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  2. Sound-Klinik

Beiträge von Sound-Klinik

  • Was tun wenn kein Geld da ist -> very low buged

    • Sound-Klinik
    • 10. Oktober 2007 um 07:53
    Zitat von "tthorsten"

    Die symbiose aus begnadetem Schreiner und elktro akustischem entwickler gibt es sehr sehr selten.


    ... kennst du jemand ?

    Zitat von "tthorsten"

    In der regel sind die leute nicht so gut wie sie denken oder wie es scheint.


    Stimmt. Sowas läßt sich anhand zahlreicher Beiträge in diesem und anderen Foren erahnen. :wink:

    Zitat von "tthorsten"

    Der Revox ist Physik student - der weiss schon was er macht und erwarten kann.


    Nicht alle Physiker beschäftigen sich mit Elektroakustik, zumal es da noch sehr viele weitere Fachrichtungen gibt (... auf die ich aufgrund der Vielfalt aber hier nicht weiter eingehen möchte ...).

    Generell können sich Physiker aufgrund ihres großen physikalischen "Allgemeinwissens" natürlich schneller in Grundlagen anderer Disziplinen (als z.B. das Thema ihrer Diplomarbeit) einarbeiten.

  • Tuningfrequenzssuche Interpretationshilfe gesucht:

    • Sound-Klinik
    • 4. Oktober 2007 um 06:16
    Zitat von "Thomas"

    Nun aber meine Frage: kann man das Impedanzminimum immer als die akustische Tuningfrequenz des Bassreflexports ansehen?


    Nicht ganz ... nur wenn die beiden Maxima neben dem Minimum etwa gleichhoch sind.

  • Bestückung zweier 18" Zoll Basshörner

    • Sound-Klinik
    • 3. Oktober 2007 um 09:39

    ... verhältnissmäßig unkritisch (bis auf klangliche Attribute wie "Tiefgang" und "wieviel Kick") sind Hörner mit geschlossener Rückkammer.

    Alle Systeme, bei denen zusätzlich auch die Membranrückseite über ein wie auch immer geartetes Bassgehäuse zur Schallproduktion beiträgt, sind dagegen keinesfalls unkritisch.
    Wenn man nicht aufpasst, fängt man sich bei gewissen Frequenzen schnell hohe Membranauslenkungen ein, welche die Chassislebensdauer verkürzen ... von den Klangergebnissen rede ich besser gar nicht erst. :?

  • Box mit Controller und ohne controller

    • Sound-Klinik
    • 2. Oktober 2007 um 10:25

    ... ein anderes Beispiel aus der Mottenkiste wären dann auch die damals von Musik Produktiv vertriebenen - sackschweren ! - "Hitec"-Systeme mit den (zu "annodunnemals" üblichen ...) Analogontrollern. Auch damals wird sich jemand "etwas dabei gedacht" haben. :lol:

    Ich errinnere mich noch gut an die Anzeigenwerbung, wo auf einem Foto 4 Doppel-18"-BR-Kisten abgebildet waren. Auf einem Foto daneben war EINE Doppel-18"-BR-Kiste MIT CONTROLLER (und einem dürren Mitarbeiter/Fachberater ...) abgebildet.

    Zwischen beiden Fotos war ein Gleichheitszeichen (also "="), was wohl soviel bedeuten sollte wie "mit Controller brauchst du nur noch eine Basskiste statt vier davon". :lol:

  • Box mit Controller und ohne controller

    • Sound-Klinik
    • 2. Oktober 2007 um 09:51

    4Art
    ... sofern man die passive Weiche (... einer sonst - hoffentlich - fertigentwickelten Kiste ...) "einfacher" gestaltet und die Entzerrung z.T. auf die elektronische Seite verlegt, ist dies EINE Philosophie.

    Sofern man bei einer "konventionellen" Kiste jedoch nur noch per Digitalcontroller - und dies auch nur in einem eingeschränkten Abstrahlbereich - etwas "retten" kann, nenne ich sowas SCHADENSBEGRENZUNG. :wink:

    Ich habe den Eindruck, daß "Lautsprecherentwicklung" häufig zu sehr auf "Weichenentwicklung" reduziert wird.
    Eine geschicktere Chassisauswahl ... das Weglassen/Umgestalten bestimmter Kanten im Bereich der Schallwand ... eine akustisch günstigere Chassisplazierung ... etc. ... können dem Entwickler unnötiges Entzerren (egal ob passiv oder aktiv) ersparen.
    Die Versuchung, hier zu "schlampen", ist heute (der Digitaltechnik "sei Dank") einfach viel größer geworden. :?

  • Box mit Controller und ohne controller

    • Sound-Klinik
    • 2. Oktober 2007 um 08:45
    Zitat von "klauston"

    Ich kenne zb auch kein LA, das ohne Controller auskommt.


    ... bei LAs liegt die Sache etwas anders (d.h. es treten zusätzliche prinzipielle Probleme auf ...) als bei "konventionellen" Lautsprechern, die weitgehend sphärisch abstrahlen.

    Ob man eine "konventionelle" LS-Box (egal ob direktabstrahlend oder mit Trichter ...) grundsätzlich für eine aufwändigere - d.h. für den Betrieb unbedingt notwendige - Entzerrung per Controller auslegt, ist eine Frage der Philosophie ... und leider auch eine Budgetfrage. Konkret: ob seitens der Geschäftsleitung dem/die Entwickler die Zeit für eine saubere akustische Abstimmung ("mach hinne, es ist bald Messe ...") eingeräumt wird. Es gibt leider LS-Systeme, wo Controller-Settings nur noch reine Schadensbegrenzung sind. :(

    Ganz nebenbei bemerkt: Richtig interessant finde ich bei solchen LS-Systemen dann Maximalpegelmessungen in den einschlägigen Gazetten, an denen man immer sehr schön die "angeboosteten" (oder soll ich sagen: bezüglich der Sensitivity "abgekackten ... :wink: ) F-Bereiche erkennen kann.

    Es gibt heute viele (z.T. "amtliche") LS-Systeme, die mit Controller - wenigstens bei einer bestimmten Hörposition - eine vom Frequenzverlauf her vorbildliche Übertragung hinlegen (Anregung: einfach mal eine dieser "amtlichen" - massiv controllerentzerrten - LS-Systeme außerhalb der im Prospekt abgebildeten Hörposition messen - oft reichen schon 20°, um einige Überraschungen zu erleben :D ).

    Fazit:
    Ob ein LS-System im gesamten - in der Praxis genutzten - Abstrahlbereich eine gleichermaßen hohe Übertragungsqualität (ähnlich wie im Prospekt z.B. bei 0° ...) ermöglicht und auch noch im Zeitverhalten keine "Zicken" macht, läßt sich nur mit einer durchdachten Entwicklung bereits AUF DER AKUSTISCHEN SEITE sicherstellen ... eine Entzerrung des F-Verlaufs per Digitalcontroller ist dann lediglich das "i-Tüpfelchen" - aber nur, sofern beim Erstellen der Controllersettings auch andere Hörpositionen angemessen berücksichtigt wurden !
    Einige Hersteller machen dies auch ... andere dagegen nicht.

    Ein Controller bietet dagegen (was sicher unstrittig ist) immer Vorteile für die Betriebssicherheit (wg. Limiter, Hochpass bei den Bässen etc.) eines LS-Systems.

    Ein Controller macht dagegen aus einer "Gurke" (mit "vorbildlichem" F-Verlauf in den Datenblättern ...) keine Wunderkiste.

  • Bestückung zweier 18" Zoll Basshörner

    • Sound-Klinik
    • 30. September 2007 um 10:52

    ... ohne genaue Kenntnis der Schallführung eines Bassgehäuses ist jede Chassisempfehlung unseriös und pures Lotteriespiel.
    Im schlimmsten Fall führt eine fehlerhafte Bestückung selbst mit guten (und in andere Konstruktionen vernünftig funktionierenden ...) LS-Chassis zu hohem mechanischen Verschleiß (da fehlabgestimmt) und vorzeitigem Ausfall. 8)

  • Bastelhorn...simulation?

    • Sound-Klinik
    • 28. September 2007 um 08:09

    FF
    Das war damals wirklich eine nette Diskussion über Hörner mit maha. :)

  • Tuningfrequenzssuche Interpretationshilfe gesucht:

    • Sound-Klinik
    • 26. September 2007 um 09:04

    ... vielleicht noch mal eine Anmerkung zu True-RMS bzw. Echteffektiv:

    Häufig wird hier die Frequenzbandbreite und True-RMS durcheinandergewürfelt.

    Es gibt Messgeräte, die nicht den Effektivwert messen (können) und bereits bei 400 Hz größere Fehler machen (Baumarktklasse - um EUR 10,- ... 20,-).
    Ebenso gibt es Geräte, die bei 5 Khz (oder sogar noch höher) recht genaue Messungen ermöglichen, solange die Wellenform weitgehend sinusförmig ist (kosten unter EUR 100,-).
    Unabhängig von der Messfrequenz (d.h. auch bei 50 Hz !) messen NICHT-Echteffektiv-Geräte bei rechteck- oder sägezahnförmigen Signalen immer FALSCHE Werte !

    Auch bei Echteffektiv-Geräten gibt es sehr große Unterschiede.
    Es gibt mittlerweile zu erschwinglichen Preisen Geräte, wo True-RMS oder Echteffektiv draufsteht (und sie messen auch NICHT-sinusförmige Signale weitgehend richtig) - nur: Viele dieser Geräte haben eine Bandbreite von lediglich einigen kHz (sehr häufig ist die Grenze bei 5 kHz).

    Dann gibt es bessere (teurere !) Geräte, die bis 10 kHz oder 20 kHz (z.B. FLUKE-87) oder gar bis 100 kHz (FLUKE-189 ... kostet dann schon EUR 605,- :? ) messen.

    Ergo 1:
    True-RMS (bzw. Echteffektiv) hat NICHTS mit der Frequenzbandbreite zu tun !
    Man könnte (wenn man sowas wollte) sicher auch ein Nicht-Echteffektiv-Gerät bauen, welches sinusförmige (!!!!!) Signale auch bis 20 kHz richtig messen könnte. 8)

    Ergo 2:
    Wer auch Rauschsignale (z.B. weisses Rauschen) richtig messen will, wird mehrere hundert Euros anlegen müssen. :wink:

  • Tuningfrequenzssuche Interpretationshilfe gesucht:

    • Sound-Klinik
    • 25. September 2007 um 22:00
    Zitat von "bwm"

    Die Skize von F.A.Bi.A.N. zeigt einen 33Ohm Vorwiderstand, Sound-Klinik schreibt 50-100Ohm, wie genau muss man sich an diesen wert halten, bzw. in wie weit beinflusst er die Messung?


    Wenn man das in Ohm umrechnen will, spielt der Wert des Vorwiderstandes und auch die Gesamtspannung (d.h. am Endstufenausgang) eine Rolle.

    Zitat von "bwm"

    Spielt die Richtige polarität des Lautsprechers zur Endstufe eine rolle? Soll heißen, Plus Endstufe an Plus Lautsprecher?


    Nö. :)

    Zitat von "bwm"

    Sound-Klinik


    Also der Vorwiderstand wird in Reihe zum LS eingefügt? Richtig?


    Jo. :)

    Zitat von "bwm"

    Sollten die beiden Impedanzmaxima so dicht wie möglich bei einander liegen?


    Besser nicht. :wink:

  • Tuningfrequenzssuche Interpretationshilfe gesucht:

    • Sound-Klinik
    • 25. September 2007 um 19:13
    Zitat von "bwm"

    ... könnte mal jemand detailiert erklären, also für dummies wie man eine solche Messung mit einem Multimeter vornimmt?
    Und was kann man anhand der gewonnenen erkentnisse ableiten bzw. worauf kann man schließen.

    Das es um eine BR abstimmung geht ist mir klar.


    Du benötigst einen - durchstimmbaren - Sinusgenerator (und sofern dieser einen sehr hochohmigen Ausgang besitzt: eine kleine Endstufe) und ein Multimeter, welches Wechselspannungen messen kann.

    Weiterhin benötigst du einen Widerstand ~ 50 ... 100 Ohm (und je nach Leistung beim Messen mit wenigstens 10 ... 20 Watt).

    Den Sinusgenerator verbindest du mit dem Verstärkereingang (Pegelregler zunächst auf Null !) ... einen Verstärkerausgang verbindest du mit dem Vorwiderstand ... den anderen mit dem zu untersuchenden Lautsprecher ... die beiden "offenen" Enden des Widerstandes und des LS werden MITEINANDER verbunden.
    Das Multimeter (Wechselspannungsmessung !) wird dann mit beiden LS-Anschlüssen verbunden (d.h. man mißt die Spannung am Lautsprecher).

    Sinusgenerator und Verstärker einschalten und den Pegelregler soweit aufdrehen, daß ein Ton zu hören ist (UND NICHT, daß einem die Ohren wegfliegen ...).
    Bei sehr tiefen Frequenzen (< 10 Hz) wird die Spannung recht niedrig sein ... und steigt dann mit wachsender Frequenz an (-> erstes Impedanzmaximum !) um dann wieder zu sinken (-> Impedanzminimum !) um dann wieder anzusteigen (-> zweites Impedanzmaximum !). Danach fällt die Impedanz wieder ab und steigt mit größer werdender Frequenz langsam an (u.a. wegen induktivem Anteil des LS).
    Beim Impedanzminimum (d.h. wo die Spannung zwischen den beiden Maxima minimal wird ...) liegt die Abstimmfrequenz.

    Wenn du das Ganze bei einem a. einzelnem Chassis (oder b. einer geschl. Kiste) durchführst, bekommst du nur ein ausgeprägtes Impedanzmaximum ... konkret zu a. die Resonanzfrequenz vom Chassis (und zu b. die Einbauresonanzfrequenz, die je nach Gehäusevolumen mehr oder minder höher liegen sollte).

  • Tuningfrequenzssuche Interpretationshilfe gesucht:

    • Sound-Klinik
    • 25. September 2007 um 17:00
    Zitat von &quot;Jack&quot;

    Und selbst wenn es nicht ganz exakt misst, es interessiert ja nicht die absolute Spannung ...


    ... selbst viele "Billig"-Baumarkt-Multimeter messen sinusförmige Spannungen bis zu einigen hundert Hz hinreichend genau, um Impedanzminima/-maxima (über Spannungsabfall am LS mit Vorwiderstand) zu ermitteln.

  • Tuningfrequenzssuche Interpretationshilfe gesucht:

    • Sound-Klinik
    • 25. September 2007 um 15:01
    Zitat von &quot;Thomas&quot;

    sinusgerator hab ich, aber kein true rms messgerät. alle anderen messen ja nur bei 50 hz vernünftig ...


    Sofern du sinusförmige Signale nimmst, messen die meisten preiswerteren digitalen Multimeter bis zu einigen hundert Hz (einige sogar bis mehreren* kHz) recht ordentlich ... schwierig wird es nur bei nicht-sinusförmigen Signalen - denn DANN brauchst du ein True-RMS-Gerät.

    * z.B. das WAVETEK Meterman 15-XP macht erst bei 8 kHz einen Fehler von etwa - 10 % (und mißt unterhalb von 50 Hz - z.B. bei 20 Hz - weitgehend korrekt).

  • Qual der Wahl 18" Subwoofer

    • Sound-Klinik
    • 21. September 2007 um 12:54
    Zitat von &quot;solaris09&quot;

    Und jetzt habe ich meine Klarheiten beseitigt bezüglich was ich mir für Bässe baue. :D:?:


    .. und: bleibt es bei den RCFs ? :)

  • PS212 - FERTIG! Aka LMT-212

    • Sound-Klinik
    • 20. September 2007 um 18:07
    Zitat von &quot;söRn&quot;

    Einen guten Allround-Basshybriden mit 15er der mittleren Preisklasse (150-180€) finde ich weitaus interessanter.


    Für 150-180€ ?
    Das würde mich auch interessieren (mit Lackierung oder "roh" ?). :grin:

  • Qual der Wahl 18" Subwoofer

    • Sound-Klinik
    • 20. September 2007 um 17:53
    Zitat von &quot;solaris09&quot;

    Aber mal ganz ehrlich, tief kann das Horn nun wirklich nicht. Klingen tun sie aber dafür sehr gut für Live bestimmt OK.

    Und der RCF ist im BR-Gehäuse sehr gut aufgehoben.


    Vielleicht hat ja jemand Lust, den RCF-Treiber in dem Horn durchzusimulieren.
    Daten: http://www.rcf.it/VediMacro.phtml/IDMacro/2719/LF18N401/

    Weitere Infos mit anderem Treiber: http://www.paforum.de/phpBB/viewtopic.php?t=43461

  • Qual der Wahl 18" Subwoofer

    • Sound-Klinik
    • 20. September 2007 um 17:02
    Zitat von &quot;solaris09&quot;

    Wie gesagt es war eine Messung mal kurz. Ich muste dann zur Arbeit
    ...
    Vielleicht liegt es auch am Treiber.


    Es gibt weniger und besser geeignete Treiber ... ebenso sind einige Treiber beim Betrieb in größeren Stacks vorteilhafter als andere (die dann bei einer oder zwei Kisten "untenrum" eine bessere Figur machen :wink: ).

  • Qual der Wahl 18" Subwoofer

    • Sound-Klinik
    • 20. September 2007 um 16:10
    Zitat von &quot;solaris09&quot;


    Nee, es sei denn 40Hz ist hoch :D


    ... ich hab ja einige Zweifel bei 80 Hz. Vielleicht verirrt sich ja mal jemand mit seinem Bastelhorn bei mir ... :wink:

  • Qual der Wahl 18" Subwoofer

    • Sound-Klinik
    • 20. September 2007 um 15:49
    Zitat von &quot;solaris09&quot;

    Ich habe das Bastelhorn und ein BR-Selbstbau mal schnell gemessen, Bestückung beide RCF LF18N401.
    ...
    Geschnitten haben sich die Kurven bei ca. 80Hz ist ja na drann bei 60Hz oder :D


    Vielleicht recht hoch abgestimmt, die BR ? :D

  • Qual der Wahl 18" Subwoofer

    • Sound-Klinik
    • 20. September 2007 um 08:12
    Zitat von &quot;B0B45&quot;

    Wie weit kann man bei ein Bastelhorn unten rum boosten, ohne Angst um seinen geliebten Speaker haben zu müssen ? :D
    Und wie stark kann der Oberton in diesem Gehäuse über einen längeren Zeitraum belastet werden ?


    Es hängt jeweils vom verwendetem LS ab.
    Da das Horn ja recht einfach aufgebaut ist, sollte man das per Hornsimulation mit gängigen Programmen recht einfach abschätzen können. Bei der Trichterlänge würde ich den ersten Abschnitt mit etwa 1/3 ... 1/2 der Länge mitberücksichtigen - auch das letzte Segment mit der Mundöffnung als Abschluß wirkt akustisch etwas länger, als die tatsächlichen Abmessungen (erst recht bei Bodenbetrieb) ausmachen.

    Ein weiterer Aspekt ist die thermische Belastung, die von der Umgebungstemperatur, dem Crest-Faktor des Signals und (langfristig auch) der Betriebszeit abhängt. Bei längerem Betrieb heizt sich ein Chassis allmählich auf und verändert ggf. die Performance des Systems.
    Ich würde daher abraten, in die geschlossene Kammer Polyesterwatte o.ä. 'reinzustopfen.
    Wenn man sowas genau untersuchen will, benötigt man z.B. eine Temperatursonde, um die Lufttemperatur in der Umgebung des Magneten zu messen (ich hab für sowas einen Thermofühler an einem längeren 3 mm-Rohr und kann die Mess-Daten mit einem FLUKE-189 über einen längeren Zeitraum loggen - als Anregungssignal nehme ich bei Bass-Systemen tiefpassgefiltertes rosa Rauschen und lasse es einige Stunden "grummeln" :) )

    Zitat von &quot;Jobsti84&quot;

    ich schätze irgendwo um die 60Hz rum.

    Wenn man das Horn etwas früher trennt, oder auch obenrum absenkt,
    sollte es um einiges tiefer klingen, die Frage ist, wie laut ist es dann noch,
    und wie steil is der Abfall im Vergleich zum BR ?


    Jedenfalls brauche ich oberhalb der Frequenz, wo das Horn "gleichlaut" wie eine BR ist, vergleichsweise weniger Amp-Leistung ins Chassis zu stecken, was der Betriebssicherheit nicht schaden sollte. :D

    Da ich das SK-Bastelhorn ja selbst nie aufgebaut habe (und damals lediglich diese gescannte Skizze beigesteuert habe), wäre ein messtechnischer Vergleich zwischen dem Horn und BR (und vielleicht gleicher Bestückung) interessant - und ganz spannend wäre, wo sich die Kurven (Meßabstand ~ 3 ... 4 m) schneiden ! :)

    Solltest du mit 60 Hz richtig liegen, wäre das Horn bei Livejobs jedenfalls die bessere Wahl.

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