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  2. grooveservant

Beiträge von grooveservant

  • FOHHN PARTNER INFOTAG

    • grooveservant
    • 21. Februar 2003 um 11:58

    @ f8274:
    Déin Einwand mit der Optik kann ich schon nachvollziehen.
    Aber was willst Du machen wenn Du keine Flugmöglichkeit hast und Podeste nicht gestellt werden können ?
    Die Lösung einfach noch ein Bass mehr als Dummy mitzunehmen um auf die richtige Höhe zu kommen wird ja leider von vielen Veranstaltern - wegen "optisch zu laut" oft auch nicht anerkannt.
    Sicher sieht "Box-on-a-stick" nicht immer wirklich schön aus, aber mir ist für diese Anwendung bis dato noch keine bessere Lösung untergekommen...

    Bzgl. Deiner Frage ob es bei FOHHN einen Ansprechpartner für Forum-User gibt, kann ich Dir sagen das die Leute von FOHHN da angenehm streßfrei sind. Du kannst eigentlich jeden auf dem Stand dort ansprechen der sich als FOHHN Mitarbeiter zu erkennen gibt.

    Falls Du Dich gern mit mir unterhalten möchtest, dann komm auf den Stand ( H. 9.2 / St. E 51 )und frag nach Andy Weingärtner

    Wir sehen uns in Frankfurt ....

  • FOHHN PARTNER INFOTAG

    • grooveservant
    • 19. Februar 2003 um 11:34

    Gabor schrieb:
    Die Summe ihrer Einsatzmöglichkeiten macht ein Produkt preiswert, ...

    That´s absolutely right !!!
    Für jede Anwendung ein anderes System - im schlimmsten Falle auch noch mit immer unterschiedlichem Amping- ist gerade in Zeiten wie diesen kaufmännisch gesehen absoluter Kopfschuß.

    Der "Modular-Gedanke" ist bei dem FOHHN RoadLine Besteck schon wirklich zuende gedacht. Nicht nur die Kombinationsmöglichkeiten einzelner Boxen, sondern auch die dazugehörige Hardware ist schon echt sehr weit vorne.
    Auch die einzelnen Speaker und Treiber in den Systemen bei RoadLine und Perform sind identisch, sodaß man im GAU - Fall sogar mal eben aus der RT-6 einen 12er in die RT-4 umbauen kann, etc ...

    Im wahren Leben habe ich das zwar noch nicht erlebt, da fast alle FOHHN User die ich kenne mit dem FC-7pro Controller das Material betreiben, was die Speaker nahezu "unkapputtbar" macht, aber es ist doch beruhigend zu wissen das es möglich ist.

    Vielleicht wird die Flexibilität speziell der RT-4 dadurch illustriert indem ich mal kurz die Anwendungen aufzähle in denen ich das System schon gesehen, bzw. gehört habe:
    Fullrange-Sprachbeschallung ( auch outdoor, bei größeren Distanzen ! ), Downfill ( gibt´s ´ne sehr sinnvolle Hardware für um sie unter Perform zu fliegen), Monocluster, Monitor, Sidefill, Drumfill und Delayline.

    Und das alles mit der selben Box !
    Womit wir wieder bei Gabor´s Spruch wären:
    " Die Summe ihrer Einsatzmöglichkeiten macht ein Produkt preiswert ! "

  • FOHHN PARTNER INFOTAG

    • grooveservant
    • 18. Februar 2003 um 23:44

    @ f8274:
    Danke für Dein Interesse - hoffe ich kann Deine Fragen erschöpfend beantworten....

    Was Deine erste Anmerkung bzgl. eines Hörvergleichs auf der Messe angeht hast Du sicherlich Recht. Es ist leider nicht ohne weiteres möglich auf dem FOHHN-Stand einen Hörvergleich unter Max.-SPL Bedingungen zu machen.
    Allerdings habe ich auch meine Zweifel ob man unter den üblichen Messe-Umständen -auch in einer Schallkabine- einen sinnvollen! Hörvergleich machen kann .... ( 2 x 10 kw aus 4 m Distanz in einer Schallkabine wie es manche namhaften Hersteller machen - ist das realitäts-nah ...?!!?)

    Diese ProLight & Sound ist meine achtzehnte ! ( früher hieß die noch -auch für uns Audionasen- "Musikmesse"). Ich persönlich habe in der gesamten Zeit keinen einzigen seriösen Verleiher kennengelernt, der aufgrund einer "Hörsession" in einer Schallkabine eine Kaufentscheidung für ein System getroffen hat.

    Es ist jedoch durchaus möglich jedes System bei FOHHN in moderater Lautstärke auf dem Messestand zu hören.
    Du wirst mir sicher zustimmen, daß man in so einem Umfeld letztendlich sowieso nicht mehr als einen grundsätzlichen Höreindruck über die Soundqualität eines Systems erhalten kann.
    Alles weitere muß dann später in einem Dir bekannten Umfeld mit Deinem eigenen Peripherie-Equipment passieren.

    zu 1.) Es gibt einen grundsätzlichen Unterschied zwischen FB-3 und RS-3.
    Wie Du bereits selbst erwähnt hast sind die Bässe aus unterschiedl. Serien.
    Die FB Bässe findet man bei FOHHN in der EasySat und der Installation Serie.
    Die Zielgruppe der Installation Serie ist klar - der Name ist Programm..
    Die Zielgruppe der EasySat Serie sind Musiker und DJ´s die in kleineren bis mittleren Locations ohne viel "Geschraube" und aufwendige Amp-Racks einen hochwertigen und transparenten Grundsound haben wollen.

    Deshalb gibt es den FB-3 wahlweise mit - oder ohne - integrierter X-over
    ( Übergangsfreq.: 130 Hz ). Hieraus resultiert ebenfalls die unterschiedl. nominale Impedanz von 8 bzw. 4 Ohm für das Gesamtsystem.
    Bei manchen Anwendungen macht eine passive Trennung ja auch mehr Sinn. Ich denke die Erfahrung hast Du auch schon oft gemacht.

    Der RS-3 dagegen ist ein ausschließliches "Aktiv-Teil". Diesen Sub-Bass gibt es nicht mit eingebauter Weiche und nur in der 8 Ohm Version.
    Immer mehr Verleiher nutzen ihn gern für Events wo man wieder die "unsichtbaren" Bässe braucht, wie Messestände, Produktpräsentationen, etc. Trotz der kompakten Abmessungen ist das System verblüffend leistungsstark.
    Ansonsten ist Deine Vermutung völlig korrekt. Die Leistungsdaten und Abmessungen beider Bässe sind völlig identisch.


    zu 2.)
    Wie definierst Du punchig ?
    Ich persönlich empfinde den FB-4 Sound als den "wärmeren" Bass, wohin gegen der RS-4 wie ich finde die Vorteile eines 18" Chassis ( tiefer, oder auch "fetter") mit den Vorteilen eines 15" Chassis verbindet.
    Wie allgemein bekannt ist hat ein gutes 15" Chassis den Vorteil eines besseren Einschwingverhaltens und kontrollierterer Excursion gegenüber einem 18"er.
    Dieses Phänomen wird mir immer wieder, auch von Verleiherkollegen, bestätigt die verblüfft darüber sind was für einen ausgesprochen definierten "Tonbass" der RS-4 macht.

    Da der FB-4 eher als "stand-alone" Bass gedacht ist hat er keine Stackingmöglichkeiten.
    Der FB-4 ist, nach meiner Erfahrung, einer der wenigen Bässe der auch als passiver Single-18er absolut überzeugen kann.
    Natürlich kommt das Teil aktiv angetriggert noch ne ganze Nummer schicker...
    Trotzdem ist der FB-4 zweifellos mit den 2 Rollen und der Transporthülle auch roadtauglich.

    zu 3.)
    Du hast Recht die Stackinghöhe von 2 x RS-4 mit einem RT-4 ist ohne Zweifel ohne Podest nicht alltagstauglich.
    Ich kenne bisher aus der Praxis allerdings auch keinen Anwender der das versucht hat. ( Mit Ausnahme eines Theaters in Berlin, vermutlich für extreme Bass-Effektsounds...)

    Vielleicht liegt es daran das schon ein RS-4 einen so hohen Wirkungsgrad hat ( Kennschalldruck: 99 dB ), daß es für die meisten Anwendungen gar nicht nötig ist eine RT-4 ( Kennschalldruck: 100 dB ) mit mehr als einem Bass zu supporten.
    Trotzdem gibt es sicherlich verschiedene Anwendungen wo noch mehr Bassfundament gefordert ist.
    Eine gute Anregung - werde die Jungs von FOHHN mal fragen, ob es nicht möglich ist eine kurze Distanzstange für diese Applikation zu bauen.

    Bzgl. Deiner Frage wie gut die Kombination klingt, tue ich mich schwer das hier zu "be-schreiben". Wie wir alle wissen klingen alle Boxen auf dem Papier ( und im Netz) immer hervorragend ...

    Falls Du ernsthaft Interesse hast in diesem Bereich zu investieren und Dich intensiver mit der RoadLine-Serie auseinander setzen willst, laß es mich wissen.
    Sicherlich gibt es auch in Deiner Region einen FOHHN-User bei dem Du das Material im realen Leben nicht nur "be-schrieben" bekommst, sondern die RT-4/RS-4 Kombination "er-hören" kannst.


    Abschließend zu Deinem Einwand daß Du bei FOHHN Bandpass - bzw. Horn-Subs vermisst.

    Zu den Bandpässen ist zu sagen, daß es durchaus Bandpass - Bässe bei FOHHN gibt. Der Bässe heißen FB-05 ( 1 x 8", 200 Watt SPL max: 117 dB ) und FB-08 ( 1 x 15", 350 Watt, SPL max: 125 dB )
    Zugegeben - die Leistungsdaten des FB-05 sind sicherlich für die meisten Deiner Jobs lang & weilig. Ist ja auch nicht für Disco oder größere Beschallung gedacht.

    Allgemein denke ich das um das Bandpass-Prinzip eine Menge Märchen ranken.
    Ein Bandpass ist grundsätzlich gut für kurze Distanzen - und eben auch nur da !
    Im Übrigen ist anzumerken, daß ein Bandpass im Max.-Bereich immer Probleme mit seinen eigenen Resonanzen bekommt - dem Bandpass eben.

    Die Diskussion um die horn-loaded Bässe wieder rum ist ja eigentlich schon fast so lang wie die Geschichte des ProAudio Marktes.
    "Gerichtete" Bässe - eben horn-loaded machen ja naturgemäß erst ab einer gewissen Länge des Horns wirklich Sinn.
    Die Frequenz von 90 Hz oder tiefer energetisch zu bündeln, hätte ja dann ein Horn zur Folge, was Du nicht mal in Deinen 7,5 Tonnner transportieren kannst. Vom Handling ganz zu schweigen...

    Die einzige Firma die mir bekannt ist, ist die das mal versucht hat war Community in den 70er Jahren mit dem Boxer-System.
    Hier wurde das Problem so gelöst, daß man einzelne Bauteile hatte, die mit Hilfe von Butterflys miteinander verbunden wurden.
    Hierdurch konnte man die Basshörner für den Transport auf ein erträgliches Maß reduzieren.
    Dieses Prinzip hat sich jedoch aus verschiedenen Gründen nie wirklich durchgesetzt.

    Ich denke FOHHN hat da mit ihrem "rückgeladenen Doppelkammer-Prinzip" eine akustisch wertvolle und innovative Lösung gefunden.
    Nämlich die Vorteile eines Direktstrahlers und des Horn-Kammer-Prinzips zu verbinden.
    Das hier jetzt näher auszuführen würde jedoch definitiv den Rahmen sprengen !

    Aber vielleicht ist das für Dich noch ein Grund mehr FOHHN auf der Messe in FfM. zu besuchen.
    Ich werde auch da sein und bin dann gerne bereit Dir weitere Details zu erklären.

    Hoffe das hilft Dir weiter.....

    Grüße aus dem hohen Norden !

  • FOHHN PARTNER INFOTAG

    • grooveservant
    • 17. Februar 2003 um 18:10

    Oh ! Vielen Dank für die Blumen...!!
    Ich arbeite als freelancer für Fohhn Audio und freue mich natürlich zu hören das wir hier was richtig gemacht haben...

    Da es sich ja offensichtlich noch nicht ganz rumgesprochen hat, wie leistungsfähig die FOHHN Systeme sind, möchte ich den Kollegen die
    ernsthaftes Interesse haben anbieten mich mit Fragen bzgl. FOHHN Audio zu löchern..
    Eine gute Gelegenheit die Jungs von FOHHN näher kennenzulernen, ist sicherlich die ProLight & Sound in Frankfurt/M. vom 05. - 08.März 03.
    Der Stand von FOHHN Audio ist in der Halle 9.2 / Nr. E51

    http://www.fohhn.com

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