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  1. PA-Forum
  2. Sound-Klinik

Beiträge von Sound-Klinik

  • Fohhn FTS-4

    • Sound-Klinik
    • 8. September 2007 um 16:05

    ... da ich auf einem Foto von der Box (im Web gefunden bei einem Anbieter) keinerlei Öffnungen erkennen kann, sind die Konus-Chassis vermutlich übereinander angeordnet (wie schon Ende der 80er die quadral pro-100 ... mit einem Ringradiator in der Mitte ...), so daß sich wenigstens vertikal mit zunehmender Frequenz eine enger werdende Richtkeule ausprägt.

    Falls also kein Interferenzprinzip bemüht wird, dürfte die horizontale Schallabgabe recht breit ausfallen (d.h. 100 ... ca. 500 Hz geht auch "nach hinten").

  • Alternative zum Neutrik Messmic

    • Sound-Klinik
    • 7. September 2007 um 18:47
    Zitat von "wora"


    war aber tatsächlich so.
    ...
    hab dann zuhause ein B&K kalibriergerät ausgeliehen und mein MiniSPL kalibriert. die abweichung betrug tatsächlich 3,7dB.


    ... hab gerade mal mein Mini-SPL (ca. 2 ... 3 Jahre alt) mit 114 dB/1 kHz am Acoustilyzer kalibriert -> Empfindlichkeit derzeit 19,1 mV/Pa (beim Kauf waren es unter 0,3 dB Abweichung vom Sollwert ... bei nur 0,9 dB Abweichung in einigen Jahren kann man aber bei einer Elektretkapsel zufrieden sein :) ).

    Mein GRAS (welches ich noch länger habe) "schafft" in mehreren Jahren nicht einmal 0,1 dB Abweichung ... :wink:

  • Thema Werbung

    • Sound-Klinik
    • 7. September 2007 um 15:59
    Zitat von "Freeze"

    Leider ist selbst das freundliche Auftreten (bzw. der freundliche Umgangston) keine Selbstverständlichkeit mehr ...


    ... aber führt mittel-/langfristig zu einer Bereinigung des Angebotes.
    Wer gewisse Spielregeln nicht beherrscht, wird sich nicht behaupten und den Markt den "netteren Kollegen" überlassen müssen. :D

  • Alternative zum Neutrik Messmic

    • Sound-Klinik
    • 7. September 2007 um 12:49
    Zitat von "wora"

    ... ich habe aber auch beim MiniSPL eine abweichung von fast 4dB festgestellt ...


    ... das erscheint mir etwas viel (bei mir waren es < 0,3 dB). :?

    Zitat von &quot;4Art&quot;

    Setzt eigentlich jemand das Teil mit dem Klasse1-Mic ein?


    Ja, ich.
    Es ist sogar ein (natürlich extern polarisiertes) Klasse-0 mit batteriebetriebenem Versorungsteil.
    Für "normale" Messungen habe aber auch noch ein Mini-SPL. :)

  • Thema Werbung

    • Sound-Klinik
    • 7. September 2007 um 12:23
    Zitat von &quot;cyberlight&quot;

    Man muß auf jeden Fall dafür Sorgen, daß man im Telefonbuch gefunden werden kann. (in allen!)


    ... und wenn man überregional arbeitet: Im Web ! :lol:

    Welche Werbung "richtig" ist, hängt vom jeweiligen Leistungsangebot, dem Verbreitungs-/Einzugsgebiet und der gewünschten Zielgruppe ab.

    Wenn ein Klempner eine kleine Zeitungsanzeige (zwischen 300 weiteren Anzeigen ... :wink: ) aufgibt, bringt dies sicher wenig.
    Ebenso wäre es für ein Restaurant sinnlos, auf metergroßen Plakaten auf die vorzügliche Küche hinzuweisen.

    Solange Werbung ein Mindestmaß an seriöser Information liefert, geht sowas in Ordnung ... und übrigens: selbst Mundpropaganda ist eine Form von Werbung (... ebenso wie professionelles, höfliches Auftreten gegenüber seinen Kunden). 8)

    P.S.: Visitenkarten gehören m.E. heute einfach dazu ... man kann es interessierten Kunden nicht zumuten, Anschrift und Telefon auf herumliegenden Bierdeckeln zu notieren.

  • Beispiel für eine Beschallung für ein Gebetshaus

    • Sound-Klinik
    • 7. September 2007 um 12:09

    @Weiß_nix
    ... vielleicht hab ich es ja überlesen - aber: kann es sein, daß du noch keinerlei Angaben über Größe/Proportionen/Reflektionseigenschaften (Wände, Decken, Boden) gepostet hast ?
    Es spielt schon eine Rolle, ob ein Raum einen Steinfußboden mit gekachelten Wänden oder einen Teppich mit dicken Vorhängen an den Wänden/Fenstern hat ... :)

  • Recording via Insert

    • Sound-Klinik
    • 7. September 2007 um 11:59

    ... bei einigen Mackie-Pulten geht das sogar mit Monoklinkensteckern, wenn man diese nicht komplett in die Inserts einsteckt (d.h. das Signal geht weiterhin "durch").

    Bei anderen Pulten müßte man dagegen mit Stereoklinken den Ring und Tip verbinden und dann zum Recording-Interface (oder welches Aufzeichnungsgerät auch immer ... :)) weiterleiten.

  • Behringer Equalizer

    • Sound-Klinik
    • 7. September 2007 um 10:28
    Zitat von &quot;Ich

    ..., dass die PA (mehrere HK Audio Premium PR:O Systeme) an verschiedenen Orten, sprich mal in einem weiten, aber flachen, mit Teppich ausgelegten PZ (Aula) mit einer niedrigen Holzdecke benutzt wird und manchmal in einer sehr großen Sporthalle ... Das sind sehr verschiedene Akustiken, sodass es vielleicht relativ sinnig wäre, etwas Einfluss auf den Klang nehmen ...


    ... mit einem EQ kannst du in halligen Räumen (Stichwort: große Sporthalle) unter Verwendung "normaler" Boxen (z.B. kompakte BR-Kisten, die im Grundtonbereich den Schall i.d.R. nahezu kugelförmig in den Raum verteilen) lediglich Schadensbegrenzung betreiben. In manchen Fällen kannst du sowieso gleich einen Hochpass bei 500 Hz setzen. :wink:

    In großen, halligen Räumlichkeiten werden LS-Systeme mit entsprechenden Richtverhalten benötigt, damit nicht schon in relativ kurzen Hörabständen der Diffusschall den Direktschall überdeckt (-> sehr schlechte Sprachverständlichkeit und "mulschige" Musikwiedergabe !).

  • Alternative zum Bastelhorn (mit 18 lw 1400)

    • Sound-Klinik
    • 3. September 2007 um 13:15
    Zitat von &quot;Jobsti84&quot;

    Und wenn man auf Nummer sicher gehen will, legt man solche Subs einfach auf die Seite ...


    ... dann kriegt bestimmt jemand Angst, daß sich die Chassis dezentrieren und im Betrieb häßliche "Schabgeräusche" produzieren.

    Die beste Lösung wäre sicher ein Kompromiss (d.h. SCHRÄG: es gibt dann so gut wie keine schleichende Verschiebung aus der Ruhelage UND auch keine Dezentrierung mehr ... wegen der blöden Schwerkraft ... :evil: ) ... aber womit wir jetzt endlich wissen, warum es so viele Boxen mit schrägen Brettchen gibt (bzw. es noch mehr davon geben sollte !). :wink:

  • Horngeladener Subwoofer

    • Sound-Klinik
    • 3. September 2007 um 12:51

    aline
    Mal als Anregung: http://www.paforum.de/phpBB/viewtopic.php?t=39097

  • Alternative zum Bastelhorn (mit 18 lw 1400)

    • Sound-Klinik
    • 1. September 2007 um 14:48

    ... überlegt mal, in welcher Position verpackte Chassis überwiegend gelagert werden, bevor sie in den Versand/Verkauf gehen. :wink:

  • Alternative zum Bastelhorn (mit 18 lw 1400)

    • Sound-Klinik
    • 31. August 2007 um 12:00

    Welchen Amp verwendest du denn ?

  • Umfrage : Bei welchen Lautstärken fühlt ihr euch am Pult wo.

    • Sound-Klinik
    • 31. August 2007 um 11:48
    Zitat von &quot;Schrumpeln&quot;

    ... es sind die Becken, die in den Höhen so schneidend wirken, dass sie den Rest zudecken. Abkleben finde ich auch keine Lösung, aber wenn es nicht anders geht schlage ich das den Schlagzeugern auch mal vor. Das verändert zwar den Sound, manchmal hilft das aber. Es ist besser wenn nur die Backen nicht so toll klingen, der Rest der Band dadurch aber erträglich wird.


    Hast du das Problem in kleineren Locations mehr beim Schlagzeug-Soundcheck ... oder auch noch, wenn (alle) Musiker vor ihren Gesangsmikros stehen ? :wink:

  • Alternative zum Bastelhorn (mit 18 lw 1400)

    • Sound-Klinik
    • 31. August 2007 um 11:39
    Zitat von &quot;Sebastian Kemmerle&quot;

    Es geht zwar recht gut, jedoch kommt es mir nicht tief genug ...


    Wenn dir der Klang gefällt, bau einfach mehr davon und die Sache "geht tiefer". Wieviel Kisten stehen denn zusammen ?

    Frage nebenbei: Findest du selbst, daß es "zu wenig tief geht" ... oder finden das andere ? :wink:

    Zitat von &quot;Sebastian Kemmerle&quot;

    Da ich noch jung bin dachte ich es darf nun auch was großes sein, so kam mir das BEC1 (california horn) in den Sinn.


    Bedenke: In den Wartezimmern der Orthopäden warten nicht nur alte Menschen auf Schmerzbefreiung. :idea:

  • 2x12"/1,4" Forumsprojekt "PAF212"

    • Sound-Klinik
    • 31. August 2007 um 11:33

    ... ich habe vor einigen Monaten einen Bericht gelesen, daß man DVDs fertigen will (wohl für Videotheken, denke ich mal ...), die man nur einmal anschauen kann (so in der Art wie bei "Mission Impossible" die Tonbänder ... "bam __ bam ba bam bam ..." :D ).
    Vielleicht gibts sowas ja auch in gedruckter Form (d.h. wenn die Box fertig ist, verbrennt sich das Blatt von selbst ... :wink: ) ?

  • Umfrage : Bei welchen Lautstärken fühlt ihr euch am Pult wo.

    • Sound-Klinik
    • 31. August 2007 um 11:22
    Zitat von &quot;klauston&quot;


    ... ich dachte es wäre mittlerweile bekannt, das auch die musiker im orchestergraben zum teil sehr hohe lautstärken ertragen müssen und auch messbare gehörschäden haben.


    Das stimmt.
    Jedoch bedeutet "diszipliniert" nicht, daß alles ständig leise zu spielen ist, sondern daß die Musiker es könnten, wenn es erforderlich ist (Gutes Beispiel: Der Anfang vom "Bolero" von M. Ravel).
    "Diszipliniert spielen" (können) bedeutet daher nicht automatisch "immer leise" (sondern "angemessen") ... "undiszipliniert spielen" dagegen häufig "IMMER laut" (... und letzteres finde ich sowohl für Mitmusiker als auch für Tontechs wenig hilfreich bei der Arbeit). :wink:

    Jeder, der schon mal Schülerbands und ausgebildete Musiker gemischt hat, sollte doch eigentlich genau wissen, was ich meine. 8)

  • Umfrage : Bei welchen Lautstärken fühlt ihr euch am Pult wo.

    • Sound-Klinik
    • 30. August 2007 um 22:03
    Zitat von &quot;G.Sanner&quot;

    ... aber ich finde das gerade disziplinierte Musiker eher die weniger guten sind.


    Berliner Philharmoniker sind weniger gute Musiker ???

    Zitat von &quot;G.Sanner&quot;

    Die Leute die Du beschreibst Manfred sind Dienstleister und haben mit Kreativitaet wenig zu tun.


    Stimmt. Gala- und Oldiebands spielen die Musik, die das Volk hören will und dürfen auf solchen Veranstaltungen auch gar nicht "kreativ" sein (schließlich muß die Mucke möglichst "original" klingen).
    Ich kenne jedoch mehrere Musiker, die sich zum Geldverdienen einen Schlips umbinden ... um dann z.B. mit ihrer Progrockband im Studio am eigenen Material herumfeilen zu können.

    Und mal zum Vergleich:
    Auch erfahrene, richtig gute Tontechs haben nicht jedes Wochenende nur anspruchsvolle "Edelveranstaltungen" zum Betreuen. :wink:

    Zitat von &quot;G.Sanner&quot;

    Ich denke nicht das Leute wie Elvis, Beatles, Hendrix, Pete Townsend und so weiter nur mit Disziplin gross geworden sind. Um da hin zu kommen braucht man auch feeling.


    Elvis war ein sehr guter Performer (und hatte eine sehr professionelle und disziplinierte Einstellung bei Proben und Tonaufnahmen - es gibt sogar Filmdokumente, die das belegen) ... die Beatles hatten das Glück, George Martin kennenzulernen (und lernten Professionalität inkl. diszipliniertes Arbeiten - wie in Biografien nachzulesen ist) ... Hendrix war ein rarer Ausnahmegitarrist und Pete Townshead ein junger Wilder der 60er (... wobei es sicher viele bessere und womöglich auch talentiertere Musiker als ihn gab, die aber einfach nur weniger Glück hatten ... :( ).
    Auch heute gibt es kreative, richtig gute Musiker ... an denen die schnelllebige und konsumorientierte Musikindustrie leider wenig Interesse zeigt.

    Und solche Aussagen wie "Disziplinierte Musiker sind keine richtigen Musiker" oder "ich würde mich nie prostituieren und Musik anderer Bands nachspielen" oder "wir spielen nur eigene Sachen" hört man seit Jahrzehnten aus den Übungskellern mittelloser Rockbands, von denen es nur eine absolute Minderheit - auch mangels Disziplin und Professionalität (erkennbar an Unmengen von Übungskeller-Leergut mit ehemals alkoholischen Inhaltsstoffen) - aus dem Keller herausschafft. 8)

    P.S.: Ich habe in den letzten 30 Jahren übrigens nicht nur Tanzmucke gemacht ... :wink:

  • Umfrage : Bei welchen Lautstärken fühlt ihr euch am Pult wo.

    • Sound-Klinik
    • 30. August 2007 um 20:20
    Zitat von &quot;klauston&quot;

    Es gibt im härteren Bereich auch einige, die mit In Ear und Git Amps unter der Bühne unterwegs sind, kommt mir immer wieder unter.
    ...
    Die gleichen FOH Kollegen kenn ich aber auch mit Bühne laut Bands und da klingts auch gut :D


    Auf großen Bühnen (d.h. große Distanz zwischen Musikern/Amps/Drums) und bei großen Events ist das sicher auch vergleichsweise unproblematisch.

    Zitat von &quot;klauston&quot;

    Ich halte nicht Konzerte für die Hauptursache sondern Walkmans, Ipods und Dauerbelastung in Diskos, sowie Geräuschkulissen im täglichen Leben.


    Da stimme ich dir zu (zumal Hörschwellenuntersuchungen in verschiedenen Altersgruppen diese These zu stützen scheinen).

    Zitat von &quot;klauston&quot;

    Und ich hab da ein paar Beispiele gebracht, da ich den Eindruck habe, das Du ( @ SK ) einfach einen anderen Bezug zu manchen Sachen hast und Dir die Vorstellung dazu fehlt.


    Metalkonzerte mit Besucherzahlen > 10.000 sind für die meisten User in diesem Forum nach meiner Einschätzung aber eher die Ausnahme.

    Zitat von &quot;klauston&quot;

    Bestimmte Sounds ( zb vom Schlagzeug ) klingen einfach nur so wie gewünscht, wenn der Schlagwerker ordentlich reinhaut ( Input = Output )
    ...
    ... einen bestimmten Snaresound krieg ich halt auch nur hin, wenn der Zeugler "reinholzt "


    Sowas stimmt absolut bei Studioaufnahmen (wo man am Sound herumfeilt) und ist auf Großveranstaltungen auch für den FOH-Sound weitgehend problemlos.

    Da die meisten User in diesem Forum (vermute ich mal) häufiger in kleinere Locations arbeiten dürften, führt eine Metalband-Mentalität seitens der Musiker aufgrund der räumlich doch häufig eingeschränkten Arbeitbedingungen (enge Bühnen mit wenig Tiefe) zu Problemen beim Monitoring und FOH-Gesamtsound.
    Häufig gehen gerade Gitarristen und Drummer keinerlei Kompromisse zugunsten eines besseren GESAMT-Bandsounds ein ... und ob die Vocals absaufen ist denen einfach egal. Dabei gibt es durchaus Möglichkeiten, auch mit geringeren Bühnenlautstärken einen akzeptablen "Brat"-Gitarrensound hinzubekommen.

    Und zum Thema "Wohlfühlen": Wenn sich nur der Gitarrist wohlfühlt und der Rest der Band (inkl. Tontech) nicht, ist es zumutbar, wenn sich der Gitarrist zugunsten seiner Bandkollegen und eines transparenteren FOH-Sounds in kleineren Lokalitäten auch mal etwas weniger "wohlfühlt" (und genau darum geht es mir !). :wink:

  • Umfrage : Bei welchen Lautstärken fühlt ihr euch am Pult wo.

    • Sound-Klinik
    • 30. August 2007 um 18:26
    Zitat von &quot;Manuela&quot;

    SK weist du eigentlich warum zu leise gemixte Metalkonzerte einen hohen Klirrfaktor haben ? Das sind die Flaschen die die Gäste ins FOH werfen :D


    ... ganz so schlimm hätte ich mir das gar nicht vorgestellt. :wink:

    ... und noch ein kleiner Nachtrag:

    Zitat von &quot;klauston&quot;

    Galas, wo die Lautstärke einer Band schon zu laut ist, wenn sich die Gäste nicht mehr quer über den Tisch unterhalten können.
    Und der Techniker schon nicht mehr weiß, was er noch machen kann. Da gibts keine Wohlfühllautstärke mehr und auch keinen guten Sound.


    ... derart extreme Situationen hatte ich nicht ... aber ich hab schon auf Veranstaltungen gespielt, auf denen der Drummer mit speziellen Sticks gespielt hat, damit es nicht zu laut wird.

    Bei solchen Veranstaltungen ist ein perfektes Miteinander und gegenseitiger Respekt zwischen Musikern und Tontech unerläßlich ... aber ebenso Disziplin und Professionalität auf beiden Seiten. :wink:

  • Umfrage : Bei welchen Lautstärken fühlt ihr euch am Pult wo.

    • Sound-Klinik
    • 30. August 2007 um 18:04
    Zitat von &quot;Seven&quot;


    Ist das besagte Band mit der ihr die aufgezählten Shows absolviert habt?


    Nein, das war in den 80er bis Anfang 90er Jahren. Ich habe damit mein Studium finanziert (brauchte also kein BAFÖG und brauchte nach dem Studiumende auch nichts zurückzahlen :) ).
    Nach Ende meines Studiums war es zeitlich nicht mehr drin, jedes Wochenende eine oder mehrere Veranstaltungen zu machen (hab nur noch ca. 2 Jahre in solchen Bands gespielt und die Aktivitäten 'runtergefahren).
    Und wenn man erst eine Familie mit Kiddies hat, geht das (wenn man in der Woche arbeitet) erst recht nicht. :wink:

    Zitat von &quot;klauston&quot;

    Ich finds nicht fair, das Du alles andere an Musik so abstempelt.
    Ich würde nicht auf die Idee kommen, nur meine Musik als "richtige Musiker" zu titulieren.
    Ich zB mag keine Oldiemusik, würde aber nicht negativ darüber werten.


    Da hast du mich mißverstanden: Mir geht es nicht um das Musikgenre, sondern um Spieldisziplin auf der Bühne und instrumentale Fähigkeiten.

    Unter "richtige Musiker" verstehe ich Musiker, die ihr Instrument auch selbst spielen (können) ... und nicht bei MD-Player- oder Sequencer-Totalausfall abbauen können.

    Zitat von &quot;klauston&quot;

    Wenn Du subjektiv gegen jegliche Art lauter Musik bist, dann ist das Dein Recht, aber gesteh einfach auch anderen zu, Ihre eigene Meinung über so etwas zu haben ...


    Du wirst mir aber recht geben, daß sich eine disziplinierte Band einfacher mischen läßt (wg. weniger Übersprechen, weniger Krawall DIREKT von der Bühne etc.) und sich dadurch ein transparenterer FOH-Sound erzielen läßt ?

    Zitat von &quot;klauston&quot;

    Es kann auch durchaus vorkommen, das sich Techniker/Musiker und auch Publikum bei Lautstärken wohlfühlen, die für Dich persönlich schon weit über dem Erträglichen sind ?


    1. Über die erträglichen Belastungen des Gehörs (welche Dosis bzw. welche Pegel in welcher Zeit) gibt es fundierte Untersuchungen.

    2. Ein Tontech hat m.E. auch eine Verantwortung für die Gesundheit der Konzertbesucher. Wenn z.B. alkoholisierte Konzertbesucher aufgrund eingeschränktem Wahrnehmungsvermögen ihr Gehör ruinieren, ist das nicht nur "deren Problem" (finde ich wenigstens).
    Auch das manchmal zu hörende "Argument", daß die Konzertbesucher "selbst schuld haben, weil sie ja "nach Hause gehen könnten, wenn es zu laut ist", finde ich unschön bei den heutigen Preisen für Konzertkarten. Viele Besucher ERTRAGEN (!!!) dann den Lärm, weil sie u.U. einen langen Anfahrweg auf sich genommen haben und viel Geld für das Konzert bezahlt haben. :?

    Es gab mal eine Untersuchung/Umfrage in der Schweiz zu diesem Thema, aus der recht deutlich hervorging, daß es Konzertbesuchern eher zu laut ist ... vielleicht weiß einer hier noch den entsprechenden Link (war eine PDF). :wink:

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