Nach 25 Jahren mit eigenem Geschäft hat sich das, was irgendwie mal Stress fabriziert hat, von alleine aussortiert.
Mitarbeiter, Kunden, Geräte.
Beiträge von Mechwerkandi
-
-
Zitat von "Ciolek"
geht um die dimensionierung des Aggregates
Um was sonst? -
Yepp.
Zu nächsten VA fahr ich mit den Johannitern. :wink: -
Zitat von "TobiasNolle"
und das stand alles in der aktuellen "Apothekenumschau" ?? :shock:
aka "Rentner-Bravo". :grin: -
Yepp. Genau so funktioniert das.
Um bei den Kopfschmerzen zu bleiben:
Kopfschmerztablette genommen.
Kopfschmerzen weg.
Aber: Krankheit immer noch da. :grin: -
Zitat von "Hagen Jaeger"
Sind wir uns denn einig, dass die Spule an Überlast in Verbindung mit einer Arbeitspunktverschiebung (Erzeugungsweise erstmal außenvor) kaputtgegangen ist?
Elektrische Überlastung, ja, das ist IMHO wohl auch unstrittig. Zu viel Leistung, zu viel warm. :wink:
Dieses Zuviel an Leistungszuführung führt zu einer Überbelastung der Mechanik, die bei identischen Chassis, je nach Einbausituation, allerdings unterschiedlich fehlertolerant ist, siehe oben.
Die Arbeitspunktverschiebung ist ein Symptom und keine Krankheit.
Von dem Zusammenhang habe ich das erste Mal in amerikanischen HiFi-Zeitschriften aus den 70er Jahren gelesen. Klippel das den Effekt auch nicht entdeckt, er hat ihn lediglich wissenschaftlich beschrieben. Die Bewertung davon steht auf einem völlig anderen Blatt, und er wird einen Teufel tun, sich in der Richtung festzulegen.
Um bei den Medizinern zu bleiben: Der Patient ist nicht an den Kopfschmerzen gestorben, sondern an der Krankheit, die sie verursacht hat.Zitat von "Hagen Jaeger"
Und wenn die Annahme mit der Arbeitsverschiebung tatsächlich auch deiner Meinung nach zutrifft, würdest du denn wirklich sagen, dass diese durch die Verklebung erzeugt wurde?
"Erzeugt" sicherlich nicht. Erzeugt wird das Ganze durch Überlastung. Leider ist der Grenzbereich zwischen "dauerfest" und "verschleisst" bei einem üblichen Chassis sehr breit und faktisch nicht verbindlich zu definieren.Die Klebeverbindung Sicke-Korb und Spider-Korb sind ja keine starre Angelegenheit, und das ist auch richtig so, sonst würden die nachgiebigen Konstruktionselemente direkt neben der Verklebung innert kürzester Zeit brechen.
Die Klebeverbindungen werden beim Einfedern auf Scherung beansprucht, beim Ausfedern auf Abschälen/Zug.
Ein Kleber kann üblicherweise in einer Scherbeanspruchung deutlich mehr Kraft aufnehmen als in einer Schäl-/Zugbeanspruchung. Und die schwächste Stelle in der Konstruktion wird nachgeben.
Asymmetrische Verhältnisse, wie schon beschrieben, addieren sich hinzu.Nochmal:
DC-offset ist eine Wirkung. Keine Ursache. -
Zitat von "Dosenfutter"
Na aber sicher gibt's das! Schon mal was von einem Gleichstromanteil gehört? Bei der Spule oben sieht es genau danach aus!
Durch Heftigkeit ersetzt der Irrende, was ihm an Wahrheit und an Kräften fehlt.
(Goethe, „Torquato Tasso“)Wenn der Glauben das Wissen ersetzt und technische Betrachtungen Philosophien weichen müssen, da häng ich mich ab.
Motto:
Wenn du nicht überzeugen kannst, versuche zu verwirren. :grin:Und was die schon zu Tode zitierten Klippel-Veröffentlichungen angeht.
Ad eins bewertet er seine Betrachtungen nicht. (Sehr vernünftig. Dann bleibt der Grundsatz der Allgemeingültigkeit erhalten. :wink: )
Ad zwo will er was verkaufen. (Auch das Gutmenschentum findet ein Ende, wenn es um realwirtschaftliche Betrachtungen geht...) -
Zitat von "Dosenfutter"
Das ist keine mechanische Überlastung sondern eine thermische.
Nö. Schlimmstenfalls (bei hoher Temperatur im Gehäuse) eine addierende.
Ohne mechanische Belastung kein Offset. :grin:Zitat von "Dosenfutter"
es braucht für das Kriechen eines Kleber eine statische Belastung.
Nö. Auch dynamische, und/auch kombinierte Lastfälle sorgen für plastische Verformung unterhalb der Streckgrenze.Weil die Schälbeanspruchung der Klebeverbindung Sicke-Korb und Spider-Korb deutlich schlechter ist als die Scherbeanspruchung, gibt die Geschichte bei üblichem Einbau primär Richtung "auswärts" nach. Bei einer Montage hinter der Schallwand wird die Klebeverbindung Sicke-Korb durch die dann stattfindende mechanische Verklammerung entlastet.
Aber wer will denn so was... :grin: -
Zitat von "Dosenfutter"
Dann sag doch bitte, was für eine mechanische Überlastung stattgefunden haben soll, die einen DC-Offset hervorgerufen haben soll?
Die Verklebung gibt nach, schon einiges unter der eigentlichen Schälfestigkeit. Ist auch als "Kriechen" bekannt. -
Zitat von "Hagen Jaeger"
Man sieht auch ganz klar, dass der an zu viel elektrischer Leistung bei gleichzeitigem DC-Offset gestorben ist.
Das Offset ist ein Folge der mechanischen Überlastung, die sich wiederum auf der elektrischen Leistung gründet.
(Ursache-Wirkung) -
Zitat von "wus"
Wenn ich mir andererseits einen Schwingspulenträger aus Alu vorstelle - zur Kühlung, wie bei dem (vermuteten) alten JBL Chassis -, dann stellt das auch einen transformatorischen Teilkurzschluss dar, der den Wirkungsgrad frequenzabhängig erheblich reduzieren könnte und genau dort wo man's nicht haben will eine zusätzliche Wärmequelle verursacht. Also, Andi, verwechselst Du da nicht was? Oder habe ich was falsch verstanden?
Vielleicht nicht falsch verstanden, sondern eher die Verhältnisse anders interpretiert.
Alu (oder besser: eine Leichtmetall-Legierung mit überwiegendem Aluminium-Anteil...) hat zwar paramagnetische Eigenschaften, d.h. der Spulenträger zeigt im Magnetfeld magnetische Eigenschaften, aber die Einflüsse sind in dem Umfeld Magnetsystem-Schwingspule gering.Oder andersrum:
Der Alu-Schwingspulenträger entwickelt tatsächlich im Magnetfeld ein Eigenleben, die Einflüsse auf das Gesamtsystem sind jedoch zu vernachlässigen. -
Die Schwingspule hat keinen nennenswert wärmeleitenden Kontakt zur Umgebung.
Üblicherweise, jedenfalls... :wink:
Insofern ist ein Wärmeübergang an benachbarte Konstruktionselemente ohnehin immer etwas zwischen will und kann nicht.Eine brauchbare Lösung gab es mal an, meine ich zu erinnern, JBL Chassis.
Da war die Schwingspule und die Kalotte ein Teil, aus Alu tiefgezogen.
Warum das nicht weiterverfolgt worden ist, k.A. -
Zitat von "Waldschrad99"
Die Frage ist:
Hat die Spule bei z.B. 250 Hz untere Trennung zuwenig Bewegung und dadurch ggf. mangelhafte Luftkühlung?
Definitiv.
Ich habe reihenweise Bose 802-Chassis (normalerweise nahezu unkaputtbar) tauschen müssen, wie die Nutzer von dem Bose-System abgewichen sind und die 802 in einem selbstgestrickten aktiven 2-Weg-System mit zu hoher Trennfrequenz betrieben haben. -
Zitat von "wus"
Ich frage mich nämlich wieviel Belüftungsmaßnahmen an den Treibern (wie Kühlrippen oder auch eine Bohrung in der hinteren Polplatte) bringen können [...]
Das kommt darauf an...
Wenn die Belüftungsmassnahme den Luftaustausch im Gehäuse verbessert, trägt das sicher auch zur besseren Kühlung bei. Der Chassishub ist eine wichtige Komponente, wenn er zum Luftaustausch beitragen kann.
Kühlrippen schafft beispielhaft in einer CB überhaupt nichts, da wirken sie nur als Wärmespeicher. In einer klug konstruierten BR schafft das eine Menge...Letztlich lösen könnte man das Problem nur durch eine konsequente konstruktive Wärmeabfuhr an den belasteten Stellen, beispielsweise durch eine Vergrösserung der Schwingspulenoberfläche und eine direkte Beaufschlagung mit einem wärmeleitfähigen Medium hoher Temperaturdifferenz.
Weil die Chassishersteller aber auch vom Ersatzteilverkauf leben, könnte ich mir vorstellen, das solche Betrachtungen dort nur einen untergeordneten Stellenwert haben.
Zumal das Ganze natürlich auch eine Preisfrage ist... -
Definiere "normalen Betrieb".
Im normalen Betrieb geht nichts kaputt.Und wenn ein Tt stirbt, weil der User ihn im BR Modus ohne lo-cut überfahren hat, dann ist das wohl kaum als "normaler Betrieb" zu bezeichnen.
-
Durch was sollte ein Hitzetod herbeigeführt werden, wenn nicht durch Überlastung?
Anzünden?? -
Sieht aus wie ein Netzfilter...
Versuchsweise überbrücken? -
Zitat von "BartM"
Beim Abbau am nächsten Tag, meine so ein etwas älterer Herr, das wir doch bisschen schneller Abbauen sollen.
Lass mich raten:
Der war so Mitte 40. -
Kompressor würd' ich lassen.
Deiner Darbietung gesanglicher Art wird es vorhersehbar ohnehin an Dynamik fehlen, und der Kompressor macht den Rest auch noch nieder.
Klangeinstellungen eher "mittenbetont", und ein bisschen Gnadenhall ist wichtig.Der Rest nach Geschmack, und jemand anderes hören lassen. Dein Gehör ist kein Massstab.
Bei Deiner Darbietung ein Ohr zuhalten, oder einen Stopfen 'rein. Dann hörst Du Deine eigene Intonation deutlich besser. -
Zitat von "bassbandit"
Grade momentan gibts EAW, Alpha, Turbosound bist Tod oder Erbrechen eintreten.
Abgesehen davon, das das stimmt und man die Liste auch noch um einige prominente Namen ergänzen könnte.
Hast Du mal überlegt, woran das liegt? :wink:Andernorts schrob ich schon mal, das ich nicht schlecht gestaunt habe, als ich bei einem kleinen S-Hner Lokalanbieter einen Schwung Meyer-Batches verorten konnte...