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Beiträge von bernd häusler

  • Digitalpult-Verwaltung im Festivalbetrieb

    • bernd häusler
    • 11. Juli 2011 um 06:23

    Moin,

    Zitat von "rockline"

    Wird sowieso Zeit das die "wichtigen" Combos ihr eigenes Mixergedöns mitbringen. Am besten läge nur eine Cat5 Leitung von der Bühne zum FoH, und mit kleinen Pulten der Größenordnung "maximal 1,2 Meter breit" wäre alles gut. Cat5 habe ich übrigens extra erwähnt, damit auch dieser Punkt billig abgefertigt werden könnte. Wird Zeit das hier mal etwas grundsätzliches zum Standard wird.

    1++

    Zitat von "rockline"

    In Bezug auf Sound hatte ich kürzlich eine Band mit einem Yamaha LS9 gehört, die auch separates IE-Monitoring als ihr eigenes mitbrachten. Mit Verlaub - das war der beste Sound den ich seit langem gehört hatte! Die Diskussionen um das letzte Quentchen Klang im Vorverstärker werden bei Verwendung einer hochkarätigen Band nebst sehr gutem Tonmann zur Farce.

    Genau so ein Erlebniss hatte ich auch gerade beschrieben, DAS setzt den Maßstab bei der Nutzung zeitgemäßer Technik!

    Zitat von "billbo"

    Entschuldigung... ...erwartest Du bei der LS9 - Pommesbudenbeschallung einen Projektleiter, der ab 4 Wochen vor der Show durchbezahlt wird? :roll:

    Grobian ;)
    Aber das Thema schoß mir auch schon durch den Kopf.

    Wobei Gumas Herangehensweise tatsächlich die logische, gute, und richtige Arbeitsweise ist, und er so allenfalls zur Sicherheit seinen Laptop mitnehmen muß.
    ...wenn er nicht in Zukunft wutschnaubend mit seinem eigenen SAC-Rig aufschlägt und den für ihn verlegten CAT-Link benutzt ;)

    Ich habe großen Respekt vor den Gumas der Welt, die noch bemerken, daß das elendige Festivalgeschraube von der Kunst Musik zu mischen, Musik live zu produzieren, abhält.
    Natürlich bekäme er von mir ein Pultfile: "Du bekommst das Pult XY voll zu Deiner Verfügung, lade Deines", Monitorwege wo was, LR, PA-Setup ist extern... bitte bringe eine Patchliste auf Papier mit. Das ganze Gewürge muß nicht sein, dank Guma weiß ich jetzt wo es immer hängt: an Spezialnutzungen, die analog nicht Pultaufgabe waren. Hardwire-patchen ist schnell und sicher.

    Guma, geht das so?

    Grüße, Bernd

  • Mikrofonsignale über CAT5

    • bernd häusler
    • 11. Juli 2011 um 05:59

    Moin,

    Joern: sehr schick!

    Mit Mikrofonen geht das problemlos, allerdings ohne Phantom. Für nur 3 Mikrofone könnte man ein Paar als Phantommasse benutzen, habe ich noch nicht probiert.

    Linesignale funktionieren ebenfalls, mit der Einschränkung, daß auf der Quellseite eine echte Symmetrierung erfolgt, viele Ausgänge sind heutzutage nicht mehr wirklich symmetrisch. Viele heutige Eingangsstufen haben auch "ihre Probleme" den Noise "auszusymmetrieren". Mit Trafo beidseitig gehen viele Kilometer, wie Telefon auch ungeschirmt.

    Vorsicht ist natürlich bei Linepegel und Mikrofon auf der selben Leitung geboten, speziell wenn ein Mikrofon zum Pult und ein Linesignal vom Pult, welches dieses Mikrofonsignal enthält, verschickt wird. Das kann bei hohen Verstärkungen kapazitiv koppeln.

    Ich verschicke Talkback zur Bühne und Kopfhörer zurück über billigstes Cat5, in die Versuchung das Talkback auf den Kopfhörer zu routen komme ich nicht.

    Billigkabel sind in der Regel S/UTP
    http://de.wikipedia.org/wiki/Twisted-Pair-Kabel

    Grüße, Bernd

  • SAC "professional" für GUMA ?

    • bernd häusler
    • 11. Juli 2011 um 04:34

    Moin,

    guma: Zum Laptop unter Produktionsbedingungen schreibe ich Dir einen Aufsatz, mögest Du daraus entnehmen, wie und warum ich zu meinen Ratschlägen komme. Wenns Dir zu lang erscheint schon hier die zentralen Sätze:

    "Ich habe nichts gegen Laptops, aber die bleiben genauso Playmobil-Technik, wie die ganze IT Hardware - wenn man sie Exponiert."

    "...Vorteile gegenüber Digitalpulten, die Unangreifbarkeit der DSP-CPU, und der unangreifbare - weil nicht vorhandene - Audio-Link, war zwingende Vorraussetzung für meinen Umstig auf digital."


    Bis vor 3 Wochen habe ich folgendes Setup benutzt:

    Bühne:
    - iDR im Überdruck-Filter-Lüfter-Shockmount-XLR-Anschlußfeld-Biersicher-Case - und sonst nichts

    Link:
    - CAT5 billigst Ethernet, Cat5 billigst Analogaudio
    - Mauerklebeband zur Sicherung auf Asphalt, Pflaster, Beton, (genial)

    FOH:
    - eeePC mit Editor - billiges Netbook/Subnotebook Hersteller-XP-Software aufwändig modifiziert, es war nichtmal für den zuverlässigen Editorbetrieb möglich den einfach so zu nutzen, die Modifikationen gingen über die Energiesparsettings deutlich hinaus. (1000 Plopup-Dienste)
    - TFT Syncmaster 2243 - hell und matt, auch in der Mittagszeit im Freien gerade noch nutzbar.
    - Logitech Maus
    - Kopfhörer
    - Talkmic
    - USB-Stick

    Spares:
    - ein weiterer identischer eeePC
    - 2*50m CAT auf Trommel zum Wiederherstellen des Editorlinks
    - Maus

    Selbst bei völligem Verschwinden von FOH und Link bin ich so binnen höchstens 5 Minuten wieder voll handlungsfähig.
    Audio wird niemals unterbrochen.


    Seit 3 Wochen:

    Bühne:
    - iDR im Überdruck-Filter-Lüfter-Shockmount-XLR-Anschlußfeld-Biersicher-Case - mit Dante Karte über den iDR Onboardswitch auf gemeinsamem Netzwerk

    Link:
    - CAT5 billigst Ethernet, Cat5 billigst Analogaudio
    - Mauerklebeband zur Sicherung auf Asphalt, Pflaster, Beton, (genial)

    FOH:
    - Selbstbau-PC mit mini-ITX Board, E7600 CPU, RAM alles was reinging, Boxed-Kühler, 64GB Industrie SSD, Small-Formfactor ATX-Netzteil, Überdrucklüfter mit Filter. Keine internen Laufwerke, keine Steckkarten.

    Das "braune" ist der ganze DRECK, der NICHT nach innen kam, das war Filterwatte "perlweiß".

    Geräte mit Lüfter ohne Feinluftfilter sind niemals professionell einsetzbar.

    - Software - Editor, Dante DVS, Recording
    - TFT Syncmaster 2243 - hell und matt, auch in der Mittagszeit im Freien gerade noch nutzbar.
    - Tastatur
    - Logitech Maus
    - Kopfhörer
    - Talkmic
    - USB-Stick

    Spares:
    - eeePC mit Editor
    - 2*50m CAT auf Trommel zum Wiederherstellen des Editorlinks
    - Maus

    Versagt der Link gibts Cat von Trommel
    Versagt der Rechner gibts eeePC 2
    Audio wird nie unterbrochen, allerdings kann der eeePC natürlich kein Recording


    Du siehst: Audio wird NIE unterbrochen, es gibt einfach keinen Angriffspunkt dafür.

    Daß die iDR ausfallen könnte ist klar, aber so wie die im Betrieb Bier und Trittfest eingecased ist ...sehe ich sogar Vorteile gegenüber Digitalpulten, die Unangreifbarkeit der DSP-CPU, und der unangreifbare weil nicht vorhandene Audio-Link, war zwingende Vorraussetzung für meinen Umstig auf digital. Mein Analoges Core hat zwar in 20 Jahren alles überlebt, Feuer, Staplerüberfahrten, Schotter... aber die Nerverei diesen Link stets beschützen zu müssen, und in vielen Fällen durch Kriegszonen verlegen zu müssen, die Scheiße und Kotze... ...da lasse ich das billig-CAT einfach liegen und pfeiffe ein Lied.


    Übertrage ich das nun auf Dein SAC-Rig, komme ich zu der Empfehlung eben keinen speziellen Laptop als zentrale DSP-CPU zu nutzen. Denn der wird im Versagensfall nicht so einfach zu ersetzen sein, Du bräuchtest also einen voll eingerichteten, genauso hochwertigen Spare. Ganz abgesehen davon bedeutet auch ein "Profilink" Kabelgewirre neben dem Laptop. Das geht ins Geld und kostet Nerven. Die DSP-CPU nimmt die Showsettings mit ins Grab. Zudem hast Du dann einen angreifbaren Link.

    Ich empfehle Dir auch weiterhin ein zentrales SAC-DSP-CPU-Wandler-Rack aufzubauen, dabei den erprobten Vorbildern zu folgen, was auch bedeutet die ADAs und Toslink (Case-intern ;) ) zu schlucken. Dann kannst Du sogar aufnehmen, ohne besonderen PC am FOH. Vielleicht investierst Du nicht nur in den erforderlichen Netzteil-Mod, sondern lässt auch die Frontplatte bürsten, schwarz eloxieren, und neu beschriften:

    ;)  ww: wenns nicht ok sein sollte nehme ich den Link sofort raus

    Natürlich kannst Du stattdessen professionell auf MADI, Ethersound, und wenn die PCIe-Karte für DANTE kommt auch Dante (die DVS hat (unnötigerweise) zuviel Latenz für Live, Dantenetze ohne virtuelle Soundkarten sind dagegen sehr komfortabel und konkurrenzfähig schnell) einsetzen, um Bühnenseitig am B vorbeizukommen, aber gainen vom FOH kannst Du dann immer noch nicht "einfach so". Und der Laptop und der Audiolink bleibt - mit den aus der analogen Zeit bekannten Problemen.

    Ich habe nichts gegen Laptops, aber die bleiben genauso Playmobil-Technik, wie die ganze IT Hardware - wenn man sie Exponiert.

    Und bitte, ich schreibe hier natürlich auch, damit mich jemand auf zuverlässigkeits-relevante Denkfehler hinweist. Bis dahin betrachte ich mein Rig als uneingeschränkt professionell nutzbar. Ich betrachte es als "Engineers-Personal-Rig", immerhin kanns jeder bedienen der iLive kann, ich kann also auchmal krank werden. Und: Gäste können bei mir Ihre vollständige Show stets unverändert laden und nutzen, ich patche auf der Bühne.

    Grüße, Bernd

  • SAC "professional" für GUMA ?

    • bernd häusler
    • 10. Juli 2011 um 12:26

    Moin,

    die speicherbaren, oder überhaupt erstmal remotebedienbaren Preamps scheinen das Nadelöhr zu sein.

    Um einen auch mechanisch stabilen Rechner aufzubauen braucht man eigentlich nur ein mini ITX-Board in ein ordentliches Industrie-Gehäuse mit gefiltertem Frontlüfter einzubauen, also mit staubgefilterter Überdruck-Belüftung. Dann kann man auch den recht leichten Intel Boxed-Cooler verbauen, weil man keine Staubreserve braucht, ein Höllen-Zuliefer-kühler ist ein erhebliches Risiko fürs Mainboard weil irre schwer. In meinem Rechner werkelt der Boxed-Kühler sogar mit erheblich reduzierter Drehzahl auf einer E7600-CPU. Aber es gibt noch leichtere low Profile ITX-Kühler, dann aber ganz ohne Staubtoleranz. Außer dem Kühler-Gewichtsproblem ist ein Board unzerstörbar. Wenn dann noch die PCIe-Karte ordentlich im Gehäuse sitzt kann wirklich nichts passieren. SSD mag ich wegen der Geschwindigkeit und der geringen Verlustwärme bei gleichzeitig erheblich höherer Temperaturverträglichkeit.

    Was gegen fest verbaute Toslink einzuwenden ist erschließt sich mir nicht, und die ADAs bekommst Du mit Sicherheit auch fertig modifiziert. Die sind dann mindestens so stabil wie die unsäglichen BSS Aktivsplitter, die Buchsen sitzen schonmal in einen extrem stabilen Aluprofil. Die Gain-Knöppe, naja, irgendeine Kröte gibts zu schlucken, eine iDR kann das alles, bis auf die EFX-Plugins.

    Dann bekommt das komplette Rack noch einen Zulüfter in den hinteren Deckel, groß und langsamdrehend, Spannung vom ATX-Netzteil, mit großem Filter, dann gehts allen Teilen im Rack gut, die Luft strömt zwischen den mit ein paar Milimetern Abstand eingebauten ADAs nach draußen. Da man ja ohnehin die Outputs nach Vorne legen muß baut man dort eine 1He 16-Buchsen-Blende ein, dann kann man da auch Powercon und Ethernetbuchse(n)... amtlich einbauen, und die Klappe vom Rechner bleibt abgeschlossen. 6HE-Rack, und noch viel Hohlraum drin ...für einen Splitter/WLan/Router? Wenn man nicht gleich eine Netzwerkkarte...

    audiobo: Die kompatiblen Zeiten sind endgültig vorbei, dafür kannst Du heute mit deinem kompetten FOH nebst "Multicore" mit der Bahn anreisen, und Kosten? ROI? In der Zeit wo Du drüber nachdenkst was wie kompatibel und erweiterbar ist mache ich ne komplette Tour ;-). Die iDR mit 32er Bandmaschine war nicht 5-stellig und passt in den Kofferraum eines Kleinstwagens. Das geht mit SAC auch.

    marcoboy: Zur M7 gehört ein Multicore und ein fettes Case, das ist schwer, lästig, und kostet in guter Qualität ein Vermögen.

    Viele Grüße, Bernd

  • SAC "professional" für GUMA ?

    • bernd häusler
    • 10. Juli 2011 um 10:31

    Moin,

    Du sollst ja um Himmels Willen nicht WLan ...ich meinte, es ist schon eine Überlegung wert, ob der DSP auf der Bühne steht, oder (altmodisch ;) ) am FOH.

    Steht der DSP auf der Bühne, z.B. eine iDR, oder ein SAC-Rechner mit den Wandlerkarten, dann entfällt das Multicore in dem Sinn, daß über die CAT-Verbindung zwischen Bühne und FOH nur Steuersignale laufen, zur Steuerung des DSP. Das sind um Galaxien weniger Daten, und zumindest mit einer iDR läuft Audio weiter, wenn jemand das CAT durchbeißt. Das sollte bei Remote-Desktop auch mit SAC weiterlaufen.

    In Deinem SAC-Rig spart das die beidseitige Wandlung von ADAT auf CAT, also 1+1=2HE und jedes Kabelgewirre und Kistengehandhabe am FOH. Zudem genügt dann irgendein Alltags-Hasenrechner am FOH, braucht kein Audio können, kann Dein Alltags-Laptop sein. Nur ein Laptop am FOH, überall einfach zu ersetzen, zu leihen, sowieso immer dabei, mit Cat in der Buchse, kein Kabelgewirre.
    Des weiteren hast Du ja beim ADAT auf CAT Digitalcore mit SAC-Rechner am FOH kein IP-Netzwerk auf dem CAT, kannst also nichts anderes steuern (InEar, Funkracks, Systemcontroller...). Aber die reine Steuerung des DSP ist reines IP-Netz, mit viel freiem Platz. (Bei mir laufen da noch 32+32 Kanäle Dante drüber, mein FOH-Rechner ist eine 32-Spur-Maschine und steuert gleichzeitig die iDR. ...100MbitLan)

    Die einzigen Signale, die man am FOH meiner Ansicht nach braucht sind Talkback und Kopfhörer, das mache ich über ein weiteres CAT in analoger Betriebsweise. Dein Traum-Plugin-Effektrack steht ja auch auf der Bühne, virtuell und ferngesteuert. Um die Signale zur PA, oder zu den Monitoren zu bringen, findet sich auf der Bühne immer eine Lösung. Sowohl eine iDR, als auch ein SAC kann AES/EBU auf der Bühne falls man ohne Wandlung in den Systemcontroller will.

    Grüße, Bernd

  • SAC "professional" für GUMA ?

    • bernd häusler
    • 10. Juli 2011 um 03:54

    Moin,

    Zitat von "guma"

    Zur Preampfrage:

    Am ADA stört mich noch ein anderes Detail ausser dem B. an sich: die Tatsache, dass der preamp gleichzeitig die Stagebox ist, bedeutet zumindest für die Lösungen, die ich im SAC herzeige-Thread gesehen habe, dass auf der Bühne unmittelbar bei den XLRs 24 Möglichkeiten zum laut-leise-machen existieren. Das macht mir Bauch- und Kopfweh ! Da ein Verdecken der Frontseite und Anbringen einer vorgeschalteten patchbay die Kiste immer irgendwie größer und schwerer macht, kommt eigentlich nur die Albert-Box in Frage. Falls der Erbauer hier mitliest, wärde es nett zu wissen, ob man das Ding auch mit Standard XLRs bekommen kann, denn für den Kombistecker sehe ich keine Anwendung.


    Die Bühne als feindlicher Ort ;) .

    Für die Gains zum Anfingern gibts den Remote-Gain-Mod, die Knöppe kann man dann entfernen. Aber für die Sabotage Deiner Arbeit ist so ein Potiknopf nur eine kleiner Angriffspunkt von unendlich vielen. Du könntest auch Potis zur Schraubendreher-Bedienung reinlöten, wenn es nicht sowieso solche Potis sind, wo der Knopf nicht auf einer Achse sitzt, sondern als Achse im Schraubendreher-Loch...

    Wofür brauchst Du ein Multicore, egal ob jetzt digital oder analog? Ich nutze ein CAT für den Zuspieler, das Talkback und den Kopfhörer, sind 4 Paare guter Qualität drin... sonst bin ich ganz froh, daß die wichtigen Signale nicht mehr durch Gefahrenzonen müssen. Mir hat eine Feuerkünstler-Pausen-Show vor der Bühne mal das Multicore durchgebrannt, kein Witz! ...da waren nur noch Kupferfäden auf 50cm

    Damit sparst Du die ADAT/CAT5-Umsetzer, zusammen 2HE. Das Geraffel am FOH beschränkt sich auf den Laptop, den Du ohnehin immer dabeihast, und die Breakoutbox für Analogaudio über CAT5. Der "Rest" ist eine Kiste auf der Bühne. Es gibt Industrie PCs, die stabiler sind als alles was wir schon immer benutzen, die auch keinen Lüfter brauchen, über IP-Klassen hinaus mit Industrie-Spezifikation ...dauerrüttelfest. Der FOH ist so stabil wie der Tablet den man kauft. Auch sowas gibts in Industriequalität, sturzfest. Für den Preis eines heute angesagten Digitalmischpultes kann man SAC in MIL-ähnlicher Spezifikation aufbauen. Ohne Gummiwurst....

    Zitat von "Wurst Werner"

    Guma möchte AES/EBU, vermutlich um direkt digital auf den PA Controller/Amps zu geben. Macht ja Sinn, diese Wandlung schonmal einzusparen.
    Damit dürfte allerdings die Laptoplösung gestorben sein, oder kennt jemand eine passende Soundkarte mit AES/EBU out?

    Also ein Desktoprechner.
    Hier würde ich die RME RayDat Karte empfehlen. Sehr stabil, beste Treiber und vor allem AES/EBU in&out-->

    http://www.rme-audio.de/products_hdspe_raydat.php


    Solange der Produktiv-Rechner auf der Bühne steht ist das also inclusive?

    Wo schließt Ihr bei Euren SAC-Systemen den Kopfhörer an? An die Onboard-Soundkarte des produktiven Rechners, oder braucht Ihr extra einen Kopfhörerverstärker?
    Was passiert, wenn der SAC-Bedienrechner vom SAC-Produktivrechner getrennt wird (CAT-failure)?

    Grüße, Bernd


    PS A&H geht halt traditionell garnicht :D Wenn er nicht besondere Plugins wollte, was ich als greifbare extra-Motivation für Mausbedienung durchaus verstehe, dann wäre er mit dem Kauf einer iDR für die Bühne schnell am Ziel. Dante mit Hardwarekarte im Rechner ginge wohl Latenzmäßig, um am FOH SAC+Plugins UND die Bühnen-iDR haben zu können. Zudem gibts ja auch eine 3*ADAT-Karte, die iDR könnte also auch so mit SAC digital sprechen. Aber dann ist sicher ein reines SAC-System viel übersichtlicher.

  • Digitalpult-Verwaltung im Festivalbetrieb

    • bernd häusler
    • 10. Juli 2011 um 02:24

    Moin,

    Ich komme gerade, dieses Jahr als Gast, von einem kleinen, feinen Festival. Multipulti, 2*LS9, 2*Analogcore. Schnittstelle 2*XLR, Systemsetup auf der örtlichen LS9, die Band mit eigener Technik hatte konsequent InEar. Abgesehen vom unfassbar cleanen geilen Sound (noch NIE sowas gehört), musste ich natürlich "provozierend" nachfragen warum geschleppt wird, warum InEar usw.. Zusammengefasste Antwort: Weil das die Garantie für einen absolut stressfreien Auftritt ist. Das hat man auch gehört, nicht nur technisch, auch am Auftreten der Band.

    Ich muß sagen, aller Mühen hier im Thema zum Trotz, so sehe ich die Zukunft. Nein, nicht zwingend die mitgebrachte LS9 mit eigener Gummiwurst, aber schlicht mit eigenem Mischsystem und Monitoring anzureisen.

    Ganz ketzerisch: Die wirklichen Analogzurücksehner sind diejenigen, die sich alle "Güter" zum FOH schicken lassen, und dort ein mechanisches Stellwerk brauchen. Das iPad lässt nur ahnen wie es dort zukünftig aussieht. Wer bei A&H nicht findet kann bei SAC lesen und sehen wie der Rest ausschaut.

    Man kann hier im Forum schön verfolgen, wer mit großem Interesse über den Tellerrand schaut, um nicht immer wieder die gleiche Suppe auslöffeln zu müssen. Aber hier im Thema löffeln Wir alle... noch...

    Grüße, Bernd

  • Digitalpult-Verwaltung im Festivalbetrieb

    • bernd häusler
    • 5. Juli 2011 um 15:07

    Moin,

    Zitat von "guma"

    Eigentlich wollen wir ja beide genau das Gleiche.

    Richtig, Wir erwarten, daß jemand seinen Job macht, und Wir verschaffen Uns gerne schon vorher einen Eindruck davon, was Uns erwartet. Kommunikation ist das Zauberwort. Deine Vorgehensweise Dir das Default Festival File zuschicken zu lassen nehme ich gerne als Tipp an, so bekomme auch ich Hinweise, ob ein sauberer Schnellstart überhaupt möglich ist.

    Zitat von "oton"

    Ich passe meine Files, was Outputpatching etc. angeht, inzwischen am liebsten direkt vor Ort an ... auf der Baustelle passieren einfach zu viele Dinge, die auch der Verleiher im Vorfeld nur schwer abschätzen kann

    Das enthält den wichtigen Tipp rechtzeitig aufzuschlagen, mit passend installiertem Editor auf dem Laptop. Das spiegelt meine Erfahrung wieder, daß vorher eben Vorher ist, und mit dem Jetzt nie übereinstimmt.

    Wobei mir der Gedanke nicht aus dem Kopf geht, daß WurstWerners rangehensweise sehr viele Konstanten anbietet, um den Preis eine kleine weitere Kiste mitzuschleppen.

    Grüße, Bernd

  • Digitalpult-Verwaltung im Festivalbetrieb

    • bernd häusler
    • 4. Juli 2011 um 16:29

    Moin,

    Gert, danke!

    Wenn der Geiz zuschlägt würde ich eine gepflegte Cat-Verbindung mit Schuko, Tisch und Stuhl jedem sonstigen, hier beschriebenen Gewürge vorziehen. Wie die Betreuung mein Signal von der Bühne auf die PA bekommt ist mir wirklich egal.

    Zitat von "guma"

    ist der leider einzige Weg einen Teil deren Arbeit mit zu machen.

    nö, das war gestern.
    Aus dem selben Grund räume ich auch nicht das miese Setup dieses Clubs auf, weil im Ergebniss das Telefon mein Ohr abnutzen würde für nix und wieder nix.

    Zitat von "guma"

    dass sich vernünftige Arbeitsweisen langsamer entwickeln, als Geräte.

    das bedaure auch ich.

    Zitat von "guma"

    Zur "KLO-Beschallung" :

    Hey, die hast Du hier rein gezerrt... ;) nichts mit Festival vergleichbares dran

    Grüße

  • ilive-T Tipps and Tricks

    • bernd häusler
    • 4. Juli 2011 um 10:48

    Moin,

    danke, gut zu wissen :) . Ich habe einen Fall, wo ich schlicht eine Ethernet-Verbindung für meinen Editor-Rechner zu meiner iDR brauche. Das iLive-System dort ist einfach zu "verbaut" (Klobedudelung etc. :roll: ), und der dortige Monitor ist mies. Da muß ich dann wohl nur andere Adressen haben als die Teile dort? Ah, eigenen Unit Name zum erkennen meiner iDR auch...
    Blöd wenn man aus einer Zeit kommt wo das Netzwerk noch eine Wählscheibe hatte :D

    vielleicht lerne ich ja auch mal den Umgang mit Export/Import-Filtern

    Grüße

  • Digitalpult-Verwaltung im Festivalbetrieb

    • bernd häusler
    • 4. Juli 2011 um 10:15

    Moin,

    halt, ich habe geschrieben: "genauso schlecht". Das bezieht sich auf die Schilderungen auf numehr 13 Seiten. Wenn Du in mir versehentlich einen Analogzurücksehner verorten würdest, dann müsste ich scharf widersprechen. Daß ich auf einem Festival ein:

    Zitat von "bernd häusler"

    geradliniges, aufgeräumtes, korrekt gepatchtes und beschriftetes Festival-Start-Preset zur Verfügung

    haben möchte, sollte das deutlich machen ;) . Ich, nur für mich, nehme in Anspruch als Gastmischer so arbeiten zu wollen - weil ich kann. Das wäre schon ein intergalaktischer Quantensprung, meine Gasterlebnisse sind eher "gewöhnlich", analog zu katastrophal. Ich zerbreche mir deswegen gerne mit den Leuten hier den Kopf darüber, die Steine für auf meine Baustellen mitgebrachte Presets aus dem Weg zu räumen.

    Wobei? Ich nenne Dir das System im Vorfeld, Du lädtst Deine komplette Show, ich patche währenddessen 1:1, wo ist also das Problem? Zwei Minuten? Wenn Du dann schon einen Stereokanal für die Pausenmusi und einen Mikrofonkanal für die Ansage am Start hast wäre das nett... Und danach nimmst Du die neu entstandene Show mit, die vollständig kompatibel mit deiner Startshow ist. Es gibt Systeme wo das einfach so geht. Aber ich weiß, daß man auch da Steine in den Weg legen kann, z.B. die Klobedudelung über dieses System routen...
    Daß man zur Sicherheit die Show seines Kollegen auch auf seinen Stick nimmt ist vielleicht übertriebenes Sicherheitsbewusstsein, aber da ist kein Platz für Vertrauen, für die eigene Show sowieso nicht.

    Grüße

  • Digitalpult-Verwaltung im Festivalbetrieb

    • bernd häusler
    • 4. Juli 2011 um 07:00

    Moin,

    wow, was ein Thread. Vielen herzlichen Dank Euch Allen für den tiefen Einblick in die praktische Realität. Ich hatte beim Lesen mehrmals "analoge Reflexe", die auch in einigen Beiträgen deutlich anklingen.

    Der ganze "Verwaltungs-Akt" mit "Audio-IT" darf nicht dazu führen, daß kein geradliniges, aufgeräumtes, korrekt gepatchtes und beschriftetes Festival-Start-Preset zur Verfügung steht. Der riesige Vorteil der digitalen Audiotechnik ist ja gerade, daß dieses Preset in sauberer Neutralstellung IMMER zur Verfügung gestellt werden kann. Mit fassungslosem Erstaunen lese ich hier, daß in schöner Regelmäßigkeit eine völlig zer-routete, zerkurbelte Ausgangsbasis angeboten wird. Da brauche ich garnicht Digitalpultinformatiker zu sein, um hier unfassbare Zustände zu erkennen.

    Es wäre absolut lächerlich den aufgeräumten Arbeitsplatz mitbringen zu müssen. Ist es denn ein Fortschritt stundenlang Editoren zu quälen, und lebenslang Dateien zu managen und rumzuschicken? Das macht den Rücken genauso kaputt wie das Auftakeln und die Mitnahme eines eigenen Mischplatzes, und funktioniert offenbar genauso schlecht.
    Die Liga, die ihren Mischplatz in der Hosentasche rumträgt gibts schon immer, die Zahl derer, die in dieser Liga spielen steigt nicht. Da nützt es garnix einen Rechner mit Editor im Büro zu haben, der ist genausoviel Wert wie der Inhalt einer HKS-Garage, an der Liga ändert das nichts.

    Und es gibt die Liga, die bei der Ausstattung von Festivals mit unhöflicher Inkompetenz glänzt, dabei war es noch nie so leicht, einfach einen sauberen Arbeitsplatz anzubieten.

    Ich lese raus, daß sich schon jetzt das "Mischpult" in eine allmächtige CPU wandelt, die alles zwischen Mikro und Schallwandler übernimmt, um so wichtiger wird da meiner Auffassung nach die aufgeräumte Basisfunktion, also das was früher mal Mischpult war plus Kompressoren und Gates.
    Was will man mit den paar Kanälen auch sonst machen, als Die geschmackvoll zusammenzumischen.

    Grüße, Bernd


    PS Habe ich was übersehen, oder ist der Monitormix hier das Stiefkind? FOH ist doch PillePalle :D

  • Fotos von Aufbauten auf Veranstaltungen, Kommentare bitte :)

    • bernd häusler
    • 3. Juli 2011 um 07:49

    Moin,

    Zitat von "klauston"

    Das ist eine Party, wo die Leute Spaß haben.

    genau!

    Zitat von "treibsand"

    Wenn ich mal zu besooffen war und deas Ende einer 30cm erhöhten Tanzfläche nicht rechtzeitig bemerkt habe, dann bin ich meisstens liegengeblieben und habe den Rausch vor Ort ausgeschlafen...

    Zitat von "gert"

    Was wir damit erreichen ist das die Menschheit aufhört den gesunden über Jahrtausenden gewachsenen Menschenverstand zu nutzen.

    Zitat von "gert"

    Will sagen das wir gerade dabei sind uns mit unserem Sicherheits Fanatismus eine Generation von nicht Überlebensfaehigen Weicheiern anzuzüchten.


    Ja, ihr habt völlig Recht. Wir haben das Wörtchen "Gefahrenanalyse" in den Wortschatz der "Veranstaltungstechnik" bekommen, und das Wort "Veranstaltungstechnik" ist dabei genauso neu. Es nützt nur nix, wie das Trusstor von Jens zeigt. Da hilft nur kontrolliert umschmeißen, doch dazu brauchts Courage.

    Und Jens, auch die USAmerikaner tun sich schwer Ross und Reiter zu nennen, aber die Venues wo Ross und Reiter rumhopsen werden traditionell genannt, damit ist alles getan damit Andere nicht versehentlich mit ihren Künstlern in der Hölle zu landen.

    Ich tippe hier eigentlich nur, weil ich diesen endgeilen Thread entdeckt habe: http://srforums.prosoundweb.com/index.php/mv/msg/36437/0/0/0/
    Klickt und scrollt Euch genüßlich durch die Seiten, die Pointe kommt auf Seite 5 ;)


    Grüße, Bernd

  • ilive-T Tipps and Tricks

    • bernd häusler
    • 2. Juli 2011 um 17:05

    Moin,

    Audinate sagt, man solle (noch) nicht versuchen den Netzwerkport der iDR über den Control-Port der M-Dante, ins Gigabit-Dante-Netz zu switchen. (Oder meinen die ACE?). Da man aber schon jetzt dort einen Rechner mit dem Dante Controller anschließen kann, zur Steuerung des Dante-Netzes, könnte man es dennoch versuchen, habe ich aber nicht. Audinate sagt auch, man solle niemals den iLive Editor zusammen mit der DVS auf einem Rechner betreiben. Und Audinate sagt, daß man unbedingt ein Gigabit-LAN braucht.

    Die Empfehlungen mögen ja einen Wahrheitsgehalt haben.

    Die M-Dante erzeugt zusammen mit der DVS eine Netzwerklast von ca. 80Mbit/s, 32+32 Kanäle. Also wäre jedes weitere Dante-enabled Device schon zu viel. Insofern ist die Empfehlung richtig, gleich ein Gigabit- Netz aufzubauen. Zumal es auch, sobald Router im Spiel, und weitere Netzwerknutzer im Netz sind kaum mit einem 100Mbit-LAN funktionieren wird.

    Aber in der einfachen Anwendung habe zumindest ich garkein "Netz", eher eine Verbindung zwischen Zwei Punkten, und an einem Ende wird, über den in der iDR vorhandenen Switch, "das bisschen Editor" reingeswitched.

    Die DVS, das Recordingprogramm, und der Editor sind zusammen schon eine wirklich ernstzunehmende CPU-Last. Ich habe 2*3Ghz, auf einem relativ neuen ITX-Board, die Lastanzeige steht bei 60%, und wenn ich zusätzlich zum Track-View den Mixer-View der DAW starte sind es 70%. Bei mir läuft OS X, ob das mit Wind**f anders aussähe weiß ich nicht. Wenns mit Win nicht klappt, dann sind vielleicht WurstWerners Tipps zum Abspecken der Dienste im SAW-Thema nützlich. Zudem dürfte es extrem vom CPU-Bedarf der DAW abhängen, ob da CPU für den Editor übrigbleibt. Ich sage mal: Audinate rechnet wohl damit, daß noch in vielen "Audio-Haushalten" kleinere Rechner stehen. Zudem entsteht in größeren Dante-Netzen wohl weitere CPU-Last.

    Aber in der einfachen Anwendung läuft vermutlich auf nicht wenigen Rechnern auch der Editor mit. Wie das bei Nutzung >>mit Surface<< aussieht, die den Editor vermutlich auch zusätzlich beschäftigt, das kann ich nicht sagen.

    Warum Audinate nicht damit wirbt, den Switch der iDR zu benutzen ist klar: das ist kein Gigabit-Switch, der M-Dante Gigabit-Port fällt also auf 100Mbit zurück, genauso der Gigabit-Port am Rechner. Warum Allen&Heath den Switch nicht als solchen lauthals bewirbt ist auch klar: Damit würde man sich eine Menge Ärger im Support einhandeln. Wäre ja verlockend alle möglichen Bühnenanwendungen da reinzuswitchen...


    Also: Ich habe den M-Dante Anschluß in die iDR gesteckt, von dort zum Rechner, auf dem OS X Rechner laufen DVS, Dante-Controller, iLive Editor, JackOSX, DAW(Ardour ohne Plugins als "Bandmaschine") - und sonst nix. Das spielt, ist aber knapp. Noch habe ich 4 xruns in 30min. Auch OS X hat "Dienste"...und ich keine Ahnung davon.

    Ob Ardour tatsächlich auf die Clock der iDR synced muß ich noch überprüfen.

    Viele Grüße, Bernd


    PS Jens, ich habe keine Ahnung, aber ACE zur Anbindung der Surface, das muß doch sowieso ein extra Netzwerk-(kabel) sein? Oder kann man Netzwerkanwendungen durch ACE tunneln? Daß der Editor da durchläuft ist klar, aber andere Anwendungen gehen doch da sowieso nicht durch?

  • ilive-T Tipps and Tricks

    • bernd häusler
    • 30. Juni 2011 um 23:37

    Moin,

    ja, da sucht man sich einen Wolf, ich habe Die Lösung "nur" eine Stunde später gefunden, und ins deutsche iLive-Forum getippt. Nächstes mal nehme ich mir nen Drink und warte in der Sonne ab :D

    Ja, Dante wertet die iDR wirklich auf. Ohne viel Hardware-Gebimsel.

    Tipp zum Hardware-Gebimsel: die iDR hat einen 4-Port (3 außen) Onboardswitch, über den Dante, auch zusammen mit dem Editor über eine 100Mbit Leitung läuft, jedenfalls mit 32+32 Kanälen.
    Auch mein Rechner schafft Editor und Dante-Recording zusammen. 60% von 2*3GHz.

    Viele Grüße, Bernd

  • I-LIve IDR32 mit Dante Card und Waves Multirack

    • bernd häusler
    • 29. Juni 2011 um 05:11

    Moin,

    Mit der DVS im Dante-Netz hast Du nicht unter 4+4ms Latenz*, vielleicht weigert sich das Multirack deswegen?

    Hast Du diese gelben Zeichen im Dante Controller in der Matrix? Bei mir hilft es nachdem alle nötigen Programme gestartet sind sowohl den Controller als auch die DVS zu schließen, und neu zu starten. Sobald man den Button der DVS geklickt hat auch.

    *was unnötig (künstlich?) hoch ist, genauso unnötig wie die generelle Gbit-LAN Forderung.


    Grüße, Bernd

  • Endlich, Bernd erklärt die Spezialschaltung

    • bernd häusler
    • 29. Juni 2011 um 04:51

    Moin,

    Zitat von &quot;sabbelbacke&quot;

    Schade, mach doch mal.

    Das kann Herr Klippel viel besser ;) dazu etwas Elektrotechnik... ...erstmal messe ich auch beim CB18S den Klirr gegen den normalen CB18.

    Zitat von &quot;sabbelbacke&quot;

    Konstantan

    ...oder woraus auch immer technisch sinnvolle Widerstände gemacht werden. Jedenfalls nie aus Kupfer und/oder Aluminium, denn das sind arge Kaltleiter.

    Grüße, Bernd


    PS Dante ist da, das geht natürlich vor

  • Endlich, Bernd erklärt die Spezialschaltung

    • bernd häusler
    • 22. Juni 2011 um 15:31

    Moin,

    Zitat von &quot;HKL&quot;

    Wenn ein Serienkondensator eingefügt wird hat er...

    ...keine Nennimpedanz von 16ohm, kann also nicht sein, Herr Elektromeister ;) .

    Zitat von &quot;ralle14&quot;

    Kannst du drübermessen, Frequenzgang, Impulsverhalten?

    Bei gleichem Frequenzgang ist das impulsverhalten gleich, egal ob die CB das macht, oder ein digitaler EQ. Messen muß ich nur den Klirr, den kann man nicht simulieren.

    Grüße, Bernd

  • Endlich, Bernd erklärt die Spezialschaltung

    • bernd häusler
    • 22. Juni 2011 um 13:36
    Zitat von &quot;ralle14&quot;

    Hallo Bernd, wie ist es möglich, einem Chassis mit gleicher Hubfähigkeit und bei Verringerung des Klirrs so viel mehr SPLmax herauszuholen wie es deine Simulation zeigt?

    SPL(f)=Sd*X-Max ?

    An einer R1500 lässt sich der Hub zweier CB18 nicht annähernd ausfahren.
    Bei zwei CB18S genügt die R1500 voll und ganz um die Hubfähigkeit voll zu nutzen.

    CB18S = CB18Spezialschaltung

    Gruß, Bernd


    PS @Alle: Nur 2 Forenseiten bisher, da stehen die Antworten ;)


    EDIT

  • Endlich, Bernd erklärt die Spezialschaltung

    • bernd häusler
    • 22. Juni 2011 um 09:29

    Moin,

    Die Vorteile der Spezialschaltung mal mit Bässen:

    Beteiligt:

    2 Stück CB18, 18NLW9600, 8ohm, im geschlossenen Gehäuse;
    meine Entwicklung, schon lange frei publiziert.

    1 Stück RAM R1500, Daten: @ 8ohms 2x 500W, Bridge @ 8ohms 1500W;
    der Betrieb in Bridge @ 4ohms 1800W* ist wenig sinnvoll (* Limited by SOA Guard Protection)

    Die folgende Grafik zeigt die 2 Möglichkeiten:

    Schwarz die beiden CB18 mit ihren originalen 8ohm, jeweils an einem Kanal der R1500, die "ziehen" dann 1000W

    Grau die beiden CB18 in Spezialschaltung also je 16ohm, beide parallel an der gebrückten R1500, die "ziehen" dann 1500W


    Grüße, Bernd

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