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  2. bernd häusler

Beiträge von bernd häusler

  • 18" Chassis befestigen

    • bernd häusler
    • 9. Juni 2009 um 02:50

    Moin,

    Zitat von "Dirk Hahn"

    ich klebe mit "Flinke Flasche".

    :D Falls es beim ersten mal zwar fest aber noch nicht dicht ist, kann man flink nachlegen bis...

    Ich habe bei den CB18 Spax in sorgfältig gewählter Größe, auf Maß handgefeilt vom Schraubenladen gegenüber verwendet. Baumarktschrauben sind totaler Mist, die klingen fürchterlich unpräzise. Wer die Geschichte verfolgt hat weiß, daß ich beim CB18 schon 100-mal die Chassis(-hersteller) gewechselt habe - ich benutze immer noch die Löcher vom ersten mal, und das hält immer noch bombig. Dabei werfe ich die CB18 regelmäßig bis zu 11,08 m weit - kein Schritt zuviel, Leichtbau spart Wege. Gewindeschrauben lösen sich und klappern dann schonmal, Spax nie... ...Aber Schrauben ist natürlich immer teurer als "Flinke Flasche", und egal welche Schrauben, die große Kunst ist die unterschiedlichsten Korbränder dicht zu bekommen. Da ist "Flinke Flasche" absolut überlegen.

    Gruß

  • AudioZenit CD212 wie laut ?

    • bernd häusler
    • 29. Mai 2009 um 08:15
    Zitat von "Jonnytrance"


    Bist du sicher dass da China Treiber ist? Soviel ich weiss entwickelt und baut Wharfedale selber Chassis und HT,s und zwar in England. Obwohl ist es gutmöglich, dass die Bestückung für günstigere Serien in China Hergestellt wird.

    :roll:
    http://www.internationalaudiogroup.com/production_facilities.php nichts als der Name!

    Ich hatte die Monitorversion LX-15M letztlich auf einer Bühne - keine Mitten, garkeine, die HT Glühbirne macht zu, und der Hasen-15" macht auch keine. Kein Gesang möglich! Das ist kein Lautsprecher! Audio Zenit Jürgen dagegen baut Lautsprecher, da braucht man über dB nicht vergleichend nachdenken. Jede Doppel12" von ihm kann im Bass sicher genausoviel, und in den Mitten ganz sicher viel mehr.

    Gruß

  • Bassisten Sound optimieren

    • bernd häusler
    • 24. Mai 2009 um 07:15
    Zitat von "Jens Droessler"

    Kompressor???

    ja?

    C O M P R E S S O R / L I M I T E R steht auf der Frontplatte, Du kennst das Layout ;)

    Gruß

  • In Ear - Gehörschädigend?

    • bernd häusler
    • 24. Mai 2009 um 06:50

    Moin,

    es wurde schon angeschnitten...

    Überlegt Euch welchem Hörerlebniss das aufs InEar gemischte Signal für den/die SängerIn erzeugt. Ohne Latenz ist das ein Schlauch vom Mund zum Ohr, oder zwei Schläuche, kaum besser als der/die Finger im Ohr, nur (massiv hörschädlich!) lauter und mit Zischlauten. Mit Latenz ist der Schlauch länger, das Hörerlebnis ist ähnlich wie im Freien auf einem Parkplatz - eine Reflexion. Das kann nicht klappen. Man fragt also den/die SängerIn nach der natürlichen Situation, die er/sie als nützlich oder angenehm zum Singen empfindet. Wenn das die Badewanne im Badezimmer ist, dann baut man eben das Badezimmer elektronisch nach, auch ein Wedge im Bühnenhaus lässt sich nachbilden. Klirr und Laufzeit nicht vergessen :D

    Gruß

    http://www.2sound.de/musiker-forum/…e-t2649-50.html

  • DJ besoffen > Getränk in 3er leiste > Stromausfall

    • bernd häusler
    • 24. Mai 2009 um 06:29

    Moin,

    Zitat von "DirkB"

    ...Eine Gummizelle...


    genau :D

    mir hat mal ein vegetarisch ernährter Hund in einer dunklen Ecke auf meine Kabel defäkiert. Ich habe beim Abbau reingelangt und mich direkt daneben erbrochen. Wenn der Clubbetreiber nun erwartet hätte, daß ich nach dem Verursacherprinzip handle... ...hat er nicht, und das war gut so ;)

    Natürlich ist es Unser Job praxistauglich zu bauen, sonst wären wir ja Gastronomen geworden :D

    Gruß

  • Bassisten Sound optimieren

    • bernd häusler
    • 24. Mai 2009 um 05:31

    Moin,

    Zitat von "Jens Droessler"

    Bei den Subwoofern handelt es sich um Bandpässe. Bei Bandpässen haben viele Leute das Gefühl, der Bass (vom Basser) sei unpräzise und ohne Dynamik.

    Ja, leider keine Chance...

    Ich hatte ja durchaus selbst schon Bässe dieser Bauart, vor vielen Jahren. Echte Spaßbremsen, sobald im Bassbereich Musik und nicht nur Bumm gespielt wird. Es ist definitiv unmöglich mit BP6 Bassgitarre wiederzugeben. Zumindest wenn der Bassist über tumbe Bassbegleitung hinaus begabt ist, was ich bei erhöhter Saitenzahl erwarten würde. Mit gewöhnlichen BR kann man schon besser arbeiten. Aber wie unfassbar einfach es sein kann einen Bassisten im Mix sauber einzumischen weiß ich erst seit ich mit geschlossenen Boxen in meiner PA arbeite. Mit DI direkt von der Bassgitarre abgenommen, Kompressor, fertig. Jeder Ton ein Vergnügen, ohne die Klangregelung am Pult überhaupt anzufassen. Erstaunlich auch der geringe Leistungs-/Pegelbedarf für eine gute Durchsetzung des Bassisten.

    Der Trick nur die Obertöne wiederzugeben "funktioniert" immer, bei allen Instrumenten, und ist auch im Live-Sounddesign weit verbreitet - weil: Wenn Die Bassboxen nichts können wird der Bassbereich bzw. dessen Obertöne verstärkt in die Mitteltonlautsprecher gemischt. Weil dann die Mitteltonlautsprecher schon ordentlich über-belastet sind werden Instrumente, die in den Mitten anfangen in den HT verlegt. Damit der Gesang noch nach menschlicher Stimme klingt muß er dann alles übertönen, die Instrumente müssen also viel leiser...

    Ich war bei einer von mir betreuten Band immer froh, daß der Bassist eine leistungsfähige Bassanlage mitgeschleppt hat. Denn 90% der vorgefundenen PAs waren Eurem System ähnlich und konnten definitiv garkeine Bassgitarre - im Mix.

    Gruß


    Edith sagt: "schau vor der Antwort aufs Datum"
    Edith vermutet, daß die Erfahrung auf geschlossenen PA-Bässen zu mischen süchtig und einsam macht.
    Ich sage: mir egal wenn hier keiner mitreden kann ;)

  • Extrem harte Aufhängung bei 18"

    • bernd häusler
    • 9. Mai 2009 um 01:40

    Moin,

    Zitat von "ukw"

    für 345,- Euro (ohne Versand) ganz schon deftig teuer...

    ...Der BL 35,39 wird von dem Magneten niemals erreicht

    Zu diesem Preis gibt es absolut hervorragende Chassis - mit deutlich realistischeren Datenblättern. Guter Trick Billigware mit einem hohen Preis aufzuwerten. Das Ding kostet im Container-EK höchstens 70 Dollar.

    Der BL kann niemals erreicht werden, jedenfalls nicht mit einem ausreichenden (Hvc-Hg)/2, und nicht mit einen sinnvollen Re. Beides ist aus genau diesem Grund nicht angegeben. Eine Mängelrüge mit folgender Wandlung ist bei unvollständigem Datenblatt rechtlich nicht möglich. Daher wird Euch auch niemand der Experten hier mit einem Test und tatsächlich gemessenen Daten beschenken, Eure Beiträge zum Forum sind einfach keine 400 Euro Wert.

    @ intity und madmax: lernt die TSP selbst zu messen, dann braucht Ihr hier nicht und auch im Partyforum nicht ! zu spammen.

    Die neuen Fane sind mehr oder weniger eine Kopie davon... ...und ich fragte mich schon wie es kommen kann, daß in einem Forum geschrieben wird wie supi Der in einem Backloader spielt...

    Gruß

  • Gehäuse für RCF LF15N401

    • bernd häusler
    • 30. April 2009 um 10:15

    Moin,

    nicht nur wenn man sich die Mühe einer möglichst zutreffenden Simulation macht sind 1 oder 2 dB eine Menge, und 3 dB bei der Leistung schon Faktor 2. Auch simulierte Hübe stimmen dann nicht. Ob es einem genügt mit akustischen Messungen, und all ihren Ungenauigkeiten auf Chassisparameter zu schließen... ...ich habe eine vergleichsweise genaue und einfache Methode zur Messung der Chassisparameter beschrieben. Diese Messungen stimmten bei anderen Chassis recht gut mit "der Quelle" ;) überein.

    Grüße

  • Gehäuse für RCF LF15N401

    • bernd häusler
    • 29. April 2009 um 23:31

    Moin,

    bevor Du weitersimulierst solltest Du die Chassis messen, eine recht zuverlässige Quelle hat mit der MLSSA deutlich abweichende Werte gemessen. Die Quelle hat auch Chassismessungen im WWW, die meinen Messungen des gleichen Chassis um Größenordnungen besser entspricht als dessen Datenblatt. Wenn Du mit Herstellerdaten simulierst kommst Du niemals auch nur annähernd zum Ziel.

    Und bitte, Herstellerdatenblätter sind auch bei weiteren großen Marken für Simulationen völlig unbrauchbar.

    Bei Simulation von BR mit Hornprogrammen wird die Laufzeit von der Membran durch die Box und die Portlänge mitsimuliert, das könnte Abweichungen (Senken/Peaks) zwischen dem primitiven Lochprogramm WinISD und der AJ Hornsimulation erklären. Wirklich mitreden kann ich nur bei Hornresp. Allerdings würde ich niemals einen hybriden Resonator bauen, bin also raus ;)

    Grüße

  • frontschaum

    • bernd häusler
    • 28. April 2009 um 22:58

    Moin,

    soweit mir bekannt lässt d&b den Frontschaum lackieren falls der Kunde Sonderfarben wünscht.

    Grüße

  • Wie Basshörner stacken?

    • bernd häusler
    • 28. April 2009 um 22:41

    Moin,

    Wie Du Deine 8 Basshörner am Besten stackst bekommst Du nur raus, wenn Du in weit größerer Entfernung misst. (Es sei denn Du baust für die "Gäste" einen kleinen Käfig vor das Stack). Es könnte sich herausstellen, daß Du auch etwas in die Höhe mußt, um einen genügenden Raumwinkel gleichmäßig zu beschallen, und dennoch nicht zuviel in den Himmel verloren geht. Hier gings gerade um Messungen im Bassbereich:
    http://www.party-pa.de/phpBB/viewtopic.php?f=27&t=62137

    Grüße

  • Voice Coil DC displacement followed collapse

    • bernd häusler
    • 28. April 2009 um 16:57

    Moin,

    Zitat von "mattias bost"

    Bernd: Die Motorreihenschaltung ist ja ein "unkonventioneller" Ansatz als "Spulenantriebsmodell"! Da werd ich etwas mehr drüber nachdenken dürfen, das einzige was mich im ersten Augenblick dran stört, sind die gravierend anderen Größenverhältnisse (Massen, Induktivität, ...) und das Eingehen transformatorischer Einflüsse, welchen Motoren unterliegen. Ein LS-Antrieb ist ja ein massiv "vorgespannter" elektromagnetischer Kreis, ein Motor (z.B. Asynchronmaschine) einer, der seine Feldwirkung aus sich selbst generiert und infolge dessen sehr starke transformatorische Rückwirkungen hat. Die Motormodelle sind in der Antriebtechnik im Grunde erstmal nix anderes als (in sich) verkoppelte Trafomodelle. Schalte ich deren "Ausgänge" (sprich die Wellen) zusammen und dann die Teilgruppen in Reihe, das wird richtig übel (das ist dein angesprochene Praxisproblem)! Ansonsten werd ich unserem E-Maschinenlabor meine Kenntnisse aus nem halben Jahr Tätigkeit beim ehemaligen AEG-Mototenwerken OL aufrischen und nen Blick auf "Antriebstechnik" werfen müssen. Das dauert aber etwas...

    Wir haben hier ja nichts anders vor uns, als einen isoliert zu betrachtenden Pol einer permanenterregten Gleichstrommaschine mit Eisenkreis im Stator, und eisenloser Wicklung im "Rotor" (vgl. Scheibenläufer). Verrückterweise schicken wir da "zufällige" Wechselsstrom-Frequenzgemische von einer stabilen Spannungsquelle rein, und stellen leider fest, daß das nicht stabil läuft, sondern der Pol weghüpft. Deswegen hat Tom Danley schlicht die Polzahl, eben durch Nutzung eines Scheibenläufers erhöht und benutzt zusätzlich alle Pole mehrfach. Solche elektrischen Maschinen sind gut beschrieben. Wir wollen aber mit dem einen Pol klarkommen weil das mechanisch viel einfacher ist. Also müssen wir den Pol vollständig beschreiben, und leider auch irgendwie stabilisieren, weil der Pol definitionsgemäß endlich ist. Ob das jemals durch äußere elektrische Beschaltung besser gelingt, als durch mechanischen Eingriff mittels einer gestalteten Feder?

    Zitat von "mattias bost"


    Latenzzeiten: Hmm, denkt man schlicht an FIR, so erhält man sehr große Latenzen, die niedrigste zu bearbeitende Frequenz muß "im Ganzen" ins Filter passen. Je tiefer umso problematischer also, 20Hz würden 50ms bedeuten (oder 17m!). Alternativ sind dann IIR-Filter zu betrachten, deren Ordnung müßte dann dem System entsprechen, die Phasendrehungen bringen hier die Laufzeiten (wobei die Box selbst natürlich auch schon Laufzeit mit sich bringt). Natürlich ist auch an Kombinationen aus beiden zu denken, inwieweit über lookup-tables was zu gewinnen ist, wäre ebenfalls zu klären.

    Dazu noch die Wandlerlatenzen... wo sitzt der Schlagzeuger? OK, die Silent Stage ist ja möglich, und das Kamerabild auf der LED-Wand kommt ja auch "sehr spät". :D

    Zitat von "mattias bost"


    Ach ja, nochmals die Nachfrage, wo es denn die "seit gefühlten 100 Jahren käufliche Überwachung auf Hubüberschreitung" zu kaufen gibt? Oder meinst du diese "Demodulationsringe" einiger Chassis?

    Kritische Hübe bekommt man schon länger mit Limitern in den Griff. Wenn nicht die Chassis mit zunehmender Ausleierung verstärkt zu DC-Collapse neigen würden, wäre die Lebensdauer dann unendlich. Derzeit entscheidet halt die (zugelassene) Betriebsbelastung über das Ausleiern und so über den Zeitpunkt des Endes, und den Klirr bis dahin.

    Grüße

  • Voice Coil DC displacement followed collapse

    • bernd häusler
    • 27. April 2009 um 22:17

    A.I.C. - eine elektrische Maschine mehr ;)

  • Voice Coil DC displacement followed collapse

    • bernd häusler
    • 27. April 2009 um 21:52

    Moin Mattias,

    ich spiele mal Fährmann, wie Du durch den Kontinent kommst, nun... . Es ist sicher eine lohnende Überlegung einen Teilbereich einer Spule in einem ferromagnetischen Kurzschlußring, zusammen mit dem Rest derselben außerhalb zu betrachten. Wenn man zu weit aus der Mitte geht wirds marginal spannender. Doch wenn man irgendwohin"geht", was passiert bis man dort ist ;) Du bist doch an einer Uni, frage doch mal rum, ob jemand ein Simuprogramm für elektrische Maschinen hat, schraube zwei davon an der Welle zusammen und "betreibe" sie in elektrischer Reihenschaltung. Wenn Du das gut beherrschst, hast Du schonmal zwei Teile der Voicecoil simuliert, denjenigen im Spalt, und die Summe der Teile außerhalb. Theoretisch jedenfalls, denn in der Praxis verändern beide Maschinen dynamisch ihre Eigenschaften. Ich denke wenn Du "n" unveränderliche mechanisch gekoppelte und elektrisch in Reihe geschaltete Maschinen beherrschst bist Du auch weiter. Wenn Du beides beherrschst hast Du schnell eine vollständige Beschreibung eines Lautsprecherantriebs. - und zwei Klemmen ;-). Über akustisch zulässige Vereinfachungen diskutieren wir dann, über Latenzzeiten zum Beispiel ;)

    Wirf doch einfach mal eine Latenz in den Raum, und ich sage Dir was man mit dem Lautsprecher dann nicht machen kann.

    Grüße, Bernd


    PS: Google mal nach: "Simulation elektrischer Maschinen", da kannst Du Dir noch ne goldene Brombeere draus backen.

  • Voice Coil DC displacement followed collapse

    • bernd häusler
    • 25. April 2009 um 21:11

    Moin,

    Zitat von "Mechwerkandi"

    Wenn ich den Faden eines Regelkreises aufnehme, denke ich zunächst mal darüber nach, den Permanentmagneten durch eine stromdurchflossene Spule zu ersetzen.
    Das wäre zwar teuerer, hätte aber einige Vorteile, z.B.:
    >> B/L wäre in Abhängigkeit vom Pegel regelbar.
    >> Durch entsprechende Steuerung des Magnetfeldes in der Spule/den Spulen lassen sich temporäre Kraftmomente erzeugen, die in einer konventionellen Konstuktion undenkbar sind.
    Bei einer entsprechenden konstruktiven Ausführung braucht es nicht mal mehr einen Spider. :wink:

    Eben, wir haben ja ein Problem mit dem Antrieb. Auch wenn es eine Einbau-Lösungen für, ich sage mal "klassisch angetriebene Chassis" gibt, die Aufgrund der Selbstzentrierung und des absolut stabilen Betriebsverhaltens nicht zu schlagen ist. Das muß die Tanzmucker-Fraktion nicht begreifen.

    Der Antrieb, da gibt es einige Möglichkeiten das BL linear zu bekommen. (Mechwerk-)Andis Idee finde ich hochinterssant, sogar ohne Regelung. Eine Statorwicklung, und eine Läuferwicklung, da lässt sich durch Reihenschluß-, Parallelschluß-, Verbund-Schaltungen evtl mit Kompoundierung das gewünschte Verhalten erreichen: Antriebsmoment und/oder Bewegungsgeschwindigkeit linear zum Strom und/oder linear zur Spannung, alles selbstregelnd ;-). Mit den heute möglichen Feinblechkernen kann man hinreichend hohe Frequenzen...

    Das ist ja ein weiteres Problem von nichtlinearem Verhalten des klassischen Antriebs, die Induktion in Polkern und Polplatte, wer sagt denn, daß das massives Eisen sein muß, warum nicht Bleche?

    Zusätzlich wird das Magnetfeld moduliert, das lässt sich zwar recht gut mit Hinterschneidung des Polkerns verringern (wenn er überhaupt dick genug ist um genügend Feldlinien zuzulassen um am Spalt noch gesättigt zu sein). Aber warum bitte benutzt man überhaupt noch Eisen? Moderne Permanentmagnetmotoren haben kein Eisen, um an der gewünschten Stelle ein Magnetfeld zu erzeugen, wobei ich auch keine Ahnung habe wie man zwei Neodym-Ringe zusammenmontiert, sodaß ein Luftspalt entsteht, die Dinger bekommen ihr Magnetfeld ja in der Fertigung, und haben anders als Ferrit schon bei der Montage ihre volle Kraft. Dieser vollen Kraft verdanken wir neue Lüftungslöcher in den Neodymantrieben, tatsächlich sind das Montage- Hilfslöcher. Es gibt also eigentlich nur das Montageproblem, und schon hätte man einen eisenfreien Antrieb, modulationsfrei und leicht. Wenn man dann etwas mehr Neodym nimmt ist man schnell beim Underhung-Antrieb, der mit Neodym kein Modulationsproblem kennt und über den kompletten Hub eine konstante Induktivität des Antriebs ermöglicht. Zudem ist für hohe Luftspalte bei Underhung nur so ein starkes Magnetfeld mit erträglichen Schwingspulengrößen denkbar.

    Das Problem der Stromverdrängung in Wicklungen ... nie gehört? - ok, lasse ich weg, das kennt man nur, wenn man bei einem Großgenerator-Hersteller gelernt hat.

    Was man dann noch regeln müsste? Vielleicht was uns die Künstler so an Signal anbieten? Da sehe ich nun kein Problem, bei 0dBFS und Rechteck ist Schluß. Wem heute noch ein Schwingspulenende verbrennt, der hatte ohnehin ein DC-Displacement Problem.

    Ich halte es für gänzlich unwahrscheinlich, daß irgendeine Form von Regelung jemals wirtschaftlich sein könnte. Vielleicht geht man irgendwann von der Doktrin weg, daß Endstufen eine stabile Spannung liefern, 19"-Maß haben, und man den selbstgeschreinerten ARLS (wasauchimmer) an jede Endstufe anschließen kann :D . Diese feststehende Schnittstelle ist auch ohne Regelung wieder zunehmend Schnee von gestern (oder was glaubt Ihr warum Endstufen verschieden klingen?), Da wird eben wummsorientiert gegengekoppelt. Das ist ein alter Hut, der vermehrt hervorgezaubert wird, Test-Messungen werden ja (in unserer lächerlichen Branche) an streng ohmscher Last gemacht, da sieht man nicht wie extrem gesounded wird.

    Ich sehe die Fortschritte im Chassisbau, und da geht noch viel mehr.

    In wenigen Jahren wird keiner mehr einen Amp sehen, und auch nicht herumheben müssen. Der Begriff "Lautsprecher" wird für ein Gerät stehen, das einen optischen Eingang und eine Netzbuchse hat. Es mangelt derzeit allenfalls am R`n`R Lichtleiterkabel, nicht an der Regelung ;)

    Grüße

  • Voice Coil DC displacement followed collapse

    • bernd häusler
    • 24. April 2009 um 20:32
    Zitat von "HKL"

    Donnerwetter Bernd! Soviel Ehrlichkeit überwältigt mich!
    DC-Displacement und folgen => vornehmlich das Chassis
    BR-Boxen = Port Krach = mag Bernd nicht = nix bis wenig mit DC-Displacement zu tun

    Ich dachte davon redet SK schon ewig :wink:


    naja, wenn man dabei bedenkt, daß das weglassen eines Hemholtzresonators in der Praxis beide Probleme verringert. Aber klar, es geht hier um DC-Displacement. Insofern ist der Nebeneffekt, die Vermeidung von Portlärm, durch Nutzung einer verschleißfreien Lufteder in geschlossenem Gehäuse gegen DC-Displacement gegeben.

    Es gibt ja noch andere Möglichkeiten gegen DC-Displacement, Tom Danleys Servodrive zum Beispiel. Für die direktstrahlende Variante hat er eine Passivmembran als Resonator benutzt...

    und schon wieder kein Portnoise ;) UND absolut kein DC-Displacement aus assymmetrischem Strömungswiderstand im Port. :D

    Grüße

  • Voice Coil DC displacement followed collapse

    • bernd häusler
    • 24. April 2009 um 19:57
    Zitat von "pm-acustics"

    Moin,

    hier etwas aus den Hause KS-Audio zu dem Thema:

    http://www.ks-audio.com/new/rd.html


    Quelle:http://www.ks-audio.com

    Schönes Wochenende

    Sven

    Alles anzeigen

    Vielen Dank Sven, schön von Dir zu lesen ;)

    Der Bericht erzielt beim Laien eine qualitative Erhellung :D

    im Schaum versteckt:

    "Während der Messreihen fiel wieder ein bekanntes Phänomen auf, nämlich die
    direkte Abhängigkeit des Schalldrucks für Frequenzen im Bereich der
    Gehäuseresonanz von der Form des Reflextunnels. Dieses nichtlineare
    Phänomen lässt sich mit kommerzieller Akustiksoftware nicht simulieren, da diese
    auf der linearen Helmholtz-Gleichung gründet.

    Am Fraunhofer ITWM wurde daher
    eine Approximation der Euler-Gleichungen abgeleitet, die die
    Membranauslenkung in zweiter Ordnung berücksichtigt. Es zeigt sich, dass
    sowohl Orte hohen Drucks als auch Gebiete, über denen sich die Geschwindigkeit
    rasch ändert, Quellen störender Obertöne sind. Die neuen Gleichungen wurden
    unter Femlab implementiert, einem kommerziellen Finite Elemente-Paket. Die
    nichtlineare Schallfeldsimulation entlarvt insbesondere nicht hinreichend
    abgerundete Enden des Reflexrohrs als störend. Dies ist seit langem bekannt,
    kann nun aber auch quantitativ erfasst werden. Der numerische Zusatzaufwand
    gegenüber einer linearen Akustiksimulation ist gering; lediglich eine weitere
    inhomogene Helmholtz-Gleichung ist zu lösen."

    "...in Brückenschaltung können kurzzeitig 130Veff oder mehr als 4200W an 4Ohm
    erzeugt werden."

    Im Schaum nicht zu finden:

    >>irgendeine Betrachtung zum Klirr des geregelten Lautsprechers<<

    vielleicht außerhalb der Schüssel?


    Grüße

  • Voice Coil DC displacement followed collapse

    • bernd häusler
    • 24. April 2009 um 19:06

    Moin,

    Zitat von &quot;mattias bost&quot;


    hab grad meine Antwort durch "Verklickern" versenkt (grummel). Also noch mal.

    irgendwie sind der aktuelle Firefox und die neue Forensoftware "etwas zickig. Wenn Du beim Absenden um erneuten Login gebeten wirst, sofort Browser-Backbutton und Textkopie auf dem Rechner speichern

    Zitat von &quot;mattias bost&quot;

    Bernd und Manfred sind beide schon auf der richtigen Schiene, eine starke "Überallesregelung" (hohe Schleifenverstärkung) wird u.U. viel Leistung verbraten und schönen TIM verursachen, letzteres ist von den ersten stark überallesgegengekoppelten AMPs bekannt, zwar war das Ausgangsignal "optisch" klasse, hohe Dämpfung, aber bei komplexen Signalen, dann noch an komplexen Lasten, das war klanglich ANFANGS daneben (z.B. TIM).

    weil das zu regelnde Bauteil, die Leistungstransistoren, in der Frühzeit zu langsam waren. Gutes Stichwort für Regelungen an Bauteilen, die noch weniger Bandbreite als diese frühen Transistoren haben - Chassis

    Zitat von &quot;mattias bost&quot;

    Mein Ansatz geht in die Richtung, erstmal nur den Antrieb zu "linearisieren", daher wär ich für die "negativ Erfahrungen" die Bernd anspricht sehr dankbar, wenn du die irgendwie ins Gedächtnis rufen könntest, wo das mal versucht wurde, das wäre klasse. Zum einen muß man nicht gleiche Fehler machen, zum anderen ist es sinnig zu forschen, ob da "Lücken" sind, die zumindest gedanklich schließbar wären. Ein Problem wäre zu hohe Schleifenverstärkung bzw. Schleifenverstärkungsverlauf, das muß mit der Strecke "vernünftig" zusammengehen und da kommt dann Manfreds Forderung, aus "Gurken" nix zu zaubern zum Zuge, denn je präziser ein Chassis arbeitet, umso entspannter ist es für die "Regelung". Die Auslegung der Gegenkopplung könnte ähnlich den ersten (negativen) Erfahrungen aus dem Verstärkerbau zu einer empirischen Aufgabe werden.

    Das WWW ist recht dynamisch, neben dem PDF über digitale Regelung finde ich auch den guten Text von Jeff Berryman über Off Band Noise gewöhnlicher Beschallungs-Basslautsprecher, also BR, nicht wieder. Er schrieb, daß die in den Mittenbereich reichende Klirrfahne in der Beschallungspraxis regelmäßig die unteren Mitten maskiert, und so diesen Bereich für gestalterische Nutzung unbrauchbar macht. Dies führe in der Praxis der Mischpultleute zu Streitigkeiten mit dem Systemeningenieur, weil perfekt linear eingemessene Anlagen unter Leistung zu einem sehr übertriebenen und unsauberen Tiefmittenbereich neigen, dessen Ursache nicht die Mitteltonlautsprecher sind. Als Lösung baute er für Jason-Audio ((Toronto) jetzt Metalworks), Basshörner. Neben der völligen Abwesenheit von Portnoise filtert die akustische Tiefpassfunktion einen großen Teil des höherfrequenten Lärms aus.

    Meine Anmerkung dazu ist, daß man mit K2 und K3 ja noch recht gut leben kann, und auch mit den resultierenden höheren Ks, wenn die Verhältnisse stimmen, und der Klirr zeitrichtig zur Hüllkurve des Grundtons ist. Das Ist bei BR nicht der Fall, der Off-Band-Noise aus dem Port ist eine sehr dichte, energiereiche Mischung, unmusikalischer Krach.

    Zitat von &quot;mattias bost&quot;

    Wenn dann eine Quelle vorliegt, die leidlich genau das macht was sie soll, ja, damit erweitere ich die TSP in den "Grenzbereich", ABER ich reduziere damit ebenfalls das rein durch Asymmetrien bedingte DC-Offset und deren Intermodulationsprodukte und kann leidlich sicherstellen, daß die Phasen bei Mehrton durch DC-Offset keine Quermodulationen erfahren (für funktionierende Arrays unabdingbar). Ne intelligentere Regelung würde übrigens die Bl(x) Kurve mit einbeziehen, das entspannt die Sache zusätzlich. Die nachgeschaltete akustische Strecke kann ebenfalls in weiten Bereichen nachgebildet werden und würde mit einbezogen werden. Klar, nicht alle Fehler sind erfaßbar bzw. ist keine beliebige Genauigkeit erzielbar.

    Ab welchen "Kleinheiten" ein BR-Konstrukt nennenswerte Probleme macht, das wäre z.B. genauer zu "ermessen" oder zu "errechnen".

    MANN, mach mal Beschallung und mische ein paar Bands :evil:

    Zitat von &quot;mattias bost&quot;

    Berücksichtigt man das nicht, naja, wäre trotzdem besser als ohne Regelung, allein schon deshalb, weil das Chassis nicht in die Anschläge wandert bzw. die Spider ausknautscht, also stumpf der Aspekt Betriebssicherheit/Lebensdauer.

    Latenzzeiten, ein Thema mit Bauchschmerzen. Ist einsatzabhängig, sogar systemabhängig. Nehm ich ne große Mehrwege-PA, da wird schonmal gefiltert (erste Latenzen bzw. Groupsdelays). Logischerweise bindet man die Mehrwegefrequenzfilterung der PA in einer "geregelten Box" mit in die notwendige z.B. FIR-Hubkorrektur der Box mit ein, das gibt nur andere Parameter, aber nicht zwingend mehr Parameter. Bei Großveranstaltungen geht das von PA abgestrahlte Signal eh nicht mehr mit dem der Bühne zusammen (oft wird gar über Delay der PA-Bass "nach hinten" aufs Schlagzeug verzögert (für den Drummer sch....)

    nö, wenn er einen guten Monitor, ohne Latenz hat. Nochmal: MANN, mach mal Beschallung und mische ein paar Bands.

    Zitat von &quot;mattias bost&quot;

    , die Bühne bekommt eine "eigenständige" Beschallung. Da spielt die Laufzeit eine untergeordnete Rolle (MH wird mit angepaßt). In kleinen Sälen würde wegen störender Latenz u.U. sogar ganz auf die Regelung verzichtet werden müssen

    aha, und auf großen Bühnen spielt der Drummer dann hinter dem Backdrop, oder was?

    Zitat von &quot;mattias bost&quot;

    , aber es wäre immer noch die Überwachung auf X-Damage gegeben.

    Das kann man seit gefühlten 100 Jahren fertig kaufen

    Zitat von &quot;mattias bost&quot;

    Simu: Also wo die Schwingspule zu sein hat, ist für nen "Aktiv-Chassis" (o.g. Quelle) schon "relativ" definiert, ein absolute Festlegung entspräche einer Pegelfestlegung (Box außen vor gelassen). Die Auslegung einer realen Box würde ich im Prinzip wie bisher machen, um möglichst wenig "Dampf" zu verbraten. Da haben wir vermutlich aneinander vorbei kommuniziert. Ich will keinen aalglatten, phasenfehlerfreien Frequenzgang. Ziel ist "nur" den sauberer/genauer bei höheren Pegeln zu erreichen, der sich in ner Simu für Kleinsignal ergibt. Wenn sich aber durch die Regelung die Dämpfung des "aktiven Chassis" ändert (und das sehe ich bisher so, habs aber wie gesagt nicht zu Ende gedacht), so hätte das zwangsläufig Auswirkung auf die Boxenauslegung.

    Im ersten Gedankengang würde ich bei stark gegengekoppeltem Chassis ne Güte nahe 0 annehmen, ein Chassis mit gleichsam exterm hohem Bl, der F-Gang sieht dann zunächst unzufriedenstellend aus (klar, da "schwingt" nix mehr). Betrachtet man die Hubkurve, so verhält sich diese schlicht wie für einen Schnellewandler gefordert, bei doppelter Frequenz, halber Hub. Im Hubgang sind die BR-Resonanzen kaum erkennbar, aber im Impedanzgang. Die Impedanz steigt übrigens auf sehr hohe Werte. ABER: Diese Standard-Simus sind für so "absurde" Chassis ungeeignet, die errechnen bei MiniGüten (Qe= 0,001) mal eben Wirkungsgrade jenseits der 100% ....

    So, mache nun ins Wochenende, Grüße und danke für die sehrwohl konstruktive Kritik (die hoffentlich weiter geäußert wird).

    Ich klinge etwas ungehalten, und bin es wohl auch. Beschäftige Dich mit dem DC-Displacement, oder stabilisiere dessen Folgen. Dazu solltest Du erstmal die Verhältnisse, also dynamische Ströme, dynamische Spulenpositionen etc. erforschen. Da DC-Kräfte auschließlich im Chassisantrieb entstehen bist Du damit erstmal gut beschäftigt, und Deine Regelung auch. Nimm Dir einen Mehrstrahler, und guck` Dirs an, dann weißt Du worauf Du dich einlässt ;)

    Für die Realität sehe ich einfachste Möglichkeiten Chassisseitig mit dem DC-Displacement zurechtzukommen und sinnvolle Boxen zu bauen, die keinen (Port-) Krach hinzufügen und mithelfen die Reste der DC-Kräfte zu reduzieren. Manche Chassis sind schon recht weit, die Lautsprecherbauer, nun...

    [quote="SRAM, 2sound: URPS 10", die mechanische Spezifikation,
    Beitrag Verfasst am: 13. Mai 2007 22:25"]In der Nähe der Resonanzfrequenz (und nicht nur in der unmittelbaren Nähe) haben TT, insbesondere solche mit starkem Antrieb oft eine Impedanz, die ein Vielfaches über dem Gleichstromwiderstand liegt.

    Taucht bei einem solchen TT die Spule nicht mehr vollständig in den Magnetspalt, so gibt es zwei gegenläufige Effekte:

    a) B*L verringert sich, da weniger L im Magnetspalt

    b) die Impedanz wird geringer und der Strom durch die Spule wird bei gleicher anliegender Spannung höher

    Der Konstrukteur des Magnetsystemes wird bestrebt sein, diesen Effekt auszunutzen, um ein größeres als das rein geometrische X_max zu erreichen (nennen wir das mal X_max zweiter Art und definieren es als die Auslenkung, bei der die antreibende Kraft innerhalb +-10% dem Wert in der Ruhelage entspricht). Übrigens ist diese Kraft NICHT statisch meßbar, sie kann nur am schwingenden System selber gemessen werden (Beschleunigung und Auslenkung).

    Nun haben wir aber ein Stabilitätsproblem:

    überreizt der Konstrukteur den Effekt, dann gibt es einen Hub ab dem die antreibende Kraft zunächst größer wird als in der Nullage, um dann steil abzufallen. --> das System wird instabil und kann sich im Extremfall in einer der beiden von der Nullage verschiedenen Kraftmaxima neu zentrieren. Das geschieht insbesondere bei sehr starken Chassis mit sehr dicker Polplatte , relativ weicher Aufhängung und ohne elektromagnetische Bremsen wie Kurzschlußringen oder ähnlichem.

    Durch entsprechende Gestaltung der Polplatte und einen sanften Abfall der antreibenden Kraft ist das Ganze aber sehr gut stabilisierbar und klingt (IMHO) auch deutlich harmonischer.

    Ich ziehe jedenfalls einen L15P200AK und einen L18P200 ihren neueren Brüdern mit dicker Polplatte vor ;)

    Gruß SRAM[/quote]

    manchmal muß man erst außergewöhnliches Chassisverhalten bemerken um zu begreifen... ...nur Falls sich noch jemand wundert, daß mal ein Chassis deutlich mehr Hub macht, als die Simulation unter Berücksichtigung von (Hvc-Hg)/2 und progressiver Einspannung erwarten lässt, und sowohl das Klirrverhalten als auch das DC-Verhalten vom Gewohnten abweicht. Es ist offensichtlich Chassisseitig schon viel eingeflossen und noch viel möglich...

    Grüße

  • Voice Coil DC displacement followed collapse

    • bernd häusler
    • 23. April 2009 um 21:03

    Moin,

    Zitat von &quot;mattias bost&quot;

    Da hier ein paar Experten mit dabei sind, mal die Frage in die Runde: Müßte man ein, erstmal fiktiv angenommen, fehlerfreies Chassis, das obendrein hubgeregelt wird, in einer Simulation als Chassis mit sehr geringer elektrischer Güte annehmen?


    Wieso Güte? Wieso simulieren? Du behauptest doch, man könne der Schwingspule einfach sagen wo sie wann zu sein hat, weil Du hoffst Du könntest herausfinden wo die Schwingspule zu sein hat, um dann mittels Membran Membran, Box und den BR-Port das gewünschte Schallereigniss zu erzeugen. Solange Du kein vom Hubverhalten der ungeregelten Box abweichendes Hubverhalten aufzwingst hast Du keine Regelwirkung und -Kräfte, Du kannst aber auch schlicht die Schwingspule von der Membrane reißen, wenn Du ein anderes Verhalten aufzwingst. Rechne einmal aus wieviel Mehrleistung es erfordert mit einem BL von 20NA die selbe Antriebskraft zu erzeugen, die sich mit einem BL von 25N/A ergibt. Dann kannst Du abschätzen was es "kostet" einen ganz gewöhnlichen 18" mit 100mm Spule und 6,5mm (Hvc-Hg)/2 linear bis 6,5mm zu führen. Solche 18"er haben in der Mitte 25N/A am (Hvc-Hg)/2 20N/A, und klirren innerhalb dieser Hubgrenze praktisch nicht. Dann rechnest Du das gleiche mit der Cms-Kurve aus, und zählst zusammen ;) . Mit einer solchen Regelung machst Du nichts weiter als Thiele und Smalls Chassis-Parameter in die Gültigkeit für Großsignal zu überführen. Noch keine Box mit Port. Hast Du eigentlich schonmal nachgelesen welche Latenzzeiten die Beschaller als noch nutzbares Maximum sehen? Viel Spaß also bei der Korrektur des realen Groupdelay und der Portresonanzen einer idealen riesigen BR ohne Strömungsrauschen.

    Ich finde leider die Arbeit über digitale Korrektur nicht wieder. Es wurde versucht mit einem optisch digitalen Positionsaufnehmer mit 1/100mm Auflösung ein Basschassis in einer geschlossenen Box zu regeln, auch nur um auslenkungsbedingte Parameteränderungen des Chassis auszuregeln. Im Summary wurde angegeben, daß es gut gelang K2 und K3 auf einen Bruchteil zu reduzieren, jedoch auch ehrlich berichtet, daß der Lautsprecher nicht musikalisch nutzbar war, weil die höheren Klirrprodukte und deren Intermodulationen sehr viel lauter wurden, und daraus geschlossen, daß es musikalisch nichts nütze einzelne Artefakte anzugehen, wenn als Folge ein als unnatürlich wahrgenommenes Klirrspektrum entstünde. Die Ursache wurde in der Membran gesehen, die regelungsbedingt mit höheren Kräften beaufschlagt wurde als am ungeregelten Chassis. Die Auflösung des Gebers wurde plausibel als Ursache ausgeschlossen, ebenso die Auflösung der Berechnung.

    Mattias, "ideale" BRs, sind mindestens riesengroß, wo bleibt da der Vorteil gegenüber CB? Wenn ich bei riesengroßen BRs noch die Regelung kaufen muß, dann kaufe ich mir einfach ein Chassis mehr, das ist billig, und baue dieses dahin wo bei Dir der riesige Port ist ;) Solange gewöhnliche gleichgroße BRs gegen meine CB antreten gewinnen die wenigstens im dB-Drag Modus auf ihrer Tuningfrequenz ;)

    Grüße

  • Voice Coil DC displacement followed collapse

    • bernd häusler
    • 22. April 2009 um 20:04

    Moin,

    Zitat von &quot;mattias bost&quot;

    ...es gibt einen klaren Zusammenhang zwischen der Anregung des Resonators (Membran) und dem was aus dem ganzen Konstrukt (Membran und Reflexöffnung) rauskommt.

    Nein, gibt es nicht! Die Artefakte einer BR sind bis in den Mitteltonbereich hörbar, und wie Du chaotische Luftwirbel am Port berechnen willst, das erkläre mir mal ;)

    Zitat von &quot;mattias bost&quot;

    Naja, sinnigerweise erfäßt man natürlich die Auslenkung nicht an einer Stelle, an der Partialschwingungen auftreten, oder?

    Die Partialschwingungen schlagen sogar in den Impedanzschrieb durch. Es gibt also keine Stelle an der Mms, die nicht die Partialschwingungen abbildet.

    Zitat von &quot;mattias bost&quot;

    Wenn die Membran dann trotzdem in Partialschwingungen aufbricht, das tut sie ohne Regelung auch.

    die Partialschwingungen werden durch zusätzliche Regelkräfte nicht besser. Stelle Dir einfach vor Du willst so was Simples wie die Antriebs - K3 von 70 Hz ausregeln, und hast bei 210Hz eine erste penetrante Partialschwingung ;)

    Grüße

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