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  2. robert müller

Beiträge von robert müller

  • Yamaha QL5 via Dante mit LS9

    • robert müller
    • 4. Juli 2021 um 10:02

    Das geht - aber du kriegst über den Kartenslot maximal 16 Kanäle ins LS9-16 rein. Reicht euch das für den Monitormix?

    Wenn nicht, müsstet Ihr für diesen Zweck stattdessen das LS9-32 behalten und zwei Dante-Karten in dieses einbauen.

    Edit: ich würde dann allerdings eher einen Analogsplit verbauen. Wenn das ein festes Setup ist, kann man das mit Blenden im Rack für die RIO und nem Multipin-Abgang recht elegant lösen. Das dürfte sich kostenmäßig mit 2 Dante-Karten nix nehmen und man umgeht die Gain-Sharing-Problematik.

  • Anlage für Open Air Konzerte gesucht

    • robert müller
    • 27. Juni 2021 um 21:27
    Zitat von ds-audio

    Ich kenne die 802 auch von diversen schottisch irischen Folkrock Bands. Da haben die teilweise

    aber ganz gut geklungen...

    Folk, gerade schottischer mit Dudelsäcken, lebt doch teilweise von Interferenzen... 😜

  • Mixing Station - eine Mischpult Remote für verschiedene Hersteller auf mehreren Betriebssystemen

    • robert müller
    • 25. Juni 2021 um 21:33
    Zitat von Hanseat

    robert müller: Hast du den OTG-Adapter schon bekommen und ausprobieren können, ob der BCF-2000-Controller bei dir auch mit dem Samsung TAB A 10.1 SM-T580 funktioniert?

    Hi,

    der Adapter ist schon seit Montag da - aber die Woche war zu voll für ne ruhige halbe Stunde abends.

    Ich habs jedenfalls vorhin mal ausprobiert. Das Tablet erkennt den BCF, ich kann ihn in Mixing Station einbinden. Abstürzen tut die App auch nicht, aber sie reagiert sehr sehr träge (Bedienelemente reagieren erst mit mehreren Sekunden Verzögerung).

    Zum Spaß habe ich mal probiert, in Mixing Station ein General-Midi-Device anzulegen. Das hat irgendwie gar keine Auswirkungen auf die App. MIDI-Learn funktioniert damit jedenfalls nicht.

    Zum Vergleich hab ichs mit meinem Handy (Moto G5 plus) probiert. Da geht alles auf Anhieb, auch MIDI Learn funktioniert. Scheint also tatsächlich ein Problem des Tablets zu sein. Fragt sich, ob das Problem nur mit dem BCF auftritt und andere Class Compliant MIDI-Devices funktionieren. Dann könnte man darüber nachdenken, das mit einem normalen USB-MIDI-Adapter zu lösen.

  • Mixing Station - eine Mischpult Remote für verschiedene Hersteller auf mehreren Betriebssystemen

    • robert müller
    • 17. Juni 2021 um 12:32

    Ich hab das genannte Tablet mit Mixing Station drauf hier und auch nen BCF - aber keinen OTG-Adapter. Jetzt habt Ihr aber meinen Spieltrieb geweckt. Ich hab gerade mal so ein Teil bestellt und sollte es nächste Woche bekommen. Dann probiere ich das mal aus.

  • Anhörtipp

    • robert müller
    • 15. Juni 2021 um 12:13
    Zitat von niggles

    Zurück zum Thema: Ziel des Ganzen ist ja das zielgerichtete Aufspüren von raumakustischen Problemzonen und Mängeln des Systems in möglichst kurzer Zeit.

    Ich dachte genau das war hier *NICHT* das Thema? *finger8o

  • Das Backup vom Backup

    • robert müller
    • 11. Juni 2021 um 09:48

    Wie schon geschrieben: Ich freue mich wirklich, dass das für dich so funktioniert. Und ja, ich kann mir das je nach Betrieb gut als tragfähiges Konzept vorstellen, wie du es beschreibst.

    Ich hab jetzt aber extra den Thread nochmal nachgelesen. Du schriebst zunächst von den mit dem Betriebssystem mitgelieferten Funktionen. Und da gibt's Stand heute nix, was ich da *als Backup* akzeptieren würde, so lange ich auch dafür geradestehen muss. (Und das muss ich, es gehört zu meinem Job, solche Systeme zu entwerfen und zu betreiben.) Bestenfalls gehen die eingebauten Cloud-Lösungen als Arbeitserleichterung oder zusätzlicher Baustein durch.

    Später hast du dann Sugarsync nachgeschoben. Diese Lösung habe ich mir jetzt nicht im Detail angesehen, daher treffe ich dazu jetzt keine Aussage. Aber wenn's für Dich passt, ist das doch vollkommen okay, und ich traue *dir* auch durchaus zu, das für dich einzuschätzen.

  • Das Backup vom Backup

    • robert müller
    • 11. Juni 2021 um 01:24

    Wogei sich die Gelehrten ja noch streiten, ob eine dem US-Recht unterliegende Firma wie Microsoft (aber natürlich auch Google, Apple, Facebook und Konsorten) überhaupt DSGVO-konforme Dienste anbieten kann. Stichwort Cloud Act...

  • Das Backup vom Backup

    • robert müller
    • 10. Juni 2021 um 11:48
    Zitat von marcoboy

    Seit über 10 Jahren ist mir kein Bit verloren gegangen.

    Das freut mich für dich. Wirklich!

    Dann hast du für dich eine Strategie gefunden, die für dich und deine Zwecke funktioniert. Deinen anderen Aktivitäten im Forum nach zu urteilen bist du ja auch nicht gerade jemand, für den IT ein Buch mit sieben Siegeln ist.

    Aber tu doch nicht so, als wäre der Cloud-Dienst alleine das Backup. Selbst du hast gerade in deinem letzten Post noch das Backup im Schrank erwähnt.

  • Das Backup vom Backup

    • robert müller
    • 10. Juni 2021 um 11:44
    Zitat von marce

    "Die eine Lösung" für Backup gibt es nicht - dafür sind die Anforderungen zu unterschiedlich. Für den einen reicht es, jedes Dokument 1x auszudrucken und in einem Ordner im Keller abzuheften, für den anderen reichen eine Sammlung von USB-Sticks, andere wiederum bauen sich komplexe, vollautomatisierte Technologie-Gebäude auf.

    Ganz genau!

    Für den kleinen Zwei-Mann-Beschallerbetrieb mit den beiden mobilen Notebooks mit ohne alles sonst kann es sogar sein, dass eine rein cloudbasierte Geschichte dicke ausreicht. Aber da muss man auch aufpassen. Bisher war da im Thread hier immer von Lösungen die Rede, die Dateien synchronisieren. Sobald da irgendwo ne datenbankgestützte Applikation dahintersteckt, wirds aber kniffliger, und wenns nur ne dateibasierte DB à la SQlite ist.

    Daher würde ich auch da immer die Beratung eines kompetenten IT-Betriebs einholen, der mir die genauen Anforderungen analysiert, ein Konzept dazu erstellt und womöglich am Ende das Ganze implementiert, supportet und mir im Problemfall auch hilft bzw. geradesteht. Gerade Letzteres halte ich für wichtig - jemand, der mir diese Zusage gibt, signalisiert damit, dass er er ernst meint und hat dadurch auch eine gewisse intrinsische Motivation, dass die Sache wirklich funktioniert und ihm nicht in ein paar Jahren um die Ohren fliegt.

    Das gibt's aber auch nicht für 3 Mark fuffzich.

    Wenn ich selbst it-technisch fit genug bin, dass ich weiß, was auf meinen Maschinen passiert, kann ich da natürlich auch selbst was aufbauen und bin unter Umständen deutlich günstiger im Einkauf. Kostet dann halt aber Zeit und man muss wissen, was man da tut. Ist also nix für jeden.

  • Das Backup vom Backup

    • robert müller
    • 9. Juni 2021 um 21:40

    Können wir uns Mal drauf einigen, dass Cloud erst mal Cloud ist und mit Backup erst dann was zu tun hat, wenn man echte Backups dort ablegt?

    Die genannten Features gibt es, und ja, Windows 10 und macOs sind bekannt. Das ändert aber nix daran, dass das alles *kein* Backup ist und es auch nicht ersetzen kann und soll.

    Bei heterogenen Umgebungen ist dann sowieso Schluss, oder mit wie vielen Herstellerclouds parallel willst du hantieren?

    Also nochmal: Schön, dass es das gibt, hat mit Backup aber ungefähr genau so viel zu tun wie RAID: Es ist keins, aber alle meinen, es wäre eins.

  • Das Backup vom Backup

    • robert müller
    • 9. Juni 2021 um 19:38

    Es gibt in Windows seit 7 (oder Vista? Bin mir da nicht ganz sicher) durchaus die Funktion "vorherige Dateiversion". Kann man aktivieren und basiert m. W. auf einer Variante der Dateisystemschattenkopien. Das Verfahren ist aber niemals nicht ein Backup, da auch gar nicht klar definiert ist, wie viele alte Versionen wie lange aufbewahrt werden. (Gut, strenggenommen ist die Dauer definiert: So lange, wie Platz dafür da ist. Wenn der zur Neige geht, werden die ältesten so gesicherten Datenstände nach und nach gelöscht. Nützt mir aber nichts, weil sich das nicht auf einen konkret definierten Zeitraum umrechnen lässt.)

    Es kann aber durchaus ein weiteres Sicherheitsnetz sein, das man nutzen kann.

  • Das Backup vom Backup

    • robert müller
    • 7. Juni 2021 um 17:54

    Eine schöne Lösung ist auch noch BackupPC. Allerdings auch eher was für Fortgeschrittene.

  • Das wäre ich ohne Corona wohl nie angegangen ...

    • robert müller
    • 7. Juni 2021 um 14:18
    Zitat von ERICH

    Genau diese Limitierungen auf weniger, als 6 Brenner haben mich immer abgehalten.

    Da es eine funktionierende Lösung gibt würde ich nur umsteigen wollen, wenn es etwas wirklich passendes gibt. Und das habe ich bisher leider nicht finden können.

    Ich empfehle nochmal die cdrtools mit passendem Skripting. Das ist mal ne Stunde Gefummel, bis man das zurechtgescriptet hat. Danach macht man mit so einer Löwung ohne weitere Tastendrücke beliebig viele Kopien ab Master-Imagefile.

    Wenn du das nur alle halbe Jahr mal brauchst, ist es natürlich egal.

  • Das wäre ich ohne Corona wohl nie angegangen ...

    • robert müller
    • 7. Juni 2021 um 14:16
    Zitat von marce

    ... und eine Bios-Boot-Zeit von ~ 5 Minuten?

    Was für einen potenten Server nicht mal soooo lange wäre...

  • Das wäre ich ohne Corona wohl nie angegangen ...

    • robert müller
    • 7. Juni 2021 um 12:40
    Zitat von ERICH

    Funktioniert echt gut - auch wenn ich immer noch mit mehreren Instanzen von CD Burner XP arbeite, da ich noch keine multi Brenner fähige Software zu einem halbwegs annehmbaren Preis gefunden habe ...

    No ja, Nero kostet glaub ich so um die 50€ in der Retail-Version. Das kann Multiburn, aber ich glaube nur mit maximal 4 Brennern.

    Ein Bekannter von mir, der ne Firma für Hintergrundmusik hat, hat von mir vor Jahren (>10 glaub ich) zwei solcher Tower gebaut bekommen und benutzt die genau damit.

    Wenns weniger kosten soll, sind die kostenlosen und quelloffenen cdrtools von Jörg Schilling eine Option, die man dann entsprechend mit einem Shellskript ansteuert.

  • Das Backup vom Backup

    • robert müller
    • 6. Juni 2021 um 23:42
    Zitat von audiobo

    Das klingt in sich recht logisch und nachvollziehbar.

    Mir stellt sich allerdings gerade die Frage, wie das für ein 1-2 Personenunternehmen in unserer Branche mit wenig stationärem, dafür viel mobilem Laptop-Einsatz praktikabel umsetzbar wäre. Tatsächlich läuft es doch oft eher auf Cloud und USB-Platte (oder gar einem bunten Sammelsurium an USB-Sticks) hinaus - daheim wird der Rechner zwischen den Jobs nicht selten gar nicht erst ausgepackt.

    Was gibt es denn da überhaupt an wirklich brauchbaren und vor allem auch niederschwelligen Lösungen?

    Noja, zugegeben - mein Beispiel kommt natürlich aus einer etwas größeren Bude als 1-2 Mann. Und da gibts auch ne entsprechende Serverlandschaft.

    Letzten Endes gibts wie bei allem kein "One Size fits all". Es gibt natürlich Best Practice, an der man sich orientieren sollte. Und es muss auch allen Beteiligten klar sein, wo Daten abgelegt werden müssen, damit sie sicher sind. In unserem Fall ist das so geregelt, dass Arbeitsplatzrechner, egal ob Notebook oder Desktop, nicht gesichert werden. Im Onboarding-Prozess gibts auch eine individuelle IT-Einweisung, in der neue Mitarbeiter darüber informiert werden. In der Regel sage ich neuen Kollegen, dass sie alles, was sie morgen nochmal brauchen, entweder auf einem der zentralen Filesysteme ablegen oder halt in einem der entsprechenden Anwendungssysteme (wie z. B. SAP) erfassen müssen. Ohne Eigenverantwortung der User geht es nicht. Das macht man mit physischen Dingen ja auch so. Was ich morgen noch brauche, auch wenn die Bude abbrennt, kommt mal mindestens in den feuerfesten Safe.

    Für nomadische Nutzung gibts entsprechend auch VPN-Zugänge. Darüber kann man also auch Sachen zentral ablegen, wenn man gar nicht in der Firma ist.

    Für die kleine Zwei-Mann-Bude würde ich so ein Konzept niemals empfehlen oder bauen. Wohl aber würde ich mich an den anerkannten Regeln für Datensicherung orientieren und ein entsprechendes Konzept ausarbeiten. Das kommt dann auch stark auf die genutzten Anwendungen und deren technische Infrastruktur an.

    Der Zwei-Mann-Betrieb hat womöglich gar keinen Server, so dass man hier schlicht direkt an die Endgeräte ran muss. Auch dafür gibt's Konzepte. Es würde jetzt ein wenig zu weit führen, das hier im Detail abzuhandeln, aber am Ende bekommt man es auch damit hin, die Dateien auf ein zentrales Backup-System zu bekommen. (Die User müssen natürlich insoweit mitspielen, dass sie dem Notebook Kontakt zum Backup-System gestatten. Uns wenn's einfach per WLAN oder LTE auf der Baustelle im Hintergrund ist.)

    Ab dann hat man wieder alle Möglichkeiten mit Medienrotation etc. Bandroboter kommt in der Größenordnung eher nicht infrage. Man kann das aber beispielsweise durch eine Mischung aus USB-Platten und Cloud-Backup abfangen. Beim Cloud-Backup ist es wichtig, dafür zu sorgen, dass niemand außer einem selbst die Daten lesen kann. Also muss man alles, was man hochlädt, selbst stark verschlüsseln - andernfalls müsste man dem Dienstleister vertrauen, und das sollte man in diesem Falle nicht tun.

    Am Ende muss sich einfach jeder mal selbst die Frage stellen, was einem die eigenen Daten eigentlich wert sind. Was passiert, wenn mein Arbeitsnotebook abraucht und ich an die darauf gespeicherten Daten nicht mehr rankomme. Was passiert, wenn ich aus Versehen was davon lösche? Was passiert, wenn der nette Ransomware-Trojaner, den man sich leider über eine 0Day-Lücke von einer Werbeanzeige auf einer eigentlich seriösen Website oder auch einfach über eine Dynamitphishing-Mail eingefangen hat, munter Dateien verschlüsselt? Was kostet mich das? Peanuts, oder womöglich die Existenz, oder irgendwas dazwischen?

    Daran macht sich auch fest, wie viel (finanziellen) Aufwand ich als Unternehmer in die Backup-Strategie stecken sollte. Ist letzten Endes auch nichts anderes als eine Versicherung.

    Und dafür gibt's dann EDV-Systemhäuser, die ihre Kunden entsprechend beraten und für sie und die von ihnen genutzten Anwendungen ein passendes Backup-Konzept erarbeiten und implementieren können. Ist also wie bei der Veranstaltungstechnik auch: Wenn du willst, dass es ordentlich gemacht ist und niemandem der Himmel auf den Kopf fällt, lass die Profis ran. ;)

  • Das wäre ich ohne Corona wohl nie angegangen ...

    • robert müller
    • 6. Juni 2021 um 22:42

    Meiner Erfahrung nach sind auch die DVD-Brenner von Pioneer ziemlich gut zum Rippen.

  • Das Backup vom Backup

    • robert müller
    • 6. Juni 2021 um 17:35

    Gerade was die Schläfer-Ransomware angeht, ist das schon ein nicht ganz einfaches Thema. Deswegen ist es auch wichtig, dass man neben Backups kompetentes Personal hat, das die eingesetzten Systeme auch warten und kompetent wiederherstellen kann. Gängig ist, dass man den Datenstand vom jüngsten Backup nimmt, aber z. B. nicht die Systeme selbst, da diese beim beschriebenen Szenario ja schon verseucht sind und die ganze Sch***e sonst einfach wieder von vorne losgeht. Stattdessen muss man quasi (teilweise) neu aufsetzen und Daten in die neu aufgesetzten Systeme einspielen.

    Nebenbei möchte ich hier mal noch die 3-2-1-Regel erwähnen: Wichtige Daten gehören drei Mal gespeichert, auf zwei verschiedenen Medientypen, wobei ein Medium off-site, das heißt geographisch und datentechnisch abgetrennt gelagert werden sollte.

    Daher sind die ganzen Ansätze mit USB-Platten auch nicht das Gelbe vom Ei, da das letzten Endes auch wieder der gleiche Medientyp ist wie die Festplatten, die die Daten primär speichern. Ab einer gewissen Datenmenge sind die Dinger auch zu langsam, um die Backups in akzeptabler Zeit wegzuschreiben.

    In der Firma, in der ich dafür verantwortlich bin, sind wir daher nach längerer Zeit, in der wir (aus Kostengründen) auf USB-Platten gesichert haben, wieder zu Band (aktuell LTO8) zurückgekehrt, denn nur damit bekommen wir überhaupt unsere Backup-Fenster hin. (Das liegt aber auch daran, dass wir grundsätzlich Vollbackups aufs Band schreiben. Es kann meinetwegen die ganze Firma abbrennen. So lange ich das Band habe, kann ich die Firma zumindest IT-technisch innerhalb von ein bis zwei Tagen komplett wieder auferstehen lassen.)

    Backup erfolgt vom Produktivsystem auf ein Festplattenarray und von dort auf Tape. Die nötige Technik für Tape ist zwar erst mal etwas teurer, aber bei Medienpreisen von ~100€ für ein 12TB-Tape amortisiert sich das bei entsprechendem Backup-Volumen auch wieder recht schnell.

    Wichtig ist auch ein entsprechendes Rotationsverfahren für die externen Medien, seien es nun Bänder, USB-Platten oder Steintafeln. Ich empfehle immer ein Medium bzw. einen Mediensatz pro (Werk)tag, der jeweils nach geschriebenem Backup in einen anderen Brandabschnitt als die restlichen IT-Systeme verbracht wird.

    Einmal pro Woche oder Monat (je nach Anforderung) wird das letzte Medium des Sicherungszeitraums aus der Rotation genommen und extern gelagert.

    Zusammen mit geeigneten Haltedauern der Medien im externen Archiv sowie der online auf dem Plattenarray liegenden Sicherungen ist man da schon ganz gut aufgestellt.

    Zuguterletzt darf man nicht vergessen, das ganze System so aufzustellen, dass nicht die zu sichernden Systeme ihre Backups aktiv auf das Backupsystem schreiben müssen, sondern umgekehrt das Backupsystem die Backups selbst erstellt. Zum einen wird das Ganze so verlässlicher, da man das Backup an zentraler Stelle konfigurieren kann, andererseits brauchen dann die produktiven Systeme keinen Zugriff aufs Backupsystem zu bekommen. Damit wird die Hürde, die ein Eindringling nehmen muss, um auch das Backupsystem zu kompromittieren, nochmal ein ganzes Stück höher. Das Backupsystem selbst gilt dann als kritisches und daher stark zu sicherndes System, das sehr restriktiven Zugriffsbeschränkungen unterliegt.

  • DAW für LIvestream, welche Software passt?

    • robert müller
    • 1. Juni 2021 um 10:55
    Zitat von steffen r

    wenn man so etwas im Nachhinein anhört, dann ist es oft die leere Kirche die Priorität hatte... ;)

    dafür kann man doch alles abspeichern... nix geht verloren...
    das ist das was ich nicht verstehe... man wäre so flexibel mit den digitalen Pulten heutzutage

    Es ist eben nicht die leere Kirche. Da sind schon Leute. Gemeindegesang ist derzeit glaub ich nicht erlaubt, und es muss 1,5m Abstand gehalten werden. Da gehen also schon noch ein paar Leute rein. Und die wollen auch beschallt werden. Also braucht man die Saalbeschallung sowieso.

    Je nach Vorbereitungszeit, die so ein ehrenamtliches Technikteam dann hat, kann ich schon verstehen, dass man dann erst mal mit möglichst wenig Aufwand den Streamington dazubastelt. DIe Erkenntnis, dass das nicht der Weisheit letzter Schluss ist, reift ja jetzt und führt zur Suche nach Verbesserungsmöglichkeiten.

    Meine Präferenz für sowas wäre ein günstiges zweites Pult, das dann irgendwie gesplittete Signale erhält. Je nachdem was da ist per Dante, AES50, MADI, analoger Splitbox (solche Sachen gibts oft günstig bei Gebrauchte-VT) oder stumpf mit nem Rudel selbstgelöteter Y-Adapter.

    Wer seine Technik rund ums X32-Universum aufgebaut hat, hat's da jetzt natürlich sehr einfach. Einfach ein CAT5-Kabel und irgendein X32 besorgen. Ein freier AES50-Port findet sich eigentlich immer an der Stagebox oder am FOH-Pult, und so ein X32 kostet einfach fast kein Geld. Das kann einer klammen Gemeinde notfalls ein privater Gönner hinstellen. ;)

  • DAW für LIvestream, welche Software passt?

    • robert müller
    • 31. Mai 2021 um 10:56
    Zitat von steffen r

    Jede moderne Hardwarelösung ist, wenn es um Monitoring geht, allen mir bekannten Softwarelösungen, überlegen...

    Absolute Zustimmung. Wenn aber jemand schon nach einer geeigneten Software fragt, kann man ja zumindest mal in die richtige Richtung weisen.

    Zitat von steffen r

    Was ich jedoch nicht verstehe ist, das man die Streaming-Geschichten die ganze Zeit als eine Zusatzanforderung verkauft... solange es kein Publikum gibt/gab war das doch die einzige Anforderung,

    Also warum nicht ganz normal mit dem Pult für das Streaming mischen und eine Matrix für die Beschallung ausspielen?

    Die Anfragen hier kommen ja aus dem kirchlichen Bereich. Da gab es nur einen relativ kurzen Zeitraum komplett ohne Publikum. Da wäre mein erster Instinkt auch, die Beschallung erst mal nicht anzufassen und Streaming als Ergänzung anzubauen. Was da nun die Priorität bekommt, wenn man abwägen muss - diese Frage wird sicher jeder unterschiedlich beantworten.

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