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Beiträge von markus olk

  • In welcher Höhe Topteile positionieren?

    • markus olk
    • 21. April 2009 um 14:14

    Klaus: Dann habe ich es etwas in den falschen Hals bekommen, sorry! Habe mich auch gewundert, so etwas gerade von dir zu hören.

    Es ging mir auch definitiv nicht um die "Wie stelle ich meine Boxen auf"-Diskussion.

    Aber die Idee mit den Boxendummies finde ich z.B. gar nicht schlecht, ist ja auch, wenn als Case genutzt, kein verschenktes Ladevolumen.

    Ich bin halt auf der Suche nach einer Lösung, die ich zumindest möglichst oft einsetzen kann und die Funktionalität, Sicherheit und ein ansprechendes Aussehen in Einklang bringt.

    Wenn ich irgendwann den Stein der Weisen gefunden, das Rad neu erfunden und die eierlegende Wollmilchsau gebaut habe, mache ich auch Fotos und lasse euch an meiner unendlichen, allumfassenden und natürlich universellen Genialität teilhaben... :lol:

    Aber versprecht euch nicht zu viel davon! :oops:

    Gruß Markus

  • In welcher Höhe Topteile positionieren?

    • markus olk
    • 21. April 2009 um 11:21

    Tut mir wirklich leid, dass ich explizit nach möglicherweise untypischen Praxistricks von Kollegen mit langjähriger Berufserfahrung gefragt habe! (Ich hoffe, die Ironie war wenigstens deutlich genug!) :twisted:

    Habe ich irgendwo geschrieben, dass ich irgendwann mal keine Lösung gefunden habe?

    Dass es immer eine gibt, ist klar, sonst würde ich den Job lassen. Meine Frage richtete sich nach möglicherweise gefundenen Lösungen im Eigenbau oder sonstigen Tricks.

    Wir überlegen z.B. gerade, uns Platten in der Größe der Subs mit je einer Dreipunkt-Truss auf der Ecke zu bauen, um sicher auf Höhe zu kommen und nebenbei je nach Location auch noch etwas Licht daran zu verbauen. Lässt sich problemlos transprotieren, ist einigermaßen günstig, schick und super zu sichern.

    Vielleicht gibt es aber Kollegen, die im Laufe der Jahre noch bessere Ideen hatten, aber danach werde ich nicht mehr fragen!

    Eine solche unproduktive Antwort in diesem Ton hätte ich von anderen erwartet. Tut mir leid, aber so etwas ärgert mich!

    Gruß Markus

  • In welcher Höhe Topteile positionieren?

    • markus olk
    • 20. April 2009 um 23:03

    Es ging hier auch keineswegs darum, rumzuheulen über die ach so schlechten Umstände.

    Es ging darum, zu hören, wie ihr solche Situationen meistert, denn manchmal haben Kollegen im Laufe der Jahre auch mal Tricks entwickelt, die weit weg vom Lehrbuch, aber einfach, sicher und effektiv sind, deswegen frage ich auch hier und nicht im Party-PA. Desweiteren gibt es hier sicherlich den ein oder anderen, der im Zeitalter der Deregulation etwas zur Gefahrenanalyse mancher Konstruktion beitragen kann.

    Boxenschrägsteller sind für kleine Sachen super, gerade da ist es auch recht leicht, auf Höhe zu kommen. Bei Boxencluster wird´s damit aber schon schwierig.

    Wäre es eigentlich möglich, zwei Tops wie z.B. die Arena 12 Pro mit je 22kg, gut gesichert auf einem Lift wie dem Fantek T-100 aufzustellen und abzuspannen? Lifte Outdoor sind ja immer ein heikles Thema wegen der nicht-zentrischen Kräfte. Andereseits wäre eine Höhe von max 2,5m und eine (reine Gewichts-) Belastung von 50% des Zulässigen nicht viel.

  • In welcher Höhe Topteile positionieren?

    • markus olk
    • 20. April 2009 um 15:47

    Dann hänge ich mich auch mal noch mit rein ;)

    Gerade im dörflichen Bereich wird man immer wieder für Veranstaltungen gebucht, bei denen Verein XY die Bühne von Verein XYZ gebucht hat, irgendwo optisch möglichst ansprechend platziert hat, eine Band bucht, die dann Publikumszahlen jenseits HK Lukas :shock: zieht und den Beschaller, welcher seine Job ernst nimmt und die diskutierten Punkte natürlich vermeiden will, vor ein paar mehr oder weniger große Praxisprobleme stellt.

    Diese Bühnen, welche ja meistens kostenlos im Rahmen der Vereinshilfe zur Verfügung gestellt werden, lassen meist ein Fliegen von Tops an der Bühne selbst (zumindest ohne wasserfallartige Schweißausbrüche und kolikartige Bauchschmerzen) nicht zu.

    Die Bühne steht oft auf mehr oder weniger festem Umtergrund, wenn man Pech hat, auf einer Wiese, die in den letzten drei Wochen mehr Regen als Sonne gesehen hat.

    Natürlich gibt es hier jede Menge Möglichkeiten, Tops evtl. sogar mit Bässen zu fliegen, wenn denn das nötige Budget da ist. Im kleineren Rahmen müssen oft suboptimale Lösungen gefunden werden, die aber sicherheitstechnisch vertretbar sein müssen.

    Die kleinen Tricks wie mit Molton kaschierte Bierkästen, Cases im PA-Design etc. sind nützlich, aber nicht immer sehr praktikabel.

    Was mich interessieren würde, wären Vorschläge, praktische Erfahrungen etc. um z.B. zwei Tops pro Seite vernünftig auf Höhe zu bekommen und anwinkeln zu können, ohne ein "riesen" Stack aufzubauen. Ich meine genau das, was indoor mit Liften gut zu bewältigen ist, aber outdoor nicht immer so einfach ist.

    Wie geht ihr hier vor?

    Gruß Markus

  • Preiswertes Gesangsmikro für den Proberaum

    • markus olk
    • 18. April 2009 um 18:14

    Zum Thema TGX und Feedback:

    Ich habe keine AB-Vergleiche mit anderen Mics bei exakt gleichen Bedinungen. Kann dir nur sagen, dass mir das TGX in dieser Hinsicht noch nie negativ aufgefallen ist. Es ist für mich Kauftip Nr. 1 in der Preisklasse bis gute 100€, mit deutlichem Abstand zur Konkurenz.

    Bestell es dir einfach mal und probier es aus, gibt ja Money-Back falls es doch wieder erwarten nicht gefällt.

    Gruß Markus

  • db Arena SW18 und Arena 12 in Kombination -> T.Amp TSA?

    • markus olk
    • 14. April 2009 um 08:48

    Hi,

    wie bereits geschrieben, die "normalen" Arena sind auch nicht schlecht für´s Geld. Für den genannten Einsatzzweck sind sie absolut brauchbar.

    Der Aufpreis für die Pro-Serie ist allerdings auch gerechtfertigt, das sind wirklich richtig gute Boxen mit denen sich sowohl bei niedrigen als auch bei hohen Pegeln gut arbeiten lässt.

    Fullrange können sie zwar nicht, aber du willst ja eh Subs dazu kaufen.

    Wenn es das Buget zulässt, kann ich die Pro nur empfehlen, wenn nicht, wirst du auch mit den Arena 12 arbeiten können.

    Gruß Markus

  • db Arena SW18 und Arena 12 in Kombination -> T.Amp TSA?

    • markus olk
    • 12. April 2009 um 13:43

    Hi und frohe Ostern!

    Wir haben letztes Jahr Arena 12 Pro gekauft und sind damit sehr zufrieden.

    Die "normalen" Arena habe ich auch gehört und stehen auch noch auf der Einkaufsliste, für Monitoring, Delay-Line je nach VA, Vermietung etc.

    Habe einen durchaus guten Eindruck von den Boxen bekommen.

    Die SW18 habe ich noch nicht gehört. Sollten sie auf vergleichbarem Niveau spielen, wovon ich mal ausgehe, sollten sie ebenfalls ihr Geld wert und für oben genannte Veranstaltungen ok sein.

    Zur Trennung kann ich keine Angaben machen, ich denke, hier heißt es ausprobieren, oder gibt´s eine Hersteller-Empfehlung?

    Zum Amping: Die T.Amps sind allgemein nicht schlecht, allerdings keine Tiefbasswunder.
    Für Tops auf jeden Fall in Ordnung, für die Subs kann man sich drüber streiten. Ich hatte auch schon R-Serie an TA2400 laufen, und raus kam auch Bass, nur halt nicht so pralle wie mit manch anderem Amp.

    Für den Einsatzzweck würde ich sie zumindest nicht kategorisch ausschließen, zumal es ja auch meist eine Budget-Frage ist.

    Gruß Markus

  • Preiswertes Gesangsmikro für den Proberaum

    • markus olk
    • 9. April 2009 um 00:58

    Hi.

    Falls der Kauf von Mikros noch im Raum steht und hier bereits nach TGX 48 gefragt wurde, kann ich mich hier ohne schlechtes Gewissen als großer Fan dieses Mikros outen.

    Preis/Leistung top!

    Das Mikro klingt sehr offen und der Gesang klingt für den Sänger gleich sehr angenehm. Habe vor kurzem noch eines verkauft an eine hiesige Gesangspädagogin, sowohl sie als auch durch die Bank weg alle Schüler (zum Teil auch Erfahrene Berufsinstrumentalisten) sind begeistert.
    Ich habe das Mikrofon auch noch nie als unpassend für eine Stimme empfunden.

    Aber es ist definitiv kein SM58 Nachbau, das ist eigentlich eine Beleidigung für das TGX ;)

    Gruß Markus (..der kein Geld für diese Werbung bekommt... ;) )

  • RCF ESW 1018 - Frage zur eingebauten Frequenzweiche

    • markus olk
    • 8. April 2009 um 20:21

    Super,

    vielen Dank!

    Gruß Markus

  • RCF ESW 1018 - Frage zur eingebauten Frequenzweiche

    • markus olk
    • 8. April 2009 um 10:50

    Morgen.

    es geht um die in diesen Subs verbaute Frequenzweiche. Fragen dazu:

    -Weiß jemand, wo sie trennt?
    -Hat sie einen Hochpass für Tops?

    Gruß Markus

  • yamaha O2R kauf?

    • markus olk
    • 24. März 2009 um 18:18

    Hallo,


    ich arbeite ebenfalls regelmäßig mit dem 02R, ausgebaut mit zwei Karten mit je 8 Ins + 8 Outs.

    Ich arbeite live gerne mit dem Pult und sehe recht wenige Nachteile. Die Tape-Returns sind wie bereits beschrieben voll integriert und voll ausgestattet, die Bedienung ist mit (meiner Meinung nach) sehr wenigen Einschränkungen möglich.

    Was beim Punkt 01V96 vergessen wurde: Das Pult ist ohne Erweiterung ebenfalls nicht für den angestrebten Job geeignet. Mit den nötigen zusätzlichen Einkäufen liegen wir wieder über dem Preis für ein gebrauchtes 02R.


    Gruß Markus

  • "Toter Raum" vor der Bühne

    • markus olk
    • 4. März 2009 um 19:20
    Zitat von "hias.h"

    Ist in der Livebeschallung nicht alles ein Kompromiss?

    Jetzt bin ich aller Illusionen beraubt! Ich dachte immer, irgdendwann, eines wunderschönen Tages, bin ich mal in ner kompromisfreien Liga :lol:

    Zum Thema: Ich denke, gerade bei solchen Fragen, die offensichtilich nicht von einem "Profi" mit 5-50.000 Mann Veranstaltungen kommen, sollte man bei Ausdrücken wie "mittelgroße Bühnen" etwas präzisieren.
    Wenn ich mal so überlege, um wie viele Quadratmeter sich der Begriff für mich in den letzten Jahren geändert hat... Und für den ein oder anderen hier sind meine ganz großen Bühnen immer noch Kindergeburtstag! :oops:

    Bei der Fragestellung kommt es ja auch immer etwas auf die örtlichen Gegegebenheiten an, wo und wie die PA platziert wird. Es macht ja schon einen Unterschied, ob die PA bündig mit der Bühnenvorderkante abschließt oder sogar vor der Bühnenkante positioniert werden muss.

    Bei kleineren Sachen (Bühnenvorderkante bis ca. 8m stelle ich oft zwei 12er (10er hab ich nicht... :oops: )stark eingedreht an die Bühnenecken, ohne Delay und zur Not auch mit Frontmix. Hatte bislang damit keine größeren Probleme.

    Gruß Markus

  • Wieviele verschiedene Mikrofone braucht die Livesoundpraxis

    • markus olk
    • 22. Februar 2009 um 13:17

    Aus der Sicht eines Sängers halte ich es auch für sinnvoll, mit einem festen Mikrofon-Typ zu arbeiten, der zur Stimme passt.

    Zum einen kenne ich dann den Nahbesprechungseffekt und kann wie schon erwähnt damit sinnvoll arbeiten.

    Zum anderen, zumindest wenn ich wechselnde Techniker am FOH habe, kann ich mit einem chararkteristischen Mikrofon-Sound den Klang der Stimme in die richtige Richtung bringen, zumindest, wenn der FOH nicht dagegen arbeitet.

    Sollte das Signal gesplittet werden und ohne großen EQ-Aufwand auf dem Monitor bzw. InEar landen, wenn die Band den Mix auf der Bühne z.B. selbst macht, bringt ein vertrautes und in den Ohren des Sängers gut klingendes Mikrofon (oft dann die mit Präsenzanhebung) eine gewisse Vertrautheit und ein Wohlfühlen, was sich natürlich postiv auf den Gesang im Gesamten auswirkt.

    Ein bisschen Psychologie gehört halt auch immer dazu. Und wenn der Sänger gut singt und entsprechend gut klingt, weil er das Mikro mag, bringt mir das unter Umständen mehr, als ihm ein Mic anzudrehen, das vielleicht für meinen Geschmack ein Quentchen besser klingt, ihn aber erst mal verunsichert (mit Sicherheit häufig richtig, aber auch hier gibt´s sicherlich Ausnahmen).

  • Die Preisdumper sind unter uns

    • markus olk
    • 22. Februar 2009 um 01:06

    Wie bereits gesagt, ich kenne zwei der Bands, die spielen werden und von einer der beiden den Tour-Tech. Bin mir ziemlich sicher, dass die Anforderungen klar formuliert werden und auch vorher deren Einhaltung geklärt wird. Deshalb warte ich ja auf den Anruf den Veranstalters :wink:

  • Die Preisdumper sind unter uns

    • markus olk
    • 21. Februar 2009 um 15:40

    Ich habe von einem für uns immer noch angmessenen Einstiegspreis gesprochen! ;)

    Für 500€ (wir sprechen von brutto) würde ich die VA nicht machen, relativ egal zu welchen Bedingungen. Ist ein langer Job mit nicht gerade einfachem Gelände. Fängt schon mit seitlich abfallendem Boden an, sehr uneben und weich, da muss die PA recht aufwendig unterbaut werden. Strom kommt vom Agregat, ca. 50m entfernt, ab da muss alles selbst verlegt werden.
    Erste Band fängt 18:00 an, Ende ist immer irgendwann zwischen 02:00 und 03:00. Nur um so ein paar Rahmenbedingungen zu beschreiben. Wer das für 500 anbietet, soll´s gerne machen! Wenn ich das Wochenende frei hab, fahr ich´s mir angucken und kann drüber lachen.

    Aber von dem, was ich so bis jetzt vermute, kann die Firma eher keine Rider erfüllen, könnte also eh das k.o.-Kriterium sein.

  • Wieviele verschiedene Mikrofone braucht die Livesoundpraxis

    • markus olk
    • 21. Februar 2009 um 11:05

    Zum Thema alles was das Mikrofon kann, kann ein Pult auch... (zugegebenermaßen etwas überspitzt formuliert...)

    Nehmen wir als Gegenbeispiel einen Sänger, der "aktiv" mit dem Mikrofon arbeitet, d.h. bewusst den Abstand zur Kapsel variiert, um damit Einfluss auf den Sound zu nehmen. Was da an Dynamik-Bearbeitung passiert, macht mein Kompressor natürlich auch, nur ist der Kompressor im Gegensatz zum Sänger dumm und macht alles spanungs-, aber nicht programmabhängig. Den Rest müsste dann mein Finger am Fader erledigen, aber der ist manchmal auch dumm und ein entsprechend geschulter Sänger mir persönlich viel lieber :lol:

    Den Nahbesprechungseffekt, der von einem Sänger mit Druckgradientenempfänger bewusst zur Soundbearbeitung eingesetzt werden kann, ersetze ich mttels EQ nicht so ohneweiteres. Dafür müsste ich das Programm und die Stimme des Sängers schon sehr gut kennen.

    Letztendlich kann man hier nicht immer nur schwar-weiß malen. Egal welche Position man vertritt, wird man -alleine schon praxisbedingt- auch mal das ein oder andere mal von der gewohnten Vorgehensweise abweichen müssen um (zügig) zu einem guten Ergebnis zu kommen.

    Für mich persönlich kann ich nur sagen, dass ich schon bewusst versuche, Mics auszuwählen und zumindest so zu positionieren, dass ich mir das Leben nicht unnötig schwer mache. Allerdings verfüge ich sicherlich noch nicht über die Erfahrung einiger User hier, und leider auch noch nicht über deren Mikrofon-Sammlung :oops: :wink:

    Daher macht es auch immer sehr viel Spaß, das Mat vor Ort zu stellen und als Babysitter(??? :lol: ) neben dem Pult zu stehen, wenn die Band einen Techniker dabei hat, der mir Jahrzehnte an Erfahrung voraus hat. Und das das noch niemals ein negatives Erlebnis für mich war, rechne ich den Kollegen, die ich bis dato getroffen habe, hoch an! Ich bin noch niemals von oben herab behandelt worden, es war immer sehr kollegial und immer sehr sehr lehrreich!

  • Wieviele verschiedene Mikrofone braucht die Livesoundpraxis

    • markus olk
    • 21. Februar 2009 um 09:14
    Zitat von "christopher hafer"


    Wenn man mal etwas genauer lesen würdest würde man erkennen das sich überhaupt nichts widerspricht.

    Lest diesen Satz
    "Es geht also auch, nein, VOR ALLEM um den Klang des Leakage. "
    mal mit folgender Betonung:
    "Es geht also auch, nein, VOR ALLEM um den Klang des Leakage."

    Falls es immer noch nicht klar ist: In besagten Thread ging es ausschließlich um Leakage. Und ich habe den qualitativen Aspekt ins Spiel gebracht.

    Trotzdem ein Widerspruch? Nein!
    Wenn es wirklich darum ginge eine Bühne nur mit einem Mikrofon auszustatten (MIR geht es nicht darum!) dann sollte man sicherlich qualitativ hochwertige bzw. neutrale Mikros verwenden. Dann klappt das auch mit dem Übersprechen.

    guma


    Das ist mir schleierhaft. Warum sollten gerade Bändchen nicht ausreichend mit Frequenzgang "beschreibbar" sein? Die physikalischen Gesetze machen auch hier nicht halt.
    Natürlich produzieren Bändchen bei hohen Pegel relativ viel Klirr und der Übertrager geht in die Sättigung. Das trifft aber auf fast alle dynamischen Mikrofone zu...!
    Nichtsdestotrotz benutze ich mein M160 im Studio immer mal wieder gerne, gerade weil es relativ linear und damit höchst universell ist... :)


    Niemand hat doch etwas dagegen. Aber ich finde man sollte sich schon sehr sicher sein wenn man eine Signalquelle schon via Mikrofon verfremdet.
    Ich tue dies selbst mit einem e901 bei der Bassdrum, ABER hier ist ohnehin extrem viel EQ-Bedarf.
    Ich sehe den Bedarf viel weniger bei Gitarren aller Art, bei Bläsern und am wenigsten bei Sängern. Leider machen gerade die meisten dynamischen Gesangsmikros diese unsägliche Präsensanhebung. Da kann ich gerne drauf verzichten.

    Alles anzeigen


    Natürlich ist das ein Widerspruch. Wenn der On-Axis-Frequenzgang der absolut "EINZIG RELEVANTE MAßSTAB" ist, dann darf mich das seitliche Einsprechen auch nicht mehr interessieren, weder in Qualität noch in Quantität. Ist dem nicht so, sollte man mit der Formulierung solcher Postulate sparsam sein.

    Gruß Markus

  • Wieviele verschiedene Mikrofone braucht die Livesoundpraxis

    • markus olk
    • 20. Februar 2009 um 23:16
    Zitat von "christopher hafer"

    Der einzig relevante Maßstab beim Close-Miking auf Bühnen ist der On-Axis-Frequenzgang.

    Zitiere dich mal aus der anderen Diskussion:

    Die Verfärbung vieler Nierenmikrofone bei seitlicher Einsprache.

    Typisches Beispiel: SM57 an Snare.
    Der Hihatanteil (=Leakage) der vom 57er eingefangen wird klingt immer sehr "blechern". Das möchte niemand.
    Bei einem KM-Mikrofon (z.B. KM140) klingt er meist angenehm.

    Es geht also auch, nein, VOR ALLEM um den Klang des Leakage.


    Das widerspricht sich.

  • Die Preisdumper sind unter uns

    • markus olk
    • 20. Februar 2009 um 20:59

    Nabend!

    Was die lokale Zusammenarbeit kleinerer Firmen betrifft, kann ich nur zustimmen. Wir machen das gerne und oft. Es gibt eine Firma in unserer Nähe, mit denen ich als Musiker vorher oft zusammengearbeitet habe, und jetzt als Beschaller. Ohne diese Firma wäre unser Start erheblich schwerer geworden, da gab´s und gibt´s noch immer sehr wohlwollendes Dry-Hire.
    Im Gegenzug machen wir auch mal VA zusammen, die mir alleine zu groß sind. Bühnen haben wir selbst gar nicht, Kunde wird trotzdem nach Bedarf gefragt und bei Interesse kenne ich die Preise des Kollegen mittlerweile auswendig, inkl. Verhandlungsspielraum ;)

    Zum Thema Dumping: Vor ein paar Tagen habe ich eine Absage für ein Open Air bekommen, welches ich schon mehrfach betreut habe. Haben immer sehr umfangreichen Service bekommen, Kunde und Bands waren immer top zufrieden. Beim ersten mal gab´s einen günstigen Einstiegspreis, aber immer noch o.k. und angemessen für uns. Danach gab´s normale Preise, der Leistung angemessen und immer etwas entgegenkommen, weil es ja ein "Bestandskunde" war.
    Dieses Jahr hat der Veranstalter ein Angebot bekommen, welches ich definitiv nicht unterbieten kann und will. Sind ca. 1000 Leute zu erwarten, wie gesagt Open Air, PA, Monitoring, Licht, FOH und Techniker für 500€!!! Erfahrungsgemäß 5 Bands mit nicht zu knappen Spielzeiten, also auch noch ein recht langer Job. Finde das mehr als unverschämt und kann mir nicht vorstellen, dass da was vernünftiges stehen kann.

    Kurz danach habe ich die bestätigten Bands gesehen :D Kenne zwei davon, von der einen auch den Tour-Tech. Bin mal gespannt, was der Beschaller zum Rider sagt, und warte eigentlich täglich auf den Anruf vom Veranstalter :lol:

    Falls der Auftrag trozdem bei der anderen Firma (?) bleibt, werde ich es mir nicht nehmen lassen, mal da hin zu fahren und mir das anzuschauen.

    Gruß Markus

    P.S.: Mache ja selbst auch immer noch Musik. Ist manchmal beruhigend, den Rider selbst geschrieben zu haben. Hatte schon das zweifelhafte Vergnügen mit Firmen hier, von denen ich jetzt ganz sicher weiß, dass sie bei Auftritten unsererseits aussen vor bleiben!

  • Nebel/Rauch-Ringe Video

    • markus olk
    • 18. Februar 2009 um 20:28

    Hier gab´s doch vor einiger Zeit mal einen Thread über horizontal geschossene Rauch- bzw. Nebelringe und deren Erzeugung, wenn ich mich recht erinnere.

    Bin eben zufällig über ein sehr geiles Video dazu gestolpert, muss man mal gesehen haben, wenn´s auch aufgrund der Dimensionen wohl kaum praktische Anwendung finden wird.

    Also viel Spaß beim gucken!

    http://www.youtube.com/watch?v=FubGj_3RkMQ&feature=channel_page

    Gruß Markus

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