Zu 90% sind beide Seiten betroffen. Bei den anderen 10% ist die Wahrscheinlichkeit sehr groß, dass in Bälde mindestens ein Transistor der 'Gegenseite' stirbt.
Tomy
Zu 90% sind beide Seiten betroffen. Bei den anderen 10% ist die Wahrscheinlichkeit sehr groß, dass in Bälde mindestens ein Transistor der 'Gegenseite' stirbt.
Tomy
Sicherlich hat SATlive noch Potential.
Nur ist halt die Frage, wohin sich die Software entwickeln soll. Ich denke, bei einer Ausrichtung auf die Raumakustik kann es schon Sinn machen, an vielen Messpunkten gleichzeitig zu messen. Das läuft halt dann meist darauf hinaus, dass man dann die Datenmenge zu Hause in Ruhe auswertet.
In dem Bereich, für den SATlive konzipiert ist, bin ich froh, wenn ich mich auf eine Kurve konzentrieren kann. Falls ich schnell mal verschiedene Mikrostandorte vergleichen will, kann ich über jedes ASIO Mehrkanal Audiointerface auf ein anderes Mikro und einen anderen Ausgang umschalten. Ich behalte da eher den Überblick, als wenn zwei oder mehr Kurven gleichzeitig auf mich 'einstürzen'. Aber, wie schon oben geschrieben, für aufwendige Akustikmessungen, die dann 'daheim' ausgewertet werden, beschleunigt es natürlich die Datenerfassung.
Tomy
Hi,
47 R ist richtig. Schau aber auf jeden Fall nach, ob
a) die Endstufe an sich noch okay ist
b) das Relais der Einschaltverzögerung richtig arbeitet
ansonten kannst du den Widerstand gleich im 10er Pack kaufen.
Tomy
Hi,
es gibt zwei Ansätze (beide mit voll aufgedrehtem Pegel/Gain Regler)
- Man stellt einen konstanten Ausgangspegel (Schalldruck) ein, und misst die Eingangsspannung
- Man speist eine konstante Eingangsspannung ein und misst den Schalldruck.
Die erste Methode hat den Vorteil, dass man einen Schalldruckpegel vorgeben kann, den auch jede Box erreicht. Im zweiten Fall kann es sein, dass die Box an ihre Grenzen kommt.
Tomy
Zitat von "Christopher Hafer"Jedes Kugelmikrofon hat den von Volker sogennanten "magischen Winkel".
Das Mikrofon muss daher immer genau zur Quelle ausgerichtet sein, sonst "hört" es weniger Höhen - ob das relevant ist sei mal dahingestellt.
Nein. Ein 'Unkompensiertes' Kugelmikrofon macht auf Achse eine Höhenanhebung. Es gibt beide Typen: Direktschallentzerrte Kugelmikros, die on axis flat sind und dann einen Höhenabfall haben, und difusschallentzerrte Mikros, die off axis flat sind und on axis eine Höhenanhebung haben.
Tomy
Hi,
dem Inhalt von Mikes Posting kann ich nur zustimmen. Man sollte schon ungefähr wissen, was man tut. Warum man's macht, kann man manchmal erst später begründen, das ist aber auch nicht so wichtig.
Tomy, der sich heute auf ein System mit über 50 Speakern stürzen wird...
Hi,
hier gibt's verschiedene Meinungen:
- Groundplane: Reflexionen werden ziemlich ausgeblendet, allerdings kein repräsentativer Hörplatz (bei
Promille), man misst hauptsächlich das System/Lautsprecher
- Ohrposition: Entspricht mehr der realen Situation, allerdings treten Raumeinflüsse deutlicher auf. -> Man misst Lautsprecher + Raum.
Mikro drehen: Hängt von der Entzerrung des Mikro's ab. Es gibt direktschallentzerte Kugel - Mikros, die auf Achse flach sind, und diffusschallentzerrte Kugel - Mikros, die auf Achse eine Höhenanhebung haben, und von der Seite her linear sind.
Tomy
Hi,
es gibt zwei Arten von FireWire Steckern, einen großen mit +5V für das externe Gerät und einen kleinen ohne die 5V. Leider haben (fast?) alle Laptops, soweit sie üerhaupt FireWire haben, nur den kleinen, so dass in der typischen mobilen Laptopkonfiguration doch noch ein Netzteil nötig ist. Das ist auch der Grund, warum meine FireFly immer noch hier zuhause steht, und nicht mit SATlive unterwegs ist.
Tomy
Hi Svenr,
ich habe das jetzt dreimal durchgelesen, und ich denke, ich beginne es zu kapieren.
- Es wird nix gemittelt. Es wird einfach eine FFT über den ganzen Frequenzbereich gemacht, und die entsprechenden Spektralwerte in das Ergebnis übernommen. Daher müssten Probleme, die durch die Fenstergröße bedingt sind, sprunghaft an den Übergansfrequnzen auftreten. Es findet keinerlei Glättung des Übergangs statt.
- In der MAT Übertragungsfunktion findet auch keine Gewichtung o.ä. statt.
- In der SmoothFFT beim Übergang von der Impulsantwort zur FFT muss eine Gewichtung stattfinden, da sich ja die Dichte der Spektrallinien ändert.
- Dein Vorschlag würde ja, wenn ich ihn recht verstehe, wieder die Reflexionen ausserhalb des Fensters ins Spiel bringen, da sich ja dadurch die E60 erhöhen würde, die Efft aber gleich bleibt. Aber genau das wollen wir ja nicht.
- Evtl. handelt es sich ja eher um ein Problem der idealen Zielfunktion, d.h. sollte der Frequenzgang wirklich von 50Hz bis 15kHz flach sein, kann er das wegen der frequenzabhängigen Dämpfung der Luft überhaupt in einem größeren Bereich sein?
Ein interessantes Thema, und ich freu mich über jeden Beitrag dazu.
Tomy
Hi Klaus,
SFA ist auch die Bezeichnung die ich dafür kenne. Ich denke, das der Zeitliche Faktor schon einiges ausmacht, siehe z.B. auch die Lauftzeitstereophonie.
Ob es live immer sinnvoll ist, da ja die zeitlichen Verhältnisse in der 'Fläche' deutlich variieren, sei mal dahin gestellt.
Man könnte auch argumentieren, dass ja der Schall vom Mund zum Mikro eine gewisse Laufzeit hat, und man die einfach wieder kompensiert.
Naja, vielleicht sollte man nicht so viel Theorie machen, sondern einfach mal probieren (das hat man früher imho mehr gemacht). Werde die nächsten Tage mal messen, ob ich einen Digitaldefekt habe, der eine genügend kurze Latenz hat..
Tomy
Hi,
das hat auch mit dem Hass Effekt zu tun, der ja besagt, dass das Ohr sich auf die erste Information stürzt (Wer sich noch an BBE 401 etc. erinnert weiss, dass schon kleinste Verzögerungen was ausmachen).
Mir fällt grad ein, ob ich mal versuchen sollte, alle Musik um 1ms zu verzögern, dann dürften die Vocals ja 'brutal' vorne sein..
Natürlich ist das Ziel (auch) ein glatter Frequenzgang, aber das Timealignment ist halt was 'neues', da man es in der Breite (in bezahlbaren Rahmen) erst seit ein paar Jahren (Digitalcontoller und PC Messtechnik) anwenden kann.
Tomy
Auch ich bin nicht nur in das Timealignment vernarrt, denke aber das es eine Voraussetzung für eine Optimierung der Übertragungsfunktion darstellt und auch diese beeinflusst. Speziell im Bereich der längeren Wellenlängen (zwischen Top und Sub) ist der Einfluss durchaus vorhanden. Auch können trotz linearem Amplitudenfrequenzgang deutliche Versätze in der Arriavaltime sein, die dem Klang sicherlich nicht gut tun würden
Hi,
man kann das nicht so einfach beantworten. Fakt ist, dass es vor einiger Zeit mal eine LR Hype gab, die aber inzwischen wieder abgeflaut ist.
Wie schon mehrmals gepostet ist das Ganze eine komplexe Mischung aus verschiedensten Parametern. So gibt es sicherlich Systeme, denen +3dB am Übergang Sub - Top gut tun, da an diesem Punkt die einzelnen Speaker schon nicht mehr ganz so viel Power haben.
Tomy
Mann kann auch eine leichte 'Lücke' lassen, so dass es eben nicht zu den +3dB kommt. Das ganze ist halt eine sehr komplexe Sache, da ja die auch die Eigenschaften der Lautsprecher eingehen.
Früher musste man halt mit dem leben, was die X-Over angeboten hatte, heute hat man soviel Freiheitsgrade, dass man ohne Messtechnik sehr leicht sehr weit daneben liegen kann.
Tomy
Hi Markus,
ja, ein Bild ist oft sehr hilfreich. Was hast du denn für eine Weiche und was für eine Flankensteilheit.
Grüße
Tomy
Hi,
wie sieht denn die Koherenz im Bassbereich aus?
Hast du schon mal probiert, die Anzahl der Mittelungen zu erhöhen?
Als kleinen Tip: Mit Strg + Bild Hoch/Runter kann man die Phasenkurve in 45° Schritten verschieben, so dass der interessante Bereich evtl. besser ablesbar wird.
Grüße
Tomy
Hi Hendrik,
genau, daran hätte ich gedacht.
Das mit dem 80537 hab ich nur aus Spass gefragt, denn meine reale Beschäftigung mit Microprozessoren endete 1991 mit einem Lichtpult (als Diplomarbeit) mit diesem Prozessor.
Ja, damals hatte man noch externen Ram und Rom... das waren Zeiten.
Tomy
Theoretischer Denkansatz:
- Ein Timer
- Überprüfung der 'Phasenlage' der anderen beiden Nulldurchgänge
-> Adaptive Offset Adjustment Trigger Technology
Bleibt halt das Problem mit dem Phasenausfall, hier müsste man den Ausfall der Phase erkennen (Timerüberlauf?) und evtl. auf andere Nulldurchgangsinfos umschalten.
Hmm.. macht Laune, gibts eigentlich den 80537 noch ![]()
Tomy
Zitat von "svenr"Moin,
TomyN's SatLive stellt mit der SmoothFFT ein Verfahren zur frequenzabhaengigen Fensterung gemessener Impulsantworten zur Verfuegung. Damit soll der Einfluss frueher Reflektionen auf die "Faerbung" des Klangbildes erfasst werden ohne die gesamte Hallfahne fuer jede Frequenz mit auswerten zu muessen. Naehere Informationen finden sich in der SatLive Hilfe.
Dieses Feature gibt's im übrigen auch bei den Mitbewerbern (SIM, smaart, und auf der PLS wollte man es mir als USP von sysTune verkaufen ![]()
Zitat von "svenr"
Als Systeme kommen direktstrahlende Mitteltontreiber und Hochtonhoerner zum Einsatz. Die Richtcharakteristik wird sich demnach mit steigender Frequenz von Kugel zu Niere hin zu Superniere veraendern. Wenn ich im definierten Beschallungbereich, welcher sich innerhalb des Richtwirkungsbereiches der Pa befindet, mehrere Messungen durchfuehre und diese mittele, stellt sich (zumindest in allen Faellen die ich kuerzlich gemessen habe) ein Hoehenabfall dar. Das System ist unter quasi-anechoischen Bedingungen abgestimmt worden; der abgestrahlte Direktschallfrequenzgang also hinreichend linear.
Hierfür kann es verschiedene Gründe geben:
- In den Höhen fehlt die Reflexionsernergie der Umgebung, da zum einen die Oberflächen weniger reflektieren und zum anderen die späteren Reflexionen durch das kürzere Fenster mehr ausgeblendet werden als in den Mitten und Tiefen.
- Wenn du im Modul Impulsantwort misst, dann kann es sein, dass durch die automatische Festlegung der Startposition ein Teil der Höhen schon ausgefenstert wird.
- Im Modul MAT (Dual FFT) könnte das der Fall sein, wenn der Delayabgleich nicht exakt ist. Hier kann man evtl. ein wenig mit dem Delay spielen um die Koherenz im Hochtonbereich zu optimieren.
Zitat von "svenr"
...Welcher Algorithmus kommt zur Anwendung, wenn die 9 einzelnen FFT-Ergebnisse zu einer gewichteten Kurve zusammengefuegt werden?
Der 'Algorithmus' ist sehr einfach: Nimm den Frequenzwert aus der FFT, die für den aktuellen Bereich zuständig ist.
Wenn das Problem also an der 'smooth FFT' liegt, dann sollten sich Sprünge an den Übergängen (z.B. bei 12k und 6k) zeigen.
Zitat von "svenr"
... Der Schalldruck der ersten Wellenfront ist fuer beide Frequenzpunkte identisch (linearer Amplitudenfrequenzgang des Systems)...
Auch die 'Arrival Time' am Messmikro?
Grüße
Tomy
Hi,
eine wilde Phase liegt entweder an einem 'wilden' System oder an einer fehlerhaften Delayeinstellung vor der Messung oder an einem Problem im Messaufbau. Sind den der Frequenzgang und das Delay das der Delayfinder misst, reproduzierbar?
Es geht um eine Angleichung der Laufzeit, denn gleiche Laufzeit an der akustischen Übergangsfrequenz (da wo beide Wege gleich laut sind) = optimale Addition.
Die Zeitinformation steckt in der Ableitung der Phase, daher kommt es hier auf eine Anpassung der Steigung der Phasenkurven im Bereich der Übergangsfrequenz an.
Grüße
Tomy