Moin,
Zitat von "jobsti84"Der erste Absatz schaut mir so aus, dass einfach der Amp mehr leistet, da nun 24 anstatt 32 Ohm anliegen, sonst bleibt doch alles bei "Alten"?!
es bleibt tatsächlich alles wie gehabt, gleiche Endstufe, gleicher Schallpegel und Frequenzgang - aber nur noch die halbe Wärmeleistung an der Schwingspule. Ich kann also mit der Spezialschaltung ungestraft die doppelte Leistung draufschicken. Damit kann ich 3dB mehr Maximalschalldruck fahren.
Zitat von "jobsti84"Zweiter Absatz, die Spule wird weniger erwärmt, halbe Leistung, also auch 3dB weniger Pegel?! (Ergo geringere Verzerrungen, logo)
In diesem Fall sind es ja verschiedene Chassis, einmal 8ohm starker Antrieb, andermal 16ohm schwächerer Antrieb. Damit das 8ohm Chassis im Lautsprecher den gleichen Frequenzgang und SPL/Watt macht ist die Spezialschaltung vorgeschaltet. Im ersten Posting zeige ich die Messung - bei gleichem Hub bzw. SPL erheblich weniger Klirr.
Die Spezialschaltung setzt sich aus dem antriebsstarken Chassis und dem Schaltkreis zusammen. Das ist untrennbar. Sicher kann man immer ein Chassis finden, welches einfach so den gleichen Frequenzgang bei gleicher Lautsprecherimpedanz und Endstufenleistung liefert. Dann klirrt es jedoch deutlich mehr, und der Maximalpegel vor Zerstörung, bzw. der Maximalpegel bei einem noch akzeptablen Betrag an Powercompression ist um mindestens 3 dB geringer.
Zitat von "bernd häusler"ähm, wie bitte? Überlege mal...
Zitat von "andariel"Ich hab überlegt bevor ich das geschrieben habe. Keine Ahnung wie lange du deine Idee schon überlegst und wo deine Verständnisschwierigkeit darin liegt.
Bitte nicht falsch zitieren... ...Deine Aussage ist falsch!
Zitat von "andariel"Du hast aber Null Ahnung warum sich das Klirrverhalten verbessert.
Ich weiß warum, habe aber keinen Bock das hier zu erklären ![]()
Zitat von "andariel""Spezialschaltung", die nichts anderes ist als ein 0815 Vorwiderstand.
das ist falsch, deswegen begreifst Du es nicht.
@ abrax: den wesentlichen Teil hast Du begriffen. Die Spezialschaltung besteht aus dem Widerstand und dem Lautsprecherantrieb zusammen, und ist ein Frequenzselektiver und Phasenneutraler RMS Divisor. Diese Schaltung lässt sich weder durch Maßnahmen vor der Endstufe, noch durch Maßnahmen im Lautsprecherantrieb ersetzen. In beiden Fällen würde die thermische Belastung der Schwingspule erhöht.
Zitat von "andariel"Wenn du mehr Belastbarkeit brauchst sind hilfreiche Mittel: Mehr VC Durchmesser, bessere Belüftung, längere VC
oder ganz alternativ mehrere kleinere Treiber auf die sich die Leistung verteilt.
Alle diese Maßnahmen sind weit schwerer und weit teurer als die Spezialschaltung.
Zitat von "andariel"Denn ein Widerstand der 300W RMS abführt und dabei Raumtemperatur (im Rahmen liegen auch noch 60Grad wenn wir großzügig sind) behält, wie Bernd ja argumentiert, lässt sich weder einfach noch kostengünstig herstellen.
Und 500W AES bekommt auch das Chassis (typischer 12"er) weg, wenn man ihm den Hub im Tieftonbereich machen lässt.
Du hast weder Ahnung von Leistungsbemessung bei Lautsprechern, noch hast Du gelesen was ich geschrieben habe. Vielleicht ließt Du mal anderswo nach, was 500W AES sind ;-).
Zitat von "andariel"Keine Ahnung warum man dafür so viel schreiben muss.
dito
jogi: Mein Chassis in Spezialschaltung, Lautsprecher-Nennimpedanz 8ohm, an 49V:
:wink: irgendwas machst Du falsch. Übrigens habe auch ich real mit Abstrahlung mindestens 6dB Headroom in den Mitten, die 10dB die Du tatsächlich hättest braucht kein Mensch, zumal man die Endstufe in jedem Fall nach dem Leistungsbedarf am unteren Ende kaufen muß. Und da kaufst Du weit teurer.
Grüße, Bernd