Auf den ersten Blick eine gelungene Evolution eines bewährten Systems. Gab und gibt gute Gründe dieses System zu nutzen bzw. zu erwerben.
Beiträge von Seven
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Da ich nun mehrfach von freundlichen örtlichen Dienstleistern gefragt wurde:
Wie ist denn der aktuelle Sachstand zum Thema AES50 über Glasfaser?
Meines letzter Stand war: Geht nur mit 2x Klark DN9620 Konvertern.
Gruß & Dank
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Auf die Idee bin ich noch gar nicht gekommen. Strom leg ich eh immer. Da Pult und Stagerack mit einer direkten Strippe verbunden sind, sollte das sogar stabil funktionieren.
Powerline läuft wohl zwischen 2 und 68 MHz. Damit sollte es unseren Funkanwendungen nicht in die Quere kommen.
Das war auch mein Gedanke. Pult hängt vom Strom immer direkt am Stagerack bei mir. Also sollte das in der grauen Theorie funktionieren. Ich habe noch zwei PowerLAN Adapter übrig und werde das mal bei Gelegenheit testen.
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Ich bin von Airport Express nun zu TP Link Archer C6 V3 gewechselt (Archer C6 | AC1200 Wireless MU-MIMO Gigabit Router | TP-Link Deutschland). Das funktioniert mit Platzierung am FOH bislang deutlich besser als mit dem Airport Express.
Spricht denn etwas dagegen, den Router auf die Bühne zu stellen und das Pult via PowerLAN daran zu hängen?
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95% meiner privaten digitalen Kommunkation geht über WhatsApp. Ich würde, wenn ich wählen könnte, auch eher Signal nutzen. Vor einigen Jahren sind einige Leute bei WhatsApp raus und zu Signal oder Threema gewechselt. Die sind mittlerweile alle wieder bei WhatsApp. Wenn ich mich entscheiden würde, WhatsApp stillzulegen, wäre damit die entsprechende Kommunikation weitgehend beendet. Kann man machen.
Bei Facebook bin ich irgendwann vor vielen Jahren rausgegangen, weil es nur noch ein Timesink war und überhaupt nichts relevantes/interessant in der Timeline auftauchte. Mir war klar, dass ich dann das eine oder andere verpassen würde. Sowas wie Abitur-Treffen wurde halt nur via Facebook kommuniziert. Als ich dann drei Tage davor davon erfuhr, konnte ich leider nicht teilnehmen. Das war schade, aber auch nicht unerträglich.
Beruflich passiert auch mehr über WhatsApp als über SMS, Signal, Threema.
Stichwort: Netzwerkeffekt
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Naja seien wir mal ehrlich.... Jedes Pult kann ausfallen. Egal wie teuer oder billig.
Das ist klar. Und solange hierzu keinen belastbaren objektiven Daten zur Ausfallhäufigkeit vorliegen (was nie der Fall sein wird), werden hier immer subjektive Erfahrungen oder schlimmer subjektive Meinungen geäußert.
Mal den ursprünglichen Gedanken etwas verdrehen: Hätte ich eine dLive würde ich gar nicht an ein redundantes, zweites Stagerack denken, weil finanziell absolut über dem Limit. Dadurch dass die Wings so leistungsfähig und gleichzeitig günstig sind, kommt einem dieser Gedanke ja erst; und bleibt im Kopf.
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Ich muss jetzt aber schonmal sagen: Ich bin jetzt eigentlich schon angetan von der Wing im Großen und Ganzen. Ich denke ich werde mir jetzt noch ein Wing-Rack als Backup-Mixer holen und stoße alles andere ab bei mir.
Wenn dann muss man komplett umsteigen im Ökosystem wenn man Redundanz braucht (fordern meine Kunden teilweise ein) - dann kann man zumindest schnell die Show von einem aufs andere transferieren per USB oder Laptop und weiter gehts... Wenn man im Facebook so die Postings verfolgt scheinen doch einige paar Probleme mit Zuverlässigkeit zu haben. Dann kann mir das egal sein erstmal.Mit dem Gedanken einer Wing Rack gehe ich aktuell auch (noch) schwanger. Wobei von mir keiner Redundanz fordert. Es war aber vermutlich noch nie so günstig und einfach, beim Pult für Redundanz zu sorgen. Wobei ich bei allem Lob für die Wing auch sagen würde: Wer höchste Anforderungen an 99,9999% Ausfallsicherheit stellt, sollte auch ein Pult einer anderen Kategorie bezahlen.
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Ich verdiene hauptberuflich im ÖD ordentliches Geld. Ich kann und will mich nicht beschweren. Ich bin hinreichend gut vernetzt, um zu wissen, dass ich in der freien Wirtschaft auch mindestens 10-20% mehr Geld verdienen könnte. Ich müsste dafür aber auch "anders" arbeiten, was mich unter dem Strich mehr Zeit kosten würde. Zeit, die ich lieber in Familie und Hobbys investiere.
In meiner beruflichen Funktion sehe ich gezwungenermaßen sowohl AG als auch AN Perspektiven. Das geht soweit, dass ich bei einer Tariferhöhung als erstes daran denke, wie unsere Einrichtung das finanzieren soll, bevor ich mich über das eigene Gehaltsplus freue.
Noch prekärer als die personelle Situation im ÖD ist leider der Zustand der staatlichen Infrastruktur. Da haben wir den deutlich größeren Handlungsdruck.
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Das Problem bei der Geschichte ist aber das Sowohl Bund als auch Land jeweils immer mehr Aufgaben an die Kommunen Übertragen und der Bund zusätzlich an die Länder.
Die dazugehörige Finanzierung wird aber leider nicht geleistet.
Das Problem ist nicht das kein Geld da ist, es wird nur nicht passend Verteilt...
Zusätzlich ist mir die Finanzlage völlig egal von den Kommunen, ich möchte das mein Einkommen zur Arbeit passt und zusätzlich die Arbeitsbedingungen passen was aktuell einfach nicht der Fall ist.
Wenn in der Privatwirtschaft solche Verhältnisse herschen würden wie bei uns in einem Öffentlichen Haus würde es richtig Ärger geben (Arbeitszeitverstöße eher die Regel als Ausnahme, Sowohl was Stunden als auch Einsatztage am Stück angeht, viel zu wenig Personal als einziger Techniker bei 50 eigenen Veranstaltungen im Jahr zusätzlich zu diversen Sitzungen, Seminaren, Anmietungen)
Wenn diese Haltung legitim ist, muss auch eine Haltung "die Finanzlage meiner Arbeitnehmer ist mir vollkommen egal" legitim sein.
Vollkommen klar, dass die Kommunen am Ende der fiskalischen Nahrungskette sitzen und immer mehr Aufgaben, aber nicht dazu ausreichende Budgets bzw. Anteile an den Steuereinnahmen bekommen. Nur braucht man nur in die mittelfristige Finanzplanung der Bundesländer zu schauen, um festzustellen, dass dort ebenfalls Ebbe in der Kasse ist. Und wer in den letzten Wochen die Bundespolitik verfolgt hat weiß, dass im Bund bei den bislang geltenden Rahmenbedingungen ebenfalls keine Spielräume vorhanden sind. Und selbst wenn jetzt zweckgebundene Sondervermögen sowie Änderungen an der Schuldenbremse kommen, dann gehen zusätzliche Spielräume in investive Maßnahmen und nicht in konsumtive Maßnahmen (wie z.B. Personal).
Einen Effekt auf die konsumtiven Haushalte wird es nur indirekt geben, indem Sondervermögen und Schuldenbremsenänderungen auf die Konjunktur wirken, dadurch die Steuereinnahmen steigen und dadurch mehr Geld für Personal im ÖD bereitsteht. Das wird aber nicht 2025 und vermutlich nicht 2026 passieren. Daher wird es in der aktuellen Tarifrunde im ÖD nicht viel geben.
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das bedeutet also, dass wir, bei ohnehin nicht gerade üppigen löhnen, einen verzicht auf eine anpassung an steigende kosten leisten sollen? das kann´s ja auch nicht sein.
ich denke, der größte hebel, die kosten im öD zu senken, ist die rigorose vereinfachung von arbeitsabläufen in der verwaltung. dazu müssen gesetze und vorschriften angepasst werden. wenn ich mir so anschaue, was es da für hahnebüchene vorschriften gibt, lässt sich da sicher sehr viel geld einsparen.
aber das dauert...
Klar. Aber auch das bedeutet einen "spürbaren" Stellenabbau. Ich denke auch, dass ein solcher Stellenabbau mindestens zu diskutieren ist. Aber am Ende bedeutet das auch deutlich weniger (sichere) Arbeitsplätze in diesem Land. Dessen muss man sich eben auch bewusst sein. Gleichzeitig fehlen Richter, Lehrer und Polizisten in diesem Land.
Letztlich kann man bei den Kosten und beim Budget ansetzen. In der Regel setzt man bei beidem an. Und mehr Budget bedeutet i.d.R. mehr Einnahmen, was wiederum i.d.R. höhere Steuern und sonstige Erträge bedeutet.
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Mit der bisherigen Form der Schuldenbremse und dem laufenden Tarifvertrag sind die AG im ÖD an oder über die Schmerzgrenze gegangen. Das mag die AN Seite anders sehen, aber die Kassen sind leer.
In der Mittelfristigen Finanzplanung des Landes Hessen fehlen 2026 und 2027 jeweils knapp 2,4 Mrd. EUR. Die müssen stand heute eingespart werden. Das bei einem Haushalt von 40 Mrd. EUR und Personal als größter Kostenposition kann sich jeder ausrechnen was das bedeutet. Wenn dann noch Bildung und innere Sicherheit nicht gekürzt werden sollen, müssen die Einsparungen im Resthaushalt (30 Mrd. Euro) erfolgen.
Bereits aktuell müssen pro Jahr 1% Stellen im ÖD in Hessen abgebaut werden. Das geht noch relativ gut. Aber bei 8-10% und das über 2-3 Jahre wäre es echt übel. Wenn da noch Tarifsteigerungen dazu kommen. Und dann ist damit zu rechnen, dass das Bundesverfassungsgericht feststellen wird, dass Hessen seinen Beamten in der Vergangenheit zu wenig bezahlt hat.
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...das is ja wie auf dem Bazar hier !

...Wenn man 'nem Kunden 'n angebot unterbreitet, macht man dann auch erst mal 50% Aufschlag drauf, damit man Preisverhandlungen führen kann ? Glaube nicht... - ein angemessenes Angebot führt zu einer Zusage - alles andere is Quarkmüll
Früher habe ich mich über solche und andere "Spielregeln" mehr aufgeregt. Wenn ich die Spielregeln aber selbst weder ändern noch beeinflussen kann, ist es der Aufwand abseits von Stammtischen nicht wert, sich darüber aufzuregen. Die Energie kann man produktiver einsetzen.
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Den Kunden würde ich sofort aus der Kartei streichen...
Wenn man sich das leisten kann...
Durch das Web hat die Preistransparenz in vielen Lebensbereichen zugenommen. In Bereichen mit Intransparenz gibt es dann i.d.R. höhere Preise; was den Anbieter natürlich freut. Dann muss man halt mit besserer Qualität überzeugen; was nicht immer einfach ist.
Ich bestelle eben gerne bei Webshops mit denen ich gute Erfahrungen gemacht habe, denen ich vertraue, die eine schnelle Abwicklung bieten und die bei Problemen für schnelle Lösungen sorgen. Dann bestelle ich i.d.R. auch nicht woanders, auch wenn es dort günstiger sein sollte.
Klar lebt die VT-Branche zu einem guten Teil von Preisdifferenzierung, indem für vergleichbare Leistungen bei Industriekunden ganz andere Preise aufgerufen werden als bei anderen Kunden. Aber auch Industriekunden haben nichts zu verschenken und dürfen Preise und Leistungen vergleichen.
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Es ist ja im Grunde schon gut, wenn man sich bei Konzeption und Aufbau Gedanken macht, bzw. ein klares Ziel verfolgt. Ich hatte es letztes Jahr auch einmal, dass ich mit dem Örtlichen leichte diesbezügliche Divergenzen hatte.
Er: "Ich will mit meinem teuren Array gerne auch in 50-60 Meter noch ausreichend Hi-Mid haben." (Um zu zeigen, dass ich hier den ganzen Platz bis in den letzten Winkel super beschallen kann.)
Ich: "Ich hätte gerne zuerst eine möglichst homogene Beschallung und wenn diese homogene Fläche relativ groß ist: Umso schöner. Ansonsten sind in der Regel die ersten 30 Meter wichtiger als die letzten 30 Meter.
Am Ende war das Array zu kurz, zu hoch und zu wenig gewinkelt. Und ich hatte von vorne nach hinten alle 5 Meter einen anderen Sound...
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Ich empfinde die Lüfter in der Wing auch als relativ laut. Da ich aber RnR mache spielt das keine wirklich Rolle. Es hat mich am Anfang aber auch irritiert beim Testen im Proberaum.
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Ich durfte kürzlich mit einer (aus meiner subjektiven Sicht) Koryphäe erstmalig zusammenarbeiten und war zugegeben etwas ehrfürchtig und relativ aufgeregt vor der Show. Dann kommt die entsprechende Person zu mir, umarmt mich und bedankt sich für den sehr guten Sound. Da musste ich mir zwei Minuten später mal eine Träne aus dem Augenwinkel wischen.
Inflation ist per se negativ konnotiert. Ein wenig Inflation bei der Verwendung von "Bitte", "Danke", "Guter Job" würde nicht nur in unserer Branche weiterhelfen für eine bessere Stimmung dieser Tage.
Daher IWMO.
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Nutze den Velvet Imager seit zwei-drei Shows gerne für breite Gitarren. Gutes Tool.
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Es gibt ja neben Kollegen Brashler noch weitere Anbieter, die Presets für die Wing gegen Einwurf kleiner Münzen zum Download bereitstellen. Alleine die Bandbreite an Möglichkeiten für die physischen Eingänge abzubilden dürfte vermutlich eine Vielzahl von Templates erforderlich machen.
Ich denke zudem auch, dass man sich ein Mischgerät zulegen sollte, welches man auch halbwegs bedienen kann. Es bringt ja nichts, wenn man genau ein Template nutzt, aber gar nicht weiß, was man da eigentlich macht. Dann reicht ein falscher Klick und man steht vor einem unlösbaren Problem.
Analogie zum Skifahren kürzlich. Ich: "Wenn Du nach einem Sturz nicht in der Lage bist (Alter, körperliche Konstitution) selbst wieder aufzustehen, solltest Du kein Skifahren." Verwandter:"Ich falle aber doch nicht hin." Wer lag noch am selben Tag auf dem Allerwertesten und kam nur mit fremder Hilfe auf die Beine?
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Irgendwie bekomme ich immer mehr Bock auf meine erste Begegnung mit einer Wing. Auch wenn ich, so klingt es zumindest, einen Babysitter benötigen werde...
Es ist schon ausgefuchst viel, was man mit dem Wing anstellen kann. Um das in Breite und Tiefe zu nutzen, muss man sich schon etwas Zeit nehmen. Aber das bringen Digitalpulte wohl per se mit sich. Mir bereitet das Arbeiten damit auf jeden Fall wirklich Freude.
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Von A&H kenne ich es so, dass Sends on Fader in 'beide Richtungen' funktioniert, d.h. wähle ich einen Bus, dann kann ich Kanäle mit den Kanalfadern auf den Bus schieben ('Was brauchst Du auf dem Monitor), wähle ich eine Quelle, dann kann ich mit den Busfadern die Quelle auf die Busse verteilen ('Wer braucht die Gitarre?').
Beim Wing habe ich bisher nur den ersten Teil hinbekommen. Liegt das an den fehlenden Mix Tastern oder übersehe ich was? (Ich weiß, dass es über den Screen geht, wobei ich da immer wieder über die Position des Level Encoders stolpere, seit V3 kann man wenigstens mit einem Encoder den gewünschten Bus anwählen).Geht bei der Wing auch in beide Richtungen.
Linke Bank Channels selektieren. Mittlere Bank Busse selektieren.
Sends on Fader aktivieren.
Dann:
Selektiere ich einen Channel, kann ich auf der mittleren Bank die Pegel für den selektierten Channel auf die entsprechenden Busse regeln.
Selektiere ich nun einen Bus, kann ich auf der linken Bank den Pegel pro Channel für den selektierten Bus regeln.