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  2. mi acoustics

Beiträge von mi acoustics

  • Welche Mikros sind in der persönlichen Mixer/Kofferjobkiste ?

    • mi acoustics
    • 3. März 2009 um 16:25

    Hi , nochmal und nach reichlich Gegrübel ob überhaupt sinnvoll trotzdem in Bezug zu oben und zumindest ein ganz klein wenig als Reaktion auf woras Anregung (statt PN)

    Ich hatte in meinem ersten Beitrag im wesentlichen darauf hinweisen wollen, dass der Umkehrschluss "4 x ATM87R genannt, dann muss das ja doch öfter verkauft worden sein" statistisch drollig ist, wenn auch für solche Forensammlungen nicht untypisch.
    Wir selbst merken das eben immer an dem von mir mehr illustrierend gemeinten Umstand, dass selbst zigtausendfach verkaufte Mikros, die definitv nicht in der Party-Keller-Preislage liegen, da schlicht NIE auftauchen. Über unsere Produkte wissen wir das halt.
    Ende vom Posting war wieder ATM87R, nur um n o ch m a l ein Fremdprodukt zu nennen....

    Wenn ich Teilnehmer hier von der Qualität unserer Mikros überzeugen will, gibt es nun wirklich bessere Ideen.
    Zugänglichen Tests stellen wir uns schon seit Jahren und wenn hier jemand mit allgemeiner Anerkenntniss Zeit und Lust hat sich mal im fairen und direkten Vergleich ein Bild zu machen haben wir da sicherlich Möglichkeiten. DAS war aber nicht das Ziel meines off-Topic-Beitrages, für den um Entschuldigung zu bitten ich ernst gemeint habe.

    Alles andere resultierte aus den Aussagen von guma, die persönliche Meinung hin oder her, einfach eine Anmache waren. Probleme mit Meinungsfreiheit und statistische Dummheit haben mir noch nicht viele Leute vorgeworfen und auch als persönliche Meinung gekennzeichnet ist das erstens überflüssig und zweitens unfair, weil den eigentlichen Inhalt meiner ursprünglichen Aussage ja gar nicht berücksichtigend bzw. sogar um 180 Grad drehend. DAZU hat sich guma übrigens gar nicht mehr geäußert. Muss ja auch nicht. :( / :? / :roll:

    Das Wikipedia-Zitat ist übrigens wirklich geschickt vergoogelt, sorry.
    Viel schöner ist: http://de.wikipedia.org/wiki/Internetforum#Moderation
    (Nicht zuletzt, weil unten sogar ein gewisser Herr Ebner als Quelle genannt wird)

    Nichtsdestoweniger mit den besten Grüßen aus Bremen,
    Thorsten

  • Welche Mikros sind in der persönlichen Mixer/Kofferjobkiste ?

    • mi acoustics
    • 3. März 2009 um 10:51

    Oha!

    Hi, erstmal (für eine Begrüßung sollte auch ein Mod Zeit haben)

    1. ist es hier keine Handvoll willkürlicher Nennungen, sondern es sind Listen ohne Ranking (nominale, wenn ich mich recht erinnere) :roll:
    2. habe ich auf eine Aussage geantwortet, die ganau den statistischen Fehler gemacht hat, den Du mir jetzt vorwirfst. Und genau das habe ich thematisiert. Wir sind uns also da einig - ich auf Basis eines sozalwissenschaftlichen Studiums..
    3. weiß ich nicht genau, für wie "ernst" Du meine Aussagen oder meine Einschätzung dieses Threads hältst oder wie stark Du "meine Position" (ich denke mal, Du meinst die von IMG StageLine und nicht meine persönliche) einschätzt oder was Du überhaupt damit sagen willst... Ich war weder irgendwie stinkig noch wären wir alle in dieser Firma nicht hochgradig frustrationstolerant, was Image/Realitäts-Diskrepanzen auf der Welt angeht.
    Ich finde auch in meinem Posting keine echten Anzeichen für angefressen sein. (Ganz im Gegensatz zu Deinem)
    4. war mein Beitrag definitv off topic, genau wie der Beitrag auf den ich geantwortet habe und Deiner - Entschuldigung!
    5. hat vielleicht einer von uns beiden ein Problem mit Meinungsfreiheit???
    6. Ich persönlich finde Smilys in einer Kommunikation, die wenig bis keine nonverbalen Elemente zulässt, als hilfreich und wichtig und setze sie durchaus nicht zufällig ein - die meisten, die die Dinger verwenden, dürften das ähnlich sehen. (Eine Hypothese, keine These aber auch keine Spekulation.)
    Um mich davon verfolgt zu fühlen, habe ich aber echt zu wenig Packman gespielt.
    7. Wenn Du auf Produktqualität von so einem Beitrag wie meinem oben schließt oder in diesem Forum die Bewertung technischer Nutzbarkeit von Produkten von solchen Momenten abhängig ist, bin ich entäuscht. Ich setze auf ein nicht so infantiles Niveau. Unseren Produkten tun wir einen Gefallen indem wir Sie optimieren - technisch und preislich.
    8. (mal davon abgesehen, dass der Punkt eigentlich unter meinem 4. geklärt ist) ist der Blick in meine Mikro-Kiste wahrscheinlich nicht so interessant, weil bis auf ein uraltes Prefer, ein DM-5000LN, ein ECM-290, ein DM-2500 und ein TXS-870er Funkteil alles mehr Mess-Mikros sind (B&k, zuhause Beyerdynamik (ein selektiertes Lavalier, das mir vor 15 Jahren mal Friedemann Hausdorf von Visaton für ein paar Hunderter als superpreiswertes Messmikro besorgt hat, wofür ich ihm immer noch sehr verbunden bin!), ein MBC-550/MBNM-550, selbstgebaute mit der Panasonic MCE-2000. Wie gesagt, ob das hier hilfreich ist... :roll: bin kein Veranstaltungstechniker.
    Außerdem ist das nicht wirklich unabhängig gell...

    So, atme vielleicht nochmal durch... ich wollte hier niemanden "anp..." (das sieht dann anders aus - da sind dann andere Smilys d´rin :lol: ) aber ich habe eigentlich auch keinen Bock darauf, mich hier von Dir an-/auszählen zu lassen, als wenn ich mit ´nem Anwalt gedroht hätte.
    by the way: http://de.wikipedia.org/wiki/Moderatio…her_Hintergrund

    Mit besten Grüßen, meine Meinung ,
    Thorsten

  • Welche Mikros sind in der persönlichen Mixer/Kofferjobkiste ?

    • mi acoustics
    • 3. März 2009 um 09:01

    Hi!

    Es könnte auch ein Zusammenhang mit der Repräsentations-Kraft der oben stehenden Auflistungen bestehen. :wink:

    Wenn ich sehe, dass bei den raren Nennungen von IMG StageLine-Mikros (für deren in dieser Umgebung sicher erforderliche mutige Offenheit ich herzlich Dank sage) dann aber noch das Scham-Smily dran muss, kollidiert auch das ein wenig mit Marktrealität. Damit will ich nicht behaupten, dass unsere Mikros ständig auf allen Bühnen genutzt werden - das wäre Quatsch.
    Aber ich kenne die Zahlen und die liegen nicht alle nur in irgendwelchen Schubladen.
    Zitat Kunde (Studio-Betreiber/Produzent): "Solange da keiner nach fragt, nehm ich gern mit Euren Mikros auf - die sind an der Stelle am unstressigsten."

    Nur um keine Missverständniss aufkommen zu lassen: ich unterstelle definitv niemandem hier, heimlich mit unseren ach so beschämenden Produkten zu arbeiten :P
    Es mag nur sein, dass die Gesamtverhältnisse im Markt sich anders verteilen, als in den Postings oben - deshalb womöglich auch die Sache mit dem ATM87R.

    Mit den besten Grüßen vom MONACOR INTERNATIONAL-Team,
    i.V. Thorsten Günther, Brand-Manager / Entwicklungsleiter Akustik

  • "normale Boxen" an 100V-Amp betreiben

    • mi acoustics
    • 25. Februar 2009 um 14:03

    Hi!

    Völlig richtig: es spricht überhaupt nichts dagegen, entsprechend hochohmige Boxen mit entsprechender Belastbarkeit auch an "Hochvolt"-Ausgängen zu betreiben.

    Man kann sogar behaupten, das wäre eher noch stabiler, weil die Last auch im Niederfrequenzbereich eine gesicherte ohm´sche bleibt, die dann ja durch die Gleichstromwiderstände der verwendeten Chassis recht sauber zu berechnen ist, wo ein Übertrager im subsonischen Bereich in Richtung Gleichstrom ja so langsam seine Probleme bekommt - je nach Qualität auch schon mal bei 50 Hz. (Muss allerdings nicht sein - die meisten der von uns verwendeten Übertrager arbeiten auch bei 20 Hz noch verblüffend sauber.)

    Entsprechend belastbare Tonsäulen, in denen einfach mal 4, 6 oder 8 Achtohmer (oder ...öhmer?) in Reihe geschaltet ohne Übertrager sogar für den 100-V-Betrieb vorgesehen sind, sind nicht so selten. (OK, ich gebe eine erste Überraschung bei der ersten vor etlichen Jahren auseinandergenommenen dieser Machart zu. Aber Überraschungen sind bei ersten Malen ja nie ausgeschlossen...). Bei Mehrwege-Boxen sollte allerdings auf einen DIN-korrekten Impedanzgang entsprechend der Nennimpedanz geachtet werden. Es gibt immer mal wieder Vögel, die eine 8-Ohm-Box bauen wollen, brav 8-Ohm-Treiber verwenden und dann über die Weiche die herrlichsten Niederohmigkeiten bauen. Das würde sich dann an einem 100-Volt-Ausgang fix rächen...

    Umgekehrt kann man im Prinzip auch eine Hochleistungsendstufe mit max. 100V-Ausgangsspannung an Übertragerboxen anschließen, solange deren "Abgriff-Leistung" die Endstufe nicht überfährt. Hier ist allerdings eben wegen des teils kritischen Niederfrequenzverhaltens von Übertragern mehr Vorsicht geboten und nötigenfalls mit einem entsprechenden Hochpaß irgendwo in der Kette zu arbeiten.

    Insgesamt ist die Sache mit Spannung, Widerstand und Leistung und so aber hier recht einfach und hilfreich zu betrachten, wie oben auch geschehen.

    (Ansonsten ist der Tipp mit den Nachrüstübertragern für die Boxen auch perfekt - schon weil wir diese Dinger verkaufen ;) )
    Viel Erfolg und
    mit besten Grüßen vom MONACOR INTERNATIONAL-Team,
    i.V. Thorsten Günther, Entwicklungsleiter Akustik

  • Installation und Lautsprecherschutz

    • mi acoustics
    • 19. Februar 2009 um 13:44

    Hi,

    weil gar nicht so weit weg, regelbar und für mich an verschiedenen Stellen hoch bewährt, wenn komplette Kleinlautsprecher vor kompetenten Usern geschützt werden müssen:
    http://www.monacor.de/typo3/index.php?id=84&L=0&artid=2209&spr=DE&typ=full

    Der größte Nachteil (in der Profi-Hand) ist der größte Vorteil (in der Kneipe):
    Bei Übersteuerung / Je nach Übersteuerung der variabel zu wählenden Grenzpegel fällt die Box sehr kurzzeitig wirklich aus, also typischerweise im Bassrythmus. DAS überhört als deutliches "Genug"-Signal auch die aufgeputschteste Tresenkraft nicht...darunter ist keine relevante Klangbeeinflussung auszumachen.
    In jedem Fall bleibt die Box heil. (Zwei Control parallel an ein Modul sollte kein Problem sein.)

    Mit besten Grüßen vom MONACOR INTERNATIONAL-Team
    i.V. Thorsten Günther, Entwicklungsleiter Akustik

  • NF Filter selber bauen

    • mi acoustics
    • 25. September 2008 um 11:48

    Hi,

    da die Carpower-Variante dieses Filters oben schon benannt ist,
    erlaube ich mir mal auf die "amtlichen" Ausführungen davon hinzuweisen, die wir aufgrund der enorm häufigen Nachfrage für den "Indoor"-Einsatz und nach einer noch besseren Mechanik ggf. auch für die Bühne gemacht haben:

    noch mit Cinch (z.B. eben für Einfach-PCs):

    http://www.monacor.de/typo3/index.php?id=84&L=0&artid=6531&spr=DE&typ=full

    und dann symmetrisch mit XLR/Klinke-Kombi-Buchsen:

    http://www.monacor.de/typo3/index.php?id=84&L=0&artid=6532&spr=DE&typ=full

    Danke der Aufmerksamkeit,
    mit besten Grüßen vom MONACOR INTERNATIONAL-Team
    i.V. Thorsten Günther, Entwicklungsleiter Akustik

  • Meinungen zum neuen Monacor Line Array

    • mi acoustics
    • 12. August 2008 um 14:02

    Hi,

    zum Thema Reality:

    http://www.p-m-a.de/3723.0.html?&tx_ttnews[tt_news]=5279&tx_ttnews[backPid]=2828&cHash=70a959cd0c
    http://www.ziogiorgio.co.uk/viewnews.php?id=17586

    Ich hab´ zwar immer gesagt "hard n´heavy" ist sicherlich nicht die größte Stärke - aber so richtig schlecht scheint das auch nicht zu funktionieren...

    (besonders gefreut (bei allem angebrachten Bedauern für den englischen Verleiher!!!) haben wir uns auch über die geklauten Monitoring-PAB-600er - Anerkennung kann drollige Formen annehmen :roll: )

    Vielen Dank für die Aufmerksamkeit,
    mit freundlichen Grüßen von MONACOR INTERNATIONAL,
    i.V. Thorsten Günther

    http://www.imgstageline.com
    http://www.monacor.de/typo3/index.php?id=84&L=0&artid=6968&spr=DE&typ=full

  • Meinungen zum neuen Monacor Line Array

    • mi acoustics
    • 18. April 2008 um 12:58

    Hi,

    die SOUNDCHECK mit dem ersten L-RAY-Test ist draußen.

    Die tools4music und die PROSOUND folgen mit Tests in den jeweils nächsten Ausgaben.

    Danke für die Aufmerksamkeit,
    mit freundlichen Grüßen von MONACOR INTENRATIONAL
    i.V. Thorsten Günther, Brand-Manager / Entwicklungsleiter Austik

  • 100V Ela Anlage-Welche Boxen?

    • mi acoustics
    • 11. Januar 2008 um 13:22

    ...wer´s nötig hat.

    Unsere Produkt- und Vertriebskommunikation findet anders statt.
    (...sonst hätte ich dies "ist vielleicht noch in Ordnung" ja gar nicht angesprochen; ich hatte nur nicht damit gerechnet, das wirklich jemand "nein" sagt :oops: )

    Und Foren (um mal das verstärkende "Und" nach vorn zu stellen) sind für mich eine im Wortsinne öffentliche Angelegenheit.
    PN können da nur moderierend oder völlig off topic ergänzen, alles andere ist Forenküngelei. (Deshalb lese ich die PN auch selten gezielt, wenn nicht wie in diesem Forum eine Benachrichtigung erfolgt.)

    Naja, wird schon werden,
    Beste Grüße von MONACOR INTERNATIONAL,
    i.V. Thorsten Günther, Entwicklungsleiter Akustik

  • 100V Ela Anlage-Welche Boxen?

    • mi acoustics
    • 10. Januar 2008 um 17:40

    okey,

    dann schick ich Dir nächstens die Info per PN, dann kannst Du dem Fragenden die Tipps geben. :P

    Aber im Ernst: per PN in so einer Situation im Hintergrund mit dem Threadstarter Kontakt aufzunehmen um einen Verkauf zu befördern fiele mir nun wirklich nicht ein. Dann lieber so oder wenn´s Euch lieber ist, gar nicht.

    Grüße,
    TG

  • 100V Ela Anlage-Welche Boxen?

    • mi acoustics
    • 10. Januar 2008 um 13:56

    Hi,

    nur mal als Tipp, wenn jemandem die PAB-506/... positiv bekannt sind und die 100V-Alternative gewünscht ist:

    (gleiche Chassis, nur in 8 Ohm (alternativ zu 100 V schaltbar), Wandmontagebügel ist nicht auf den Fotos aber zusätzlich dabei)
    http://www.monacor.de/typo3/index.php?id=84&artid=6022&spr=DE&typ=full

    und auf diesem Qualitäts-Level aber kleiner:
    http://www.monacor.de/typo3/index.php?id=84&artid=6021&spr=DE&typ=full

    Saunalautsprecher (Einbau) bis 100°C und einer meiner Favs auch klanglich:
    http://www.monacor.de/typo3/index.php?id=84&artid=6023&spr=DE&typ=full
    gleich aber als Niederohm-Version und paarweise:
    http://www.monacor.de/typo3/index.php?id=84&artid=6024&spr=DE&typ=full

    Ist zwar irgendwie werbemäßig aber die Frage sieht oben auch einfach nach nicht gefunden aus - deshalb vielleicht ok...

    Mit besten Grüßen von MONACOR INTERNATIONAL,
    i.V. Thorsten Günther, Entwicklungsleiter Akustik

  • Konferenzanlage-kompakt-einfache Bedienung...

    • mi acoustics
    • 14. Dezember 2007 um 13:59

    Hi,
    ähm, sorry, hab´irgendwie nur die Hälfte oben gelesen...
    (ist ja bald Wochenende :oops: )

    Vielleicht eher richtig exotisch/innovativ (je nach Job)

    http://www.monacor.de/de/produktseite_suche.php?artid=6847&spr=DE&typ=full

    Bis dann,
    TG

  • Konferenzanlage-kompakt-einfache Bedienung...

    • mi acoustics
    • 14. Dezember 2007 um 13:53

    Hi,

    ich erlaube mir mal:

    http://www.monacor.de/de/prod_suche.php?spr=DE&brand=%3C?%20echo%20$brand;%20?%3E&nutzerkennung&typ=full&suche=txa-80

    oder

    http://www.monacor.de/de/prod_suche.php?exp_full=no&exp_capital=no&typ=full&nutzerkennung=&spr=DE&suche=txa-60

    (Bitte beachten: die Preise sind Brutto-UvP!)

    Beides sind bewährte Akku-Mobil-Aktiv-Systeme, wobei bei der 600er Serie über einen kabelgebundenen Slave-Ausgang die passive TXB-600 immer einmal pro aktiver Einheit erweitert werden kann.
    Bei der 800er Serie mit Music-Link kann eine Master-Sender-Box beliebige Slaves kabellos versorgen.

    Könnte mir vorstellen, dass das eher passt. Läuft beides für den beschriebenen Bereich sehr adäquat. (Messen, Konferenzen, Prozessionen, Versammlungen - alles Standards für diese Sachen.)


    Mit besten Grüßen von MONACOR INTERNATIONAL - heute mal ganz untechnisch aus der Werbeecke :P
    i.V. Thorsten Günther, Entwicklungsleiter Akustik

  • Meinungen zum neuen Monacor Line Array

    • mi acoustics
    • 12. Dezember 2007 um 13:17

    Hi,

    wie oben schon mal angesprochen hat sich die Fertigung durch die Optimierungen immer weiter verzögert und so wird die Ware voraussichtlich Anfang/Mitte Februar verfügbar werden.
    Wie schnell referenztaugliche Anwendungen damit realisiert werden, kann ich momentan nicht vorhersehen. Wir selbst werden die Systeme auf der Pl&S betriebsbereit präsentieren und danach in unseren Showroom/Werksverkaufsbereich hier in Bremen aufnehmen. Dort besteht dann werktäglich die Möglichkeit, einen Eindruck von den L-RAY und natürlich auch vielen, vielen unserer anderen Produkte (und für gewerbliche Kunden von uns sicherlich bei Interesse auch ein wenig Einsicht in unser Haus) zu gewinnen.

    Wir freuen uns auf Besuche, vorherige Terminabsprachen sichern immer eher die ungeteilte Aufmerksamkeit...,
    mit freundlichen Grüßen von MONACOR INTERNATIONAL,
    i.V. Thorsten Günther, Entwicklungsleiter Akustik

  • Meinungen zum neuen Monacor Line Array

    • mi acoustics
    • 12. Dezember 2007 um 09:24

    Hi,

    sehe ich auch so.
    2 Systeme pro Seite ist hier sicherlich die angemessene Minimalkonfiguration.
    Die 4,50 machen zwar das Interesse an der kleinen Lösung ästhetisch nachvollziehbar, eine noch etwas engere Abstrahlung in den oberen 2/3 aber um so wichtiger.

    Mit einer Gesamthöhe von 1,70 sollte da mit zwei L-RAY eine gute Lösung möglich sein. Die gerade mal 50 cm Breite lassen das dann sicherlich auch noch nicht zu wuchtig werden.

    Auch der Headroom wird mit insgesamt 4 Stück eher passen. So liegen wir am Ende der Halle dann noch bei knapp erreichbaren 100 dB, das geht dann auch noch über einiges an Enthusiasmus d´rüber.

    Beste Grüße vom MONACOR INTERNATIONAL-Team,
    i.V. Thorsten Günther, Entwicklungsleiter Akustik

  • Meinungen zum neuen Monacor Line Array

    • mi acoustics
    • 5. Dezember 2007 um 20:32

    Hi,

    da inzwischen schon mehr Zeit verstrichen ist, als ich wahrhaben möchte, wird es höchste Zeit, nochmal "Report" zum IMG StageLine L-RAY/1000 zu geben:

    Bezüglich der Ausstattung mit weiteren Schnittstellen (s.o.) will ich nicht verschweigen, dass das nur so schnell ging, weil wir da eh schon dran waren... :roll: Die Bestärkung des Sinns dieser Maßnahme hier war da eben eine nur Bestärkung, trotzdem danke.

    Da wir aber eben deswegen noch am "machen" waren, ist dann in der Tat noch ein Punkt eingeflossen, der hier wirklich auslösend nachdrücklich gefordert wurde:
    Inzwischen haben wir auch die Stromversorgung auf POWERCON umgestellt!
    (Das war mechanisch nicht wirklich leicht zu realisieren...)

    Zudem ist die Adressierbarkeit per RJ-485 auf 10 Adressen erweitert worden, so dass auch umfangreichere Festinstallationen mit einer einzelnen durchgeschleiften Systemleitung durchprogrammiert werden können.

    Außerdem wird das System auf der Prolight auch in komplett Weiß präsentiert.

    So, da habt Ihr´s.

    Dem Auslieferungszeitpunkt hat das alles zwar nicht gutgetan, wie man sich leicht vorstellen kann; die ersten schnellen Resonanzen, nicht nur aber auch hier, haben uns aber davon überzeugt, dass in dem System noch mehr Potential steckt und sich diese noch weitergehende "Professionalisierung" der Ausstattung für alle Seiten lohnen sollte.

    Wir warten also auf massenhaft interessierte Besucher auf der Messe und gehen von permanenten Bestellungen aus :P:P

    Bis bald,
    beste Grüße von MONACOR INTERNATIONAL,
    i.V. Thorsten Günther, Entwicklungsleiter Akustik

  • Probleme mit DJ´s, usw.

    • mi acoustics
    • 26. November 2007 um 13:06

    Hi,

    freut mich, trotz der knackigen Aussagen von mir so konkrete sachliche Anmerkungen beantworten zu können.

    1. Wenn überhaupt irgendwo In-ear-Monitoring (eben mit der Umgebungsdämpfung) seinen Zweck erfüllen kann, dann offensichtlich bei DJs, auch wenn das warscheinlich eine riesige Umstellung für die meisten sein dürfte.
    Zum Vorhören kann dann sogar der richtig laute Kopfhörer seinen Dienst tun - übertönt sauber den Umgebungsschall, kommt aber durch die In-Ear-Dämpfer nur so, dass man alles Notwendige identifizieren kann.

    2. Ob eine gesetzliche Pegelbegrenzung bei 95dB, 99 oder "unter 100" kommt mag noch strittig sein.
    Dass aber die Ermittlung des SPLeq (A) und dessen Anzeige sowohl für den DJ wie auch für das Publikum zwingend erforderlich ist, um die gesetzliche Regelung zu verhindern oder aber deren Bestandteil wird, ist im Ergebnis egal.
    Fakt ist, dass die Pegelung der Anlagen in naher Zukunft ausschliesslich durch die reale Schallemmission auf der Tanzfläche definiert sein muss.
    Da praktisch alle existenten Anlagen (soweit nicht schrottig) heute locker 10dB lauter als zulässig werden, wird Übersteuerung dann keine soo große Rolle mehr spielen. Die Relativ-dB-Anzeige resp. der Gain an den Mixern könnte dann der Einfachheit halber an den "roten" Bereich der zulässigen Lautstärke angepasst werden - ohne konsequente Beachtung einer geeigneten Leq-Anzeige wird es eh nichts und die ist eben durch einen Peak-Aussteuerungsindikator nicht zu ersetzen.

    Ich glaube, dass die Ansicht, die Diskussion um die Lautstärkebegrenzung wäre ein anderes Thema, deren Reichweite schlicht unterschätzt.
    Die Diskussion der Verlagerung der Haftung im Zuge der Verkehrssicherungspflicht zwischen Disco-Unternehmern und DJs ist auf institutioneller Ebene in vollem Gange, wann ggf. vorhandene Tecs und Dienstleister da als potentielle Ausweichkandidaten in´s Spiel kommen, ist für mich nur eine Frage der Idee. DAS könnten dann echte Probleme mit DJs werden, um mal den Topic zu zitieren

    Wie oben aber angesprochen, ist die praktische Umsetzung auch im Sinne des Einsatzes einer weiterentwickelten und schlicht klügeren Technik nicht nur eine Frage der Verantwortung, sondern auch eine der Qualität.

    Ich kann mich nicht erinnern, wann ich das letzte Mal bei einem Konzert oder (den zugegebenen inzwischen deutlich selteneren) Club-Besuchen nicht irgendwann im Laufe des Abends vom Pegel total genervt gewesen wäre - da ich grundsätzlich wenn möglich "Pegelpausen" realisiere und mir nötigenfalls im Konzert auch mal die Ohren zuhalte, reicht schon diese kleine Verzögerung meiner abendlichen Vertaubung, um die Lautstärken zum Ende hin als das zu empfinden, was sie oft genug sind: körperverletzend. Das aber macht mir dann keinen Spaß...
    Insofern ist selbst unter dem Aspekt der Unterhaltungsdienstleistung mit zwingendem Fun-Faktor die stumpfe abendliche Pegelerhöhung schlicht nicht clever - natürlich nur auf mich bezogen, und nicht auf die zunehmende Schar von jungen Kunden, die Ohrstöpsel bestimmt tragen, weil sie so hübsch bunt sind.
    Den Spaß erzeugt der Pegel nicht an sich, sondern als dynamischer Wechsel. Kontrolliert auch einmal leiser zu fahren, um den Kunden/Gästen dann auch wieder einmal den Kick verpassen zu können ist einfach auch erfolgreicher (UND schonender für Mensch und Material nicht im Gegensatz dazu).
    edit: ...und natürlich geht es dabei auch um das Monitoring, das ja eben in einem bestimmten Verhältnis zur Umgebungslautstärke stehen muss, wenn die nicht bedämpft wird.

    Ich verstehe aber, wenn es hier im Schwerpunkt um etwas anderes gehen soll - ein bischen Sticheln in Richtung DJ (wenn denn der Thread-Start so eine Komponente beinhaltet haben sollte :oops: ) wird für mich nur viel sinntragender, wenn dabei die Ursachen und nicht die Symptome am Wickel sind.

    Insofern ist es vielleicht ok, wenn ich hier diese Aspekte zumindest einmal mit benannt habe.
    Danke für die Aufmerksamkeit jedenfalls :wink: ,
    i.V. Thorsten Günther, Entwicklungsleiter Akustik MONACOR INTERNATIONAL

  • Probleme mit DJ´s, usw.

    • mi acoustics
    • 26. November 2007 um 10:13

    Hi,

    @ mringhoff

    Du schriebst:
    >>1) dem DJ ist es auf der Bühne subjektiv zu leise und das ist seine letzte Möglichkeit das Signal lauter zu machen.
    Hier wäre die Lösung: stärkeres Monitoring. Ein Monitoring muss aber auch gut klingen, auch und bei manchen Musikstyle gerade im Bass, vor allem wenn von der PA der rückwärtige Schall recht stark auf die Bühne drückt.
    Je nach Bedarf des DJs also nicht mit dem Monitoring geizen, ... .
    Wenn er es laut braucht, dann stellen wir ihm das Material hin, das laut macht. Leiser drehen kann er ja immer noch selber.

    2) der DJ hat ein sehr lautes Monitoring, aber sein Kopfhörer ist zu leise. Der Kopfhörerpoti ist bis zum Anschlag offen, das Vorhören klappt aufgrund des lauten Bühnensounds nicht mehr so gut.
    ...
    Pulte mit einem schwachen Kopfhörerausgang sind also bei großen, lauten Veranstaltungen ein No-Go. Evtl. auch einen guten, lauten Kopfhörer mitnehmen und u.U. dem DJ anbieten. <<


    Wow,
    sorry, aber diese Aussagen und fast noch mehr der Umstand, dass djgolle Ihnen zustimmt, zeigen so eindeutig den Kern der Problematik auf, dass ich recht verblüfft bin.
    Ganz offensichtlich sind Dir die elementarsten gehörphysiologischen Zusammenhänge genauso unklar, wie vielen DJs.

    Der wesentlichste Grund dafür, dass es in praktisch allen Locations, egal ob von der Konserve oder bei Konzerten, während der Dauer immer lauter wird, ist die zunehmende temporäre Vertaubung aller Beteiligten. (Damit ist eben nicht gemeint, dass DJs und FOHler schwerhörig im landläufigen Sinne sind, obwohl das oft genug der Fall ist.) Es ist damit der grundsätzliche und unbeeinflussbare Umstand gemeint, dass bei Menschen unter hohen Schalldrücken die Innenohrflüssigkeit zeitweilig verdickt - ein Schutzreflex bei gesundheitlich schädlichen Pegeln (also schon bei über 90 dB deutlich zu beobachten).

    Dieser Umstand führt nicht zuletzt zu einer subjektiv leiseren Wahrnehmung, der eben sowohl die Leute am Levelregler, wie auch das Publikum mit "lauter, lauter" begegnen.

    Insofern ist ein immer leistungsfähigeres Monitoring das allerletzte, was der Situation hilft. Dadurch wird nur der Effekt der persönlichen temporären Vertaubung des DJs beschleunigt und er verliert razfaz eben JEGLICHE Fähigkeit, angemessen "leiser zu drehen".

    Das Gegenteil ist richtig:
    Für den Sound auf der Tanzfläche muss die Technik verantwortlich sein - den Klang bekommt der DJ eh nicht 1zu1. Zur Selbstkontrolle muss er normalerweise von der "Draußenbeschallung" möglichst komplett entkoppelt und mit einem eigenen MÖGLICHST LEISEN MONITORING versehen werden. Ergänzend dazu braucht er die Schallpegelmessung und Anzeige der Lautstärke auf der Tanzfläche/im Publikum und dann ist er bei entsprechender Sachkenntnis auch in der Lage, verantwortlich UND dramaturgisch sinnvoll mit dem Pegel zu arbeiten.
    Der Umstand, dass diese Maßnahmen direkt konträr zu den von Dir vorgeschlagenen stehen, zeigt sehr deutlich auf, welche massiven Fehlentwicklungen hier im Markt stattfinden und stattgefunden haben und erklären besser als jede Momentaufnahme das Interesse der Regulierungsbehörden, hier einzugreifen.

    Wenn wir das verhindern wollen, wird es wirklich allerhöchste Zeit, das eigene Handeln, dessen fehlende Wirksamkeit sich seit Jahrzehnten beweist, in Frage zu stellen.
    Es muss doch auffallen, das egal wie leistungsfähig die Anlagen sind und egal wie laut das Monitoring wird, es immer direkt in die Begrenzung geht - nur dass das heute dann nicht mehr bei 105 sondern erst bei 115 dB passiert. Es ist halt sch...egal - je lauter, desto mehr machen die Ohren zu, desto lauter dreht man, desto mehr machen die Ohren zu usw. usw.

    Das Einzige, was diesen Teufelskreis durchbricht, ist die MESSTECHNISCHE Begleitung des DJs/FOHlers, die ihn von seiner labilen (weil menschlich/organischen) Pegelbeurteilung entkoppelt.

    Ist das so schwer nachvollziehbar?
    Immer wieder verblüfft,
    mit den besten Grüßen vom MONACOR INTERNATIONAL-Team,
    i.V. Thorsten Günther, Entwicklungsleiter Akustik

  • Probleme mit DJ´s, usw.

    • mi acoustics
    • 22. November 2007 um 09:10

    Hi.
    hm,
    bin ein bischen erstaunt über die Grundlagen in dieser Diskussion, die bis auf wenige Ausnahmen (da wo auf Pegelmessgeräte für den DJ hingewiesen wird) so auch vor 10 Jahren hätte geführt werden können.

    Ein Aspekt, der in Wirklichkeit schon in naher Zukunft der elementarste werden dürfte, kommt hier nicht so richtig zur Sprache (vielleicht ein wenig nach dem Motto: Wenn ich die Augen zumache, ist der Tiger auch gar nicht mehr da!?).

    Der Maßstab für die Pegelgestaltung über den Abend kann bei heutigem Stand der Technik nur noch dann das "Überfahren" der Anlage sein, wenn jemand da nicht wirklich geeignetes Equipment hingestellt/geordert hat.
    (...gehören ja auch immer mindestens 2 dazu, wenn wir den Alleinunterhalter-Bereich mal weglassen)

    Der tatsächliche Knackpunkt wird in Kürze die Gehörbelastung der Gäste werden, was dann die Geschichte mit der Einpegelung drastisch vereinfacht. Wie drastisch, hängt nach wie vor auch von uns Marktteilnehmern ab. (Ein verplombter 95dB-Cut-Limiter mit der behördlichen Maßgabe Messmikro über der Mitte Tanzfläche ist nicht soo schwer zu bedienen)

    Besser:
    - Sachkundenachweis Gehörschutz in Diskotheken (irreführend auch DJ-Führerschein genannt) (wenn nicht sogar ein entsprechend weiterführender Kurs beim Admin hier Sinn macht?) auch für jeden Toner, der einen minimalen Anspruch an die Qualität des eigenen Handelns hat
    - Schallpegelmessgerät mit Leq-Anzeige zum DJ oder/und FOH
    - Kopf anmachen

    Nur ganz kurz und knackig (soll ja hier auch Spaß machen):
    These 1: Wer als DJ oder am FOH nicht neben der ganz selbstverständlichen Dramaturgie des Abend durch die Musik-Auswahl auch eine einigermaßen intelligente (also auch durch Auf- und Abbewegungen geprägte) Lautstärkedramaturgie leistet/leisten kann oder will, ist nicht gut genug für den Job.
    These 2: Wer glaubt, das eigene Empfinden (egal über welches Monitoring) wäre ein geeigneter Maßstab für die Lautstärkesteuerung, hat sich schlicht noch überhaupt nicht sachgerecht mit seinem Gehör und dem Thema beschäftigt.
    These 3 (ich konnte kaum glauben, so was oben zu lesen): Wer wegen der Maximalpegel-/Dynamikgrenzen eines Systems den Lautstärkeeindruck von Konserven-Material (und um den geht es ja so herum betrachtet) durch weitere Kompression erhöhen will, nur damit Verzerrungen ausbleiben, begeht potentiell fahrlässige Körperverletzung, weil er den ohnehin schon absurd hohen relativen Energiegehalt weiter erhöht, die temporäre Vertaubung seiner selbst und der Gäste während der Veranstaltung vorantreibt und damit die "Spaßgrenze" der Lautstärke für alle Beteiligten immer weiter nach oben treibt.

    So, genug neue Reibungspunkte für jetzt,
    mit freundlichen Grüßen,
    i.V. Thorsten Günther, Entwicklungsleiter Akustik, MONACOR INTERNATIONAL

  • auf der Suche nach dem idealen Mittelhochtontreiber...

    • mi acoustics
    • 12. November 2007 um 10:33
    Zitat von &quot;Jack&quot;

    Ich sagte Markt.

    Monacor, Beyma CP 800, DAS M-8 und so, das gehört jetzt für mich nicht unbedingt zur Auswahl, wenn ich was neues bauen möchte oder mein bestehendes umbaue.


    ???

    Hi,

    um (nicht ganz zusammenhangslos) noch mal den kleinen oT-Exkurs oben aufzugreifen:
    Professionalität (egal ob als Synonym für kompetentes oder erfolgreich erwerbswirtschaftendes Handeln) kennzeichnet vor allem auch, eine unabhängige Abwägung von Kosten-Nutzen-Verhältnissen zu treffen.
    (Seriöse) Anbieter, bzw. deren Produkte pauschal und ohne nähere Betrachtung als nicht betrachtenswert einzustufen, bzw. die Angebote vorher ersteinmal als nicht existent zu beschreiben, ist also schon mal nicht professionell, sondern ignorant.
    Ob Ignoranz selbst einem Bastler gut steht, wage ich auch zu bezweifeln.

    Wenn man öffentlich Ratschläge oder Einschätzungen abgibt- egal ob als Profi oder als Amateur - passt sie nie.

    Mal davon abgesehen, machen 4"-2"-Treiber unumstritten Sinn, wenn von vornherein für´s Top eine 3-Wege-Lösung vorgesehen ist.
    Ob man das oft braucht - da bin ich auch nicht sicher. Ich persönlich sehe Ergebnisse wie mit unserem oben einmal angsprochenen IMG StageLine MRD-480N erreichbar auch als wirtschaftlich effektiver an und insofern teile ich die Einschätzung, dass 3"er für 2-Wege-Lösungen pauschal betrachtet besser funktionieren.

    Andersherum wäre es aber eben Nonsens, bei einem als solchen geplanten 3-Wege-Konzept auf die Vorteile der 4"er zu verzichten, wenn der einzige Nachteil wegen der Brillanzwiedergabe durch einen separaten Tweeter gar nicht relevant wird.

    Der Unterschied in der Dynamik und der Modulationsfreiheit im ja nicht ganz unwichtigen Bereich zwischen 800 und 2k ist nach meinem Empfinden bei entsprechenden Pegeln nicht zu überhören - er ist nur eben sehr teuer und bringt meist einen weiteren Sprung in der Directivity mit sich, was oft genug schon ein Ausschlussgrund ist. Dazu kommt, dass bei dem kramphaften Versuch, so einer 4"-Membran auch noch vollen Druck bei 15 k anzuerziehen dann die eigentlichen Vorteile mit zu leichten Konstruktionen flöten gehen. Ein wirklich guter 4"er kann oberhalb von 10k eigentlich nicht mehr wirklich.

    Der Grund, dass 4"er heute soo viel seltener sind, dürfte aber ein ganz anderer sein:
    sehr professionell (weil Kosten-effektiver) wird überwiegend auf 2 Wege zurückgegriffen, was größere Stückzahlen bei den kleineren Treibern erzeugt. Da schon von der Materialseite die 4"er teurer sind und dieser Effekt dann über die relativ kleineren Stückzahlen im Vergleich zu den kleineren noch verstärkt wird, werden solche Systeme bei Anbietern mit bestimmten Kalkulationsgrundlagen dann nahezu unbezahlbar...schwupps sind sie raus.
    Anbieter mit einer anderen Preisorientierung können aber solche Treiber noch in einem Preisbereich anbieten, wo es zumindest noch die gelegentliche Überlegung gibt, sich den aufwändigeren Aufbau eines 3-Wege-Systems zu leisten. Trotz der Nachteile, aber eben wegen der Vorteile gegenüber den 2-Weglern, wenn es passt.

    Dann davon auszugehen, dass eine Häufung von Angeboten dieser Art bei eher preisoptimierten Anbietern ein Beleg für die fehlende Relevanz der Produkte ist, verwechselt wirtschaftlichen Anbieternutzen mit technischem Sinn. Vielmehr finden wir hier einen schönen Beleg dafür, das die Kombination aus "Geiz ist geil" auf der einen und Markenfetischismus auf der anderen Seite sehr effektiv die Budget-Class als ganzes und besonders die Angebotsbreite in diesem Bereich austrocknet.

    Und "Budget" ist im Unterschied zu einer oben getroffenen Einschätzung nicht eine besonders preisniedrige sondern eine preisoptimierte gemeint - unser MRD-650 ist mit 445,- Euro UvP kein Billigangebot sondern ein preiswertes.

    Für eine Doppel-12"er-2-Wege mit besonderer Präsenzreserve wie oben angefragt, wäre aber wie oben schon angedeutet auch nach meinem Empfinden ein 3"-2"er in einem ausreichend großen Horn das richtigere Mittel, solange nicht ausschließlich Stimme drüberläuft.

    Mit freundlichen Grüßen vom MONACOR INTERNATIONAL-Team,
    i.V. Thorsten Günther, Brand-Manager / Entwicklungsleiter Akustik

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  • Kombiseminar Sachkundiger für Anschlagmittel und Traversensysteme (AnschlägerPlus)

    Dienstag, 29. September 2026 – Donnerstag, 1. Oktober 2026
  • Sachkunde für Fliegende Bauten

    Dienstag, 29. September 2026 – Donnerstag, 1. Oktober 2026
  • Virtueller Stammtisch im Chat

    Dienstag, 29. September 2026, 21:00 – 23:00
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    Dienstag, 6. Oktober 2026, 13:00 – 14:00
  • PA-Forum Stammtisch LeatCon

    Mittwoch, 7. Oktober 2026, 13:00 – 14:00

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