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Beiträge von Sound-Klinik

  • Zusammen hang zwischen Wirkungsgrad und tiefgang und membran

    • Sound-Klinik
    • 18. Juli 2003 um 14:09
    Zitat von "Flywheel"

    Hallo,
    ich meine auch, dass wenn man statt einer Box zwei betreibt, dass der Pegel dann um 6 dB ansteigt, solange die Systeme Phasengleich abstrahlen. Ich habe das auch mal nachgemessen: Vergleich eine BB15 zu 2 BB15 ergab über den gesamten Frequenzbereich praktisch eine Erhöhung um 6 dB. Das funktioniert allerdings nur im freien. In geschlossenen Räumen ist, wahrscheinlich aufgrund von Resonanzen und stehenden Wellen, die Erhöhung deutlich geringer und ungleichmäßiger.


    Man kann nicht einfach sagen: 3 dB mehr (entspricht ca. 1,414...-facher Leistung ...) wegen Leistungsverdopplung (was ja noch irgendwie richtig ist ...) und zusätzlich 3 dB mehr wegen doppelter Membranfläche - die Sache ist nämlich viel komplexer - der Einfluß des erhöhten Strahlungswiderstand und ggf. (je nach Frequenz) ein gewisses Richtverhalten (Strahlergruppe) spielen hier hinein.

    Zitat von "Flywheel"


    Was ich bei der 3/6 dB Frage auch nicht verstehe, ist, dass bei Frequenzweichen auch immer von der -3 dB Frequenz gesprochen wird, obwohl doch eigentlich eher die -6 dB interessieren müsste, da zwei phasengleich abstrahlende Chassis wie gesagt +6dB ergeben. Nach meinem Kenntnisstand.

    Gruß Flywheel


    Hängt vom Typ der Weiche ab !
    Bei Linkwitz-Filtern (gleichphasig) gehts auch um 6 dB (wegen konstruktiver Überlagerung bei der Trennfrequenz - ergibt bei der Trennfrequenz eine Verdopplung des Schalldrucks - entsprechend 6 dB mehr (... und ein linearer Phasenverlauf - aber: kein linearer Leistungsfrequenzgang - weil die Leistung quadratisch vom Schalldruck abhängt !

    Bei gebräuchlichen Butterworth-Filtern liegt dagegen eine "Verpolung" der Chassis und auch eine Phasenverschiebung vor (kein linearer Phasenfrequenzgang !) - dafür aber linearer Leistungsfrequenzgang und Schalldruckverlauf.


    Viele Grüsse sendet

  • Zusammen hang zwischen Wirkungsgrad und tiefgang und membran

    • Sound-Klinik
    • 18. Juli 2003 um 13:49
    Zitat von "JF"

    Nein, nicht mit der Verdopplung der Eingangsleistung!
    Mit der Verdopplung des verschobenen Luftvolumens! Und das bedeutet Verdopplung der Leistung + Verdopplung der Membranfläche!

    Wenn dem nicht so wäre kannst du die komplette Lautsprecherliteratur neu schreiben und wir entwickeln seit Jahrzehnten völligen Blödsinn ....

    mfg
    JF


    Wenn Du zwei gleiche Boxen mit jeweils gleicher Endstufen-Leistung betreibst, hat sich die Endstufenleistung - im Vergleich einer einzelnen - doch wohl verdoppelt.

    Viele Grüsse sendet

  • Zusammen hang zwischen Wirkungsgrad und tiefgang und membran

    • Sound-Klinik
    • 18. Juli 2003 um 09:26
    Zitat von "PeterG"

    Hi Sound-Klinik,

    das kann so nicht sein! Siehe Imp-Messung an nem Basshorn: http://people.freenet.de/Hornlautsprech…-03-04.jpg.jpeg

    Da sind zwei 10" 4Ohm Speaker in Reihe drin. Soooo falsch dürfte auch mein PC nicht messen!

    MfG

    Peter

    ... bei größerem Strahlungswiderstand sinkt der elektrische Widerstand (IMMER !!!) - nicht nur bei Hörnern. Sogar bei BR-Systemen läßt sich dies feststellen: bei der Resonanzfrequenz ist ein Impedanzminimum (sicher hast Du beim Messen schon mal diese "Senke zwischen den beiden "Spitzen" gesehen ...).
    Grund: Der Lautsprecher wird akustisch hier stärker bedämpft, weil der Resonator (bestehend aus Luft in der Kiste und schwingende Luftmasse im Vent ...) die Bewegung/Hub verringert. Die Abstrahlung erfolgt im Bereich der Resonanzfrequenz auch sehr stark durch den Vent - und zwar bei der Resonanzfrequenz - von außen betrachtet - phasengleich mit dem Chassis (d.h. wenn der LS nach vorn schwingt, schwingt auch die Luftmasse im Vent nach vorn ...).

    ---> JF: Zu den 6 dB: Wenn Du im Bassbereich (wo die Gehäuse kleiner sind als die betrachteten Wellenlängen ... d.h. wo noch keine Richtwirkung sondern kugelförmige Abstrahlung vorliegt), dann steigt bei Verdopplung der LS-Systeme (jeweils gleiche elektrische Leistung pro Box eingespeist) der Pegel um 3 dB an (doppelte Leistung ergibt 3 dB mehr - nicht 6 dB - sonst ist es ein perpetuum mobile ...).
    Durch die Verbesserung des Strahlungswiderstandes (bei gleichzeitiger Verringerung des elektrischen Widerstandes, den die Endstufe "sieht") wird aber ein größerer Wert als 3 dB erreicht - 6 dB halte ich aber für übertrieben - auch wenn dieser Wert durch die Welt der Beschaller geistert. Außerdem führt eine gegenseitige Bedämpfung zu einer geringeren Auslenkung der Membranen, wodurch sich das Verschiebevolumen praktisch NICHT verdoppeln würde.

    Wenn Du wirklich recht hättest, dann könnte man mit einer Verdopplung der Endstufenleistung ja die vierfache akustische Leistung erzielen (dies widerspricht der Physik - Stichwort: Energieerhaltung).

    Viele Grüsse sendet

  • Zusammen hang zwischen Wirkungsgrad und tiefgang und membran

    • Sound-Klinik
    • 16. Juli 2003 um 18:11
    Zitat von "JF"

    Stimmt.
    Doppelt verschobenes Volumen bei koppelnden Chassis - +6dB. Immer noch, bis ich das Gegenteil messe :)

    mfg
    JF

    .. ich weiß ja nicht, wie Du misst ... aber daß zwei direktabstrahlende Chassis sich gegenseitig soooooo bedämpfen, daß dabei nochmal + 3 dB (bei welcher/-en Frequenz/-en mißt Du sowas eigentlich ?) 'rauskommen ... hmmm ... außerdem müßten die LS-Impedanzen dann bei Deinen Messungen ganz schön 'runter gehen, so daß die Endstufen auch eine stärkere Belastung erfahren müßten (... weil: größerer Strahlungswiderstand bedeutet Verringerung der Impedanz ...).

    Viele Grüsse sendet

  • Zusammen hang zwischen Wirkungsgrad und tiefgang und membran

    • Sound-Klinik
    • 16. Juli 2003 um 15:29
    Zitat von "JF"

    ... Bei direktstrahlenden Speakern ist Output immer noch Fläche x Hub. Wenn doppelte Fläche bei gleichem Hub - +6dB.
    Kannst dir ja mal bei gängigen Chassis FxH ausrechnen und dann vergleichen.

    ... + 6 dB entspricht einer viermal so hohen akustischen Leistung (bzw. Schalldruck-Verdopplung ...) - bist Du Dir da wirklich ganz sicher ?

    Hierzu ein Gedankenmodell: einmal ein 12" allein - einmal zwei 12"er zusammen (jedes Chassis wird jeweils mit der gleichen Leistung angesteuert - d.h. = Verdopplung der Leistung !
    Wenn sich die Chassis (trotz größerem Strahlungswiderstand ...) nicht beeinflussen (würden ...), hast Du die doppelte Membranfläche bei gleichem Hub (entsprechend doppeltem verschobenen Volumen).

    Viele Grüsse sendet

  • An alle Musiker - In Ear Monitor Empfehlungen

    • Sound-Klinik
    • 15. Juli 2003 um 14:53
    Zitat von "Hubert Barth"

    ... Das sind aber die Kandidaten die sich auch das Wedge so laut machen lassen daß es Dir den Kopf abreißt. Mit IEM werden wenigstens die Kollegen davon verschont & die Koppelgefahr drastisch reduziert.
    Bei der Sängerin würde ich vermuten daß sie der Hörsturz früher oder später auch so ereilt hätte.
    Gefährlich finde ich IEM nur wenn man offene Hörer verwendet, die muß man dann bös laut machen um über den Bühnenpegel zu kommen. Angepaßte Hörer sind IMHO Pflicht, ich habe seit 3 Jahren nur beste Erfahrungen damit gemacht.

    ... sicher kann In-Ear-Monitoring für manche Bands eine Alternative zu Floormonis sein (ist jedenfalls platzsparender ...) - aber es müssen genug AUX-Wege vorhanden sein, um individuelle Moni-Mixe realisieren zu können. Ich höre nicht selten Bands, wo der Chor schief singt ("... mach mich lauter im Moni - ich hör mich nicht ..."), weil die (individuelle !!!) Kontrolle eben oft einfach total daneben ist.

    Versteh mich auch nicht falsch: Ich bin nicht grundsätzlich gegen IEM - aber ich sehe in der Praxis doch einige Probleme, die von vielen Bands (und Technikern ...) einfach nicht gemeistert werden.
    Natürlich gibt es auch Probleme beim konventionellen Monitoring, aber wenn nicht alles - auch wenn es verbreitet ist - aus dem Sequencer kommt (d.h. zur Abwechslung mal mit "richtigem" Schlagzeug, richtigem Git.- und Bassamp) kann ich allein durch die räumliche Ortung die Instrumente auf der Bühne viel besser voneinander trennen - sogar wenn der eine oder andere mal "ein wenig undiszipliniert" ist !

    Viele Grüsse sendet

  • An alle Musiker - In Ear Monitor Empfehlungen

    • Sound-Klinik
    • 15. Juli 2003 um 10:50
    Zitat von "Hubert Barth"

    ... Was glaubst Du welchen Zweck der Limiter im Beltpack hat?

    ... das scheint aber wohl Einstellungssache zu sein - denn: ich kenne so einige (taube ?) Musiker, die mit In-Ear arbeiten. Wenn ich neben denen stehe, fallen mir fast die Ohren von DEREN "Ohrstöpsel" ab !!!
    Von einer Sängerin im Raum Bremen weiß ich, daß sie - sehr wahrscheinlich durch In-Ear-Monitoring - einen Gehörsturz hatte.

    Mag sein, daß - wenn jeder Mucker einen individuellen Moni-Mix hat - UND Profis am Monitorpult werkeln, alles im grünen Bereich ist (... und schon sind wir wieder beim Thema, was - wenigstens theoretisch - eigentlich - gut sein könnte/müßte ...).

    Mal im Ernst: Welche Top40-Band hat einen kompetenten Monitormann am Pult sitzen (falls der Moni-Mix nicht sowieso gleich übers FOH-Pult "mitgemacht" wird ...) ... und oft sind FOH-Leute auch nicht immer die "Helden".

    Viele Grüsse sendet

  • Hornberechnungen - Theorieunterlagen

    • Sound-Klinik
    • 15. Juli 2003 um 10:40
    Zitat von "PA_Fanat"

    ... Die Hintere Kammer berechnet man die gleich wie bei einer normalen geschlossenen box nach thiele und small?

    Im Prinzip ja - man strebt dabei allerdings eine bestimmte Güte (oft recht hoch wg. Wirkungsgrad ...) und passende Resonanzfrequenz an, welche durch den geplanten Einsatzzweck (gewünschte Übertragungsbandbreite ...) irgendwie vorgegeben werden (also: "passendes" Chassis auswählen).

    Die Idee mit den AES-Sachen ist übrigens eine gute Idee (ich hab auch zwei Sammelbände in meinem Bücherregal ...).

    Viele Grüsse sendet

  • Hornberechnungen - Theorieunterlagen

    • Sound-Klinik
    • 15. Juli 2003 um 10:40
    Zitat von "PA_Fanat"

    ... Die Hintere Kammer berechnet man die gleich wie bei einer normalen geschlossenen box nach thiele und small?

    Im Prinzip ja - man strebt dabei allerdings eine bestimmte Güte (oft recht hoch wg. Wirkungsgrad ...) und passende Resonanzfrequenz an, welche durch den geplanten Einsatzzweck (gewünschte Übertragungsbandbreite ...) irgendwie vorgegeben werden (also: "passendes" Chassis auswählen).

    Die Idee mit den AES-Sachen ist übrigens eine gute Idee (ich hab auch zwei Sammelbände in meinem Bücherregal ...).

    Viele Grüsse sendet

  • An alle Musiker - In Ear Monitor Empfehlungen

    • Sound-Klinik
    • 14. Juli 2003 um 19:34

    ... ich persönlich (wenn ich mucke) würde wohl nicht mit In-Ear-Monitoring arbeiten:

    Grund 1: Wenn mehrere Instrumente (Bassamp, Git-Amp, Schlagzeug, Sänger etc.) auf der Bühne verteilt sind, kann ich durch die räumliche Ortung (sofern beide Ohren noch funktionieren ...) auch leisere Instrumente klar identifizieren und HÖREN.
    Wenn ich alles "im Kopf" habe, geht diese Ortungsmöglichkeit verloren (Stichwort: Cocktailparty-Effekt).

    Grund 2: Wie schnell kriege ich die Dinger eigentlich, wenn ich Gitarre oder Bass spiele, aus den Ohren heraus, wenn einer Mist baut (pfeifen, Übersteuern usw.) ? Bei einem Floormoni kann ich mir die Ohren (meine ich ...) doch bestimmt schneller zuhalten, oder was meint Ihr ?

    Außerdem: Ich spiele in zwei gleichermaßen disziplinierten Bands und habe mit Monitoring noch nie Probleme gehabt.

    Manchmal glaube ich nämlich, daß sich Bands sowas auch anschaffen, weil es andere auch haben (... wie etwa in letzter Zeit "ich-hab-ein-Line-Arrays-und-spiele-überwiegend-in-Bauernkaten-und-Bierzelten ... - also: hauptsache es steht "Line-Array" drauf und man ist "amtlich" !)

    Viele Grüsse sendet

  • Suche 15" Sub der besser ist als der HK PR115 !!!

    • Sound-Klinik
    • 14. Juli 2003 um 19:18

    Hallo Jens,

    dann mußt Du aber auch das Hochpassfilter einigermaßen genau auf die Basskiste abstimmen !

    Da wir gerade dabei sind und um die Sache nochmal zu steigern: Man kann auch mit kleiner Güte (Box steigt unten flach aus ...) abstimmen und mit einem Subsonic-Filter mit eingebauter Anhebung (Tcheby.-Filter ...) - betreiben. Die Kiste geht dann tiefer runter, ist noch gut bedämpft und das Gehäuse ist i.d.R. recht klein für die erzielte Basswidergabe.

    Allerdings muß die Kiste dann sorgfältig ausgemessen werden und das Hochpassfilter entsprechend konfiguriert werden. Aber: Wer macht das schon noch ...

    (... so: jetzt fehlt nur noch die "ich mach das mit 'nem Digitalcontroller"-Fraktion, um nochmal eine Steigerung zu erzielen ...)


    Viele Grüsse sendet

  • ULTRAMIZER PRO DSP1424P

    • Sound-Klinik
    • 14. Juli 2003 um 19:06
    Zitat von "Jens Droessler"

    ... Nein, Edelwandler sind es bestimmt nicht, aber ein zwei Schritte vorwärts wurden dennoch gemacht. Wenn sie damals schon "tragbar" waren, sind sie jetzt schon "gut". Ich denke nicht, dass Behringer da schlechtere Wandler einsetzt als z.B. auf Soundkarten sitzen, die heute auch schon "audiophile" Ansprüche besitzen.

    Hallo Jens,

    was Soundkarten betrifft, da nehm ich allerdings doch lieber die Wandler meines SONY Studio-DATs - aber sei es drum, sicher sind viele Soundkarten mittlerweile schon ganz gut ausgestattet.

    Zum "neuen": Weißt Du denn, wie groß die Verzögerung des Signals beim neuen Ultramizer ist ? Mit dem "alten" hab ich es bei Live-Jobs mehrfach ausprobiert, und es war immer problematisch beim Schlagzeug, obwohl sich der Gesang schon besser durchsetzte. Daher liebäugel ich ja immer noch ein wenig mit einem Finalizer von TC.

    Viele Grüsse sendet

  • Zusammen hang zwischen Wirkungsgrad und tiefgang und membran

    • Sound-Klinik
    • 14. Juli 2003 um 18:10

    Die Lautsprecher haben alle Abmessungen, die gegenüber der abzustrahlenden Wellenlänge (80 Hz ...) "klein" sind.
    Wenn die Gehäuse nicht riesengroß sind (also weitgehend ungerichtet abstrahlen), dann ...

    ... gilt etwa: um den gleichen Schalldruck bei einer Frequenz unter 100 Hz abzustrahlen, muß die gleiche Menge Luft verschoben bzw. bzw. periodisch komprimiert u. expandiert werden. Ein 18" muß dabei - wegen seines größeren Durchmessers - weniger Hub machen als ein 10".

    Wie "laut" dann die LS im Vergleich zueinander sind, hängt dann auch vom jeweiligen Antrieb (Wirkungsgrad !) und der Abstimmung (Resonanzfrequenz, d.h. Gehäuse !) ab.

    Der max. erzielbare Schalldruck wird - bei gleicher max. Auslenkung - bei größeren Membranen entsprechend höher sein.
    Bei Hornsystemen sieht die Sache dann wieder ganz anders aus, weil - sofern alles richtig konstruiert ist - die Membran nur sehr viel weniger Hub machen muß (event. wird die Schwingspule dann aber früher warm ...).

    Viele Grüsse sendet

  • Suche 15" Sub der besser ist als der HK PR115 !!!

    • Sound-Klinik
    • 14. Juli 2003 um 17:48
    Zitat von "MikeMcFluke"


    ... Ich habe nur die Erfahrung gemacht, dass Bass bis 40Hz schon sehr viel "besser" (was auch immer das ist) klingt, als wenn bei 50 oder gar 60Hz Schluß ist. Und leider ist bei den PRs da nicht mehr viel los...

    Ich arbeite (auch weil ich keinen anderen habe) immer mit 43Hz 18dB Lowcut! Für meinen Geschmack etwas hoch, aber dennoch merkt man kaum bis keinen Unterschied, wenn man den einschaltet! Das ist Fakt! Aber bis zu den 43Hz muß schon ordentlich Output da sein. Gerade der Bereich um die 40Hz macht viel aus!

    MIKE

    Hallo Mike,

    bei einer BR mit 50 Hz Vent-Abstimmung ist ja unterhalb von 50 Hz nicht sofort Schluß.
    Da das menschliche Gehör gegenüber Pegelschwankungen im Bassbereich recht unempfindlich ist, hört man auch die tiefe H-Seite bei einem 5aiter-Bass noch recht gut. Ebenso spielt die Aufstellung (Schallführung durch Boden, Wände etc.) gerade bei Bass-Systemen eine erhebliche Rolle.

    Tiefere Abstimmungen sind - besonders bei BR - auch ein mechanisches Problem für ein Bass-Chassis. Eine etwas höhere Abstimmung - kombiniert mit aktivem Hochpassfilter - schafft dann schnell ein wenig Headroom für eine bessere Pegelfestigkeit.
    Sicher kann man mit (Voll-) Hörnern mechanisch (für die Chassis) günstigere Bedingungen schaffen - jedoch wieder mit Kompromissen bezgl. der Gehäuseabmessungen.
    Ein guter Kompromiss (Wirkungsgrad, Trockenheit und Abmessungen) sind Hybride, die dann aber wg. des Vents auch besser mit Hochpass unten begrenzt werden sollten.

    Viele Grüsse sendet

  • Hornberechnungen - Theorieunterlagen

    • Sound-Klinik
    • 14. Juli 2003 um 17:09

    ... die Formeln für hyperbolische, konische und exponentielle Trichter findes Du auf meiner Website unter http://www.sound-klinik.de/horn.pdf
    Und falls Du mit "Sinus-Hyperbolicus" nicht klarkommst: starte mal http://www.sound-klinik.de/horn.exe (ist ein DOS-Programm, Achtung: statt "Komma" immer "Punkt" eingeben, sonst schmiert das Programm ab ...).

    Die Berechnung der hinteren Kammer eines Horns wird in mehreren Fachbüchern und Aufsätzen in Fachzeitschriften beschreiben - gleiches gilt für die Vorkammer (Druckkammer).
    Letztere beeinflußt übrigens stark den erzielbaren Wirkungsgrad und verringert (mit größer werdendem Volumen) die obere Grenzfrequenz.

    Die hintere Kammer (bei richtigen Hörnern - d.h. geschlossen !) beeinflußt die Güte (und damit den Wirkungsgrad) und legt die Resonanzfrequenz "irgendwo mittig" in den geplanten Übertragungsbereich. Der Trichter drückt dann durch seinen Strahlungswiderstand die Resonanz "runter" und ermöglicht eine breitbandigere Übertragung (als ohne Trichter).

    So, das war - ganz grob - ein kleiner Überblick über "richtige" (d.h. non-vented) Hörner. Über Hybrid-Hörner wirst Du wohl nicht viel finden (wird von keinem, der weiß wie es geht, verraten ...).

    Viele Grüsse sendet

  • Hornberechnungen - Theorieunterlagen

    • Sound-Klinik
    • 14. Juli 2003 um 17:09

    ... die Formeln für hyperbolische, konische und exponentielle Trichter findes Du auf meiner Website unter http://www.sound-klinik.de/horn.pdf
    Und falls Du mit "Sinus-Hyperbolicus" nicht klarkommst: starte mal http://www.sound-klinik.de/horn.exe (ist ein DOS-Programm, Achtung: statt "Komma" immer "Punkt" eingeben, sonst schmiert das Programm ab ...).

    Die Berechnung der hinteren Kammer eines Horns wird in mehreren Fachbüchern und Aufsätzen in Fachzeitschriften beschreiben - gleiches gilt für die Vorkammer (Druckkammer).
    Letztere beeinflußt übrigens stark den erzielbaren Wirkungsgrad und verringert (mit größer werdendem Volumen) die obere Grenzfrequenz.

    Die hintere Kammer (bei richtigen Hörnern - d.h. geschlossen !) beeinflußt die Güte (und damit den Wirkungsgrad) und legt die Resonanzfrequenz "irgendwo mittig" in den geplanten Übertragungsbereich. Der Trichter drückt dann durch seinen Strahlungswiderstand die Resonanz "runter" und ermöglicht eine breitbandigere Übertragung (als ohne Trichter).

    So, das war - ganz grob - ein kleiner Überblick über "richtige" (d.h. non-vented) Hörner. Über Hybrid-Hörner wirst Du wohl nicht viel finden (wird von keinem, der weiß wie es geht, verraten ...).

    Viele Grüsse sendet

  • lieber zu viel oder zu wenig amp leistung?

    • Sound-Klinik
    • 14. Juli 2003 um 16:53

    ... es ist meistens sicherer, eine größere Endstufe anzuschließen - sofern die dann nicht ins Limit gefahren wird. Es werden Hörner - noch häufiger Quitschis (Hochtöner ...) gekillt, weil die Endstufe gnadenlos bis ins Clipping betrieben wird (meistens leuchten dann irgendwelche rote LEDs ...).

    Solange die Endstufe im grünen Bereich und der Lautsprecher thermisch nicht überlastet wird, ist es egal, welche Endstufenleistung zur Verfügung steht (es gibt ja Regler ...).

    Die ganze Diskussion wäre überflüssig, wenn Verleiher und Mucker für die entsprechende Location ausreichend Holz (d.h. LS-Systeme) und vernünftige, richtig dimensionierte Endstufen dabei haben würden. Das Thema kommt (immer wieder) dann hoch, wenn (... ich übertreibe mal maßlos ...) mit einer Partyanlage ein 2000-Mann-Zelt beschallt werden soll. Der nächste Punkt ist dann "wie stelle ich den Limiter ein", dann kommt "was bringt eigentlich ein Kompressor" (Antwort: event. abgebrannte Schwingspulen ...).

    Die Lösung: immer mit geeignetem Material arbeiten. Michael Schumacher fährt ja auch keine F1-Rennen mit einem Traktor ...

    Viele Grüsse sendet

  • ULTRAMIZER PRO DSP1424P

    • Sound-Klinik
    • 14. Juli 2003 um 16:40

    ... ich selbst habe mit dem "alten" 1400 schon gearbeitet - aber wie ich schon sagte: bei LIVE-Einsätzen wird die Qualität der Wandler wohl nichts im Vergleich zum Krach in einem Zelt o.ä. sein.

    Aber: Ich kann mir bei der gelebten Preispolitik des bewußten Anbieters nur schwer vorstellen, das Behringer jetzt plötzlich teure "Edelwandler" einsetzen sollte ... - aber ich laß mich gerne bekehren !

    Zur Verzögerung: Ich denke, daß ich wohl bereits alles gesagt habe. Der "alte" 1400 hat ca. 15 ms - und: Es IST EIN PROBLEM (Drums ...), weil es klappert.

    Auch 10 ms (der "neue" ?) reichen bei mehr perkussiven Instrumenten nicht aus. Bei Gesang, Sprache, Bass etc. wird es sicher weniger bemerkt.

    Die Geräte von TC (Finalizer Express) liegen im Bereich 2 ... 3 ms und machen weniger Probleme (... dafür darf man tiefer in die Tasche grapschen).

    Viele Grüsse sendet

  • Chormicros

    • Sound-Klinik
    • 14. Juli 2003 um 16:28
    Zitat von "wora"

    @soundklinik:

    MCE 83 ist für gesang besser als C414?

    das wär ja ein echter preishammer...

    ... besser (?) ... das 414 ist sicher schon ein gutes Mikrofon. Ich benutze die beyer-mics gelegentlich für Overhead bei Drums und bei xy-Stereoaufnahmen von Chor und akustischen Instrumenten (z.B. Gitarrenensemble o.ä.).

    Die MCE-83 sind Back-Elektret-Mikrofone und lösen sicher nicht ganz so auf wie "echte" Kondensatormikros (z.B. Neumänner ...) - aber die Klangqualität ist doch sehr gut. Ein Equalizing ist i.d.R. nicht erforderlich (bei Studio ...).

    Ob man bei Liveeinsatz unbedingt mit Studiomikros (werden vielleicht geklaut oder beschädigt ...) aufschlagen muß, muß jeder selbst wissen.

    Viele Grüsse sendet

  • Suche 15" Sub der besser ist als der HK PR115 !!!

    • Sound-Klinik
    • 14. Juli 2003 um 11:59
    Zitat von "Thomas"

    ... Das Tuning beim PR115 ist sehr hoch. Schätzungsweise weit über 50Hz. Das ist kein Sub mehr! Also muß, wenn der Kappa reinkommt, das Tuning auf ca. 40Hz runter ==> BR-Schächte verlängern!"

    Hallo Thomas,

    Warum glauben immer so viele User, daß eine Basskiste möglichst tief "getunt" werden muß ?
    Wer sich einmal die Spektren von Konservenmusik angeschaut hat, weiß, daß CDs etc. nicht nur massiv in der Dynamik, sondern auch im Bassbereich begrenzt sind (... gilt übrigens auch für Live-Musik - ich selbst spiele seit ca. 25 Jahren in Top40- und Partybands ... und habe aufgezeichnete DAT-Mitschnitte ausgemessen ...) !

    Ein Bass sollte (besonders bei Live - mit Natur-Drumsets !) schnell genug sein (trocken ...) - sonst wummerts bei der Bassdrum um beim E-Bass.
    Auch sollte die Bandbreite zum Top passen. Ein schmalbandiger Bandpass mit "Uff Uff Uff"-Bässen paßt z.B. wohl weniger zu kleinen (8"-) Tops ...

    Eine Übertragung von 40 Hz oder tiefer macht wenig Sinn. Sicher wird jetzt der Einwand kommen "es gibt aber auch CDs, wo tiefere Frequenz drauf sind" - aber: das sind Test-CDs oder LS-Zerstörungstracks, die keiner braucht - vielleicht brauchen das ja einige, um sich einen runter... (ähem).

    Mit Basskisten, die bei 45 ... 50 Hz "losgehen" läßt sich gut arbeiten.
    Mit einer Hochpassfilterung (Subsonicfilter - ist bei vernünftigen professionellen Endstufen sowieso vorhanden ...) werden die Lautsprecher mechanisch (auch vor den o.g. "Test"-CDs ...) gut geschützt.

    Viele Grüsse sendet

Anstehende Termine

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    Dienstag, 13. Oktober 2026 – Freitag, 23. Oktober 2026
  • Sachkunde für Veranstaltungsrigging nach SQQ2 | Level 1 | Köln

    Donnerstag, 15. Oktober 2026 – Sonntag, 25. Oktober 2026
  • Kombiseminar Sachkundiger für Anschlagmittel und Traversensysteme (AnschlägerPlus)

    Donnerstag, 15. Oktober 2026 – Samstag, 17. Oktober 2026
  • Kombiseminar Sachkundiger für Anschlagmittel und Traversensysteme (AnschlägerPlus)

    Dienstag, 27. Oktober 2026 – Donnerstag, 29. Oktober 2026
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