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Thema Werbung

  • christian bodenbinder
  • 1. September 2007 um 03:19
  • christian bodenbinder
    Beiträge
    34
    • 1. September 2007 um 03:19
    • #1

    Hallo Leute,
    wir hatte heute wieder VA. Dort ist ein Gast auf mich zugekommen, mit welchen ich mich sehr gut unterhalten habe. Unteranderem ging es um das Thema Werbung. Er meinte: "80% der Werbung sind sinnlos. Nur leider wüsste keiner welche 80% das sind"

    Deshalb mal hier im Forum die Frage:
    Wie gewinnt Ihr Neukunden bzw. wie halltet Ihr die gewonnenen?

    Wir machen zum Bsp. Weihnachten immer Pakete fertig.........

    Die Neukunden sind immer so eine Sache. Da gehen wir auf verschiedene Art und Weise vor. Wie zum Bsp. Anschreiben mit günstigen Konditionen.


    Freue mich schon über eure Antworten......

  • gast
    Reaktionen
    1
    Beiträge
    640
    • 1. September 2007 um 10:29
    • #2

    hi,
    dieses thema kam hier ja schon mal auf, finde nur grad den richtigen fred dazu nicht.
    Aber meine erfahrungen sind die, dass die Werbung zum größten teil über mundpropaganda läuft.
    Zu versuchen über günstige angebote neue Kunden zu gewinnen ist meist der falsche weg, denn will man später den Preis anheben sagt der neue Kunde, er hat doch schon immer nur soviel gezahlt und will auch weiterhi nur den preis zahlen.
    Und das macht dann die branche noch mehr kaput als sie schon ist, denn irgendwo gibts bestimmt wieder einen der nochmal nen Euro günstiger ist und schon ist der tolle neue Kunde wieder weg, aber verdient hat man an dem dann auch nix da alles zu einem Preis gemacht wurde, von dem gerade mal die personalkosten gedckt werden.
    (ich liebe kettensätze ;) )
    Daher wie schon so oft hier zu lesen war, mit Qualität überzeugen.
    Denn unzufrieden is ein Kunde recht schnell. Gefällt ihm aber die abgelieferte Arbeit ist er auch mal bereit nen Euro mehr dafür zu zahlen und wird dich sicher auch an andere weiterempfehlen.

    Plakate finde ich auch eher unwirksam, dann lieber immer ne schöne Visitenkarte dabei haben. Die hält meist länger als die erinnerung an ein Plakat.

    Hier doch noch ne kleine auswahl an vielleicht passenden Freds, da auch nicht ganz klar war ob du als Verleiher, DJ oder sonstiger Dienstleister Kunden gewinnen willst:

    http://www.paforum.de/phpBB/viewtopic.php?t=62055&start=0&postdays=0&postorder=asc&
    http://www.paforum.de/phpBB/viewtopic.php?t=57834&start=0&postdays=0&postorder=asc&

    viele Grüße
    Fabian - Euer Gast
    http://www.inovent.de

  • manuela
    Beiträge
    9.103
    • 1. September 2007 um 10:37
    • #3

    Neukunden kommen von selbst, über Stammkunden.
    Daraus ergibt sich der Werbe-Etat, = Null Euro.
    Angeworbene Kundem bringen meist auch Ärger mit, die braucht man nicht zwingend

    lG Manu

    die Feuerzeuge der Gäste sind kleine Sterne die am Himmel unseres Alltags weiterleuchten.

  • jan klewin
    Beiträge
    223
    • 1. September 2007 um 13:45
    • #4

    Visitenkarten sind bei uns das einzige in das wir Geld investieren.
    Kommt ein potentieller neuer Kunde auf Job an und fragt nach ner nummer oder dergleichen, gibt man ihm eine ansprechende Visitenkarte mit allen wichtigen nummern/adressen und hat nach meinen Erfahrungen schon die halbe Miete eingefahren.

    Die rufen dann auch an.

    Außerdem wollen wir in der nächsten Zeit Banner drucken lassen für Jugendfeten.

  • gast
    Reaktionen
    1
    Beiträge
    640
    • 1. September 2007 um 13:51
    • #5

    ^^stimmt das hatte ich vergessen:
    Ein schöner aber nicht zu aufdringlicher Banner ist auch immer gut damit erkennbar ist von wem denn das Material stammt das da steht.

    viele Grüße
    Fabian - Euer Gast
    http://www.inovent.de

  • rbp-duo
    Beiträge
    247
    • 1. September 2007 um 17:36
    • #6

    Meine Erfahrung ist, da, wo ich den wenigsten Aufwand zur Werbung betrieben habe, kamen die meisten Gigs.
    Und da, wo ich viel Aufwand betrieb, herum telefonierte, Plakate hinschickte, fand sich am Ende jemand, der es billiger machte.

  • Audiowerk
    Verifiziert
    Beiträge
    2.757
    • 2. September 2007 um 12:44
    • #7
    Zitat von "Gast"

    ein schöner aber nicht zu aufdringlicher Banner ist auch immer gut


    Pfui Deibel. Wenn ich auf irgendeine Baustelle komme und ein Logo, einen Schriftzug etc. entdecke, der größer als 30cm² ist, weiß ich sofort, dass da eine unseriöse Kirmesbude am Start ist. Bei uns ist der größte Kleber mit dem eigenen Namen 2x5cm groß, das reicht. Weniger ist mehr - dezent und unauffällig bitteschön. Das Oberpeinlichste sind die Buden, die z. B. von den Boxenstacks Banner herunterhängen lassen - oder klassisch hinten in die Bühne so ein schönes Quertransparent mit riesigem Companynamen plus Handynummer und Webadresse hineinbasteln. Einfach widerlich - wer sowas macht, hat's nötig! Krankhaftes Geltungsbedürfnis ist das. Meist sieht dann der mitgebrachte Sprinter auch dementsprechend aus (riesige Schriftzüge links und rechts, oben in der Windschutzscheibe auch noch mal Namen + Mobilfunknummer, hintenraus sowieso, dort noch mit kompletter Anschrift und Adresse, und wo dann noch Platz ist, kommt sowas Tolles hin wie "SHOW - LICHT - TON" oder "MUSIK MIT SPAß - FÜR JEDEN WAS!".

  • oops
    Profi
    Beiträge
    868
    • 2. September 2007 um 13:40
    • #8

    :lol:

    recht er hat ! selbst visitenkarten finde ich schon überflüssig...

  • MRspeaker
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    Beiträge
    5.030
    • 2. September 2007 um 21:44
    • #9

    Visitenkarten sind keines Falls überflüssig.

    Der Neukunde kann nun mal keine Adresse im Kopf behalten...
    Zudem muss man seinem Vertrieblern auf entsprechenden Messen ja auch was hinterlassen....
    Also da am besten 500er Packs drucken lassen und gut is....

    http://www.audio2.eu
    Sommercable Gewerbe-Händler, Kabelkonfektion

  • oops
    Profi
    Beiträge
    868
    • 2. September 2007 um 23:26
    • #10

    wenn kunde sich den kontakt nicht merken kann, oder kein handy hat, sein pech...

    auch nich schlümm... :lol: :lol: :twisted:

    interessierte finden immer einen weg kontakt aufzunehmen - alles eine frage der motivation. :wink:

  • treibsand
    Verifiziert
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    Marktplatz Einträge
    1
    • 3. September 2007 um 08:18
    • #11
    Zitat von "starstage"

    Pfui Deibel. Wenn ich auf irgendeine Baustelle komme und ein Logo, einen Schriftzug etc. entdecke, der größer als 30cm² ist, weiß ich sofort, dass da eine unseriöse Kirmesbude am Start ist.


    Hmm. Ganz soo eng würde ich das nicht sehen.
    Klar, Banner hinter der Bühne geht garnicht und grosse Anschriften und/oder Telefonnummern sind tatsächlich i.d.R. ein Garant für weniger tolle Firmen.
    Aber z.B. ein grösseres Logo auf Stacks oder PA-Wings ist bei bestimmten (Party-) Veranstaltungen schon OK.
    Wenn die entsprechende Company dann auf anderen Veranstaltungen das Material auch problemlos ohne Logo stellen kann, kann ich mit der entsprechenden Firma gut leben.

    ...hauptberuflicher Sarkastiker.

  • Audiowerk
    Verifiziert
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    2.757
    • 3. September 2007 um 14:19
    • #12

    Mundpropaganda ist und bleibt das einzig Wirksame! Wer mich wirklich kaufen will, weil er auf einer Veranstaltung war und ihm Ton und Ausführung des Jobs gut gefallen haben, der wird mich entweder selbst ansprechen oder baldigst herausfinden, wer da verantwortlich war. Ich bleibe dabei - wer wirbt, hat's nötig!

  • fschleif
    Beiträge
    950
    • 3. September 2007 um 16:29
    • #13

    Ich denke mal, es kommt sehr stark auf die Art der VAs an.

    Auf der Dorfdisse ist ein Banner nicht verkehrt - vorausgesetzt, das Material ist ok, sont ist es peinlich.
    Auch sollte solche Art der Werbung seriös gestaltet sein, also vllt. ähnlich einer Visitenkarte in groß (Ihr wisstm was ich meine...denke ich :) )

    Wenn jemand auf das private Party-Publikum schielt und gerne die Gebutstaganlage auf der Straße sieht (das ist für kleine bis mittlere Buden wie z. B. uns immer eine gern gesehene Nebenerwerbsquelle, die annähernd keine Arbeit macht), sollte Flyer z.B. in der Tagszeitung platzieren (hier bitte auch wieder: möglichst seriös, keine geklauten Bitmaps etc.)

    Private Feiern mit Fullservice gehen meistens über Mund-zu-Mund-Propaganda. Wer sich aber auf Hochzeiten spezialisiert, ist mit regelmäßigen Anzeigen in der Lokalzeitung in der Nähe der Trauanzeigen nicht verkehrt aufgehoben.

    Für stastische Sachen gibt es entweder Ausschreibungen oder Beziehungen. Fehlt beides wird es schwer. Gezielte Werbung nützt da wenig, eher ein gezieltes Gespräch mit einer entscheidungstragenden Seite.

    Industrikunden bekommt man nur durch sehr gute Leistungen bei vorangegangenen Arbeiten. Hat man den Kunden an der Leine, ist eine Grußkarte zu Weihnachten nicht verkehrt.

    Ich denke also, es ist immer davon abhängig, in welchem Revier man vorrangig wildern will. Sind die Gegensätze zu groß (Saufdisse vs. Industrjob), sollte man sich Gedaknen machen, unter zwei verschiedenen Namen zu firmieren.

    Gruss

    frank

  • manuela
    Beiträge
    9.103
    • 3. September 2007 um 18:09
    • #14
    Zitat von "MRspeaker"

    Visitenkarten sind keines Falls überflüssig.

    Wir sollten uns drauf einigen daß Visitenkarten und der Stempel zu den Geschäftspapieren gehören und somit nicht zur Werbung. :lol:

    die Feuerzeuge der Gäste sind kleine Sterne die am Himmel unseres Alltags weiterleuchten.

  • mringhoff
    Profi
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    5.262
    • 5. September 2007 um 17:49
    • #15
    Zitat von "Christian Bodenbinder"

    "80% der Werbung sind sinnlos. Nur leider wüsste keiner welche 80% das sind"

    im Nachhinein kann man die 80% schon minimieren, in dem man immer schön nachfragt, woher denn der Kontakt gekommen ist.

    Und: Diverse Werbeschaltungen können zwar erfolglos, müssen aber nicht sinnlos sein.
    Wir schalten regelmässig eine nicht ganz preiswerte Anzeige in einem Kulturprogramm. Daraus kam noch nie eine (direkte) Anfrage. Aber der Herausgeber des Programms ist gleichzeit auch Veranstalter und solange wir von ihm gebucht werden, schalten wir auch brav die Anzeige... :)

    Aktuelle Gebrauchtgeräte: hier klicken

  • cyberlight
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    6.061
    • 6. September 2007 um 12:10
    • #16
    Zitat

    "80% der Werbung sind sinnlos. Nur leider wüsste keiner welche 80% das sind"


    Kurzfristig stimmt das, Mittel- oder langfristig würde ich dem nicht zustimmen.

    Beispiel:
    Man plant eine Aktion und gibt viel Werbung heraus.
    Einige Wochen später (Aktion längst gelaufen) kommen Kunden an : "Da war doch mal was"
    Andererseits verpufft manche Werbung ungelesen, aber durch Mundpropaganda landet es dann doch wieder bei den Leuten, die man eigentlich erreichen wollte.

    Man bleibt im Gespäch und somit im Gedächtnis der Kunden.

    Man muß auf jeden Fall dafür Sorgen, daß man im Telefonbuch gefunden werden kann. (in allen!)

    Preise senken ist einfach und in jedem Umfang jederzeit durchführbar.
    Für jede noch so kleine Preiserhöhung (nur Weitergabe gestiegener Kosten) kassiert man postwendend Schimpfe.

    »Wenn China erwacht, wird es die Welt erschüttern.« Napoleon Bonaparte (1769-1821)

  • stagecrew sasse
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    1
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    476
    • 7. September 2007 um 09:56
    • #17

    Moin Moin,

    wenn ich mich dann auch mal zu dem Thema Werbung äußern dürfte. Schauen wir doch mal in andere Branchen, auf jeder Baustelle beim Hausbau oder Sanierung, hat der Gerüstbauer-Sanitärheini-Elektromeister sein Banner auf der Baustelle hängen. Und diese Banner sehen dann noch nach dem Baustellendreck entsprechend aus und haben manchmal auch monströse Ausmaße.

    Bei den Fahrzeugen sieht es genauso aus, jeder Bäcker oder Computerheimservice hat Werbung auf seinen Hundefängern.

    Ich habe durch Werbung auf den Autos eigentlich nur gute Erfahrung gemacht, speziell mit Politessen oder anderen Angestellten von Ordnungsämtern. Die sind dann doch gnädiger, wenn sie sehen zu wem das Fahrzeug gehört, welches da gerade mit Warnblinkanlage auf dem ersten der fünf Behindertenparkplätze steht und in 10m Entfernung bauen irgendwelche Leute ne Traverse zusammen.

    Ich persönlich, schicke an Neukunden kleine Anschreiben raus. Wenn Interesse besteht, dann meistens wegen Mängeln oder persönlichen Umständen gegenüber anderen Mitbewerbern.

    Um einen kleinen Fall zu nennen, Nachwuchs Rock Wettbewerb, 5 Nachwuchs Bands und am Abend ne gute Coverband! Firma X geworben mit Meyer Sound Line Array (der Mercedes unter den Boxen, lt. seinem Angebot...)
    WAS DANN KAM, waren nachbauten von D.A.S. doppel 12" 2" Tops und RCF Bass nachbauten??? Klang dann auch so....
    Ein Bekannter von mir, der bei der Coverband Drummer ist, lies dies dann den Veranstalter wissen. Noch wärend der Veranstaltung, ging der Veranstalter auf den Beschaller zu. Es wäre dann wohl irgendwas dazwischen gekommen und man würde 50€ vom Angebot runter rechnen....

    Da man vorher schon einige Probleme der Absprache mit der ausführenden Person hatte und man sich immer als kleiner Fisch vorkam, der nebenbei abgewickelt wurde, war das dann die letzte VA für den Meyer Mercedes Sound Line Array Menschen....


    Mfg

  • Sound-Klinik
    Verifiziert
    Beiträge
    7.900
    • 7. September 2007 um 12:23
    • #18
    Zitat von "cyberlight"

    Man muß auf jeden Fall dafür Sorgen, daß man im Telefonbuch gefunden werden kann. (in allen!)


    ... und wenn man überregional arbeitet: Im Web ! :lol:

    Welche Werbung "richtig" ist, hängt vom jeweiligen Leistungsangebot, dem Verbreitungs-/Einzugsgebiet und der gewünschten Zielgruppe ab.

    Wenn ein Klempner eine kleine Zeitungsanzeige (zwischen 300 weiteren Anzeigen ... :wink: ) aufgibt, bringt dies sicher wenig.
    Ebenso wäre es für ein Restaurant sinnlos, auf metergroßen Plakaten auf die vorzügliche Küche hinzuweisen.

    Solange Werbung ein Mindestmaß an seriöser Information liefert, geht sowas in Ordnung ... und übrigens: selbst Mundpropaganda ist eine Form von Werbung (... ebenso wie professionelles, höfliches Auftreten gegenüber seinen Kunden). 8)

    P.S.: Visitenkarten gehören m.E. heute einfach dazu ... man kann es interessierten Kunden nicht zumuten, Anschrift und Telefon auf herumliegenden Bierdeckeln zu notieren.

  • freeze
    Beiträge
    1.266
    • 7. September 2007 um 14:11
    • #19
    Zitat von "Sound-Klinik"

    (... ebenso wie professionelles, höfliches Auftreten gegenüber seinen Kunden). 8)

    Leider ist selbst das freundliche Auftreten (bzw. der freundliche Umgangston) keine Selbstverständlichkeit mehr...

    Gruß

  • Sound-Klinik
    Verifiziert
    Beiträge
    7.900
    • 7. September 2007 um 15:59
    • #20
    Zitat von "Freeze"

    Leider ist selbst das freundliche Auftreten (bzw. der freundliche Umgangston) keine Selbstverständlichkeit mehr ...


    ... aber führt mittel-/langfristig zu einer Bereinigung des Angebotes.
    Wer gewisse Spielregeln nicht beherrscht, wird sich nicht behaupten und den Markt den "netteren Kollegen" überlassen müssen. :D

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