Zitat von "klauston"
... die latenz bleibt gleich.
Ich hab mir die pulte mal alle durchgemessen ...
Das ist ja beruhigend. ![]()
Zitat von "klauston"
... die latenz bleibt gleich.
Ich hab mir die pulte mal alle durchgemessen ...
Das ist ja beruhigend. ![]()
Zitat von "DirkB"
Die Perversion dieses uralten Prinzips findet man heute in vielen Lehrplänen und es äußert sich darin, daß die Lehrlinge zwar auf dem Computer eine Rakete konstruieren, aber keinen Nagel in einen Holzklotz schlagen können.
Nägel werden heute wegen der niedrigeren Löhne in Polen und Rumänien eingeschlagen. Außerdem müssen die Ergotherapeuten in Deutschland auch leben ... ![]()
Zitat von "Mattias"... beim Konzert von Desaster Area den besten Sound in einem weit enfernten atombombensicheren Bunker also nicht nur wegen der einigermaßen gedämpften Lautstärke, sondern wegen des dann flacheren Winkels und somit der genaueren Einmessmöglichkeiten sowie der dann vernachlässigbaren Laufzeiten aufgrund gegen null gehender Wegunterschiede :grin: .
Klar.
Darum höre ich mir bestimmte Bands auch immer nur aus sehr großer Entfernung an und nehme auf Stadtfesten bei manchen Live-Bühnen bewußt große Umwege in Kauf, um einen möglichst großen Hörabstand einhalten zu können. :wink:
Zitat von "Christopher Hafer"Das mit dem Triple-C ist ein anderes "Problem": Man erhöht nicht die Qualität - es geht um die Verzögerung des Signals um die Attackzeit auf "Null" setzen zu können ...
Live würde ich sowas ("Look Ahead") auch nicht einsetzen - bei Summen-Aufnahmen (z.B. auf DAT) ist sowas allerdings praktisch. Beim Limiting wird die Qualität allerdings irgendwie schon "verbessert", weil das Teil dann (durch die Verzögerung und "vorher nachschauen", was da kommt) quasi "unendlich schnell" auf Peaks reagiert.
Wenn Digitalpulte unter 3 ms bleiben, sehe ich für kleine Locations auch keine Probleme (aber 10 ms wären mir z.B. in einem Irish Pub schon etwas zu lang bei Drums ...).
Zitat von "wora"12ms allein im pult ist definitiv viel zu viel!
aber ehrlich gesagt kenne ich gar kein livepult mit so einer hohen latenz...
... ich kann mir schwer vorstellen, daß die Signalverarbeitung keine zusätzliche Latenz verursacht und lediglich die der Wandler (pro Wandlung "roundabout" 0,8 ms) zuschlägt ... gibt es da denn keine verlässlichen Daten über aktuelle Digitalpulte ?
Ich hab gelesen, daß 2.5ms Latenz (bei 48 kHz) beim M7CL-48 zu erwarten sind ... gilt dies auch, wenn viele FXs verwendet werden ?
Hierzu eine Anmerkung: Beim TC Tripple-C kann man beispielsweise die Latenz (und das nur bei zweikanaliger Multibandkompression) zugunsten einer besseren Signalverarbeitungsqualität erhöhen ... und im Digitalpult mit etlichen Ein- und Ausgangskanälen* inkl. FXs dürfte da ja noch einiges mehr an Rechenpower "abgehen" ... :wink:
*bei FOH auf großen Events sehe ich auch weniger ein Problem ... was ist dagegen mit kleinen Locations (Kneipe etc.), wo Drums sowohl DIREKT als auch von der PA zu hören sind ?
Bereits der gleichzeitige Einsatz eines (Xilica-) Digitalcontrollers UND eines Tripple-C nervt mich bei solchen Jobs (Schlagzeug "klappert"). Eine digitale Konsole wäre da dann womöglich zuviel "des Guten" ...
Zitat von "wora"die sache mit den latenzen hatten wir hier schon mal ausführlich diskutiert.
... die dort erwähnten 12 ms Latenz (allein beim Pult ... externe FXs und/oder Controller nicht mitgerechnet) sehe ich für Gesang da noch weniger problematisch an ... aber für das Monitoring eines Percussionisten ist sowas (ggf. auch für perkussive Sounds bei Keys) etwas viel ... erst recht in kleinen Locations (wo man Drums - besonders bei HiHat und Snare - auch noch "direkt" hört !).
Zitat von "wora"... ich habe mein 01V96 neulich wieder verkauft, nach dem ich in zwei jahren keinen für mich zufriedenstellenden sound damit hinbekommen habe ...
... ich weiss das ich es selbst mit nem spirit-pult besser klingen lassen kann.
...
das LS9 ist mir da doch lieber, das kann alles deutlich besser.
für mich stellt dieses pult das untere, noch sinnvolle ende der mischpultkette dar.
Wie sieht es bei den digitalen eigentlich mit der Qualität der AD- und DA-Wandler aus ... wie groß sind Latenzen (z.B. Mikro -> Floormonitor wg. einmal AD- und einmal DA-Wandler ... und inwiefern wirkt sich das Signalprozessing auf die Latenz insgesamt aus ...) ?
... und in 8 m Abstand und einer anderen Mikrofon- (Kopf-
) Höhe sieht es dann wieder anders aus (... kleiner Hinweis an die "Einrauscher": Welche Messmikrofon-/Hörposition ist wohl "richtig" bzw. maßgeblich ? :grin: ).
Erst in "großer Entfernung" (und hoffentlich keinen Begrenzungsflächen in "der Nähe") wird es durch den flacheren Winkel dann "richtiger" (aber nahezu nie in der Praxis ...). :wink:
Zitat von "Jonnytrance"Ich würde hier aber lieber boosten, denn man kommt im endefeckt aus gleiche raus ...
Probier die vorgeschlagene Einstellung doch einfach mal aus (das Setting ist nicht geraten oder geschätzt, sondern aus mehreren Einzelmessungen mit verschiedenen Einstellungen an einem Digitalcontroller ermittelt ...) . :wink:
Zitat von "Jonnytrance"... aber durch boosten mehr erreicht wird.
Was willst du denn "mehr" erreichen ??
Zitat von "Jonnytrance"Controller-Einstelltipp: -5 dB bei 156 Hz mit 0,5 Oct.
Das soll alles sein?
Einfach mal probieren - es funktioniert ! ![]()
Zitat von "Jonnytrance"Warum sollte man bei 156 Hz so breit senken lassen und nicht einfach Filterung früher wirken lassen (falls keine Horntop)?
Weil die Kiste dann in einem großen Bereich (ab ca. 50 Hz sehr gleichmässig und nahezu verfärbungsfrei) arbeitet und sogar mit kleineren Tops bei etwa 150 Hz getrennt werden kann. :wink:
Zitat von "simonstpauli"Schön ist auch, daß die Hälfte der Acts an beiden Tagen auftritt, da werden die Catering-Pausen dann länger.
Die Speichermöglichkeit ist in der Tat schon verführend ... ![]()
Zitat von "Claus Pernsteiner"Habe die Hörner und die Controller, schickst du mir dein Setting?
Werde dann mal ausführlich berichten, falls es von Interesse ist!
PS: Wir benutzen die Hörner meistens einfach nur mit einem 45Hz Lowcut mit 12/18db.
Klick den Link mit den Messungen an ... die Einstellung steht unten. Das klangliche Ergebnis sollte dir gefallen. ![]()
Und den Hochpass bei 45 Hz kannst du ruhig drin lassen (12 dB reicht).
Zitat von "klauston"... die über ein 01V noch nicht hinübergekommen sind.
Dazu gehörst Du auch für mich Manfred.
Ich verdiene meine Brötchen ja auch nicht in erster Linie als Tontech (und muß daher nicht das momentan neueste Pult perfekt bedienen können). Ich beobachte aber die Entwicklung mit großem Interesse, stelle Bands deren (auch digitalen) Pulte beim Soundcheck ein und lausche den Beschreibungen und Erfahrungsberichten von Kollegen, die sich intensiver (und öfter) als ich damit befassen (müssen) - manchmal blättere ich auch in Manuals.
Und eines darfst du mir glauben: Wenn ich ein Digitalpult finde, welches meinen Vorstellungen entspricht, werde ich es mir kaufen ... im Studiobereich bin ich schließlich auch "digital" ... ![]()
Zitat von "klauston"... ich weiß, das Du eine sehr konservative und von Deiner Meinung überzeugte Einstellung zu dem Business hast, ...
Du liegst vollkommen richtig damit, daß ich nicht so leicht (und schnell) für neue Technologien zu begeistern bin ... dies gilt aber auch für neue Windows-Betriebssysteme. Ich warte immer erst ab, bis andere damit genug "geübt" haben und die gröbsten Bugs beseitigt sind. ![]()
Zitat von "Mattias"... also -11dB wegen den 10V und +12dB wegen der 4 m
:roll:
Zitat von "Mattias"Ich zielte nun drauf, ob also die 10V anstanden oder ob noch eine F-gangentzerrung im Spiel war.
Die Entfernung kann man in MLSSA direkt eingeben ... der Endstufenausgang wurde als Referenz verwendet (d.h. wie groß die Spannung genau war, ist für die Genauigkeit der Absolutmessung nicht einmal relevant).
Zitat von "Mattias"Die angedeute Korrektur war ja nur nen Tipp, wobei ich die nicht ganz verstehe, gibt die ne Anhebung unter 150Hz oder ne Absenkung über 150Hz (letzteres würde ich interpretieren)?
Bitte nochmal nachdenken: Es handelt sich um ein PEQ (... d.h. es wird der Bereich UM 156 Hz abgesenkt !). :grin:
Zitat von "Mattias"Die dicke schwarze Kennlinie wird wohl ein SK-Horn sein, oder?
Richtig .. die durchgezogene Linie ... :wink:
Zitat von "Mattias"Aber das Teil ist doch gar nicht sooo groß (0,6m Würfel, oder?), da hat meine Eli mehr Endfläche und die bricht wesentlich eher ein (mag aber k-Faktor sein). Die von dir besagte Welligkeit ist bei der Einzelkistenmessung aber nicht da ...
Für die Eli kann ich leider auch nix ...
... und die Schallquelle ist bei einer Kiste recht dicht am Boden.
Zitat von "Mattias"... hilf dem "Denkfaulen" doch mal auf die Sprünge.
Auch das Horn hat aufgrund seiner Länge ein "Eigenleben" ("Rohr"-Resonanzen)
Zitat von "klauston"Inzwischen wird die Entwicklung im Analogbereich deutlichst zurückgeschraubt.
Der Aufbau ist erprobt ... die Preiswertanbieter kupfern nur noch ab - wozu also noch etwas wirklich Neues entwickeln ?
Zitat von "klauston"... es soll doch jeder für sich so arbeiten, wie er meint, es sich leisten zu können.
Eben. Und die Mehrzahl der (hier mitlesenden "wenn-überhaupt-professionellen"-) Verleihfirmen arbeiten eher mit preiswerten Lösungen (bei den Pulten, beim Amping ... und erst recht bei den Lautsprechern ...). Mal realistisch: Wieviel Prozent der User hier im PA-Forum arbeiten bei ihren Jobs wohl mit Digitalpulten* ?
Etwa soviele wie mit "fliegenden Bananen" (und womöglich im Schützenfestzelt ...) ? :wink:
Zitat von "klauston"Ich kann für mich persönlich so vieles an diesen Analog / Digital Diskussionen nicht mehr hören, was an Fehlinformationen da oft verbreitet wird.
Digitalpulte sind nicht (... in ALLEN Bereichen, wo es um Beschallung geht !) die eierlegende Wollmilchsau. Ab einer gewissen Liga sieht das sicher anders aus. Im unteren Bereich werden sich digitale Pulte irgendwann durchsetzten - aber nicht heute.
Zitat von "klauston"... Und man braucht sich heute auch nur die Verkaufszahlen ( zuwächse und Rückgänge in den jeweiligen Bereichen ansehen ) dann wird man merken, in welche Richtung die Branche tendiert.
Hast du da konkrete Zahlen ?
*... viele "Tontechs" können ja nicht mal mit kleinen Analogkonsolen richtig mischen ... :?
Zitat von "klauston"
NEIN, diese haben sich schon durchgesetzt.
In einigen Bereichen haben sie das sicher ... aber (noch) nicht durchweg.
Zitat von "klauston"Nur die Entwicklung geht weiter.
Stimmt. Das war schon immer so (dto. in den letzten 20 Jahren bei Analogpulten und digitalen FXs). :wink:
Zitat von "thieloliver"Ich muss immer wieder von dem angeblichen Bedienstandard analoger Konsolen lesen - gibts den wirklich?
Gibt es denn bei analogen Pulten verschiedener Hersteller nicht weitaus mehr Gemeinsamkeiten als bei den heute (!) verfügbaren digitalen ?
Und würde deine Liste mit den aufgezählten Ausnahmen bzw. Unterschieden in der Bedienung bei digitalen Pulten (trotz der geringeren Vielfalt) nicht vergleichsweise weitaus länger ausfallen ?
Ich zweifel nicht daran, daß sich digitale Pulte durchsetzen werden ... aber sie werden in der Bedienbarkeit anders sein als die heute verfügbare Konsolen (vermute ich mal ... :wink: ).
Zitat von "DirkB"Ich habe es nicht gern, wenn meine Kenntnisse über ein Gerät an der Frontplatte aufhören. Nur Nutzer- das reicht mir nicht.
Besitzt du einen Computer ? :wink:
Zitat von "Mattias"Sound-Klinik: Habe grad deine Messungen zum Bastelhorn gesehen, mich irritiert allerdings der satte Pegel bereits ohne Stacking unten rum. Sind da wirklich 2,83Volt über alle Frequenzen reingegangen, was war mit sonstigen Reflektionen?
Hast du den Text auf der verlinkten Seite mal gelesen ?
Und nicht vergessen: Bei zwei Hörnern hast du (bei gleicher Spannung) etwa die doppelte zugeführte elektrische Leistung ... bei 4 Hörnern die vierfache.
Bei Bodenaufstellung fällt der Pegel eines "zu kurzen" Horns ("untenrum") nicht gnadenlos in den Keller. Der F-Verlauf ist recht wellig (bei BR übrigens unter realistischen Abhörbedingungen auch), weil der Schall den Zuhörer nicht nur auf direktem Weg erreicht. Auch eine Grenzflächenmessung (am Boden) gibt nicht die gehörte Realität wieder ... es sieht nur in Datenblättern "schöner" aus. Die Messungen haben übrigens eine F-Auflösung von etwas unter einem Hz und sind daher schweinegenau. :grin:
Und da ich die Hörner nicht verkaufe, sondern diese nur (theoretisch) zur besseren Veranschaulichung der Funktionsweise vor Jahren mal skizziert hatte, werde ich euch bei der "Gelegenheit" damit konfrontieren, daß reale Hörbedingungen eben anders als "Verkaufsmessungen" sind.
Und für die NICHT-Denkfaulen: Wer anhand der gemachten Angaben über die Meßbedingungen (bei gleichzeitiger Kenntnis der Maße von den Kisten) ein wenig nachdenkt, dem werden die Messungen einiges zu "erzählen" haben.
Zitat von "Claus Pernsteiner"27Hz -3db im 4er Stack, im Lebbe net.
... mit der empfohlenen Entzerrung sind es beim Bastelhorn (auch abhängig von der Hörposition und Standort) realistisch etwa 45 Hz. ![]()
... wer das von mir empfohlene Controllersetting ausprobiert, sollte auch bereits mit zwei von den Hörnern (übereinander gestackt) im Bereich um 50 Hz (und live sowieso, denke ich mal ...) zufrieden sein.
Mich würden daher mal persönliche Höreindrücke mit dem vorgeschlagenen Setting interessieren. :wink: