Da das neue Waffengesetzt im PA-Forum wohl einige Kollegen betrifft ... hier der Link zum entsprechendem Beitrag im Schwesterforum:
http://www.paforum.de/phpBB/viewtopic.php?f=29&t=80085
Beiträge von Sound-Klinik
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Zitat von "PMN-Concepts"
... irgendwie mal wieder typisch deutsch bürokratisch, dass ich ein SEK-Messer mit 10cm feststehender Klinge im Beinholster eher als ein Gerber bei mir haben darf ... Was da wohl gefährlicher und vor allem schneller zu ziehen ist ...
So sieht es derzeit aus (d.h. Brötchen mit Kampfmesser bis 12 cm schmieren: o.k. ... Brötchen schmieren mit Einhandmesser und 5,5 cm Klinge: Böse !)
Und wie die Polizei auf längere (d.h. > 12 cm) Brot- oder Fleischermesser, die nicht in gepanzerten Fahrzeugen vom Messerfachgeschäft zur Wohnung transportiert werden, reagiert (bzw. zu reagieren hat), wird die Zukunft zeigen. :roll:
Wenn ich mein Gerber EVO (am Gürtel) dabeihabe, brauche ich jedenfalls gute Argumente, um nicht als potentieller Gewalttäter eingestuft zu werden. :?
Aber vielleicht darf ich es ja behalten, wenn ich denen noch meine (dazu passenden) Aufsteckbits zeige (wegen: "... sofern ein berechtigtes Interesse vorliegt" ...) ?
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Zitat von "wora"
hast du es denn jemals probiert?
Nur bei Studioaufnahmen (da probier ich schon 'rum) ... bei Live bin ich aber Minimalist (schnell aufgebaut ... schnell "soundgecheckt" ... spielen ... schnell Gage kassieren ... schnell abgebaut ... schnell weg ...).
Zitat von "wora"... das gösste problem des abnehmens von oben ist aber, das wenn man mehr teppich haben möchte auch gleichzeitig die übersprechende hihat mit verstärkt. dies kann man mit einem bottom-mikro recht effizient umgehen.
Ich geh manchmal sogar soweit, daß ich mit einer Kugel Snare und HiHat zusammen abnehme. Bei dynamischen Mikros kommt die Snare ganz gut rüber (besser als mit dynamischen Nieren !) ... HiHat klingt manchmal etwas bollerig. :wink:
Zitat von "wora"in kleineren beschallungssituationen spielt das natürlich meist keine grosse rolle, aber je grösser die bühne wird, desto interessanter wird auch das bottom-mikrofon.
... sofern das Publikum den klanglichen Unterschied wirklich bemerkt ... in Zeiten von MP3 und "mit dem Handy-LS musikhören" kommen mir da schon Zweifel. :?
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Ich bin ja mehr ein Minimalist und Anhänger einer "natürlichen" Abnahme (d.h. Mikrofonierung, die dem "normalen Hören" des Instrumentes entspricht.* Dass sowas bei (nah besprochenen) Gesangsmikrofonen heikel ist, ist mir natürlich klar. Allerdings bei Drums und Bläsern kann man damit (geeignete Mikros vorausgesetzt !) gute Ergebnisse erzielen.
*Beispiel Sax: Niemand hört in einem (akustischen !) Konzert die Tröte axial aus dem Trichter, weil der Musiker üblicherweise schräg nach oben - d.h. über die Zuhörer hinweg bläst. Und GENAU SO hört sich das Instrument dann klanglich "richtig" an. Eine achsnahe Mikrononierung erfordert daher immer eine Nachbearbeitung/Anpassung an den "natürlichen" Klang. "By the way": Auch Beim Schlagzeug liegt der Zuhörer üblicherweise nicht unter der Snaredrum (wobei ich "klanggestalterische Maßnahmen" durch zusätzliche Mikrofonierung nicht verteufeln will).

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Das neue Waffengesetz (siehe §42a) verbietet feststehende Messer über 12 cm Klingenlänge und EINHÄNDIG aufklappbare Messer, wobei bei letzteren die Klingenlänge sogar egal ist !
Viele besitzen Multitools (Multiplier ... also mit Zangen) und tragen diese am Gürtel, um mal "auf die Schnelle" ein Werkzeug dabeizuhaben (Abisolieren, Kabel schneiden, Muttern anziehen oder lösen ...).
Sofern diese Tools (z.B. Gerber "Suspension" oder "EVO", u.v.a.) eingebaute Messer besitzen, welche mit dem Daumen (d.h. einhändig !) ausgeklappt werden können, bewegt sich der Träger auf dünnem Eis.Polizisten könnten solche Werkzeuge (also auch Multitools !) beschlagnahmen und es liegt liegt dann sogar eine Ordnungswidrigkeit vor.
Zwar werden Ausnahmen zugelassen, die aber aufgrund der schwammigen Formulierungen im Gesetztext (Kostprobenen: "... sofern ein berechtigtes Interesse vorliegt" ... "einem allgemein anerkannten Zweck dient") schnell im Ermessen der Beamten liegen.So soll es Fälle bereits gegeben haben (nachzulesen in Fachforen im www), wo Jägern (!!!) klappbare Messer abgenommen wurden, weil "normale" Hirschfänger (auch mit längeren Klingen ...) "ausgereicht" hätten.
Auch sogenannte Rettungsmesser (z.B. von Victorinox, die z.T. von Feuerwehr und THW im Einsatz sind), fallen jetzt unter § 42a. -
Zitat von "guma"
Es ging um snare top, nicht um Overhead.
Welch Aufwand für einen Trommler ...

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Zitat von "gezz-abba"
Das kleinere M422 lohnt übirgens einen test als Snare-Bottom.
Das M-422 war eigentlich ein (preiswerteres) Mikrofon für Sprachdurchsagen (gleiche Kapsel in Sprechstellen !!), welches etwas "heller" klingt und "untenrum" etwas dünn ist.
Zitat von "gezz-abba"... M420 nehme ich auch sehr gerne für Top, wenn das 201 nicht passt.
Falls du "Overhead" meinst: die M-420 sind optimal für Toms und (je nach Modell/Abstimmung/Klangquarakter) für Snare. Bei größeren Mikroabständen wird es schnell dünn. Sowohl M-420 als auch das größere M-201 verfärben mir bei Becken zu sehr (d.h. besser gute Kondensatornieren wie MC-930 von beyerdynamic oder die kleinen KMs von Neumann ... wobei das KM-84 übrigens ein exzellentes Snaremikro ist !).
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Zitat von "wora"
... wenn eine band ein endorsement hat, dann muss sie die mikros auch selbst mitbringen (wenn sie der verleiher nicht eh schon hat).
Stimmt ... und (wirklich) "größere Acts" kaufen die Mikros dann auch nicht selbst, sondern die Industrie stellt die Mikros den Künstlern für die Tour zur Verfügung (und sowas gibt es bei "angesagten Künstlern" nicht nur bei Mikros, sondern z.B. auch bei Gitarren-Amps, Instrumente, ...). :wink:
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Grundsätzlich besitzt eine Hyperniere bei 180° alles andere als ein Empfindlichkeitsminimum ... eine "normale" (breitere) Niere dagegen schon. Und sowas sollte man, sofern man sich bei der Verstärkung im Grenzbereich (z.B. aufgrund piepsend leisen Sängerinnen) begibt, berücksichtigen. Richtrohre lasse ich mal "außen vor (Interferenz, Laufzeit etc.) - zumal: Über grundlegende Mikrofontechnik gibt es richtig tolle Literatur. :wink:
Natürlich spielt dann auch die Umgebung eine Rolle: Nahbesprechung beeinflusst die Eigenschaften des Wandlers, wobei ein professioneller Hersteller dies bei der Produktentwicklung seiner Mikros ausreichend berücksichtigt haben sollte. Auch reflektierende Flächen in der näheren Umgebung oder Objekte mit Resonatoren (Gitarrenkorpus, Bassdrum, Toms etc.) beglücken den Anwender mit oft schwer kalkulierendem Eigenleben.
Bemerkenswert, dass sowas (Sommerloch ???) in einem professionellen Forum diskutiert wird.

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Zitat von "Thorgy"
Der Standartweichenrechner schlägt bei einem 8 Ohm Chassis und einer TF von 950 Hz ein L mit 2,7 mH und ...
Berechnungen, bei denen u.a. von einer konstanten elektrischen Impedanz von Lautsprechern ausgegangen wird, funktionieren fast nie (und in der Praxis eher nicht :wink: ).
Wirklich funktionierende F-Weichen berücksichtigen elektrische Impedanzen der Treiber, deren Übertragungsverhalten und die Lage der akustischen Zentren (wg. Ausgleich des zeitlichen Versatzes z.B. aufgrund der Montagemöglichkeiten gerade bei Hörnchen).
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Soffittenschutz ist eine gern angewandte "Pfusch"-Variante, leistungsmässig unterbelichtete Mittelhochton-Treiber in eine Kiste unterzubringen.
Wesentlich besser wäre es, leistungsmässig aufeinander (optimal aufeinander !!!) abgestimmte Tief- (Mittel-) töner und Mittelhochtontreiber auszuwählen, die auch noch im Grenzlastbereich (der GESAMTEN "Kiste" !) miteinander - leistungsmässig - harmonieren / zusammenpassen.
Mir ist dabei bewußt, daß mein Posting nicht allen hier gefallen wird (was aber letztendlich sachlich bedeutungslos ist). :wink:
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Zitat von "klauston"
Was wir hier aber hatten, sind Versuche, das PA Forum als Plattform für Verschwörungstheorien zu benutzen, und das ist meiner persönlichen Meinung nach nicht gerade zielführend.
Der Beitrag über Griechenland und die EU hatte anfangs keinerlei Bezug zu irgendwelchen Verschwörungstheorien und sollte lediglich eine inzwischen u.a. auch in Deutschland immer beliebter werdende Mentalität (egoistische "ich-Gesellschaft" mit schwindendem Verantwortungsbewußtsein gegenüber anderen) illustrieren.Es geht hier um Egoismus und Verantwortungslosigkeit des Einzelnen - ein "Trend", der sich in vielen Geschäftsbereichen (auch in der Veranstaltungs-/Beschallungsbranche !) zeigt. Aber wir können sowas natürlich auch ignorieren. Das Problem war m.E. nicht das Thema, sondern der "gepflegte" Umgangston einiger.
Übrigens:
Politik „bezeichnet jegliche Art der Einflussnahme und Gestaltung sowie die Durchsetzung von Forderungen und Zielen, sei es in privaten oder öffentlichen Bereichen.“D.h.: Wir alle sind immer irgendwie "mittendrin" ! :wink:
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Zitat von "ADMIN"
... wenn auf einer Veranstaltung nur noch Leute sind, die ohnehin schon für's Musik hören gezahlt haben, dann entfällt die Begründung, warum der Veranstalter da noch Gema-Gebühren abführen soll.
Wobei hier dann keine "Zähler" am Start sind, was (und wie häufig) dort konkret gespielt wird.
Eigentlich müßten (bzw. mußten) Musiker ja auf Veranstaltungen diese (GEMA-) Listen führen, welche Titel überhaupt und wie häufig gespielt wurden ... :wink: -
Zitat von "ADMIN"
Der Künstler ist dabei angemessen zu entlohnen, eine Kultur-Flatrate wäre eine der Möglichkeiten. Die Verwertungsindustrie, so wie wir sie kennen, ist inzwischen so überflüssig wie die Hersteller mechanischer Rechenmaschinen ...
... und irgendwann haben wir - der Flatrate sei Dank - noch mehr bzw. nur noch (sich selbst als solche bezichtigende ...) "Künstler" auf der Welt, die dann die Hand aufhalten. :lol:
Die Verwertungsindustrie präsentiert uns neue "Stars", deren musikalischen Flachsinn wir uns kaufen sollen oder den wir - umrahmt von Werbeblöcken mit den neuesten Handyklingeltönen - im Privatfernsehen bewundern sollen. Musikalisch ist selten wirklich etwas "Neues" dabei (d.h.: alles irgendwie schon mal so oder ähnlich gehört = Abstaubermentalität). Wer soll die Kulturflatrate bezahlen (und nach welchen Kriterien soll dann die - gerechte ? - Verteilung funktionieren) ?
Zitat von "SRAM"Wer bitte sehr soll entscheiden, wer ein Künstler ist und wer nicht ? Mehrheitsentscheidung oder was ?
Mir würde sich der Magen umdrehen, wenn irgendsoein DSDSS Kotzbrocken auch nur einen cent von mir bekommen sollte.Auch was die Entwicklung von Produkten angeht: Wieso sollte jemand studieren, sich über viele Jahre Berufserfahrung/Know-How erarbeiten und sich einen teuren Meßgerätepark anschaffen, wenn jeder die Ergebnisse "für umsonst" (wg. "Know-How"-Flatrate) abstauben kann, OHNE dabei selbst (Zeit & Lernen, Geld) investiert zu haben ?
Wir haben dieses Problem auch in vielen anderen Bereichen - Beispiel: Kleine, innovative Firmen mit gut ausgebildeten Ingenieuren gehen in den Konkurs, weil woanders auf diesem Globus dreist kopiert/geklaut wird. :?Spätestens wenn keiner bzw. kaum einer noch etwas NEUES entwickelt (d.h. die Abstaubermentalität sich gänzlich durchgesetzt hat) werden alle - vielleicht - endlich verstehen, was hier so alles (schief-) läuft.
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Zitat von "tobias kammerer"
So nun zu den Furman. Dieses Filter Spannungsvoodoo ist zwar schwer nachvollziehbar und sicher werbetechnisch aufgepeppt, trotzdem haben alle meine Racks allein schon beim Umstieg von den alten auf die neue PL-Plus Serie deutlich an Nebengeräuschen verloren.
Die Geräte von Furman mit Spannungsumschaltung funktionieren auch im Aggi-Betrieb problemlos (selbst schon eingesetzt und auch mal an Kollegen ausgeliehen, die mit Aggi auf einem Karnevalswagen eine kleine PA betrieben haben.
Ich hab übrigens einen (alten) Furman AR-230.
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Zitat von "Benny Kuß"
ja, und da hängt noch ne spule drann, hab ich grade gesehen... auch etwas angeschmolzen...
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... wie siehts denn aus mit den Spulen? kann ich die einfach so Schalten, oder passiert dann womöglich irgendwas böses?Ein unbelasteter Hochpass in einer F-Weiche verhält sich wie ein Reihenschwingkreis.
Und auch Spulen kann man zunächst mal "nicht so einfach schalten" (sondern du solltst schon wissen, was du da eigentlich tust !!). -
Bitte bedenken: Nicht alle USVs haben eine sinusförmige Ausgangsspannung - und manche Verbraucher (je nach Netzteil) mögen sowas dann gar nicht.
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Zitat von "songe creux"
... man sowas ernsthaft und in ordentlicher Qualität sucht, reduziert sich die Anzahl der anfangs gefühlten 100 Hersteller schwarzer Kisten ganz rasch auf zwei Hand voll.
... und wenn du sie erst angehört hast, werden es noch viel weniger sein. :wink:Zitat von "songe creux"Läuft´s wirklich so schlecht in Deutschland ... ?
Es gibt ja auch Firmen, die "preiswert" in China fertigen und dann andere Firmen aufkaufen.
Geld wird schon lange nicht mehr mit Qualität, sondern mit Quantität ("Wettbewerb" im Internetversandhandel) oder purer Geldgier (Finanzdienstleister mit z.T. dubiosen Fondsanlagegeschäften) verdient.Was wundert dich also daran ?

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Zitat von "F.A.Bi.A.N."
... wenn denn (eines tages) intermodulationsmessungen an lautsprechern etwas gängiger würden ...
... ist doch nicht neu - außerdem gibt es mehrere Verfahren, wie man derlei "Problemchen" (d.h. auch "Mischfrequenzen" & Co.) feststellen kann.
Bei mir ist sowas seit (ca. 20 ...) Jahren Standard (ebenso praxisgerechte Leistungsdimensionierung bei LS und Weichenbauteilen) und ich habe dabei gelernt, daß Lautsprecher niemals (insbesondere bei größeren Pegeln) ideal dem Quellensignal folgen. Jeder Entwicklungsjob ist letztendlich ein Kompromiss, bei dem möglichst effektiv an den richtigen "Hebeln" mit maximaler Wirkung auf das Gesamtergebnis "gedreht" werden sollte. Und gerade Hobbyisten ziehen sich an (kleinkarierten) Nebensächlichkeiten hoch, die dann ("Scheuklappen aufgesetzt" :wink: ) maßlos in den Vordergrund gerückt werden.
Aber ideologisch motivierte Basteleien sowieso nicht meine Baustellen.

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Zitat von "hendrik fischedick"
... werden sich ja was dabei gedacht haben, dass die ihre 3-Wege-Boxen nicht mit nem 6er MT ausrüsten, sondern "nur" mit nem 2er, der übers gleiche Horn spielt wie der 1er ...
... wobei manche 6"-Konus-LS kleinere Schwingspulen als manche 2"-Horntreiber haben. :wink: