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  2. ulf klüpfel

Beiträge von ulf klüpfel

  • Szenenfläche nach §40 VStättV Bayern

    • ulf klüpfel
    • 17. Juli 2025 um 21:26
    Zitat von Fbrm

    Die Sicherheit ist m. E. bei uns auch ohne Bühnenmeister gewährleistet.

    Schreibe dein "Erachten" nieder, mit allen zugehörigen Überlegungen und Schlussfolgerungen und voila, da ist die fehlende Gefährdungsbeurteilung.

    Besprich den Inhalt derer einmal mit eurer Fachkraft für Arbeitssicherheit und eurem Brandschutzbeauftragten.

    Sagen und schreiben beide "geh ich mit" - ab mit den gesammelten Werken zum Bauordnungsamt. Entweder als Voranfrage oder gleich als Antrag.

    Damit ist einen Vorgang Baurecht und Arbeitsschutz abgearbeitet.

    Zitat von Fbrm

    Wo steht das, dass sich die Berechnung der Szenenfläche auf den brandschutztechnischen Raumabschluss bezieht. Gibt es da eine Kommentierung?

    Ist mir keine bekannt.

    Wurde in allen mir bisher bekannten Brandschutzkonzepten und Abstimmungen mit Bauordnungsbehörden so gehandhabt.

    zB um bei der Vorbühnenveranstaltung nur Fachkraft oder Aufsicht führende Person einsetzen zu können, müsste zwingend der Schutzvorhang unten sein.

  • Szenenfläche nach §40 VStättV Bayern

    • ulf klüpfel
    • 17. Juli 2025 um 20:09
    Zitat von test

    solange ihr da keinen entsprechnde fachplanung machen lasst, würde ich als bauordnungsamt auch nichts sagen. ich würde mich ja nur angreifbar machen. da hätte ich auch kein interesse drann.

    erstens: warum soll ich denn durch einen möglichen fehler mit in die haftung gehen?

    zweitens: warum soll ich die arbeit eines fachplaner machen?

    Weil die Bauordnungsbehörde eine Beratungspflicht hat....


  • Szenenfläche nach §40 VStättV Bayern

    • ulf klüpfel
    • 16. Juli 2025 um 22:09
    Zitat von https://www.stmb.bayern.de/assets/stmi/buw/baurechtundtechnik/iib7_hinweise_vollzug_versammlungsstaettenverordnung_20120217.pdf

    Für Mittelbühnen wurde die Anwesenheit von Fachkräften nach § 115 Abs.

    2 VStättV alter Fassung durch Bestimmung der unteren Bauaufsichtsbehörde

    festgelegt. Sofern auf dieser Basis für Bühnen in bestehenden Versammlungs-

    stätten die Anwesenheit von Fachkräften anders geregelt wurde, als es die jet-

    zige Vorgabe des § 40 Abs. 3 VStättV vorsieht (z. B. dass während der Vorstel-

    lung und des sonstigen technischen Betriebs eine Fachkraft anwesend sein

    muss), gilt die getroffene Regelung weiter, ist also insoweit von Bestandsschutz

    auszugehen.

    Alles anzeigen

    Gibt es in der Baugenehmigung eine explizite Regelung - diese Anwenden.

    Gibt es keine ist die aktuelle Verordnung zu Grunde zu legen.

    Was, wie oben geschrieben, immer geht ist den Brandschutznachweis mit einem Fachplaner für baulichen Brandschutz fortzuschreiben und diesen dann als Ergänzung der Bauordnungsbehörde vorzulegen. Dann müssen die nur ihren Stempel drunter setzen. Grundlage des Antrags und des daraus ergehenden Bescheids ist Art. 54 BayBo - der Allmachtsparagraph ;)

    Alternativ kann man diese Prüfung auch einem Sachverständigen für baulichen Brandschutz nach PrüfVBau machen lassen, wenn die Bauordnungsbehörde sich dazu nicht in der Lage sieht. In Anlehnung an die Prüfung des Nachweises Brandschutz 1.

  • Szenenfläche nach §40 VStättV Bayern

    • ulf klüpfel
    • 16. Juli 2025 um 06:47
    Zitat von HenrySalayne

    "mängelfrei der Baugenehmigung entsprechen". Entscheidend ist diese und keine Vorschriften.

    Natürlich spreche ich von der Baugenehmigung und den darin zu Grunde gelegten Rechtsvorschriften.

    Das schließt auch Normen ein, die über die Liste der technischen Baubestimmungen zum Zeitpunkt der Baugenehmigung verbindlich zum Baurecht gehörten und zu denen in Bauantrag und -genehmigung (inkl. Brandschutznachweis) keine Abweichungen formuliert wurden.

  • Szenenfläche nach §40 VStättV Bayern

    • ulf klüpfel
    • 15. Juli 2025 um 23:13

    Die Anforderungen an die Verantwortlichen für Veranstaltungstechnik kommen aus den Betriebsvorschriften.

    Da diese nicht direkt an die Bausubstanz, und damit an das Recht auf Eigentum nach Art. 14 GG als Grundlage des Bestandsschutzes, gebunden sind, ist auch eine Einforderung des Bestandsschutzes in diesem Zusammenhang umstritten, eine richterliche Entscheidung dazu ist mir bisher nicht bekannt. Wohl aber Fälle in denen durch die Bauordnungsbehörde vom Anordnungsrecht nach Art. 54 BayBo Gebrauch gemacht wurde, die Anwendung der Betriebsvorschriften oder Teilen davon auch neben dem Bestandsschutz zu fordern.

    Außerdem sollte man sich absolut sicher sein, dass auch die Bauausführung mängelfrei den damaligen Vorschriften entspricht. Sollte das nicht der Fall sein hat die ursprüngliche Baugenehmigung nie ihre Wirkung vollumfänglich entfaltet und der Bestandsschutz ist nie entstanden.

    Um das Pferd mal ab vom Baurecht aufzuzäumen, was sagt eure Gefährdungsbeurteilung?

    Welche Argumente und Maßnahmen führt diese an von den Vorgaben einer eingeführten und aktuell gesetzlich verankerten, gleichartigen Festlegung im Sinne des Schutzzieles abzuweichen?

    Ganz besonders mit Blick auf die DGUV-R 115-002, die auch hier von einigen als "Meisterpflicht durch die Hintertür" gerne angeführt wird.

    Das Abtrennen mit Bauzaun etc. sehe ich kritisch bis zwecklos, da sich die Fläche immer auf die im brandschutztechnischen Raumabschluss zusammenhängenden Flächen bezieht.

    Vereinfacht: Hat die Seiten- oder Hinterbühne kein Brandschutztor, zählt sie mit.

    Raumhohes abhängen mit nicht brennbaren Stoffen (Baustoffklasse A nach DIN4102), befestigt mit geprüften F30 Befestigungsmitteln, könnte, im Einvernehmen mit der Bauordnungsbehörde und/oder der Brandschutzdienststelle ein möglicher Kompromiss sein.

    Auch eine Fortschreibung des Brandschutznachweises mit der Formulierung entsprechender Abweichungen/Festlegungen kann eine Option sein.

  • Überspannungsableiter für HDBaseT

    • ulf klüpfel
    • 9. Juli 2025 um 22:32
    Zitat von julian-k

    929161

    Der wäre nur in meiner engeren Wahl, wenn ich aus LPZ 0A direkt ins Gebäude müsste.

    Der ist was alternative Protokollnutzungen angeht sehr "zickig", weil in seinen Signalpegeln strengstens auf Ethernet ausgelegt.

    In den meisten Fällen werden wir ja eher aus Zone 0B kommen und damit auch ein reiner Überspannungsableiter ausreichen.

    Mir ging es nicht um eine Marktübersicht von Ableitermodulen mit RJ45 Anschlüssen, den habe ich aus meiner täglichen Arbeit über die Standardhersteller wie Dehn, Phoenix oder OBO ganz gut, denke ich.

    Ich habe auf Erfahrungen gehofft und evtl. auf Berichte was sich für Einschränkungen ergeben haben.

    Dafür wäre ich weiterhin dankbar <3

  • Überspannungsableiter für HDBaseT

    • ulf klüpfel
    • 9. Juli 2025 um 20:16

    Hat hier, z.B. im Zusammenhang mit Displays im Außenbereich, schon mal jemand HDBaseT über einen Überspannungsschutz am Gebäudeeintritt schicken müssen, und daher praktische Erfahrungen welche Modelle funktionieren und ob bzw. wie sie sich ggf. auf maximal erreichbare Übertragungsdistanzen auswirken?

  • Meterware Mikrofonkabel - welche Bedeutung haben verschiedene Eigenschaften?

    • ulf klüpfel
    • 7. Juli 2025 um 20:54
    Zitat von Hanseat

    Dazu fehlt mir noch eine gute Idee, wie ich die Qualität der Schirmung zuhause auf einfache und wirkungsvolle testen könnte. Vielleicht hat hier jemand einen guten Hinweis? Das ist ja durchaus nicht unwichtig...

    Hast du einen Leitungssucher für Telekommunikationsleitungen ("Kabelradio")?

    Wenn nicht einen berührungslosen Spannungsprüfer, der auch auf Kleinspannung reagiert?

    Bei beiden Varianten erdest du zuerst den Schirm. Beim Kabelradio Sendeleitungen auf den Innenleitern anschließen, beim Spannungsprüfer z.B. einen Klingeltrafo als Quelle.

    Auf einen Tisch legen, Meterstab daneben senkrecht stellen und langsam mit dem Empfänger/Spannungsprüfer den Meterstab langfahren und den Abstand notieren, bei dem der Gerät anschlägt.

  • Breit abstrahlende Tops mit ein wenig "Bums"

    • ulf klüpfel
    • 5. Juli 2025 um 23:15

    Als wirklich reines Top echt ne herausfordernde Frage.....

    Nexo Alpha+ - hat dann halt das nach oben hin schmaler werdende Horn.

    K&F Spectra - Arrayable Pointsource mit 120x30, unterscheidet sich von gleichartigem in so Fern als dass man HT auch als aufrecht stehende Schachtel auf 120° Horizontal drehen kann

    KV2 VHD 1.0 kratzt mit 110° von unten an der Anforderung

    Alcons Q-Serie hat auch mehrere Kandidaten in dem Bereich.

  • Aufbau von Traversen, Layher, etc

    • ulf klüpfel
    • 26. Juni 2025 um 20:32

    falcocgn das widerspricht jetzt aber nicht meinen Ausführungen.

    Zitat von DGUV Regel 115-003

    Bühnen- und Studiofachkräfte sind besonders qualifizierte Personen, die

    aufgrund ihrer Ausbildung, Kenntnisse und Erfahrungen sowie Kenntnis der

    einschlägigen Bestimmungen die ihnen übertragenen Arbeiten beurteilen

    und mögliche Gefahren erkennen können. Dies sind insbesondere Inge-

    nieure und Ingenieurinnen bzw. Master und Bachelor für Veranstaltungstechnik, Meister und Meisterinnen für Veranstaltungstechnik, Fachkräfte für

    Veranstaltungstechnik.

    Alles anzeigen

    Das Wort "insbesondere" oder "insbesonders" leitet im Juristendeutsch die unvollständige Aufzählung ein, die nicht abschließend ist.

    Inhaltlich deckt sich die Definition mit den, in deinem Zitat von mir ausgelassenen, Verweisen auf Ausbildung, zeitnahe und einschlägige Tätigkeit sowie Fort-/Weiterbildung zum Erhalt der Fähigkeiten.

    Ob diese ausreichend sind legt der Unternehmer im Rahmen der Auswahlverantwortung selbst fest, ob diese korrekt wahrgenommen wurde entscheidet im Zweifel ein Gericht.

    Ich danke für die untermauernde Quelle zu meiner Aussage. :thumbup:

  • K&M 24740

    • ulf klüpfel
    • 26. Juni 2025 um 19:38
    Zitat von Hanseat

    Hier ein Excel-Sheet für diesen Zweck

    Noch leicht Modifizieren und man generiert damit ein Last-Höhen-Diagramm ähnlich wie beim Gabelstapler oder Steiger.

    Mit ins Case oder die Transporttasche tackern und man ist ganz weit vorne in der Prävention. :thumbup:

  • Aufbau von Traversen, Layher, etc

    • ulf klüpfel
    • 26. Juni 2025 um 19:25

    Da Veranstaltungstechnik kein Handwerk ist sondern über die IHK geregelt ist, gibt es auch keine Ausbildungs- oder Meisterpflicht im Sinne der Handwerksordnung....darüber ob das einer der größten Fehler unserer Branche war oder nicht scheiden sich die Geister sehr emotional.

    Ihr könnt also problemlos ein Gewerbe anmelden und betreiben. und so lange nix passiert interessiert das auch absolut niemanden was ihr mal gelernt habt.

    Wenn etwas passiert müsst ihr halt dem Richter gut darlegen können dass ihr aus eurer Ausbildung (handwerkliche Ausbildung/technisches Studium etc), langjähriger sowie zeitnaher einschlägiger Tätigkeit und Weiterbildungen zum Erhalt der Befähigung heraus für die ausgeführten Tätigkeiten geeignet seid/wart.

    Diese Weiterbildungen können zB die erwähnten Qualifizierungen nach den SQs sein.

    Die einzige gesetzliche Ausbildungspflicht liegt bei der Wahrnehmung des "Verantwortlichen für Veranstaltungtechnik" nach VStättV.

  • Abhängen von 2 Mikrofonen in einer Kirche

    • ulf klüpfel
    • 26. Juni 2025 um 00:07

    Mit dem Stichwort "Drahtseilhalter/Gripper" findest du alles mögliche um günstig und mit dezenten Stahlseilen eine sehr fein auszurichtende Aufhängung zu bauen.

    Herstellerbeispiel

    Daran graues Isopod entlanggeführt und es verschmilzt optisch zu einem Bauteil.

  • Mikrofon für Sprache mit ungünstiger Einsprechrichtung gesucht

    • ulf klüpfel
    • 22. Juni 2025 um 19:09
    Zitat von guma

    Lavaliermikrofone sind KEINE Erfindung der Beschallungstechnik! Auch wenn alle bei der nächsten AV Butze angestellten Fachkräfte für Veranstaltungstechnik das meinen … diese Gattung wurde erfunden, um bei Film und Fernsehen eine optisch möglichst unauffällige AUFNAHME zu machen und nicht um Lautsprecher in deren Nachbarschaft für ein gutes Beschallungsergebnis zu versorgen!!!

    Grundsätzlich vollste Zustimmung.....aber ;)

    Da ich mehrere Jahre neben dem Studium das "Vergnügen" hatte als freier Techniker für Hotel-Inhouse Dienstleister tätig zu sein, und manche hohen Tiere der Kunden auf den Konferenzveranstaltungen partout nicht von Headsets zu überzeugen waren, habe ich mich mit Lavaliers bestmöglich arrangiert.

    Wenn vorhanden kommt das Mikro an die Krawatte, direkt am oder unterhalb des Knotens, Kabelführung durch die rückseitige Schlaufe der Krawatte und Sender in die Sakko Innentasche.

    Damit kommt man zu Ergebnissen die nicht so weit weg sind von einem halbwegs ordentlich ausgerichteten Kugelheadset.

    Ohne Krawatte so weit wie möglich oben in die Knopfleiste des Hemdes, zur Leitungsführung um das Öffnen von 2 Hemdknöpfen in der Strecke gebeten, Kabel dahinter, Knöpfe wieder zu, Sender wieder in die Innentasche.

    NoGo und das auch immer mit guten Begründungen von den mikrofonierten akzeptiert war ans Revers des Sakkos wie man es aus dem Fernsehen kennt.

    Bei Damen mit Ausschnitt bis zum Bauchnabel (plakativ ausgedrückt) funktioniert diese Taktik natürlich nicht, aber da muss man auch in Sachen Sender unterbringen kreativ werden und die Damen sind auch meist deutlich zugänglicher bei der Lösungsfindung.


    Zur eigentlichen Eingangsfrage:

    Mein persönlicher Liebling in diesen Situationen ist das MMK965, standardmäßig als Niere eingestellt.

  • Kann eine Fachkraft für Veranstaltungstechnik auch Projektmanagement?

    • ulf klüpfel
    • 17. Juni 2025 um 23:46
    Zitat von Felix Z

    Kundenkommunikation, Angebotserstellung, Material- und Personaldisposition und ein bisschen Kostenkontrolle sollte eine gute Fachkraft in Eigenregie können.

    Wenn das der Maßstab ist kenne ich echt wenige Firmen/Ausbildungsbetriebe bei denen gute Fachkräfte rauskommen.

    Da fallen z.B. die meisten Theater und anderen öffentlichen Einrichtungen/Häuser raus und auch in der freien Wirtschaft traue ich das maximal 30% der Firmen zu in Theorie und Praxis zu vermitteln.

  • L-Acoustics jetzt bei Thomann?!?

    • ulf klüpfel
    • 15. Juni 2025 um 10:51
    Zitat von Marian Humann

    Ich war vor 20 Jahren mal in einem, weil wir von der Schule aus in Berlin waren und eine Straße weiter ein solcher Laden war. Ich habe mich damals schon gefragt, wie sich der Laden hält, weil da gab es ja nichts.

    Die früheren kleinen Standorte, verstreut im Stadtgebiet, waren auch nichts besonderes.

    Der später zentralisierte Flagship Store in Kreuzberg war dann schon was ordentliches und konnte in Sachen Ausstellung/Laden mit Thomann mithalten. Der Vorteil des direkt dahinter stehenden Lagers, aus dem man sich zusätzlich alles kommen lassen konnte lag aber beim T alleinig.....

  • Kurzdistanzprojektor - Konsistente Fokussierung unmöglich, Verzerrungen, Shading

    • ulf klüpfel
    • 10. Juni 2025 um 20:47

    floger danke für den Hinweis, jetzt verunsicherst du mich etwas und ich lerne gerne dazu.

    Ich habe bisher noch kein Systemschema und erklärung gefunden, dass das genauer darstellt. Immer Lampenvariante oder 3-Chip Laser.

    Dass die Lumineszenzfläche/-rad nur zur Farbraum Erweiterung dienen war mir daraus nicht bewusst.

    Ändert an der eigentlich für den Verlauf dieser Diskussion wichtigen Information ab dem Farbrad aber zum Glück nichts.

  • Kurzdistanzprojektor - Konsistente Fokussierung unmöglich, Verzerrungen, Shading

    • ulf klüpfel
    • 10. Juni 2025 um 20:17
    Zitat von HenrySalayne

    Gegenüber Single-Chip-Projektoren mit Weißlichtquelle würde es aber bei Laserquellen durchaus Sinn ergeben, die Farben additiv und nicht subtraktiv zu erzeugen. Dadurch gibt es in der Regel wieder unterschiedliche optische Pfade, die justiert werden müssen, damit alle Farben eines Pixels übereinander liegen.

    Der grundsätzliche Aufbau und insbesonders die Farberzeugung unterscheidet sich bei den Lichtquellen nicht. Ein meist blauer laser leuchtet eine lumineszenz Fläche an und erzeugt weißlicht. Manche ergänzen noch einen roten Laser für ein volleres Spektrum des erzeugten weißlichts. Ab hier ist alles identisch zur Weißlicht Entladungslampe.

    Dieses geht durch das Farbrad mit mehreren Einzelfarbsegmenten, das Spiegelarray lenkt passend getaktet die benötigten Pixel Richtung Optik ab.

    Es ist also quasi ein sequentiell getaktetes additives Mischsystem mit subtraktiv erzeugten primärfarben. :/

    Deshalb sind 1chip DLPs auch nur bedingt bis gar nicht Kameratauglich.

    Dies berücksichtigend war für mich die damalige Erklärung mit der Unwucht im Farbrad einleuchtend, da das "taumeln" in den Randbereichen verstärkt die Synchronisation zwischen korrekter Farbe und Pixel Ablenkung aus dem Gleichgewicht bringt.

  • Kurzdistanzprojektor - Konsistente Fokussierung unmöglich, Verzerrungen, Shading

    • ulf klüpfel
    • 9. Juni 2025 um 15:37
    Zitat von siwi

    D.h. sobald man die außerhalb der Spezifikationen betreibt, was hier ganz offensichtlich der Fall ist, kommt es zu solchen Ergebnissen.

    Lt. Homepage und Datenblatt ist er voll in den Spezifikationen. Abstand bis 3,5m, Diagonalen bis 325".

  • passende Gesangsanlage im Duo mit Stromgitarre plus Gitarrenamp

    • ulf klüpfel
    • 8. Juni 2025 um 22:43
    Zitat von general duke

    Die für mich interessante ES 802 ist mono, kann aber mit einer zweiten ES 802 in stereo betrieben werden.

    Hast du Recht, der fehlt der zweite Ampkanal für die Tops. Das hatte ich übersehen.

    Mechanisch teilbar ist die Säule aber, ob man sie mit einem Speokon-Splitter auch sinnvoll dual mono betreiben kann müsste man ausprobieren.

    Wenn man aufgrund der Aufstellung in die Breite will hat "echtes" stereo sowieso keine Vorteile mehr und dual mono der zielführendere betrieb

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