Zunächst einmal Danke für die vielen und raschen Antwoprten.
Klar ist mir bewusst, dass es einigen Aufwands und noch mehr an Vorüberlegung bedarf, um einen einigermaßen vernünftigen 3D-Sound bei Live-Auftritten hinzubekommen. Und natürlich habe ich mich schon seit einiger Zeit damit beschäftigt und darüber informiert. Die Literatur dazu im Internet lässt vermuten, dass 3D-Sound durchaus realisierbar ist. Zum Beispiel diese Studie von Jörn Nettingsmeier und David Dohrmann.
Ferner bin ich mir darüber im Klaren, dass der Aufwand kaum in einem Verhältnis zum Nutzen steht. Das wäre aber auch eher für eine Profi-Band von Bedeutung, die ja von ihrer Kunst leben und deshalb effektiv sein müssen.
Was die Laufzeitproblematik betrifft, denke ich, dass dieses aus folgenden Gründen kein wirklicher Hinderungsgrund ist:
- Zuschauerzahlen und damit Räumlichkeiten eher klein -> geringe Laufzeitunterschiede
- Es handelt sich nicht um ein einfaches Panning, sondern um eine unter Berücksichtigung der konkreten Lautsprecher-Positionen berechnete Signal-Ansteuerung.
- Nicht das gesamte Audiomaterial soll permanent im Raum positioniert werden, sondern es sollen temporär dreidimensionale Klanglandschaften und -kulissen erzeugt werden.
Was die Boxen-Auswahl betrifft:
Wie bereits erwähnt, machen wir keine Rockmusik, sondern eher ruhige Musik (z.B. setzen wir keine E-Gitarre ein). Ich könnte mir vorstellen, dass 8 Behringer Truth in Verbindung mit einem Subwoofer dafür genügend Power mitbringen. Dennoch neige ich inzwischen dazu, als Frontboxen zwei Behringer B912Neo einzusetzen.