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  2. christopher hafer

Beiträge von christopher hafer

  • Analog vs. Digital

    • christopher hafer
    • 20. März 2009 um 04:09

    Hallo Marcus,

    ich verstehe schon wie Du zu Deiner Sicht der Dinge kommst und kann sie ja auch nachvollziehen, weil ich mich ansatzweise in ähnlichen Gefilden aufhalte wie Du, mal abgesehen vom internationalem Touring. Also wirklich kein Paraleluniversum.
    Im Falle von Beffel, der augenscheinlich einen recht kleinen Verleihschuppen mit entsprechender auch "fachfremder" Kundschaft ist das aber wirklich etwas anderes.
    Hier finden sich genug Leute, die mit Digi-Pulten keine hinreichende Erfahrung haben und sich auch lieber Analog-Plätze leihen. Und ja, sie kommen immer noch über die Runden, nicht im großen Fahrwasser, aber zumeist so das sie auch davon leben können. Warum sollte Beffel diese Klientel dann ignorieren. Ich habe ihm ja auch geraten zweigleisig zu fahren und sich ein neues, kein gebrauchtes Analogpult + ein kleines Digipult (01v96) anzuschaffen. Denn mit einem kommt er eh nicht aus.
    Warten wir noch zwei Jahre ab, dann halte ich Digital auch in der unteren Mittelklasse (4-10k€) für konkurrenzlos, ein heutiges LS9 empfinde ich als nichts halbes + nichts ganzes.

    Gruß,

    Christopher

  • Neumann KM 184 oder anderes

    • christopher hafer
    • 20. März 2009 um 03:48

    Der Punkt ist der: Meiner Meinung nach ist das NT5 für 95% aller PA-Aufgaben absolut OK und sicher gilt das sogar für andere Produkte in dieser Preisklasse.
    Wenn der Threadstarter aber nach hochwertigen Alternativen zum KM184 fragt, ist das NT5 kein Thema, das MC930 und ähnliche Modelle hingegen sehr wohl. Was daran liegt dass die Wertigkeit und das Know-How solcher Produkte einfach höher ist als das eines Fernost (China)-Massenprodukts. Und das macht sich in der Verarbeitung bemerkbar, im Klang, bei der Selektierung und nicht zuletzt beim Service.
    Desweiteren stellt sich für manche noch die Frage: Wie wertig möchte ich meinen Verleihpark gestalten und möchte ich europäische Arbeitsplätze sichern?
    Und ja: Ich habe damit gearbeitet... Ich schreibe für gewöhnlich nur über Dinge, die ich gut einschätzen kann.

  • Allen & Heath iLive-T, wo geht die Reise hin?

    • christopher hafer
    • 20. März 2009 um 03:27

    wora

    Zitat

    ich habe auch eine eigene meinung dazu - und die ist hier leider nicht kompatibel zu deiner einschätzung.
    daran ändern auch wiederholte meinungsäusserungen nix.

    Da machst Du es Dir erneut verdammt einfach. Es geht nicht um meine Meinung. Ich erwarte eine handfeste Argumentation.

    Schade, diese Reaktion: Es kann nicht sein, was nicht sein darf, weil es das Bild stört. Und schnell weggebügelt. Super...

    Jens:

    Du gehst einfach von zu vielen Faktoren aus, die faktisch nicht zutreffend sind.
    Die Pulte sind alle so ausgelegt dass sie genug Rechenleistung haben - das ist ein essentielles Leistungskriterium. Damit wäre Dein einziger Argumentationspunkt auch schon widerlegt. Dein Thema "Headroom" hat herzlich wenig mit der Frage zu tun, ob die PEQ gleich klingen oder nicht - ein 10 dB Boost ist in jedem Falle eine Dynamikfrage

  • Allen & Heath iLive-T, wo geht die Reise hin?

    • christopher hafer
    • 20. März 2009 um 01:24

    Ich muss mich zur Freude einiger dann doch noch mal zum Thema "Klang" einschalten:

    Abgesehen von den Effekten / Dynamics klingen alle Digitalpulte sehr sehr ähnlich, um mal nicht zu sagen "gleich".
    Die Preamps sind wie bei allen Pulten kein ernsthafter Klangfaktor. "Klingende" Pres sind schlechte Pres.
    Das gleiche gilt für Wandler, die sich eigentlich nur noch in den Störabständen unterscheiden - für den Livebetrieb überhaupt kein Thema.

    Und was ich jetzt schreibe wird wohl von einigen wieder als Provokation hingestellt, entspricht aber der Realität:
    Die Filter/EQs sämtlicher Digitalpulte klingen gleich.
    Bevor jetzt das Geschrei losgeht, hier Eindeutiges:

    http://www.rhythminmind.net/presetblog/200…l-eq-fact-myth/

    Zur Erläuterung: Hier werden "PEQs" auf Plug-In-Basis verglichen, die genau so arbeiten wie die "PEQs" in Digi-Pulten.

    Zitat

    The truth is that with a properly designed, fully parametric analytic PEQ, every amplitude and phase characteristic of any other equalizer setup can be recreated.

  • Analog vs. Digital

    • christopher hafer
    • 20. März 2009 um 01:03

    Mal so nebenbei: Ich würde in nächster Zeit in keinem Fall in ein LS9 oder M7 investieren, ich sage nur iLiveT und der damit beginnende massive Preisverfall auch im Gebrauchtbereich...
    Ich würde Dir raten: alte DDX + o1v (teilweise) abstoßen und in 01v96 investieren (für Theater u.ä.), das/die "Performer" in verdiente Rente schicken und ein modernes Pult wie GL2800 oder GB4 (für Standard-Rock'n-Roll-Besteck) anschaffen (und schön abschreiben...). Wenn das mal nicht reicht gibt es LS9 oder M7 an jeder zweiten Ecke für sehr kleines Geld zu leihen....
    Kurz: Die Mischung macht's :wink:

    wora

    Zitat

    im reinen profibereich sind die analogpulte mittlerweile verdammt selten geworden.


    Was verstehst Du unter "reinen Profibereich"? Jeder der Geld damit verdient ist Profi, und so gesehen sind Analogpulte alles andere als selten...

    Zitat

    ausserdem werden audiophile ansprüche hier mittlerweile weniger hoch bewertet...


    Was ist "Audiophil"? Nach meiner Definition ist jedes Digitalpult wesentlich "audiophiler" als ein Analogpult, das ergibt sich ja allein schon aus den Störabständen (!).
    Wenn Du damit aber meinst dass bestimmte Outboard-Geräte mit prägendem Klangcharakter bei Digi-Setups fehlen
    (ich vermisse vor allem bestimmte Kompressoren...) dann sind wir - wie ja eigentlich immer :D - einer Meinung.

    oton

    Zitat

    Eine kurze Frage, hoffentlich nicht zu OT .... gibt es wirklich so viele Techniker, die kein LS9 oder M7 bedienen können ... also ich kenne hier in meinem "Tontechnikerkreis" eigentlich niemanden mehr, der sich dem verweigert, sonst bekommt man einfach keine Jobs mehr.


    Zum einen: Ja, die gibt es in jeder Menge im Amateur/Semi-Pro-Bereich
    (wobei unterschieden werden muss: gar nicht oder nicht sicher/routiniert bedienen, fast immer ist es letzteres...), der einen nicht kleinen Anteil des Verleih-Geschäfts ausmacht, abhängig vom Profil des Verleihers versteht sich. Aber das zumindest ist doch keine Neuigkeit?
    Zum anderen: Die zweite Aussage ist nachweislich so pauschal vollkommen falsch und spiegelt eher das heimliche Wunschdenken eines Hardcore-Digi-Pult-Fans wider. Bitte sehe diese Anmerkung absolut wertfrei... :!::P

  • Fragen zu Mackie 32/8 Mixer und Soundcraft Spirit Live 4²

    • christopher hafer
    • 20. März 2009 um 00:21
    Zitat von "tiede"

    Mit dem Soundcraft würde ich auch noch los gehen,
    aber Mackie sehe ich meist nur in Übungsräumen von Schülerbands

    ...was daran liegt dass das SC professionelle Features (2-fach-Parametrik!!) bietet und das Mackie nicht!
    Wenn das SC in ordentlichem Zustand ist die Entscheidung völlig eindeutig.

    Und ja, ich muss es noch mal sagen, auch wenn es einigen nicht passt: Die Preamps beider Pulte sind gleichwertig.
    Die Vorteile der Mackie Pulte liegen im Marketing, nicht in den technischen Daten und schon gar nicht in der Verarbeitung...

    "Bröselige" Preamps - was immer das wohl heißen soll - sind wohl eine Hilfsbeschreibung wenn irgendwas am Sound nicht stimmt, da aber Preamps 100mal transparenter sind als der Rest der Audiokette incl. Raumakustik sind sie klanglich NIEMALS ausschlaggebend - und wenn doch dann sind sie im Arsch!
    Ein anderes Thema wäre die Störfestigkeit, da verhalten sich alle üblichen Live-Pult-Schaltungen gleich mies, weil Schutz gegen Störungen immer sehr aufwendig + teuer ist.

    Dass die EQs beim Spirit nicht "greifen" ist mir neu - und ich kenne diese Pulte extrem gut.

    Wie auch immer: Das Spirit sollte nicht mehr als 600€ kosten, mehr ist es auf keinen Fall wert, das Mackie kaum mehr als 400€. Ich denke das hilft mehr als Diskussionen über Klang... :wink:

  • yamaha O2R kauf?

    • christopher hafer
    • 19. März 2009 um 23:48

    Na also: wir sind uns sowieso einig... :D

    Wann denn wohl Christophs nachmittag endlich anfängt... :?:

    Zitat von "christoph schrefl"

    ja natürlich mag ich den beantworten... mach ich am nachmittag sobald ich zu hause bin ;)

    Hat der Jung sich verfahren?

  • Neumann KM 184 oder anderes

    • christopher hafer
    • 19. März 2009 um 23:37
    Zitat

    beyerdynamic MC930

    +1

    Ist auf "Augenhöhe" mit dem KM184 zum halben Preis.

    NT5 sind es nicht...

    Für Nahbesprechung eignet sich aber hervorragend das preiswerte NT3, ansonsten hilft ein größerer Windschutz fast jedes K-Mikro entsprechend tauglich zu machen.

  • preiswertes Chor- und Allroundmikrofon

    • christopher hafer
    • 19. März 2009 um 23:23

    Na dann lüften wir doch das Geheimnis: Haun baut u.a. die Audix-Kondensatoren und macht Kapseln für Brauner.

    Zitat

    Telefunken, Strässer, Dual, Grundig, ITT, Saba, US-Clearcom, Audix and the highly acclaimed Brauner valve tube microphones have been satisfied partners of MBHO.


    Hätten die nur annähernd so etwas wie ein Marketing dann könnten die durchaus bei den "Großen" mitspielen.
    Sympatisch, dass man das offensichtlich erst gar nicht will und sich nur auf das Kerngeschäft konzentriert - ähnlich wie Schoeps.

    Nachtrag: Das "O" in MBHO steht für "Obrigheim"

    Zitat

    Herbert Haun has been established in Obrigheim since 1962.

  • yamaha O2R kauf?

    • christopher hafer
    • 19. März 2009 um 01:23
    Zitat

    Der Vergleich hinkt aber gewaltig

    Nein, der Vergleich ist vollkommen realistisch wenn Du nachvollziehst was ich in diesem Beispiel unter "aufgepimpt" verstehe: Ein MX8000 PLUS 24 Preamps mit EQ oder Channelstrips. Das wären dann funktional genau so 48 Kanäle wie das O2R 32 Kanäle hat, und die Hälfte davon eben auf Potis.
    Also noch mal die Frage: Wäre das reine Arbeiten damit für Dich akzeptabel? Du kannst auch gerne das MX8000 imaginär gegen eine professionellere Inline-Konsole tauschen...

    Unterm Strich steht doch folgendes: Zwei Studiokonsolen die nur mit viel Aufwand und echten Bedienkompromissen größere Live-Jobs erledigen.

  • Umfrage: Wer benutzt noch gerne ein SM58?

    • christopher hafer
    • 18. März 2009 um 18:29

    Guma, was hat Dir denn - vermutlich mal abgesehen von der Mechanik und der "Gelsenkirchener Barock"-Optik vom alten Modell - am MD431 nicht gefallen?

  • yamaha O2R kauf?

    • christopher hafer
    • 18. März 2009 um 18:23

    Hallo Chris!

    Zitat

    Dann warst du der Meinung, dass externe FX der Klasse M-One besser bedienbar wären, als die Unity Karte was de facto gar nicht sein kann.

    Nein, nicht de facto. Umgekehrt wird eher ein Schuh draus:
    Wie kommt man nur auf den Gedanken dass mehr/zusätzliche Bedienelemente wie sie es ein dezidiertes Effektgerät bietet die Bedienung verschlechtert??
    Das geht einfach nicht in meine Birne!
    Schon mal darüber nachgedacht welche Vorteile es hat, nicht schon wieder den Layer zu wechseln sondern einfach mal mit einer Hand ans SR, das hier sowieso notwendig wäre (-->MVV, EQ) zu greifen?
    Zum Argument Speicherbarkeit: Das ist in wenigen Fällen vielleicht ein Vorteil - aber Speicherbar ist (fast) jedes FX-Gerät sowieso.

    Zitat

    Auf einzelne Punkte und Möglichkeiten bin ich dann im Detail eingegangen... Da hast du nicht drauf reagiert.


    Worauf habe ich nicht reagiert? "Unity" habe ich hiermit nachgeholt.

    Vielleicht könntest Du mal erläutern, welchen Vorteil ein 15 Jahre altes 02R gegen ein neues (!) 01v96 hätte. Denn preislich bewegt sich das in ähnlichem Rahmen, zumindest wenn die MwST ausweisbar ist. Und auch wenn etwas teurer: Es hätte m.E. NUR Vorteile.

    Zitat

    Mich hat aufhorchen lassen, dass du mit 40 Kanälen ohne Ebenenwechsel nicht einverstanden warst.

    Genaugenommen habe ich Dich gefragt wie Du das machen willst, ich habe ja nicht behauptet das es nicht geht!
    Zudem sind es immer noch nicht wirklich 40, sondern "nur" 16+16+4 ST... Egal, Kanalfader auf Endlosencodern ist nicht nur gewöhnungsbedürftig, es ist ein echter Kompromiss, abgesehen davon erwarte ich bei einer 32+ Kanalproduktion DCAs/VCAs zum ordentlichen Arbeiten.
    Ich möchte Dein Gesicht sehen wenn Dir jemand vor Ort eine aufgepimpte MX8000/Mackie 8-Bus als "48-Kanal" Konsole verkauft weil sie ja theoretisch soviele Kanäle im Mixdown zur Verfügung stellt...
    :shock:

    Grüße,

    Christopher

  • Umfrage: Wer benutzt noch gerne ein SM58?

    • christopher hafer
    • 18. März 2009 um 15:14

    Richtig, wenn Du Robustheit+Beliebtheit/Bekanntheit+Preiswürdigkeit einfließen lässt gibt es eigentlich gar keine Alternative.
    Das sollte auch der Grund sein warum es auf 90% der Baustellen kaum etwas anderes gibt... :)

  • Umfrage: Wer benutzt noch gerne ein SM58?

    • christopher hafer
    • 18. März 2009 um 14:18
    Zitat von "test"

    vor allem würde ich mal gerne wissen wer hier keine sm 58 besitzt. außerdem würde ich gerne wissen was den eine alternative in der preisregion wäre

    Ich selbst besitze kein einziges SM58, aber ich bin auch kein normaler Verleiher.
    Stattdessen habe ich diverse Sennheiser MD431/BF531 + 1x Beyer M88 + 1x AKG C5900

    Die Sennheiser sind neu viel zu teuer, gibt es gebraucht aber für ca. 100 €.
    Ich kenne kein besser klingendes dynamisches Gesangsmikrofon (auch nicht M88/e935!), Ausnahme MD441.
    Nachteil: Ist mechanisch wesentlich empfindlicher als ein 58er, im Zweifel geht das dann raus.

    Es gibt in der 58er Preisklasse auch viele gute neue Alternativen aber IMHO kaum bessere.
    Wirklich besser wird es abgesehen von den hochpreis-dynamischen eigentlich nur mit einem Kondensator, dort gibt es ja schon einiges gutes in der 150 €-Klasse, z.B. von AT oder AKG oder auch ein Shure SM86 für ca. 185 € (das verpönt dank "Shure" auch der "kritische" Sänger nicht...) :lol:

  • Wieviele verschiedene Mikrofone braucht die Livesoundpraxis

    • christopher hafer
    • 18. März 2009 um 00:30

    Mensch, endlich hat das mal jemand auf den Punkt gebracht - und das mein ich auch noch völlig ernst.
    Die magische Antwort heißt also "3", wobei eigentlich "4", denn es gibt ja auch Gesangs-Clips bzw. Headsets.
    Schade, viel wertvoller Webspace hätte gespart werden können wenn jemand gleich mit dieser Zahl gekommen wär:

    4

    :D

  • Umfrage: Wer benutzt noch gerne ein SM58?

    • christopher hafer
    • 17. März 2009 um 23:10

    Naja, mal langsam...
    Man kann es auch ein bißken übertreiben mit der SM58-Verehrung.
    Es gibt unzählige Mikrofone, der ähnliches oder sogar besseres leisten, in jeder Hinsicht. Nur heißt das eben nicht, dass das SM58 ein schlechtes Mikro ist.

    Und was die Legenden der 60/70er Jahre angeht: Schon damals gab es bessere Alternativen, die ja teilweise auch genutzt wurden. Ich sage nur Sennheiser MD oder Beyer M88... Ob eine JJ heute noch SM58 benutzen würde ist doch auch schnurzegal, sie würde mit jedem Mikro wie JJ klingen.
    Ich sehe auch hier wieder die Tendenz das Mikrofon maßlos überzubewerten.
    Es ist eben nicht Stil prägend, das ist immer der Interpret.

  • yamaha O2R kauf?

    • christopher hafer
    • 17. März 2009 um 22:53

    Guter Fragebogen. Ob Christoph den auch beantworten mag?

  • yamaha O2R kauf?

    • christopher hafer
    • 17. März 2009 um 18:23

    Doch, doch. Aber ich weiß da mangels Details auch keinen Rat. Es gibt sehr viele Optionen in Deinem *nicht näher beschriebenen Preisbereich*, auch fehlt es an Anwendungsprofil...

  • Wieviele verschiedene Mikrofone braucht die Livesoundpraxis

    • christopher hafer
    • 17. März 2009 um 18:19

    OK!

    Schade, ich hatte mich schon darauf gefreut das mir jemand "blumigen" Klang erklärt... :(

  • yamaha O2R kauf?

    • christopher hafer
    • 17. März 2009 um 17:58

    @cen

    OK, ich versuchs :)

    Vorteile 02R

    - Billig ("...und billig äy, da stehze doch drauf...") :D
    - Erfüllt pro-forma die grundlegenden Aufgaben

    Nachteile 02R

    - Nur 8 Mic-XLR-Eingänge mit Phantom (+ 8 auf TRS ohne Phantom, richtig?)
    - weitere Eingänge nur via Zusatz-Karten (max 3 Stück= 24 Ch.)
    - zusätzliche Preamps + Verkabelungsaufwand notwendig
    - nur 20 Fader, Tape-Return-Option auf Encoder nutzbar aber gewöhnungsbedürftig
    - Metering (ohne seperate Meterbridge, die das Pult erneut teurer + unhandlicher macht) nicht zeitgemäß
    - nur ein Dynamic-Block pro Kanal (verzeihlich, da Subgruppen den auch haben)
    - keine Graphic-EQs, keine DCAs
    - Generell Studio-konzipiertes Bedienkonzept, ebenso gewöhnungsbedürftig
    - die beiden integrierten Reverb/Multieffekte eignen sich weniger für Hall-Orgien ala Celine Dion :lol: , kein Tap-Delay
    - TC-Unity Karte ist - wenn preiswert zu bekommen (sind z.B. sehr selten bei eBay) - eine interessante Option, belegt aber einen von drei Slots (gab es aber auch als I/O Version? - wenn ja=noch seltener). Klanglich nicht unbedingt über dem Niveau von 19"-Effekten der 150 EUR-Gebraucht-Klasse (also auch kein Celine Dion...)
    - Das Gerät ist seit 1994 auf dem Markt und hat entsprechend lange Laufzeiten hinter sich
    - Reparaturen von "Vintage"-Digital-Geräten sind manchmal sehr teuer bis unmöglich.

    ...mehr muss mir nicht einfallen. Ich schreibe das als langjähriger 03D-Besitzer und mehrfacher 02R-Nutzer.

    Zitat

    Wieso aggressiv? Nur weil ich dich kritisiere?


    Nein, mich stört nur das Motto: Du bist nicht meiner Meinung, also hast du keine Ahnung...
    Das war bisher nie Dein Stil... :wink:

    Zitat

    ...einiges war schlicht und einfach falsch.


    Falsch, weil es Deiner Meinung widersprach, aber nicht den Tatsachen. Ansonsten klär mich bitte auf!

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