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Beiträge von microsound.de

  • LS9, wo bleibt die Praxis ???

    • microsound.de
    • 15. April 2008 um 16:53

    Ich möchte auch ein paar Praxis-bezogene Gedanken anmerken.

    Das Problem mit einem LS9 ist nicht mehr, irgendeinen Kanal mit dem richtigen EQ, Monitor, Dynamics und Effekten hinzukriegen, sondern zu wissen, welches Setup ich wie am schnellsten hinkriege. Ich habe auch schon ein paar Szenen von verschiedene Bands drin, wo ich dann aber nicht mehr weiß, ob ich da dieses oder jenes Mikro am Start hatte, ob da drei oder vier Monitore konfiguriert waren etc. . Dann kommt die Frage: Szene nehmen oder alles neu?

    Wenn ich dann noch irgendwo hin komme, wo erst geklärt werden muss, was technisch überhaupt geht. Ich habe 6 Monitorwege vorgesehen, aber die haben eine andere Reihenfolge als ich es geplant habe, dann geht das Theater los: Patch ich um, oder werden die Monitore umgesteckt und lauter solche Sachen. Und immer schwebt das Damolkles-Schwert über einem: bloß jetzt keinen Fehler machen!

    Hier ist man ganz schnell an einer Grenze, wo eben die Analog-Fraktion nicht lange diskutieren muss, sondern routiniert loslegt und wahrscheinlich schneller und sicherer am Ziel ist als mit einem LS9 (und da geht es nicht drum, ob ein Menu-Punkt durch einmal oder zweimal Anwählen zu finden ist).

    Mein Wunsch wäre ein "Config-Wizard", der mir die Changes erst mal entgegennimmt, übersichtlich darstellt und dann am Schluss die neue Config übernimmt. Überhaupt sollte mann Szenen viel ausführlicher dokumentieren können, damit man später weiß, was man da gemacht hat.

  • Musiker - und ihre teils seltsamen Vorstellungen vom Sound

    • microsound.de
    • 15. März 2008 um 09:07

    Kleiner Erfahrungsbericht meinerseits:

    Singer/Songwriter in einem 100-Mann Musikclub mit Getränkeausschank. SM58 verpasst, rotziges Konzert abgeliefert, 3 Zugaben, alle happy.

    Einen Tag danach gleicher Musiker, Location ist Kirche, bestuhltes Auditorium. Schon beim Soundcheck habe ich das SM58 gegen Beta 87 getauscht, weil der Musiker ganz anders drauf war. Das Konzert war fast andächtig (es waren z.Teil auch andere Lieder), 3 Zugaben, alle happy.

    Fait: Es gibt keine "richtige" Technik, die überall einsetzbar ist, der Techniker muss für jede Situation das richtige Werkeug aus der Kiste holen. Und da ist er dann auch ein bisschen Künstler.

  • T.C. M3000, ein später review

    • microsound.de
    • 12. März 2008 um 18:19

    Das ganze wird zwar immer mehr OT, aber ich möchte auch meinen Senf dazu geben.

    Nach 5 Jahren Venice und einem Jahr LS9 stellle ich fest: digital ist einfach gnadenlos! Analog ist es fast einfach, aus einer mittelmäßigen oder sogar schlechten Band noch was gutes rauszuholen, ich muss nur meine "Saubermänner" entsprechend einsetzen. Und genau dazu zähle ich das ganze Outboard Geraffel, mit dem ich den Sound aufpeppen kann, egal, was reinkommt. Wenn es beim Digitalpult oft lapidar heißt "es macht, was es soll" bedeutet das nur, dass eben nix geschönt wird. Also genau das Gegenteil von Einheits-Sound.

    Aber zurück zum Hall: wenn man eine richtig gute Band hat, dann ist ein richtig guter Hall einfach das kleine und feine Tüpfelchen auf dem i (auch wenn's außer mir wahrscheinlich keiner hört).

  • wenn die endstufe zu stark ist.

    • microsound.de
    • 28. Oktober 2007 um 10:10

    hp

    Ich wollte bestimmt niemand persönlich angreifen, wenn das so aufgefasst wurde, bitte ich Dich um Entschuldigung.

    Natürlich sind wir schon lange OT. Mich ärgern viele Beiträge, wo hirnlos Formeln zitiert werden, um irgendwas damit zu beweisen. Bei Deinem Beitrag haben mich die Anführungszeichen bei den "gewissen" Unterschieden provoziert, ich habe das Einfach als einen bornierten Angriff auf die Theorie als solches interpretiert. Es tut mir leid, wenn ich das falsch verstanden habe.

  • wenn die endstufe zu stark ist.

    • microsound.de
    • 27. Oktober 2007 um 10:29

    HP:

    Deinen Ergänzungen möchte ich zustimmen ,
    auf die "gewissen" Unterschiede zwischen Theorie
    und Praxis wollte ich hinaus .

    So was provoziert mich.
    Theorie ist GRUNDSÄTZLICH ein Denkmodell für praktische Gegebenheiten. Theorie ist nicht per se richtig oder besser, sondern sie bringt Erkenntnisse über prakische Vorgänge, die ich nutzen kann, um die Entwicklung von z.B. Endstufen von vorne herein auf ihre Einsatzfähigkeit prüfen zu können. Die Kunst ist dabei, die Grenzen der Theorie zu kennen und damit ihre Anwendbarkeit auf die Praxis beurteilen zu können. Das hat Matthias ganz gut rübergebracht.

    Ich bin ein Fan der Theorie, weil man oft erst damit zu Ergebnissen kommen kann, die keiner für möglich hielt. Mein Lieblingsbeispiel ist E=m*c^2. Wer wäre ohne diese Formel auf die Idee einer Atombome gekommen?

  • wenn die endstufe zu stark ist.

    • microsound.de
    • 25. Oktober 2007 um 08:04

    Manuela:

    Für mich besteht es nach wie vor aus den beiden sich abwechselnden Zuständen AN und AUS, sonst garnichts. Daraus ergibt sich die Flankensteilheit von genau 90°.

    ... und dann schlägt das Abtasttheorem zu, und das ist letztendlich auch wieder der Herr Fourier!

  • wenn die endstufe zu stark ist.

    • microsound.de
    • 24. Oktober 2007 um 19:51

    OT:
    Und wenn ich jetzt meinen Physiker raushänge: es ist sicher Signaltheorie, aber dahinter steckt Funktionalanalysis, und eine (unendliche) Reihe von Sinussen bildet ein vollständiges Orthonormalsystem, damit haben wir einen Hilbert-Raum, und da konvergiert JEDE Folge gegen einen Grenzwert etc. etc.
    TO Ende

    Was ich sagen will: wenn man die Kurve im obigen Beispiel anschaut, dann sieht man, dass man ca. 10 Oberwellen braucht, damit das Rechteck wiederzuerkenn ist. Also bei 35Hz sollte ich 350Hz (=10x35) wiedergeben können, um ein Rechteck mit 1kHz hinzukrigen brauche ich gut 10kHz und so weiter. Alle analogen NF-Komponenten haben da eine Sicherheit drin und können weit über 20kHz noch darstellen. Digital wird halt scharf gebremst bei 20kHz.
    Und noch eine wichtige Information: alle Sinusse müssen mit gleicher Phase beginnen, und das ist der kritische Punkt für Mehrweg-Systeme, wo auf Grund der Laufzeitdifferenz jedes System eine andere Phase hat. Wenn man also irgendein Signal, darf auch Rechteck sein, sauber wiedergeben will, muss mann dafür sorgen, dass alle beteiligten Systeme in Phase sind, dass also mindestens die Laufzeitunterschiede durch Delays ausgeglichen werden und ein gescheiter Controller kann dann auch noch die Phase korrigieren.

    (Ich hoffe, es klang nicht zu sehr nach Oberlehrer ;-).

  • Umfrage : Bei welchen Lautstärken fühlt ihr euch am Pult wo.

    • microsound.de
    • 25. August 2007 um 15:11

    Cheesy:

    "Ein wenig sollte der Bass natürlich zu spüren sein ..... "

    Und deshalb lässt sich das in db messen, weil ab 95db spürt man den Bass.

  • Digitalmixer für Live?

    • microsound.de
    • 24. August 2007 um 08:28

    In der Soundfrage kann ich nur für kleine Pulte meine Meinung äußern. Wenn ich die Pulte 01v, LS9 und Venice vergleiche, gibt es bei mir folgendes Ranking:

    01v -> Venice -> LS9

    Man kann auch sagen, je moderner desto besser. Und modern wird zukünftig nur noch binär sein.

  • Digitalformatproblem beim Wechsel zwischen M7 und LS9

    • microsound.de
    • 20. Mai 2007 um 11:10

    Oi sischee, hab' halt was zusammengelötet.

  • Digitalformatproblem beim Wechsel zwischen M7 und LS9

    • microsound.de
    • 19. Mai 2007 um 09:20

    Ich möchte den Thread noch mal hochholen, um zu bestätigen, dass ein Neutrik NADITBNC Adapter genau richtig ist, wenn man aus einem LS9 mit "richtigem" AES/EBU arbeiten will. Bei mir war die Kabellänge 50m, das ging ohne Probleme. Kabel ist SOMMER CABLE BINARY 234 DMX&AES/EBU .

  • Digitalformatproblem beim Wechsel zwischen M7 und LS9

    • microsound.de
    • 12. Mai 2007 um 10:51

    Hallo Holger,

    ich werde das mal mit dem Neutrik-Adapter probieren, ich kann ja immer noch auf eine aktive Komponente upgraden.

    Viele Grüße,

    Claus

  • Digitalformatproblem beim Wechsel zwischen M7 und LS9

    • microsound.de
    • 12. Mai 2007 um 08:57

    Hallo Holger,

    verstehe ich das richtig, dass für das LS9 ein reiner Impedanzwandler ausreicht, um bis zu 100m AES/EBU übertragen zu können?
    Wenn das so ist, kostet ein popeliger Neutrik NADITBNC Adapter ja nur einen Bruchteil von dem, was ein Wagnertool kostet.
    Kannst Du das bestätigen?

    Viele Grüße,

    Claus

  • Yamaha 01v96 Effekt-presets

    • microsound.de
    • 27. April 2007 um 08:32

    Klasse Idee, die Presets so ins O1v reinzuziehen!
    Mit dem LS9 geht's nicht, weil der Library Editor nur L9A Files entgegen nimmt.
    Gibt es eine Trick, wie man die Presets ins LS9 reinziehen kann?

  • Musik Produktiv ist abgebrannt

    • microsound.de
    • 29. Oktober 2006 um 13:40

    Weitere Infos hier:

    http://ivz.westline.de/222_646.php

  • Slew rate ... Was sagt die aus

    • microsound.de
    • 20. Oktober 2006 um 08:35

    Aus meiner Sicht wird zu viel Brimborium um die Slew Rate gemacht.
    Slew Rate ist - wie bereits gepostet - die Anstiegszeit des Transistors. Diese ist - wie von UKW gepostet - umrechenbar in die höchste Frequenz, die der Verstärker erreichen kann.
    Üblicherweise wird der Frequenzgang einer Endstufe bei geringen Pegeln angegeben, man könnte ihn auch beim maximalen Output messen und käme dann auf eine in der Regel geringere Bandbreite (wie von UKW angegeben). Ich persönlich würde diese Angabe einer Slew Rate vorziehen.

  • Programm zum Ausgleich der Gruppenlaufzeiten

    • microsound.de
    • 19. Oktober 2006 um 10:50

    Apropos entzerren (ist vielleicht etwas OT):
    hat schon mal jemand versucht, das Klirrspektrum eines Lautsprechers vorher aus dem Signal auszufiltern? Bei gegebenem System müsste das ja machbar sein. Oder ist das zu komplex, weil die Abhängigkeit zur Amplitude nicht linear ist und man daher das Klirrsprekturm für n
    Lautstärkepunkte aufnehmen müsste?

    Just an idea.

  • Vergleichsmessung von BMS und 18Sound Treibern

    • microsound.de
    • 1. September 2006 um 16:20

    Wunderbare Arbeit, Mike! Vielen Dank für die große Mühe!

    Und so angenehm zu lesen, man muss die Fakten nicht aus seitenweise Wortmüll rausklauben.

  • Subwoofer/Bassbox für PS12

    • microsound.de
    • 20. Juni 2006 um 08:24

    Zitat: "...na ja, bei mir hat der E-bass immer noch ne E-saite, nich wahr "

    und die wird zu 99% über BR des Bassisten wiedergegeben!

    Nur mal als Randbemerkung, worüber hier diskutiert wird.

  • Was tun bei zu lauten Gitarrenamps ?

    • microsound.de
    • 19. Mai 2006 um 08:06

    Grundsätzlich stimme ich treibsand zu, lass die Jaungs es so machen, wie sie wollen.
    Aus meiner Sicht hilft es ein bisschen, wenn die Amps quer gestellt werden, also nicht nach vorne rausblasen. Dann haben die auf der Bühne den Höllenlärm und der Mischer hat noch 'ne kleine Chance was am Sound zu machen.

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