überwiegend am Boden - oder wenigstens Bodennähe ...) wenig zu tun hat ... auch wenn eine Freifeldmessung theoretisch 100 %-ig reproduzierbar ist.

    Eine "Simulation" der Bodenbedingungen aufgrund einer Freifeldmessung
    (d.h.: bei Wellenlängen, die deutlich größer als die Boxenabmessungen sind, zur Freifeldmessung einfach + 6 dB "dazurechnen" und bei "höheren" Frequenzen den Abstand der Schallaustrittsöffnung von der
    Begrenzungsfläche entsprechend berücksichtigen ...), ergibt in der Praxis
    nicht unbedingt den "richtigen" Frequenzverlauf, weil u.a. die Rückwirkung
    auf das System nicht immer vorhersehbar ist.
    Und spätestens beim Betrieb mehrerer (gleicher) Systeme kann es dann
    kompliziert werden.
    Eine weitere Problematik ist, daß die wirkliche Hörposition nicht senkrecht
    zur Begrenzungsfläche auf einer Linie mit dem LS-System ist (... das heißt: die Hörer "schweben" nicht senkrecht über dem Stack ...).

    Um eine Basskiste möglichst objektiv (und gleichzeitig "hörgerecht ..)
    meßtechnisch zu beurteilen, sind mehrere Messungen in unterschiedlichen
    Abständen - unter Praxisbedingungen - notwendig. Die Messmikroposition
    sollte etwa einer typischen Hörposition entsprechen.
    Da das Gehör bei sehr tiefen Frequenzen den Direktschall nicht mehr von den Bodenreflektionen trennen kann, sollten diese bei einer Messung auch nicht unbedingt "gnadenlos" komplett ausgefenstert werden ...

    3. Mehrere konstruktive Wege ...
    Es gibt mehrere Möglichkeiten, eine befriedigende Bassabstrahlung zu
    realisieren.

    3.1. Resonatorboxen
    Bassreflex- und Bandpass-Systeme ermöglichen aus vergleichsweise geringen Gehäusegrößen die Wiedergabe tiefer Frequenzen, weil die Schallabstrahlung (im Bereich der Abstimmfrequenz) einer in einem Vent schwingenden Luftmasse "übertragen" wird, die zudem die LS-Membran akustisch bedämpft ... d.h. die Auslenkung der Membran im Bereich der Abstimmfrequenz wird verringert.

    Die Vents strahlen aufgrund ihrer - üblicherweise eher kleinen -
    Abmessungen praktisch kugelförmig ab ... und beim Stacken verändert sich die Abstimmung (keine "freie" Abstrahlung wie bei einer einzelnen Box) ... jede Box "sieht" akustisch die anderen Boxen ...).

    Die gegenseitige Beeinflussung ist dabei nicht nur ein Vorteil: Wird z.B. eine BR-Kiste so abgestimmt, daß sie im Stack "richtig" funktioniert, dann wird sie im Einzelbetrieb zu "dünn" klingen - die "richtige" Abstimmung einer einzelnen Box führt dagegen oft zu einer mässigen Qualität im
    Stackingbetrieb (... übrigens ein Effekt, der grundsätzlich auch horngeladene Systeme betreffen kann ...).

    3.2. Hörner ...
    ... sorgen für eine optimale Bedämpfung des Treibers und ermöglichen - mit ausreichender Abstrahlfläche - gleichzeitig die Wiedergabe tiefer Frequenzen und ein gutes Zeitverhalten.
    Der Übertragungsbereich wird durch die Dimensionierung des Trichters
    (Hochpassverhalten) und durch die Auslegung der Druckkammer
    (Tiefpassverhalten) bestimmt In der Praxis ist der "Knackpunkt" die begrenzte Abstrahlfläche ...

    Unter Freifeldbedingungen wird es "sehr unhandlich" - bei Bodenbetrieb
    (Halbraumbedingungen) wird es bei "richtigen" (non-vented) Hörnern dann halbwegs erträglich, weil unser Gehör gegenüber Pegelschwankungen bei tiefen Frequenzen recht großzügig ist ... und die "in Richtung Boden" abgegebene Schall-Leistung durch Reflektion nicht "ungenutzt verloren" geht.

    Non-vented Hörner "leben" immer von einer ausreichenden Abstrahlfläche, sonst wirken sie akustisch irgendwann nicht mehr wie Hörner, sondern bei zu kleinen Trichteröffnungen wie einseitig offene (Resonator-) Röhren.

    Und ein einzeln betriebenes Horn stellt an ein LS-Chassis u.U. dann auch
    ganz andere Anforderungen als im Betrieb mit "vielen" Hörnern ... das
    bedeutet:
    Viele "allgemeine Empfehlungen" über "horngeeignete" Chassis sind - ohne Berücksichtigung der praktischen Betriebsbedingungen - ziemlich nutzlos.

    Fazit: Wenn man in der Praxis sowieso immer sehr viele Systeme einsetzt, sind Hörner - wirtschaftlich (benötigte Chassisanzahl, Amping) und akustisch gesehen ... und was das Handling angeht - ein optimaler Kompromiss. Nur: ein für den Stackingbetrieb optimiertes Horn ist für den Einzelbetrieb kaum zu gebrauchen ...

    3.3. Mischformen (Hybride Bässe)

    Wer nur kleine Veranstaltungen durchführt, wird mit BR-Systemen (auch
    unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten gesehen) klarkommen ... wer nur
    große Events mit unterschiedlichstem Musikmaterial abwickelt, ist mit
    "richtigen" Hörnern (aufgrund ihrer Neutralität) besser beraten.

    Wer beides - möglichst weitgehend - abdecken will, hat zwei Möglichkeiten:

    Möglichkeit 1: viele verschiedene Systeme (Bassreflex UND Hörner) "im
    Stall" ... ... oder ...

    Möglichkeit 2: Mischkonstrukte aus "beiden Welten" ...

    Es gibt schon länger Hörner mit außenliegenden Vents (im Prinzip ist sogar das "alte" W-Bin ein Basshybrid ...).

    Beim Einzelbetrieb kompensiert der Vent den aufgrund der zu kleinen
    Hornabstrahlfläche auftretenden Tiefenabfall und macht das System
    "basstauglicher". Nur die "höheren" Bassfrequenzen werden dann wesentlich vom Trichter übertragen.

    Beim Betrieb mehrerer Systeme treten dann die gleichen Effekte wie bei
    Bassreflexsystemen auf (die Abstimmfrequenz verringert sich ...) - aufgrund der (durch die Aufsummierung) sich vergrößernden Trichterfläche nimmt der Anteil der Schallabstrahlung durch den Trichter (auch bei zunehmend "tieferen" Frequenzen) zu, wodurch sich die Nachteile gegenüber BR-Boxen dann etwas in Grenzen halten.
    Der prozentuale Anteil der Abstrahlung durch den Vent wird anteilig mit der steigender Anzahl von Systemen geringer, wodurch die untere Grenzfrequenz (auch wenn es hier gelegentlich andere Meinungen gibt) absinkt.
    Als Lautsprecher eignen sich für solche Mischformen "mehr
    bassreflextaugliche" LS-Systeme ...

    Bei den (zugegeben schwierig zu berechnenden) Basshybriden mit
    innenliegendem Vent strahlen sowohl die Membran als auch der Vent in den Trichter.
    Da der Vent bei dieser Konstruktion nicht "frei" in den Raum sondern in den Trichter "strahlt" , wird der Einfluß durch Stacking mehrerer Systeme etwas minimiert ... d.h. eine solche Konstruktion ist erheblich skalierfähiger als Bassreflexsysteme, "richtige" Hörner ... oder Basshybride mit außenliegenden Vents.

    ... so ... sorry für den etwas langen Text ... aber aufgrund vieler Fragen und Meinungen zu diesem Thema hab ich mir das mal "angetan" ... :wink:

    Viele Grüsse

  • fragen zu Belastbarkeit von Fullrangeboxen

    • Sound-Klinik
    • 20. Juli 2004 um 20:11

    Jack
    ... wenn schon lustige Einfälle (ich meine den "Ansatz" mit den Ventilatoren ...), dann wenigstens halbwegs :? logische Schlußfolgerungen ...

    ... auch wenn ich die Variante wohl selbst (Zeitgründe ... :lol: ) mittelfristig nicht ausprobieren werde ... :wink:

  • EMH152-Sub

    • Sound-Klinik
    • 20. Juli 2004 um 13:38
    Zitat von "TobiV"

    In welchen bereichen bewegt sich das?
    Kann man da eine pauschale aussage Treffen, so ala "20l wirken ab 200Hz als TP" oder ist das Speakerabhängig? (SRAM simulierte ja beide Volumina erstmal als Bandpass bei seiner quick-and-dirty-methode.)

    Der Einfluß vom Druckkammervolumen ist auch wohl gravierender bei Mid/High-Hörnern (... mir ging es um die grundsätzlichen Einflüsse - zumal Du ja danach auch gefragt hast ...).

    Bei Basshörnern führt dagegen eher ein "zu langes" Horn - mit Knicken etc. - ggf. zu einem frühzeitigem Einbruch schon weit unterhalb von 200 Hz ... d.h. man könnte - was das Kompressionsverhalten angeht - mit der Durckkammer schon "mehr" herumexperimentieren (... um noch etwas mehr Wirkungsgrad "herauszukitzeln").
    Dies führt zwar zu etwas mehr Verzerrungen, stört im Bass aber weniger als im Präsenzbereich ... allerdings führt ein stärkeres Kompressionsverhältnis (bei kleineren Treibern) durch den verringerten Halsquerschnitt dann auch schnell wieder zu längeren - und größeren - Hörnern ...

  • EMH152-Sub

    • Sound-Klinik
    • 20. Juli 2004 um 13:38
    Zitat von "TobiV"

    In welchen bereichen bewegt sich das?
    Kann man da eine pauschale aussage Treffen, so ala "20l wirken ab 200Hz als TP" oder ist das Speakerabhängig? (SRAM simulierte ja beide Volumina erstmal als Bandpass bei seiner quick-and-dirty-methode.)

    Der Einfluß vom Druckkammervolumen ist auch wohl gravierender bei Mid/High-Hörnern (... mir ging es um die grundsätzlichen Einflüsse - zumal Du ja danach auch gefragt hast ...).

    Bei Basshörnern führt dagegen eher ein "zu langes" Horn - mit Knicken etc. - ggf. zu einem frühzeitigem Einbruch schon weit unterhalb von 200 Hz ... d.h. man könnte - was das Kompressionsverhalten angeht - mit der Durckkammer schon "mehr" herumexperimentieren (... um noch etwas mehr Wirkungsgrad "herauszukitzeln").
    Dies führt zwar zu etwas mehr Verzerrungen, stört im Bass aber weniger als im Präsenzbereich ... allerdings führt ein stärkeres Kompressionsverhältnis (bei kleineren Treibern) durch den verringerten Halsquerschnitt dann auch schnell wieder zu längeren - und größeren - Hörnern ...

  • Limmer302/ACL HJ236 (BMS 4590)

    • Sound-Klinik
    • 20. Juli 2004 um 13:26

    ... ich hoffe, daß Du mich nicht meinst :wink: ... ich war am Wochenende (auch noch Montags :? ...) unterwegs ...

    Wenn Du eine konkretere Lösung brauchst: Wie groß (Handling), wie breitabstrahlend, wie "stark" (Reichweite) soll das Ganze denn werden ?

  • Limmer302/ACL HJ236 (BMS 4590)

    • Sound-Klinik
    • 20. Juli 2004 um 13:26

    ... ich hoffe, daß Du mich nicht meinst :wink: ... ich war am Wochenende (auch noch Montags :? ...) unterwegs ...

    Wenn Du eine konkretere Lösung brauchst: Wie groß (Handling), wie breitabstrahlend, wie "stark" (Reichweite) soll das Ganze denn werden ?

  • fragen zu Belastbarkeit von Fullrangeboxen

    • Sound-Klinik
    • 20. Juli 2004 um 13:19

    ... kleines Rohr in einem großem Rohr.
    Im kleinem Rohr: kleiner Lüfter ... im großem Rohr: großer Lüfter.

    Wichtig: Fördervolumina so einstellen, daß die Förderleistungen jeweils gleich sind :mrgreen:

  • fragen zu Belastbarkeit von Fullrangeboxen

    • Sound-Klinik
    • 18. Juli 2004 um 12:18

    ... bei zwei Ports muß ein Lüfter herausblasen ... und ein Lüfter hineinblasen.
    Und gaaaaaanz wichtig: Beide Lüfter sollten das gleiche Fördervolumen haben, sonst sinkt xmax. :wink:

    ... hoffentlich stolpert BOSE nicht über diesen Beitrag, sonst kupfern die das ab und nennen es dann "acoustiblast" ...

  • LAB Horn

    • Sound-Klinik
    • 17. Juli 2004 um 08:29

    ... manchmal steht PA auch für "profässjonälle Anlache" ... :lol:

  • LAB Horn

    • Sound-Klinik
    • 17. Juli 2004 um 08:29

    ... manchmal steht PA auch für "profässjonälle Anlache" ... :lol:

  • Bose 802-II: Passender Basslautsprecher & Amp?

    • Sound-Klinik
    • 16. Juli 2004 um 20:49

    ... zu Bose sag ich am Besten nichts ... :?

    ... aber wenigstens soviel:
    "null" Reichweite, lausige Sprachverständlichkeit, die passenden Bose-Bässe (schon selbst mehrmals drüber gemuckt ... nur schade, daß es keinen kotzenden Smilie gibt ...) sind dermaßen grottenschlecht (Bassdrum und Bass klingen sehr besch... und es kam nur Mulsch ...), daß es einfach keinen Spaß machte.

    Die Band hatte ihren Basser auf den Mucken jedesmal angemacht, er solle sich endlich mal einen vernünftigen Bassamp kaufen. Als die Band dann das Bose-Zeug weggedrückt hatte und auf "richtige" PA-Systeme umgestiegen war, klang (nicht nur ...) der Bassamp dann plötzlich viel besser ...

    Fazit 1: ich würde mich heute - auch bei einer Aushilfsmucke als Basser oder Gitarrist - einfach konsequent weigern, über diesen Müll nochmal zu spielen.

    Fazit 2: Das Zeug ist höchstens für eine dezentrale Sprachbeschallung auf einem Bikertreffen (wetterbeständig :wink: ) geeignet (... und auch für sowas gibts bessere Systeme ...).

    Viele Grüsse

  • Was haltet ihr hiervon ?! Und , viele Fragen :-P

    • Sound-Klinik
    • 16. Juli 2004 um 18:39

    ... ein massengefertigter Amp dürfte immer günstiger sein als ein selbstgebauter ... außerdem sind da auch noch einige gesetzliche Bestimmungen einzuhalten, wenn damit auf öffentliche Veranstaltungen losgegangen wird (VDE, elektromagnetische Verträglichkeit ...).

Anstehende Termine

  • Competent Person for Event Rigging according to IGVW SQQ 2 | Level 1 | Munich (English)

    Dienstag, 13. Oktober 2026 – Freitag, 23. Oktober 2026
  • Combined seminar for experts in lifting gear and lifting beam systems (AnschlägerPlus)

    Dienstag, 13. Oktober 2026 – Donnerstag, 15. Oktober 2026
  • Sachkunde für Veranstaltungsrigging nach SQQ2 | Level 1 | Köln

    Donnerstag, 15. Oktober 2026 – Sonntag, 25. Oktober 2026
  • Kombiseminar Sachkundiger für Anschlagmittel und Traversensysteme (AnschlägerPlus)

    Donnerstag, 15. Oktober 2026 – Samstag, 17. Oktober 2026
  • Kombiseminar Sachkundiger für Anschlagmittel und Traversensysteme (AnschlägerPlus)

    Dienstag, 27. Oktober 2026 – Donnerstag, 29. Oktober 2026

Letzte Themen

  1. Suche PC-Software für Kronauer DPX Pro/4 (Zwei Zeck-Systeme: ASP / 212.2 / PT5 / PT7 / PT9)

    maxxdj
    13. Oktober 2026 um 20:47
  2. Reparatur Sennheiser MD 431 MK1

    source81
    13. Oktober 2026 um 13:02
  3. 3D Drucker - was verwendet ihr so?

    nojunk
    13. Oktober 2026 um 09:04
  4. The Box Pro Achat 118a preset

    Manu3
    12. Oktober 2026 um 07:24
  5. billiger Scanner gesucht - kennt jemand den OEM/ODM?

    skippa
    11. Oktober 2026 um 19:33
  6. Handy direkt mit 2.1 System über Subwoofer verkabeln

    jawo
    10. Oktober 2026 um 23:09
  7. Seitlicher Balkon - wie kommt der Schall darunter?

    JeTo
    8. Oktober 2026 um 12:57
  8. Kölner Oper 8000 Mängel nach Kosten von 1.5 Mrd

    slaytalix
    8. Oktober 2026 um 06:30
  9. IHOS DSP 6.4 / Kingray GPA415 FIR Designer .txt Dateiformat?

    ThomasA
    5. Oktober 2026 um 19:16
  10. Neuer Mixer in Sicht: Behringer FLOWCASTER

    funkbrother
    5. Oktober 2026 um 16:21
  1. Datenschutzerklärung
  2. Impressum
Community-Software: WoltLab Suite™
Stil: Core von cls-design
Stilname
Core
Hersteller
cls-design
Lizenz
Kostenpflichtige Stile
Hilfe
Supportforum
cls-design besuchen