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Beiträge von Sound-Klinik

  • 2 Weg Frequenzweiche

    • Sound-Klinik
    • 14. Dezember 2003 um 18:04

    ... die Lage der akustischen Zentren bestimmt man dadurch, daß man von einer realistischen Abhörposition von jedem Lautsprecherchassis die Phase mißt und dann jeweils die Differenz zur Minimalphase (wird aus dem Amplitudenverlauf errechnet) bildet. Das Ergebnis nennt man auch "Excess-Phase".
    Dann schaut man sich die Zeiten im Bereich der geplanten Trennfrequenz an und berücksichtigt die zeitlichen Unterschiede dann bei der Weiche (z.B. durch Allpass).

    Ohne sowas geht es einfach nicht.
    Ausnahme: bei einer aktiven Trennung zum Bass im Bereich um 150 Hz kann man bei direktabstrahlenden Chassis (aber NICHT bei Basshörnern !) schon mal drauf verzichten - bei Weichen von Tops dagegen (z.B. 12" mit 1"-Horn) und Trennfrequenzen von 1 ... 2 kHz sind solche Messungen unverzichtbar.

    Viele Grüsse sendet

  • 2 Weg Frequenzweiche

    • Sound-Klinik
    • 14. Dezember 2003 um 17:47

    ... anhand einer Frequenzgangmessung und Kenntnis des Impedanzverlaufs könnte man (sofern alles halbwegs ehrlich ist ...) nur ein Filter für EINEN (!) LS machen - bei einer 2-Wege-Kombination muß die unterschiedliche Phase berücksichtigt werden (... wegen unterschiedliche Lage der jeweiligen akustischen Zentren beider Chassis).

    Wenn man das nicht bei der Weiche berücksichtigt, kann im Übernahmebereich dann alles mögliche passieren (z.B. fette Einbrüche durch Auslöschung etc. ...).

    Viele Grüsse sendet

  • 2 Weg Frequenzweiche

    • Sound-Klinik
    • 14. Dezember 2003 um 17:47

    ... anhand einer Frequenzgangmessung und Kenntnis des Impedanzverlaufs könnte man (sofern alles halbwegs ehrlich ist ...) nur ein Filter für EINEN (!) LS machen - bei einer 2-Wege-Kombination muß die unterschiedliche Phase berücksichtigt werden (... wegen unterschiedliche Lage der jeweiligen akustischen Zentren beider Chassis).

    Wenn man das nicht bei der Weiche berücksichtigt, kann im Übernahmebereich dann alles mögliche passieren (z.B. fette Einbrüche durch Auslöschung etc. ...).

    Viele Grüsse sendet

  • Warum immernur 2 wege?

    • Sound-Klinik
    • 14. Dezember 2003 um 11:46

    ... mal abgesehen von der Problematik, daß Konus-LS mit steigender Frequenz auch noch immer enger abstrahlen (Problem bei Clustern) ...

  • Warum immernur 2 wege?

    • Sound-Klinik
    • 14. Dezember 2003 um 11:46

    ... mal abgesehen von der Problematik, daß Konus-LS mit steigender Frequenz auch noch immer enger abstrahlen (Problem bei Clustern) ...

  • Warum immernur 2 wege?

    • Sound-Klinik
    • 14. Dezember 2003 um 10:16

    ... aber es will doch wohl jetzt keiner ernsthaft "hifi-taugliche" PAs mit einer ganzen "Batterie" von Gewebekalottenhochtönern (geringer Wirkungsgrad ... hohe Materialkosten ...) aufbauen - oder ?

    Viele Grüsse sendet

  • Warum immernur 2 wege?

    • Sound-Klinik
    • 14. Dezember 2003 um 10:16

    ... aber es will doch wohl jetzt keiner ernsthaft "hifi-taugliche" PAs mit einer ganzen "Batterie" von Gewebekalottenhochtönern (geringer Wirkungsgrad ... hohe Materialkosten ...) aufbauen - oder ?

    Viele Grüsse sendet

  • Warum immernur 2 wege?

    • Sound-Klinik
    • 13. Dezember 2003 um 20:53
    Zitat von "audio-zenit"

    ...
    Nach verschiedenen Schreibansätzen nehm ich's nun doch kommentarlos zur Kenntnis.

    ... ich versteh nicht ganz, wie Du das meinst.
    Bist Du nun der Meinung, daß HiFi-Ansprüche bei PA-Systemen in der Praxis realistisch umsetzbar sind - oder nicht ?

    Viele Grüsse sendet Dir

  • Warum immernur 2 wege?

    • Sound-Klinik
    • 13. Dezember 2003 um 20:53
    Zitat von "audio-zenit"

    ...
    Nach verschiedenen Schreibansätzen nehm ich's nun doch kommentarlos zur Kenntnis.

    ... ich versteh nicht ganz, wie Du das meinst.
    Bist Du nun der Meinung, daß HiFi-Ansprüche bei PA-Systemen in der Praxis realistisch umsetzbar sind - oder nicht ?

    Viele Grüsse sendet Dir

  • 2 Weg Frequenzweiche

    • Sound-Klinik
    • 13. Dezember 2003 um 20:43
    Zitat von "Thomas"

    4.5

    anhören :)
    ich hab schon die messtechnisch schönsten weichen gebaut und trotzdem klangs nicht immer gut.

    ... natürlich höre ich auch (... einige "Spezial-CDs" von Sheffield-Lab - aber auch "normale CDs ...) - hab ich aber nicht erwähnt, um den Text nicht noch länger zu machen (war ja schon ziemlich viel ... :wink: ).

    Viele Grüsse sendet

  • 2 Weg Frequenzweiche

    • Sound-Klinik
    • 13. Dezember 2003 um 20:43
    Zitat von "Thomas"

    4.5

    anhören :)
    ich hab schon die messtechnisch schönsten weichen gebaut und trotzdem klangs nicht immer gut.

    ... natürlich höre ich auch (... einige "Spezial-CDs" von Sheffield-Lab - aber auch "normale CDs ...) - hab ich aber nicht erwähnt, um den Text nicht noch länger zu machen (war ja schon ziemlich viel ... :wink: ).

    Viele Grüsse sendet

  • 2 Weg Frequenzweiche

    • Sound-Klinik
    • 13. Dezember 2003 um 13:05

    ... um es mal zu konkretisieren, wie die Vorgehensweise aussehen könnte:

    1. Alle Chassis im eingebauten Zustand - möglichst reflektionsfrei - messen (Amplitude, Phase - auch den Impedanzverlauf ...) und an einer realistischen Hörposition die akustischen Zentren bestimmen.

    2. Dann mit einem CAE-Programm (derer es ja viele gibt ...) einen ersten Weichenentwurf simulieren.

    3. Weichenprototyp aufbauen und messen (Übertragungsverhalten und Impedanzverlauf - wg. Lastverhalten an Endstufen !!!) - auch die anteilige Leistung an den Chassis nachmessen (einfache Methode: rosa Rauschen drauf und dann mit einem Echteffektivmultimeter die Spannungen an den Chassis messen - aus den quadrierten Werten der gemessenen Spannungen läßt sich dann etwa das Leistungsverhältnis berechnen ...).

    4. Ggf. Feinkorrekturen machen - messen - Korrekturen - messen ...

    5. "endgültige" Weichen Aufbauen und hinein damit in die Kisten.


    Viele Grüsse sendet

  • 2 Weg Frequenzweiche

    • Sound-Klinik
    • 13. Dezember 2003 um 13:05

    ... um es mal zu konkretisieren, wie die Vorgehensweise aussehen könnte:

    1. Alle Chassis im eingebauten Zustand - möglichst reflektionsfrei - messen (Amplitude, Phase - auch den Impedanzverlauf ...) und an einer realistischen Hörposition die akustischen Zentren bestimmen.

    2. Dann mit einem CAE-Programm (derer es ja viele gibt ...) einen ersten Weichenentwurf simulieren.

    3. Weichenprototyp aufbauen und messen (Übertragungsverhalten und Impedanzverlauf - wg. Lastverhalten an Endstufen !!!) - auch die anteilige Leistung an den Chassis nachmessen (einfache Methode: rosa Rauschen drauf und dann mit einem Echteffektivmultimeter die Spannungen an den Chassis messen - aus den quadrierten Werten der gemessenen Spannungen läßt sich dann etwa das Leistungsverhältnis berechnen ...).

    4. Ggf. Feinkorrekturen machen - messen - Korrekturen - messen ...

    5. "endgültige" Weichen Aufbauen und hinein damit in die Kisten.


    Viele Grüsse sendet

  • Top aktiv trennen???

    • Sound-Klinik
    • 13. Dezember 2003 um 12:49

    ... es macht keinen Sinn.

    Nachteile: ein zusätzlicher Amp erforderlich und dadurch höherer Installationaufwand, mehr Risiken durch "Falschanschließen" (30 uF reicht nicht ...), Entzerrung mit "einfacher" Weiche nicht möglich (Summen-EQ bringt im Übernahmebereich meistens auch nichts !) - und eine Controllerprogrammierung ohne vernünftige Messmöglichkeiten ist schlicht aussichtslos (z.B. Bestimmung der akustischen Zentren ...).

    Vorteile: vernachlässigbarer Leistungsgewinn durch Vermeidung passiver Bauteile und ggf. höheres "Ansehen" :lol: (?)

    Viele Grüsse sendet

  • Brauche hilfe bei einer Jugendsünde

    • Sound-Klinik
    • 13. Dezember 2003 um 12:39

    ... darum sollst Du ja auch einen Stoffsack (Leinen o.ä.) nehmen. :wink:

  • Brauche hilfe bei einer Jugendsünde

    • Sound-Klinik
    • 13. Dezember 2003 um 12:39

    ... darum sollst Du ja auch einen Stoffsack (Leinen o.ä.) nehmen. :wink:

  • Warum immernur 2 wege?

    • Sound-Klinik
    • 13. Dezember 2003 um 12:35
    Zitat von "audio-zenit"

    ... Unter audiophilen Gesichtspunkten war ein 8"-Bass in einer 2 Wege-Kombi schon bedenklich, über einen 12" mit einer 25mm-Kalotte hätte man sich in der Branche zum Gespött der Leute gemacht. Für einen 10" war eine 38mm-Kalotte mit Abstrichen im Hochtonbereich ( 1,5" ) das Höchste der Gefühle. Aber Gott sei Dank wurde ja die Physik für's PA-Forum neu geschrieben :P .

    ... die akustischen Gegebenheiten in einem Wohnzimmer sind - verglichen mit einer Turnhalle, einem Stadtfest oder einem Saal - grundverschieden.

    Ein Wohnzimmer ist i.d.R. gut bedämpft, der Umgebungslärm ist vergleichsweise gering. Man benötigt keine exzessive Verstärkerleistungen, um eine vergleichsweise hohe Dynamik wiedergeben zu können.

    Bei PA-Systemen liegen die Dinge anders.
    Um in akustisch z.T. sehr unterschiedlichen Locations klar zu kommen, ist (nicht nur in halliger Umgebung) eine kontrollierte, gerichtete Abstrahlung erforderlich - mit Gewebekalotten wird das wohl kaum funktionieren (auch wenn das kumulative Zerfallspektrum vermutlich besser ist ...).

    Aufgrund des Umgebungslärms (Gäste, Konzertbesucher) müssen PA-Systeme höhere Schalldrücke und Durchschnittsleistungen realisieren können. Weitere Randbedingungen sind Transpormöglichkeit (Abmessungen, Gewicht), Skalierfähigkeit, u.v.m.

    Wie ich ja in dieser Diskussion schon mal erwähnte, gehe ich bei der Entwicklung einer Studioabhöre komplett anders vor, als bei einem PA-System.

    Die Physik ist sicher die "Gleiche" - nur die Bedingungen liegen teilweise "Welten" auseinander.
    Bei vielen preiswerten "Profi"-Boxen einiger (hinlänglich auch im Forum bekannten Anbieter), die für DJs angeboten werden, hat man diesen Umstand wohl bisher auch nicht begriffen - oder schlichtweg aus kommerziellen Gründen ignoriert.

    Ich habe Anfang der 90er über mehrere Jahre Akustikseminare zu diesem Thema (Beschallung in Kirchen, Turnhallen, für Gastronomie etc.) durchgeführt und weiß daher aus Erfahrung, wie groß die Ahnungslosigkeit in dieser Thematik auch bei Installationsfirmen ist.

    Auf jeden Fall hat dieses - z.T. esoterische - "HiFi-Geschwafel" im PA-Bereich - wenigsten aus technischer Sicht - wenig zu suchen.

    Viele Grüsse sendet

  • Warum immernur 2 wege?

    • Sound-Klinik
    • 13. Dezember 2003 um 12:35
    Zitat von "audio-zenit"

    ... Unter audiophilen Gesichtspunkten war ein 8"-Bass in einer 2 Wege-Kombi schon bedenklich, über einen 12" mit einer 25mm-Kalotte hätte man sich in der Branche zum Gespött der Leute gemacht. Für einen 10" war eine 38mm-Kalotte mit Abstrichen im Hochtonbereich ( 1,5" ) das Höchste der Gefühle. Aber Gott sei Dank wurde ja die Physik für's PA-Forum neu geschrieben :P .

    ... die akustischen Gegebenheiten in einem Wohnzimmer sind - verglichen mit einer Turnhalle, einem Stadtfest oder einem Saal - grundverschieden.

    Ein Wohnzimmer ist i.d.R. gut bedämpft, der Umgebungslärm ist vergleichsweise gering. Man benötigt keine exzessive Verstärkerleistungen, um eine vergleichsweise hohe Dynamik wiedergeben zu können.

    Bei PA-Systemen liegen die Dinge anders.
    Um in akustisch z.T. sehr unterschiedlichen Locations klar zu kommen, ist (nicht nur in halliger Umgebung) eine kontrollierte, gerichtete Abstrahlung erforderlich - mit Gewebekalotten wird das wohl kaum funktionieren (auch wenn das kumulative Zerfallspektrum vermutlich besser ist ...).

    Aufgrund des Umgebungslärms (Gäste, Konzertbesucher) müssen PA-Systeme höhere Schalldrücke und Durchschnittsleistungen realisieren können. Weitere Randbedingungen sind Transpormöglichkeit (Abmessungen, Gewicht), Skalierfähigkeit, u.v.m.

    Wie ich ja in dieser Diskussion schon mal erwähnte, gehe ich bei der Entwicklung einer Studioabhöre komplett anders vor, als bei einem PA-System.

    Die Physik ist sicher die "Gleiche" - nur die Bedingungen liegen teilweise "Welten" auseinander.
    Bei vielen preiswerten "Profi"-Boxen einiger (hinlänglich auch im Forum bekannten Anbieter), die für DJs angeboten werden, hat man diesen Umstand wohl bisher auch nicht begriffen - oder schlichtweg aus kommerziellen Gründen ignoriert.

    Ich habe Anfang der 90er über mehrere Jahre Akustikseminare zu diesem Thema (Beschallung in Kirchen, Turnhallen, für Gastronomie etc.) durchgeführt und weiß daher aus Erfahrung, wie groß die Ahnungslosigkeit in dieser Thematik auch bei Installationsfirmen ist.

    Auf jeden Fall hat dieses - z.T. esoterische - "HiFi-Geschwafel" im PA-Bereich - wenigsten aus technischer Sicht - wenig zu suchen.

    Viele Grüsse sendet

  • Warum immernur 2 wege?

    • Sound-Klinik
    • 12. Dezember 2003 um 19:05

    Hallo Adam,

    ich glaube, daß die "Startfrage" hier keinen mehr interessiert. Ich hatte ja noch mal einen Versuch unternommen in Sachen "2-Wege" - aber es wird jetzt mehr esoterisch :cry: ...

    Viele Grüsse sendet

  • Warum immernur 2 wege?

    • Sound-Klinik
    • 12. Dezember 2003 um 19:05

    Hallo Adam,

    ich glaube, daß die "Startfrage" hier keinen mehr interessiert. Ich hatte ja noch mal einen Versuch unternommen in Sachen "2-Wege" - aber es wird jetzt mehr esoterisch :cry: ...

    Viele Grüsse sendet

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