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  1. PA-Forum
  2. Sound-Klinik

Beiträge von Sound-Klinik

  • Der "Druckempfängerthread"

    • Sound-Klinik
    • 13. Juli 2010 um 08:44

    Um die Experimentierfreude hier mal ein wenig anzukurbeln ... und damit nicht nur "in eingefahren Bahnen" (weil es "immer schon so" gemacht wurde) gedacht wird:

    Anregung 1:
    Kondensator-Kugelmikro (z.B. Neumann KM-83) als Snaremikrofon - Abstand Snare/HiHat probieren !
    Sofern das Set keine Kaufhausbude ist und passable Becken im Einsatz sind, klingt es sehr authentisch (wenig bis keine Filterung erforderlich). Mit Feedback hatte ich niemals Probleme

    Anregung 2:
    Dynamisches Kugelmikrofon (z.B. beyerdynamic M-101 oder EV PL-9) in eine Bassdrum legen*. Klingt in vielen Sets deutlich besser (weniger "dröhnig", weniger positionsabhängig, tendenziell leicht in Richtung "pappig") als ein Nierenmikrofon auf Kleinstativ. Ähnlichkeiten mit einem Mikrofontyp, der gelegentlich in Bassdrums eingesetzt wird, sind nicht zufällig. :wink:

    * ... und sowas hab ich nicht nur in kleinen Kneipen-Locations ausprobiert. :)

  • Der "Druckempfängerthread"

    • Sound-Klinik
    • 12. Juli 2010 um 08:25
    Zitat von "klauston"

    Kugel verwende ich auf Bühnen eher in Ausnahmefällen, zb Headsets oder Anstecker.
    Sonst aber kaum ...

    Die Kugel ist eigentlich das bessere und neutralere Mikrofon, besitzt keinen Nahbesprechungseffekt und ist unempfindlicher gegenüber "Pop"-Lauten (einer der Gründe, warum ich bei Headsets "Kugel" bevorzuge). Und so wie "Hans und Franz" meinen, mit dem SM-58" immer auf der sicheren Seite" zu sein (wozu gibt es schließlich Semiparametische Mittenregelung ...), verhält es sich auch mit anderen Richtquarakteristika als Niere.

    Und über die Problem bei der Durchführung eines halbwegs aussagekräftigen, reproduzierbaren "Vergleichs" stehen auf der ersten Seite dieses Threads schon sehr sinnvolle Beiträge (und Vorbehalte).
    Aber vielleicht kannst du ja Bedingungen konstruieren, die eine objektive Vergleichbarkeit ermöglichen, die zudem von der Mehrheit hier respektiert werden.
    Und es stimmt: Es gibt (und gab ...) sehr viele richtig gute Mikrofone im Markt, die aufgrund von Vorurteilen und Halbwissen der Anwender ein Schattendasein fristen oder wieder ganz vom Markt genommen wurden.

    Vielleicht schildern mal mehrere Kollegen, mit welchen Mikrofonen der zuletzt genannten Spezies sie gerne arbeiten und (wichtig:) WARUM ?
    Vielleicht ergeben sich ja signifikante Gemeinsamkeiten.

    Zitat von "wora"

    ... wenn der drummer während des gigs mal ans mikro kommt, hat man selten eine chance es wieder korrekt zu positionieren.
    deshalb halte ich nieren bei liveabnahme für einen guten kompromiss

    Die Klangänderung bei einem verschobenen Nierenmirofon sind gravierender als bei einer Kugel ... die Pegeländerungen sollten vergleichbar sein.

  • die kompakten Dynamischen, eine Bestandsaufnahme

    • Sound-Klinik
    • 5. Juli 2010 um 09:55
    Zitat von "oton"

    Wer will kann auf Amazon.de noch ca. 200 weiter Rezensionen lesen, die genauso klingen ... ich habe mal ein paar Seiten reingelesen, und bin ähnlich entzückt ....

    Ich habe es KOMPLETT (wie auch viele andere Veröffentlichungen z.B. über die Entwicklung in Schulen) gelesen und finde - gerade die letzten beiden Kapitel - sehr gut recherchiert. Sicher hätte das Buch insgesamt etwas kürzer ausfallen können.
    Und ich kann auch gut verstehen, daß viele Leser das darin beschriebene als unangenehm (da selbst betroffen !) empfinden. :D

    Zitat von "oton"

    Wie kann man eigentlich als Beschaller/Musiker arbeiten, und so weit weg von den Leuten sein, für sie man arbeitet?

    Bin ich gar nicht. Ich stehe sogar heute noch recht häufig als Musiker auf der Bühne (z.B. fast immer am letzten Samstag im Monat im Orange in HB-Findorff).
    Nur bin ich kein glühender Anhänger von Veranstaltungen, wo nur stumpfsinnige Dosenmucke - kollektive Massenalkoholisierung inklusive - geboten wird.
    Übrigens: Unsere "Spaßgesellschaft" hat uns allen schon jetzt viele Probleme (u.a. mehr Gewalt unter Kindern/Jugendlichen, "Kein Bock auf Lernen" bzw. Schule, einer wachsenden Zahl von Studienabbrechern in mathematisch/naturwissenschaftlichen Fächern etc.) beschert - d.h. die "Spaßgesellschaft" ist gerade dabei, sich den Ast abzusägen, auf dem sie sitzt ...

  • abschied vom "herkömmlichen" linearray

    • Sound-Klinik
    • 5. Juli 2010 um 09:30
    Zitat von "Jueof"

    Hi, trotz aller sympathie für sk und jd mit ihrer kritischen art zwischen all den technikfetischisten hier der sache auf den grund zu gehen sollten wir hier zurück zum martin kommen.

    Der Titel lautet doch:
    "abschied vom 'herkömmlichen' linearray" und nicht "Martin" - oder ? :wink:

    Zitat von "Jueof"

    Warum ausgebildete sich an schwierig zu installierenden systemen erfreuen, ob früher alles besser war, 3-kisten la mit oder ohne plastik funktionieren oder eine horn pa aus den siebzigern auch gut klingen konnte gehört doch in einen neuen thread

    Darum geht es doch nicht, sondern ob "neue Technologien" wirklich immer signifikante Verbesserungen bringen oder vielleicht nur signifikant viel Geld kosten. Derartige "Spielchen" gibt es seit Jahrzehnten (daher auch mein Vergleich mit der Waschmittelwerbung). Alle, die schon länger in diesem Geschäft sind, haben zahllose "bahnbrechende" Systeme kommen ... und wieder gehen gesehen, oder ?
    Ich bin dafür, einer Neuheit immer gründlich auf den Zahn zu fühlen - sowas spart ggf. viel Geld. :D

    Und was das Pamphlet angeht, wo die "Technologie" beschrieben wird: Die netten bunten Bilder sind Simulationen und keine Messungen (oder hab ich da beim Überfliegen etwas übersehen ?). Inwieweit dann eine größere Hörzone wirklich gleichmässiger als sonst versorgt wird (die raumakustischen Bedingungen in speziellen Locations lassen wir hier mal großzügig "außen vor") ist ungeklärt ... auch "Hörerfahrungen" sind mit Vorsicht zu genießen (da abhängig von der eigenen Erwartungshaltung, Hörerfahrung, Location und dem Potential der "Techniker"). Professionell durchgeführte Messungen an mehreren Hörpositionen in einer Location vom propagierten System und im Vergleich zu einem "herkömmlichen" LA wären da hilfreicher ... nur sowas wird es hier vermutlich (wie fast immer bei "bahnbrechenden" Neuheiten) außer viel "Gehype" nicht geben.

    Aber ich lasse mich natürlich gern positiv überraschen. :)

  • die kompakten Dynamischen, eine Bestandsaufnahme

    • Sound-Klinik
    • 4. Juli 2010 um 22:19
    Zitat von "klauston"

    Wieso spielt man eigentlich Musik und baut Boxen, wenn man der Meinung ist, das es das Publikum eh nicht verdient oder es diesem egal ist bzw. es eh keinen Hörgenus mehr hat auf Grund von MP3?????????

    Wenn ich selbst mit einer Band spiele, bemühe ich mich, eine optimalen Sound abzuliefern. Zuhörer, die sich halbwegs interessieren, sprechen uns an und sind begeistert von dem authentischen, natürlichen Klang (minimal FXs, sehr gute Mikrofonierung etc.).
    Für die meisten sind solche Veranstaltungen jedoch nur ein Event von vielen (Hauptsache es "kracht").

    Wer sich ernsthaft interessiert, was ich damit meine: Buchtipp "Generation Doof" (sehr interessant sind Kapitel 6 und 7).

  • abschied vom "herkömmlichen" linearray

    • Sound-Klinik
    • 4. Juli 2010 um 22:08
    Zitat von "Blancblue"

    So langsam nervt es!

    Was für ein Kleingeist. Dinge hinterfragen und drüber nachdenken tut dir also weh. :D

    Zitat von "Blancblue"

    - "früher war alles besser"

    Wer behautet das denn ? :roll:

    Zitat von "Blancblue"

    - "scheiss DSP"

    Flachsinn (ich verwende selbst sowas - allerdings nicht um Pfusch zu kaschieren) ...

    Zitat von "Blancblue"

    - "LA braucht kein Mensch"

    ... "kein Mensch" wäre übertrieben ... aber nicht jede Zeltmuckerband oder Strassenfestcombo brauch ein (Plastik-) LA !

    Zitat von "Blancblue"

    - "DSPs nur was für zu doofe Entwickler"

    ... nicht immer - aber immer ö... :D

    Zitat von "Blancblue"

    - "die meisten Tontechniker hören eh nix"

    Interessante These ... wieviel (richtige) Tontechniker in der Verleih-Szene kennst du denn ? :wink:

  • abschied vom "herkömmlichen" linearray

    • Sound-Klinik
    • 4. Juli 2010 um 18:25
    Zitat von "Jens Droessler"

    Aber warum sollte man nicht einen Teil der Passivweiche in den heute obligatorischen Controller verlagern?

    Vom Ergebnis her ist dies unerheblich ... beides führt (meistens) zum gewünschten Ergebniss.

    Zitat von "Jens Droessler"

    ... es genug schwarze Schafe gibt, die ihre minderwertig konstruierten und bestückten Boxen per DSP pimpen und sie so überhaupt ertäglich machen.

    Was viele immer wieder übersehen: Selbst ein beliebig hoher Aufwand per DSPs kann aus einer Gurkenkiste keine Spitzen-PA "zaubern". Wenn ich den Amplitudenverlauf, die Phase oder gar Dynamik "steuere", ändert sich nichts am Abstrahlverhalten einzelner Wege, der Belastbarkeit und am max. akustischen Output (Stichwort "LowMids" ...) bei "gewissen" Frequenzen. Derartige Schwächen müßten (eigentlich ...) VOR einer Nachbearbeitung (oder in solchen Fällen eher "Schönfärberei) per DSP ausgebügelt werden.

    Zitat von "Jens Droessler"

    Aber an die selbe Stelle kann man dann eben auch besagte 10kg-Passivweichen setzen. Der Entwicklungsaufwand ist für die Passivweiche höher, aber die Box wird dadurch nicht besser ...

    Wie auch, wenn die verwendeten Chassis und erst recht die Schallführung hier Grenzen setzen. Die Performance einer Kiste hängt nun mal nicht nur vom Amplituden- und Phasenverlauf über Frequenz ab. Nebenbei bemerkt: Wirklich gut durchentwickelte PA-Systeme benötigen "zum Klingen" auch keine 10 kg-Weichen. :)

    Zitat von "Jens Droessler"

    Das ist der Grund, warum einfach beides unterlassen wird, und die zusätzlich nötigen Filtervorgänge in den wie gesagt obligatorisch vorhandenen Controller verlegt werden. Die 100 Euro wären im Sack!

    Du hast die "Mechanismen" des PA-Marktes gut erkannt (bzw. durchschaut). Darum schrieb ich ja auch

    Zitat

    DSPs sind nicht der Nabel der Welt.

  • abschied vom "herkömmlichen" linearray

    • Sound-Klinik
    • 2. Juli 2010 um 21:55
    Zitat von "gert"

    In meinem Verstand ist ein Lautsprecher ein System mit mehreren Komponenten. Diese muessen nicht zwangsläufig alle in der Box sein.

    ... müsssen sie auch nicht ...

    Zitat von "gert"

    Da werden wir beide uns nie einig :D

    Du hast bis heute nicht verstanden, was ich meine ... und für deine Verständnissprobleme kann ich nichts ... :D

    Zitat von "gert"

    Ich finde es gut wenn man moderne Technik einsetzt und sich das Leben leichter und besser macht.

    In diesem Punkt gebe ich dir 100 %-ig recht. :D

    Zitat von "gert"

    Und von vornherein ein System zu verurteilen weil es per DSP steuert ist einfach Quatsch.

    Ich bin einfach nicht soooooo grenzenlos technikgläubig wie du. Believe me: DSPs sind nicht der Nabel der Welt. :lol:

    Zitat von "gert"

    Und das System von Martin werde ich mir sicher anhören.

    Tolle Idee. Und berichte der PA-Gemeinde von deinen persönlichen Hörerfahrungen ...

  • abschied vom "herkömmlichen" linearray

    • Sound-Klinik
    • 2. Juli 2010 um 18:26
    Zitat von "unknown_artist"

    Manfred, guck dir bitte doch erst mal an was die Software genau tut bevor du so ein Posting verfasst.
    Die Möglichkeit mittels numerischer Optimierung die passenden Einstellungen für jedes Element zu erstellen ist einfach eine ganz andere Geschichte als die, von der du sprichst.

    Ich hab die Idee schon verstanden: Du bekommst eine bessere Annäherung an ein gewünschtes Verhalten - trotzdem limitieren die LS-Systeme das Machbare.
    Und ich zweifel mal stark, daß du damit - trotz besserer (theoretischer) Annäherung - identische Übertragungseigenschaften auf einer sehr ausgedehnte Hörfläche realisiert bekommst.

    Zitat von "gert"

    yup es geht hier nicht darum irgendwelche Schwächen durch den Einsatz von DSP auszugleichen, sondern vielmehr um die Möglichkeiten das Array in einer Art und Weise zu steuern die mechanisch nicht möglich ist.

    Du gleichst auch hier prinzipbedingte Schwächen der einzelnen Systeme und der begrenzten Länge aus, indem du durch eine individuellere Steuerung eine (hoffentlich) insgesamt bessere Näherung erzielen könntest.

    Zitat von "gert"

    Die Antwort von Soundklinik ist ja die gleiche wie immer und die wird damit nicht richtiger.

    Ein idealer Linienstrahler müßte 1. unendlich lang sein, 2. ideale LS-Systeme (d.h. KEINE sphärisch abstrahlende Chassis) besitzen und 3. eine endliche Linie funktioniert auch passabel zwischen zwei planparallelen - schallhart reflektierenden - Flächen (Boden/Decke) - soweit zur Theorie. Da weder Punkt 1. noch 2. erfüllt werden, läßt sich durch individuelle Ansteuerung eine bessere Näherung an eine gewünschte Wellenfront erzielen ... mehr nicht. Wenn alle Elemente (in der Praxis, endliche Länge) das gleiche Signal erhalten würden, kommt Käse 'raus. :wink:

    Zitat von "gert"

    Sympathisch finde ich schonmal das die Leute die Theorie erklären und offen sagen was anders ist.
    Ob es taugt oder nicht wage ich nicht zu beurteilen da ich es noch nie benutzt habe.

    Derartige Berichte hab ich schon viele gelesen.
    Solche Überlegungen bringen uns immer einige Schritte weiter ... ob es aber diesmal der ultimative Knaller ist, worauf wir seit Jahrzehnten warten ? Abwarten. :D

    Zitat von "simonstpauli"

    zwar OT aber kurz meine persönliche Meinung:
    Mit guten Line Arrays, durchdacht aufgestellt, kann man aber auch gute Ergebnisse erzielen.
    Und mit konventionellen "Systemen" aller Preisklassen Mist fabrizieren.

    Stimmt 100 %-ig.
    Wenn das falsche System ausgewählt und idiotisch aufgestellt (und ungenügend abgestimmt/eingestellt/eingemessen) ist, kommt Käse 'raus.

    Zitat von "simonstpauli"

    Ich finde den Schritt weg vom monolithischen Line Array (alles gleich beschickt) zu einem System, bei dem man sehr gezielt Shading vornehmen kann (mit entsprechenden Korrekturen auch in den Trennfrequenzen etc.) ziemlich interessant.

    Ich auch - gleichwohl bleibt das Abstrahlverhalten der einzelnen Elemente ein limitierender Knackpunkt.

  • Multitools - Vorsicht Verbot !

    • Sound-Klinik
    • 2. Juli 2010 um 11:51
    Zitat von "PMN-Concepts"

    Jahrelang gab es den Startschuss aus einer Schreckschusspistole. Nicht von irgendwem sonndern von Mitgliedern der Stadtpolitik. Seit 2009 muss man sich anderer Mittel der Signalisierung behelfen.

    Ruft da jetzt jemand "PENG !" ?? :)

  • abschied vom "herkömmlichen" linearray

    • Sound-Klinik
    • 2. Juli 2010 um 10:02

    Wenn Menschen objektiv "richtig" (was das auch immer sein könnte ...) hören würden, dann würden Arrays nur auf Veranstaltungen (und Locations - die Umgebung spielt eine nicht unwesentliche Rolle !) eingesetzt werden, wo es Sinn macht.

    (Persönliches) Statement 1:
    Es werden heute sogenannte "Line-Arrays" (in allen Preisklassen :lol: ) für Aufgaben eingesetzt, wo mit guten konventionellen Systemen - durchdacht aufgestellt - erheblich bessere Ergebnisse erzielt werden würden.
    Da werden "Bananen" in Turnhallen mit einer gegen Null tendierenden Sprachverständlichkeit gehängt, auf Stadtfeste werden "Preiswert"-Plastikmodule mit erbärmlichen Arbeitslängen (und mit erbärmlicher Klangqualität) an mechanisch fragwürdigen Konstruktionen gehängt (dto. in Festzelte ...), nur um im großen Club der "angesagten" LA-Nutzer "dabeizusein" und ein wenig Anerkennung (auch ein "Profi" sein) zu erhaschen.

    Ich bilde mir ein, recht gute (wenn auch nicht objektive - übrigens wie ALLE andern hier auch !) Ohren zu haben und meine Begeisterungsfähigkeit beim Besuch von Veranstaltungen hält sich generell (auch im "goldenen" LA-Zeitalter) arg in Grenzen.

    (Persönliches) Statement 2:
    Die Bedeutung von (klangverbessernder ...) Elektronik und DSPs wird völlig überbewertet.
    Was in den Entwicklungsabteilungen nicht rechtzeitig zur nächsten Messe fertiggestellt wird bzw. von der Philosophie sich irgendwann als Irrweg herausstellen wird, bekommt zur Schadensbegrenzung (und als "DIE Innovation" schlechthin) Elektronik verpaßt, damit nichts kaputt geht und es klanglich möglichst wenig nervt (... und wer braucht heute schon LowMids ...).

    Wenn ich mir LA-Beiträge anschaue, erinnert mich sowas an Waschmittelwerbung, wo es seit über 100 Jahren "immer weisser" und "immer reiner" wird. :D

  • Multitools - Vorsicht Verbot !

    • Sound-Klinik
    • 1. Juli 2010 um 08:14
    Zitat von "simonstpauli"

    EDIT: hier gibt das neue Schild zu sehen, nebst Bilanz der Verbote ;)
    http://allesverboten.wordpress.com/2010/03/31/wie…erverletzungen/

    Hier wird ja sehr gut beschrieben, WEN die Verbote letztendlich treffen und WER dadurch schikaniert wird ... :?

  • Multitools - Vorsicht Verbot !

    • Sound-Klinik
    • 30. Juni 2010 um 17:30
    Zitat von "hasenfuß"

    ... und ich bin beim Googlen auf folgendes Dokument gestoßen:
    http://andreas.irmer.org/pt/Waffenrecht200804.pdf

    ... war auf tour in hamburg, hotel 100m von der reeperbahn, abends auf ein bierchen rausgegangen.
    als 24/7 multitoolmitschlepper hätte ich da tatsächlich ärger für kriegen können ?!?!?!?!

    Das hätte ggf. recht teuer für dich werden können (wie auf der letzten Seite des o.g. Dokumentes ja sehr konkret nachzulesen ist).
    Veranstaltungstechniker, die in solchen "Regionen" arbeiten, müssen höllisch aufpassen, was im Werkzeugkoffer ist oder am Gürtel getragen wird. :?

  • Multitools - Vorsicht Verbot !

    • Sound-Klinik
    • 30. Juni 2010 um 12:27
    Zitat von "gert"

    Wenn Dir heute ein 13 jähriger eine runterhaut hast Du dass mit einem Lächeln hinzunehmen und darfst natürlich nichts mehr sagen. Der Rotzlöffel ist dann irgendwann 20 und trampelt der Gesellschaft auf der Seele rum. Auch gerne mit einem Messer.

    Viele Teenager kennen ihre Rechte (ob gegenüber den Eltern, den Lehrern in der Schule oder gegenüber der Polizei) sehr genau. Mit dem Übernehmen von Verpflichtungen oder Verantwortung hapert es oft. Ich denke, dass wir bereits mehrere Jahrgänge in unserer Gesellschaft verloren haben bzw. die nicht mehr "die Kurve" kriegen werden und auch weiterhin noch viele Probleme bereiten werden.

    Zitat von "gert"

    Daher muss man eher davon ausgehen das die Polizei jetzt einfach nur ein Mittel zur Verfügung hat um solche Kids dann mal für ne Nacht einzusperren.

    Das war sicher auch eine Intention - nur werden durch solche Regeln gerade diejenigen, die nicht zu Gewalt tendieren, in ihren Freiheiten beschränkt. Potentielle Gewalttäter werden ihre Waffen auch jetzt nicht zuhause lassen.

    Zitat von "gert"

    ... letztendlich kann man auch mit einem Schraubenzieher Verbrechen begehen.

    Stimmt ... und darum sind solche Gesetzesverschärfungen ungeeignet, die eigentlichen Ursachen für Gewaltbereitschaft zu bekämpfen. Die Ursachen liegen bereits in den Elternhäusern, in einigen (Problem-) Schulen und in der geistigen Verarmung durch ein Zuviel an multimedialen Freizeitaktivitäten. Die Gesellschaft verblödet zunehmend (und daraus wird sogar in gewissen Branchen Profit erwirtschaftet !). Die Problematik wird gut beschrieben in einem DVD-Vortrag "Vorsicht Bildschirm" von Dr. Manfred Spitzer, den sich gerade Eltern mal anschauen sollten !

  • Multitools - Vorsicht Verbot !

    • Sound-Klinik
    • 29. Juni 2010 um 13:37
    Zitat von "PMN-Concepts"

    Ich lege mein Multitool jedenfalls nicht ab, weder auf der Bühne, noch auf dem Motorrad. Dafür ist man zu sehr drauf angewiesen und im Härtefall kann es auch Leben retten!

    Darf man fragen, welches du benutzt ? :)

  • Bundesnetzagentur verteilt Nachberechnungen 2006 + 2007

    • Sound-Klinik
    • 29. Juni 2010 um 13:35

    ... hier stehen die entsprechenden "Spielregeln": http://www.infopoolvt.de/content/view/54/77/

  • Generatorbetrieb

    • Sound-Klinik
    • 29. Juni 2010 um 11:12

    ... und wenn auf die Qualität des Aggregats wenig Einflußmöglichkeiten bestehen:
    http://www.furmansound.com/product.php?div=01&id=AR-1215 (mal als EIN Beispiel)

  • Multitools - Vorsicht Verbot !

    • Sound-Klinik
    • 29. Juni 2010 um 09:52
    Zitat von "Mechwerkandi"

    Das ist wie Handy-Telefonieren beim Autofahren. Ist nicht erlaubt, aber keiner kontrolliert es.

    Darauf würde ich mich aber nicht grundsätzlich verlassen. :wink:

    Zitat von "Mechwerkandi"

    Blankwaffen à la "Hirschfänger" oder Ausgehbajonette dienen fallweise der Brauchtumspflege und unterliegem damit besonderem gesetzlichen Schutz.

    Solche Messer nützen allerdings wenig, wenn man auf einem Job mal schnell eine Zange oder einen Schraubendreher braucht. Außerdem habe ich nicht die Absicht, in einen Trachtenverein einzutreten, um ein langes Messer (ohne Zange und andere Werkzeuge ...) dabeihaben zu dürfen. Vielleicht führt diese Ausnahmeregelung ja auch zu einem Mitgliederzuwachs aus Bevölkerungsgruppen, die traditionell bisher weniger mit deutschem Brauchtum "am Hut" hatten. :D

    Zitat von "Mechwerkandi"

    Soll er sich doch ein garantiert protestsicheres Victorinox-Multitool kaufen. Das taugt ohnehin mehr wie dieser amerikanische Spielkram ...

    Die Schweizer Multitools scheinen wirklich von der Stahl- und Verarbeitungsqualität besser zu sein ... allerdings auch im Preis.
    Wieso jedoch Multitools mit einhändig aufklappbaren (noch dazu i.d.R. recht kurzen) Messern "nicht mitgeführt" werden dürfen bzw. das "Einkassieren" aufgrund schwammiger Formulierungen im Ermessen der Ordnungshüter gelegt wurde, ist schon merkwürdig.

    Aber jeder kann ja selbst (siehe § 42a) nachlesen: http://www.gesetze-im-internet.de/waffg_2002/index.html (d.h. KEIN Großstadtmärchen o. dergl.)

  • Multitools - Vorsicht Verbot !

    • Sound-Klinik
    • 29. Juni 2010 um 01:21
    Zitat von "sebastian knecht"

    Den Ordnungshüter will ich sehen der mir im Einsatz mein Victorinox abnimmt... gehts noch?

    Schaun wir mal. :wink:
    Die Klinge läßt sich mit einer Hand öffnen - und wenn du dir den derzeit gültigen Gesetztestext mal durchliest ... :roll:

  • Multitools - Vorsicht Verbot !

    • Sound-Klinik
    • 29. Juni 2010 um 01:16
    Zitat von "Bernd Masu"

    Missverständlich: Gelten die 12 cm. für beide Arten ?

    "Über 12 cm" gilt für feststehende Klingen. Bei Einhandmesser gilt das Verbot auch bereits für kürzere Klingen.

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